Kaufberatung zum Induktionskochfeld Test bzw. Vergleich 2019

  • Induktionskochfelder gibt es in unterschiedlichen Größen. Die kleinen Modelle weisen 50 cm Einbaubreite auf, die großen bis zu 90 cm.
  • Wichtige Eigenschaften sind die Anzahl der Kochzonen und Leistungsstufen. Sie sind entscheidend, wie vielseitig das Induktionskochfeld genutzt werden kann.
  • Nützlich sind Zusatzfunktionen wie ein Überhitzungsschutz und eine Warmhaltezone. Die Bedienung erfolgt in der Regel per Touch Control oder Touch Slide Control.

 

induktionskochfeld-testWer beim Kochen keine Zeit verlieren möchte, der ist mit einem Induktionskochfeld bestens aufgestellt. Diese moderne Form des Herdes erhitzt Speisen bedeutend schneller als die klassischen Varianten wie ein Ceranfeld oder ein Gasherd. So entfällt das langwierige Warten, bis ein Topf mit Wasser für Nudeln, Kartoffeln und Co erst einmal kocht.

Zudem bieten Induktionskochfelder weitere Vorteile. Sie sind vielseitig einsetzbar und verbrauchen zudem auch noch weniger Strom. Voraussetzung für den ungetrübten Kochspaß ist aber, dass Sie sich beim Kauf für ein gutes Induktionskochfeld entscheiden, das ideal zu Ihnen, Ihren Kochgewohnheiten und Ihrer Küche passt.

Der große Induktionskochfeld-Vergleich 2019 auf Heimwerker.de hilft Ihnen bei der Auswahl des besten Induktionskochfeldes. Die nachfolgende Kaufberatung gibt Ihnen die wichtigsten Kriterien für Ihre Kaufentscheidung an die Hand. Und die große Vergleichstabelle weiter oben auf dieser Seite listet die besten Modelle auf, die Sie bei Interesse mit wenigen Klicks bestellen können.

1. Wie funktioniert ein Induktionskochfeld?

Das richtige Kochgeschirr

Zum Kochen mit Induktion benötigen Sie spezielles Kochgeschirr. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Induktionskochfeld-Zeichen auf der Verpackung aufgedruckt ist bzw. dort steht „für alle Herdarten geeignet“.

Auch wenn ein Induktionskochfeld auf den ersten Blick wie ein normales Cerankochfeld ausschaut, steckt doch eine andere Technik dahinter bzw. darin. Bei diesen speziellen Kochfeldern wird die Wärme durch induktive Wirbelströme erzeugt. Diese entstehen durch eine Magnetspule aus Kupferdraht, die von Strom durchflossen wird. So bildet sich ein elektromagnetischer Wirbelstrom, der über die Glaskeramikplatte an die darauf stehenden und für Induktion geeigneten Töpfe weitergeben wird. Diese wandeln den Strom in Wärme um. Durch Sensoren im Kochfeld wird die Wärmeentwicklung ständig überprüft und der Stromfluss entsprechend reguliert.

Induktionskochfelder bieten verschiedene Vorteile gegenüber alteingesessenen Alternativen. Das Kochfeld selbst erhitzt sich kaum. Das hat zur Folge, dass Sie sich zum einen nicht daran verbrennen können und zudem auch Übergekochtes nicht anbrennt. Das erleichtert die Reinigung. Zudem erhitzen diese modernen Kochfelder die Töpfe und Pfannen sowie deren „Innereien“ bedeutend schneller. Zu guter Letzt ist ein Induktionskochfeld in aller Regel auch noch energiesparsamer, was der Umwelt sowie Ihrer Stromrechnung zugutekommt.

2. Kaufberatung: So finden Sie das passende Induktionskochfeld

Wenn Sie sich ein neues Induktionskochfeld kaufen möchten, sollten Sie unbedingt auf die folgenden Kaufkriterien achten. Beziehen Sie diese in Ihre Wahl mit ein, ist sichergestellt, dass Sie das beste Induktionskochfeld zum Kochen in Ihrer Küche ausfindig machen.

2.1. Induktionskochfelder haben bis zu 90 cm Breite

induktionskochfeld-vergleich

Induktionskochfelder gibt es in verschiedenen Größen von 50 bis 90 cm Breite.

Früher gab es den klassischen Einbauherd, an deren Oberseite ein Kochfeld untergebracht war. Heute werden Ofen und Kochfeld oft separat voneinander in die Küche eingebaut. Dies bietet mehr Möglichkeiten bei der Positionierung sowie der Gestaltung des Induktionskochfeldes.

Dies gilt vor allem für die Breite, die nicht mehr auf die Maße der Geräte zum Einbau limitiert ist. So muss die Kochstelle nicht mehr immer nur über dem Backofen positioniert sein, sondern bei den entsprechenden Abmessungen kann ein Induktionskochfeld über der Spülmaschine oder einen Küchenschrank eingebaut werden. Das Induktionskochfeld ist autark vom Herd bzw. Ofen. Natürlich kann man aber auch weiterhin das Induktionskochfeld über dem Backofen einbauen.

Erhältlich sind Induktionskochfelder in vielen verschiedenen Größen. Es beginnt bei kleinen Induktionskochfeldern mit einer Breite von 50 cm und endet bei großen Induktionskochfeldern mit stolzen 90 cm. Dazwischen gibt es noch Kochfelder mit 60 cm, 70 cm sowie 80 cm Breite, sodass Sie die freie Wahl bei der passenden Einbaubreite haben.

