Gimbal Vergleich 2019

Die besten Gimbals im Vergleich.

Wer gerne kurze Videos mit dem Smartphone oder rasante Clips mit der Actioncam dreht und dabei Wackler und Ruckler vermeiden möchte, der greift zum Gimbal. Diese Kamerastabilisatoren gibt es in verschiedenen Varianten, etwa für Smartphones, Kameras oder Actioncams.

Viele Modelle aus Gimbal-Tests lassen sich über Android- oder iOS-Apps steuern. Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der Akkulaufzeit und des Gewichts der Geräte. Wenn Sie erfahren möchten, welcher Gimbal sich für Ihre Zwecke eignet, lesen Sie unseren Ratgeber.

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Kaufberatung zum Gimbal Test bzw. Vergleich 2019

  • Mit einem Gimbal gelingen Ihnen Filmaufnahmen ohne verwackelte Sequenzen. Je nach Länge des Griffs können Sie einen Gimbal zudem als Selfie Stick verwenden.
  • Gimbals können in der Hand gehalten werden, etwa wenn Sie mit Ihrem Smartphone oder einer Kamera filmen. Sie können aber auch an Drohnen oder Fahrradhelmen befestigt werden.
  • Achten Sie beim Kauf vor allem auf die Kompatibilität des Kamerastabilisators. Wichtig sind zudem Schwenkachse und Akkulaufzeit.

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Elektronik unterstützt uns nicht mehr nur zuhause. Auch unterwegs begleiten uns unterschiedliche Gerätschaften. Ohne Smartphone verlassen nur noch wenige Menschen das Haus. Und auch Videoclips gehören zu unserem Alltag dazu.

Jedes Smartphone ist in der Lage, bewegte Bilder aufzuzeichnen. So selbstverständlich wie es ist, unterwegs jederzeit Fotos mit dem Smartphone zu machen, so selbstverständlich werden inzwischen auch kurze Videoclips gedreht, die in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Wer keine Lust auf Wackler hat und das Filmen etwas professioneller angehen möchte, der setzt auf den Einsatz eines Gimbals. Diese Kamerastabilisatoren sorgen mit ausgefeilter Technik dafür, dass Videos ruckelfrei gedreht werden, auch wenn Sie sich mit der Kamera in der Hand bewegen.

Worauf es beim Kauf eines Gimbals ankommt, erfahren Sie in unserem Gimbal-Ratgeber auf Heimwerker.de.

1. Mit einem Gimbal filmen Sie wie ein Profi

Bessere Bildqualität ohne großen Aufwand
Ein Gimbal sorgt für Videos mit sehr guter Bildqualität. Zwar können Wackler auch mit einer guten Software entfernt werden, allerdings erfordert dies ein gewisses Know-how und ist mit einem Zeitaufwand verbunden. Zudem ist eine solche Software nicht besonders günstig.

Wenn Sie die Qualität Ihrer Videos auf ein neues Level heben möchten, empfiehlt sich der Einsatz eines Gimbals an Ihrem Handy oder Ihrer Kamera. Motor und Gimbal-Achsen sorgen dafür, dass auch bei Bewegung ein flüssiges Video entsteht. Sie werden von einem Controller im Gimbal gesteuert, der die notwendigen Bewegungen berechnet.

Sie können einen Gimbal in der Hand halten oder ihn – je nach Modell – als Stativ nutzen. Dies bietet sich an, wenn Sie Videos von sich selbst für Ihren Youtube-Kanal oder Ihre Webseite drehen möchten.

Smartphone oder Kamera? Überblick über verschiedene Arten von Gimbals: Im privaten Bereich kommen vor allem Gimbals für Smartphones und Kameras zum Einsatz. Die folgende Tabelle stellt Ihnen die wichtigsten Eigenschaften dieser Geräte vor.

Gimbal-Typ Eigenschaften

Smartphone-Gimbal

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  • ideal für Handy und Gopro
  • klein und leicht
  • leicht zu transportieren
  • geringere Maximalbelastung
  • oft geringerer Neigungswinkel und kleinere Schwenkachse

Kamera-Gimbal

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  • für DSLR-Kameras, Drohnen etc.
  • höheres Gewicht
  • höhere Belastbarkeit
  • Neigungswinkel und Schwenkachse 360°

Smartphone-Gimbals sind beliebte Begleiter im Alltag. Sie lassen sich einfach im Rucksack verstauen und sind so auch spontan griffbereit.

Die Vor- und Nachteile von Smartphone-Gimbals im Überblick:

  • kompakt und leicht
  • gute Bildstabilisierung
  • moderater Preis
  • herstellerabhängige Kompatibilität
  • nicht immer für den Outdoor-Einsatz geeignet

2. Kaufberatung: wichtige Aspekte beim Kauf eines Gimbals

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Gimbals sind Kamerastabilisatoren für z. B. Smartphones, Kameras und Actioncams.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien für Gimbals vor.

