Quadrocopter Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Quadrocopter Test bzw. Vergleich 2019

  • Je nach Ausstattung kosten Drohnen zwischen 20 € und 2.000 €. Die teuersten Posten an einer Drohne sind meistens die Kamera und die Echtzeit-Videoübertragung.
  • Für längeren Flugspaß benötigen Sie auf jeden Fall mehrere Akkus, denn im Durchschnitt fliegen Quadrocopter bei Vollauslastung nur etwa 15 Minuten.
  • Die von uns verglichenen Drohnen sind keine Profi-Modelle, sondern Drohnen, die im Hobbybereich angesiedelt sind. Die Profi-Varianten kosten schnell mehrere tausend Euro.

Quadrocopter Test

Drohnen lassen den Traum vom Fliegen wahr werden! Im Gegensatz zum RC-Heli lassen sich Drohnen dank verbauter Kamera nicht nur für tolle Landschaftsflüge und Kamerafahrten, sondern per VR-Brille oder gekoppeltem Smartphone auch für rasante Flüge in Echtzeit nutzen.

Für den perfekten Einstieg in das Thema Quadrocopter haben wir unterschiedliche Marken miteinander verglichen und geben Ihnen in unserer Kaufberatung zum Quadrocopter-Vergleich 2019 alle relevanten Informationen, damit Sie den für Sie besten Quadrocopter kaufen können.

1. Was zeichnet die Mini-Drohnen eigentlich aus?

"Quadro" bezieht sich auf die Zahl Vier und beschreibt damit die Anzahl der Propeller des Fluggeräts. Eine weitere Bezeichnung für Drohnen aller Art ist der Begriff Multicopter. Damit sind alle Fluggeräte mit mehr als zwei Rotoren gemeint.

Der Quadrocopter kann so sicher in der Luft schweben und "stehen", weil er vier Rotorblätter besitzt, von denen sich zwei im Uhrzeigersinn und zwei entgegen des Uhrzeigersinns bewegen.

Somit hebt sich der Drehimpuls auf und die Drohne wirkt, als würde sie förmlich in der Luft "stehen".

Im Folgenden haben wir für Sie die Vor- und Nachteile von Quadrocoptern gegenüber normalen Modellflugzeugen zusammengefasst:

  • die Hand-Augen-Koordination und das räumliche Vorstellungsvermögen werden gefördert
  • schnellerer Einstieg in den Modellflug
  • stark wachsende Community von Drohnen-Liebhabern
  • viele Funktionen erst bei teureren Vertretern vorhanden
  • Akku-Laufzeiten sind relativ gering, Kauf von Zusatzakkus unvermeidlich

Quadrocopter bestehen immer aus den gleichen wichtigen Bestandteilen, die wir Ihnen in der folgenden Tabelle genauer erklären:

Typ Erklärung
Fernsteuerung FPV (First-Person-View)-Drohnen haben eine Halterung für ein Tablet bzw. ein Smartphone oder einen bereits integrierten Bildschirm an der Fernbedienung. Für eine Live-Bild-Übertragung benötigt Ihre Fernsteuerung WLAN. Kleine Flugdrohnen funktionieren mit RC (Radio Control)-Fernsteuerungen – also einer Steuerung über reine Funksignale.
Chassis Das Material des Grundgerüsts muss möglichst leicht sein, um das Gesamtgewicht der Drohne so niedrig wie möglich zu halten. Meistens kommt hierbei deswegen Kunststoff oder Plastik zum Einsatz.
Antriebe Vier Rotoren sind für den Auftrieb und die Steuerung des Quadrocopters zuständig. Mithilfe der Propeller lassen sich dann Kurven oder Überschläge vollführen.
Steuerungseinheit Die Steuerungseinheit wandelt die Signale der Fernsteuerung in Steuerbefehle für die vier Elektromotoren der Propeller um.
Landegestell Das Landegestell dient dem Schutz des Chassis bei Landungen. Kamera-Drohnen haben unter dem Boden meistens größere Landebeine am Chassis montiert als Drohnen ohne montierte Kamera.
Kamera Die Kamera ist für viele Käufer das Haupt-Kaufargument, zu einer Drohne anstelle eines einfachen Modellflugzeugs zu greifen. Hierbei lassen sich Drohnen per FPV (First-Person-View) steuern. Dafür werden Smartphones bzw. Tablets oder ein in die Fernsteuerung integriertes Display genutzt. Da die Videos gerade bei günstigeren Quadrocoptern mit Kamera zu wackeligen Aufzeichnungen neigen, lassen sich diese im Nachhinein mit diversen Softwares nachträglich korrigieren.
Akku Der Quadrocopter-Akku ist ein elementarer Bestandteil eines Quadrocopters. Je höher dessen Kapazität, desto länger bleibt die Drohne in der Luft. Im Durchschnitt dauert ein Flug 5-12 Minuten, bis der Akku gegen einen neuen aufgeladenen Akku ausgetauscht werden muss. Für einen Ausflug sollten Sie also immer genug Ersatzakkus dabeihaben.

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2. Ein Quadrocopter für jede Lebenslage

2.1. Mini-Quadrocopter

Die kleinsten Drohnen – auch RC-Helikopter – sind so groß wie eine durchschnittliche Handfläche und vorrangig für den Indoor-Gebrauch gedacht. Preislich im niedrigen Segment angesiedelt (Kostenpunkt um die 20 bis 50 Euro), sind die kleinen Nano-Quadcopter für ihre Größe auch erstaunlich robust. Diese kleinen Flieger lassen sich noch am ehesten als "Spielzeug" bezeichnen – alle anderen Modelle sind dann eher für erfahrenere Hobby-Piloten gedacht.

2.2. Drohnen mit Kamera

Drohnen mit Kamera beginnen preislich im unteren dreistelligen Bereich und variieren in puncto Qualität natürlich stark – abhängig vom Preis. Für schöne Aufnahmen aus großen Höhen sind bereits Quadrocopter im niedrigen Preissegment brauchbar. Per FPV-Steuerung (First-Person-View) erleben Sie den Flug wortwörtlich aus einer neuen Perspektive. Auch GPS ist hier in einigen Modellen bereits vertreten.

2.3. Profi-Quadrocopter

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4K-Kameras sind auch bei den hier verglichenen Drohnen vereinzelt an Bord.

Preislich ist es natürlich wie mit jeder Technologie: Nach oben hin sind den Kosten keine Grenzen gesetzt. Hersteller wie DJI mit seiner DJI Phantom erfreuen sich großer Beliebtheit. Ab 1.500 € bekommen Sie schon vernünftige Drohnen mit guten Kameras und Zusatzfeatures, die Drohnen im niedrigeren Preisniveau nicht bieten können. Welche Funktionen hochpreisige Drohnen im Gegensatz zu ihren günstigeren Modellen bieten, erfahren Sie hier:

  • deutlich bessere Manövrierfähigkeit bei höheren Geschwindigkeiten
  • nützliche Zusatzfunktionen wie Bodenwarner oder "Return to Home"-Funktion
  • hochauflösende 4K-Kameras
  • hochwertige Kameras mit Features (z.B. Slow-Motion)
  • Reduzierung von Wacklern dank spezieller Aufhängung
  • Tragen von größerer Nutzlast und höhere Modifizierbarkeit durch Baukastenprinzip
  • GPS, Bluetooth, Ultraschall, Druck- und weitere Sensoren

Was diese professionellen Drohnen alles zu leisten imstande sind, zeigt Ihnen das folgende Video mittels einer AR-Drohne ein wenig genauer:

3. Darauf sollte man bei der Nutzung des Quadrocopters achten

Rechtliche Rahmenbedingungen

Sich einen Quadrocopter anschaffen und damit durch die Städte zu fliegen funktioniert leider nicht so einfach – zumindest aus rechtlicher Sicht. Deshalb hat die Stiftung Warentest einen Artikel über die Regelungen für das Fliegen mit Drohnen veröffentlicht.

Quadrocopter bei der Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest veröffentlichte bis dato zwar noch keinen Quadrocopter-Test, nahm in einem einzelnen Quadrocopter-Test am 12.07.2012 allerdings die "Parrot AR"-Drohne unter Lupe. Da nur die Parrot-Drohne getestet wurde, gibt es demzufolge natürlich auch noch keinen Quadrocopter-Testsieger.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Quadrocopter

4.1. Wie funktioniert ein Quadrocopter?

Flip
Ein Looping mit einem Quadrocopter wird auch "Flip" genannt.

Da sich von den vier Rotoren zwei nach links und zwei nach rechts drehen, hebt sich somit der Drehimpuls des Chassis auf und lässt die Drohne in der Luft förmlich "stehen". Durch das Regulieren der Geschwindigkeit der Propeller können dann kunstvolle Flugmanöver vollführt werden.

4.2. Welcher Quadrocopter für Anfänger?

Sollten Sie noch keine Erfahrung mit einem RC-Heli oder Drohnen im Allgemeinen haben, reichen Modelle in der preislichen Kategorie von 60 bis 100 Euro für den Einstieg völlig aus. Ab 120 Euro bekommen Sie dann schon anspruchsvollere Modelle, die einen guten Einstieg in das professionelle Drohnenfliegen bieten.

4.3. Quadrocopter: Wie teuer sollte er sein?

Bei Quadcoptern sind den Modellen preislich nach oben keine Grenzen gesetzt. Für den kleinen Rundflug im eigenen Garten oder innerhalb der eigenen vier Wände reichen natürlich schon Modelle im mittleren zweistelligen Bereich. Wenn Sie qualitativ hochwertige Kameraaufnahmen machen wollen, müssen Sie mit einem mittleren dreistelligen Preisniveau rechnen.

Preisspannen bei Quadrocoptern
  • Einsteigemodelle ohne Kamera (Mini Quadrocopter): 20 - 50 Euro
  • Mittelklassemodelle mit Kamera: 100 - 300 Euro
  • Semipro- / Profi-Modelle mit 4K-Kamera und zusätzlichen Features: 1.400 - 7.000 Euro

4.4. Quadrocopter wie hoch darf man fliegen?

Auch wenn eine "Phantom"-Drohne natürlich sehr viel höher fliegen kann, sollten Sie mit keinem Quadcopter über 100 Meter hoch fliegen. Die Stiftung Warentest hat in diesem Artikel zusammengefasst, welche rechtlichen Grundlagen beim Fliegen einer Drohne beachtet werden müssen.

4.5. Welcher Quadrocopter für GoPro?

GoPro-Kameras sind aufgrund ihres Gewichts für viele Quadrocopter zu schwer, da bei einem Einsatz die maximale Nutzlast überschritten werden würde.

 

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