2.1. Maße und Gewicht

Gimbals für Smartphones sind deutlich kompakter als die Modelle für Kameras. So kommt ein exemplarischer Smartphone-Gimbal bei Maßen von 25 cm x 12 cm x 6 cm auf ein Gewicht von 0,4 kg. Smartphone-Gimbals wiegen in der Regel weniger als 0,5 kg.

Kamera-Gimbals hingegen sind robuster und weniger handlich. Ein exemplarischer Gimbal kommt bei Maßen von rund 51 cm x 28 cm x 14 cm auf ein Gewicht von fast 4 kg.

Entsprechend ist auch die Belastbarkeit der Gimbals unterschiedlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Kamerastabilisator Ihrer Wahl das Gewicht Ihres Geräts tragen kann.

2.2. Schwenkachse und Neigungswinkel

Schwenkachse und Neigungswinkel sollten bei Gimbals möglichst groß sein. Hier haben größere Modelle für Kameras meist Vorteile, während einfachere Gimbals einen niedrigeren Neigungswinkel und eine geringere Schwenkachse haben.

2.3. Maximale Belastbarkeit

Die maximale Belastbarkeit eines Gimbals ergibt sich aus Bauart und Bestimmung für einzelne Geräte. Ein Smartphone-Gimbal ist weniger belastbar als ein Gimbal für eine Spiegelreflex- oder Systemkamera. Während letztere mehrere Kilogramm Gewicht aushalten, eignen sich Smartphone-Gimbals meist nur für einige hundert Gramm Zusatzgewicht.

2.4. Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Geräte in Gimbal-Tests liegt zwischen 4 und 18 Stunden. Es gibt auch Geräte, deren Akku weniger lange läuft. 6 bis 8 Stunden Akkulaufzeit werden allgemein als ausreichend betrachtet. Allerdings hängt dies auch vom Umfang der Aufnahmen ab.

Reicht die Akkukapazität nicht aus, können Sie Ihren Gimbal mittels einer Powerbank auch unterwegs mit Energie versorgen.

3. Die besten Gimbals überzeugen mit Funktionalität

Gimbals, die in Tests besonders gut abschneiden, überzeugen mit einer 360°-Schwenkachse, einem 360°-Neigungswinkel und Funktionen wie einer praktischen App-Steuerung. Gimbals wie der Zhiyun 3 Axis Brushless Handheld Gimbal oder der Freevision M3-Axis Gimbal punkten zudem mit einer besonders langen Akkulaufzeit.

4. Kamerastabilisatoren in Tests: Wendigkeit und Stabilität

Smartphone- und Kamera-Gimbals in Tests haben in der Regel ein geringes Gewicht und lassen sich einfach handhaben. Sie ermöglichen Ihnen gute Aufnahmen auch dann, wenn Bewegung ins Spiel kommt oder Sie ungewöhnliche Aufnahmewinkel wählen.

Einige Gimbals können auch als feststehendes Stativ genutzt werden. Dabei fällt der Gimbal-Lock nicht ins Gewicht, der in anderen Fällen zu Einschränkungen führen kann. Bei Actionkameras und Drohnen kann eine Blockade einer der Gimbal-Achsen die Bewegungsfreiheit einschränken. Das Einsatzgebiet des Gimbals mit Motor spielt daher eine wichtige Rolle, wenn Sie einen Gimbal kaufen.

Tipp: Gimbals sind für verschiedene Geräte optimiert. Dies macht sich durch eine bestimmte Halterung oder Anschlüsse bemerkbar. Auch das Handling unterscheidet sich von Gerät zu Gerät.

5. So balancieren Sie den Gimbal korrekt aus

Um optimal mit Ihrem Gimbal zu arbeiten, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass Ihr Smartphone bzw. Ihre Kamera fest mit dem Kamerastabilisator verbunden ist.

Gewöhnen Sie sich zunächst an den Umgang mit dem Gerät und machen Sie Probeaufnahmen. Probieren Sie dabei verschiedene Geschwindigkeiten und Gangarten aus, um ein Gefühl für Gimbal, Controller und Kamera zu bekommen.

Vermeiden Sie hektische und ruckartige Bewegungen. Mit dem Controller des Gimbals können Sie Schwenkprozesse automatisch auslösen. Machen Sie sich auch mit dieser Funktion vertraut. Hier ist zwar etwas Übung notwendig, langfristig lohnt es sich aber, alle Möglichkeiten des Gimbals zu nutzen.

6. Häufige Fragen rund um das Thema Kamerastabilisatoren

6.1. Welche Gimbals eignen sich für Drohnen?

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Mit einem Gimbal gelingen Ihnen Foto- und Filmaufnahmen ohne verwackelte Sequenzen.

Für den Einsatz an Drohnen sind spezielle Gimbals erforderlich. Diese müssen gewissen Belastungen durch Wind standhalten. Zudem unterscheiden sie sich hinsichtlich der Befestigung von Gimbals für Smartphones und Actionkameras, die mitunter in der Hand gehalten werden.

Geräte wie der Gimbal DJI Ronin 2 Professional Combo oder der Cremsy T1 Industrial Gimbal sind deutlich teurer in der Anschaffung als kleinere Smartphone- und Kamera-Gimbals.

6.2. Welche GoPro-Gimbals gibt es ?

Es gibt eine Reihe von Gimbals für Videos mit der GoPro und anderen Actionkameras. Speziell mit der GoPro sind viele Gimbals kompatibel. Allen voran natürlich der Karma Grip Gimbal, der vom selben Hersteller produziert wird.

Dieser Kamerastabilisator ist hochwertig verarbeitet und spritzwassergeschützt. Für die meisten Outdoor-Aktivitäten ist er damit gut geeignet. Der Akku des Gimbals von GoPro hält bis zu zwei Stunden, aufgeladen wird er mittels eines USB-C-Ladekabels.

Auch der Feiyu Tech G5 ist ein GoPro-kompatibler Gimbal. Er lässt sich darüber hinaus auch mit vielen anderen Actionkameras verbinden. Der Gimbal sorgt für eine zuverlässige Bildstabilisierung und lässt sich mit einer speziellen Gimbal-App auf dem Smartphone verbinden.

Achten Sie beim Kauf auf die Angaben, die der Hersteller zur Kompatibilität seines Gimbals macht.

6.3. Welcher Gimbal kann als Selfie Stick benutzt werden?

Grundsätzlich eignen sich alle Gimbals als Selfie Stick. Allerdings ist es sinnvoll, ein möglichst langes Modell bzw. ein Modell mit Teleskopstange als Selfie Stick zu verwenden. Halten Sie den Gimbal in der Hand, ohne dass dabei eine größere Entfernung zum Handy entsteht, ist er als Selfie Stick nur bedingt geeignet. Achten Sie beim Kauf vor allem auf die Länge des Griffs.

6.4. Welche Marken und Hersteller gibt es?

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Wenn der Griff lang genug ist, können Sie Ihren Gimbal auch als Selfie Stick verwenden.

Kamerastabilisatoren gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen: GoPro-Gimbals, Smartphone-Gimbals, Quadcopter-Gimbals, iPhone- und Android-Gimbals oder Gimbals für Actionkameras. Filmzubehör wie Stativ, Selfie Stick und Kamerastabilisatoren wird nicht nur von Profis verwendet. Auch aus Hobby und Freizeit ist die Technik nicht mehr wegzudenken.

Gimbals eignen sich für eine Vielzahl von Geräten, vom Smartphone bis zur Actionkamera – ganz gleich, ob diese ein Profi-Modell ist oder eine günstige Alternative aus dem Discounter (z. B. Aldi). Die wichtigsten Hersteller von Gimbals finden Sie auf Heimwerker.de:

  • Feiyu
  • Freevision
  • Gimpro
  • LESHP
  • Neewer
  • Rollei
  • Zhiyun

Günstige Gimbals für den Einsatz am Smartphone erhalten Sie schon für etwa 30 Euro. Allerdings können Sie von Kamerastabilisatoren dieser Preisklasse keine besondere Leistung erwarten. Hochwertige Gimbals kosten ab 100 Euro. Spezielle Profimodelle für den Einsatz an Drohnen können mehrere tausend Euro kosten.

6.5. Wie schneiden Gimbals in Tests der Stiftung Warentest ab?

Zwar stellen die Experten der Verbraucherorganisation regelmäßig Kameras und Kamerazubehör auf den Prüfstand, einen Gimbal-Testsieger haben sie allerdings noch nicht gekürt. Einzig im Zusammenhang mit Drohnen wurden auch Kamerastabilisatoren getestet. Hier zielten die Tester auf die Bildqualität der an den Drohnen angebrachten Kameras ab.

Separate Gimbals wurden nicht getestet. Aus dem Test ging als beste Drohne mit Gimbal die DJI Phantom 4 Pro+ hervor. Ein weiterer sehr guter Quadcopter mit Gimbal ist die DJI Mavic Pro.

Für unseren Gimbal-Vergleich 2019 haben wir eine Reihe von Kamerastabilisatoren-Tests studiert. Wichtige Informationen finden Sie in unserer Kaufberatung auf Heimwerker.de.

 

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