Die Modelle mit 90 cm bieten richtig viel Platz für das Kochgeschirr. So passen auch große Pfannen, ein Wok oder ein Bräter problemlos auf die Kochfelder, ohne dass die anderen Bereiche nicht mehr nutzbar sind. Allerdings nehmen große Induktionskochfelder eben auch mehr Platz auf der Arbeitsfläche ein.

Letztendlich ist es abhängig von der Küche und den örtlichen Gegebenheiten, welche Einbaubreite das für Sie perfekte Induktionskochfeld hat. Ein kleines Induktionskochfeld bietet aber räumlich weniger Platz, was beim Kochen mit vielen Töpfen und Pfannen zeitgleich auf dem Induktionskochfeld ein Nachteil ist.

Vor- und Nachteile großer gegenüber kleiner Induktionskochfelder:

  • mehr Platz für Töpfe und Pfannen
  • meist mehr Kochzonen
  • schicke Optik
  • in der Regel teurer
  • benötigen mehr Platz in der Küche

2.2. Auf wie vielen Kochzonen wollen Sie kochen

Früher hatte ein Herd Flammen bzw. Platten. Bei den Induktionskochfeldern ist es die Anzahl der Kochzonen. Erhältlich sind sie mit bis zu 6 Stück, gängig und am weitesten vertreten sind aber das Induktionskochfeld mit 5 Kochfeldern bzw. 4 Kochzonen.

Je mehr Kochzonen ein Kochfeld hat, desto mehr Pfannen und Töpfe können Sie unterschiedlich temperieren. Bei einem Induktionskochfeld mit 3 Kochzonen können Sie also 3 unterschiedliche Temperatureinstellungen wählen. Zu gering sollte die Anzahl der Kochzonen also nicht ausfallen, sonst limitieren Sie sich selbst in Ihren Möglichkeiten beim Kochen und Braten.

Es gibt auch Induktionskochfelder mit zwei Platten. Hierbei handelt es sich aber nicht um Kochfelder zum Einbau, wie wir sie in diesem Vergleich behandeln. Sondern die Induktionskochfelder mit zwei Platten sind mobile Induktionskochfelder, die einfach auf die Arbeitsfläche gestellt und nicht in sie eingelassen werden. So ein mobiles Induktionskochfeld hat seine Vorteile, da es nicht fest in der Küche eingebaut ist. Es bietet aber eben nur zwei Kochfelder und damit begrenzte Möglichkeiten.

2.3. Bis zu 17 Leistungsstufen

Ebenso entscheidend wie die Anzahl der Kochzonen ist die Anzahl der Leistungsstufen. Sie dienen der Temperaturregelung und sind dafür entscheidend, wie genau Sie die Leistung der einzelnen Kochfelder einstellen können.

Die besten Induktionskochfelder aus unserem Vergleich auf Heimwerker.de bieten bis zu 17 Leistungsstufen. Sollte Ihr Wunschmodell eine etwas geringere Anzahl an Leistungsstufen aufweisen, reicht dies in den meisten Fällen aber auch für problemloses Kochen aus.

2.4. Diese Funktionen runden gute Induktionskochfelder ab

Viele Induktionskochfelder sind neben den genannten Leistungsstufen oft noch mit einer Boost- oder Powerstufe ausgestattet. Mit ihr kann die eingestellte Hitze kurzzeitig sogar noch weiter erhöht werden, was aber natürlich zu Lasten des Stromverbrauchs geht.

Praktisch ist eine automatische Topferkennung. Diese verhindert, dass ein Kochfeld eingeschaltet werden kann, ohne dass ein Topf bzw. eine Pfanne auf der jeweiligen Kochzone steht. Bei einer Ankochautomatik wird die Leistung zunächst auf das Maximum aufgedreht, um dann bei Erreichen der Temperatur diese wieder zu drosseln. Ist ein Induktionskochfeld mit einer Memoryfunktion ausgestattet, merkt es sich die letzten Kocheinstellungen. Mit einer Stop-and-Go-Funktion kann der Kochvorgang per Fingertipp unterbrochen werden. Und ein Timer mit Ausschaltfunktion ermöglicht es, dass sich das Kochfeld nach einer bestimmten Zeit selbst ausschaltet, z. B. wenn die Kartoffeln gar sind. Zudem ist ein Warmhaltebereich praktisch, den viele große Induktionskochfelder mit 3 Kochzonen oder mehr ebenfalls bieten.

In Sachen Sicherheit ist ein Induktionskochfeld mit Überhitzungsschutz sowie Kindersicherung empfehlenswert. Denn auch wenn sich die Oberfläche des Kochfeldes kaum erhitzt, sollte natürlich für ein möglichst hohes Maß an Sicherheit gesorgt sein. Dies ist nicht nur in der Praxis wichtig, sondern auch in Induktionsfelder-Tests.

2.5. Die Steuerung erfolgt mit Touch

Die klassischen Drehregler zum Eindrehen der Temperatur sucht man bei modernen Induktionskochfeldern von K&H und Co vergeblich. Stattdessen wird bei den Induktionskochfeldern von Miele und Co durchweg auf eine Touch-Bedienung gesetzt. Unterschieden wird zwischen diesen beiden Varianten:

Typ Merkmale
Touch
  • Einstellen der Leistungsstufen über einzelne Bedienflächen
  • benötigt meist mehr Platz
Touch Slide
  • Einstellen der Temperatur durch Wischer
  • oft platzsparender

Welche Variante der Steuerung Sie bevorzugen, ist Geschmackssache. Wer allerdings mit einer Touch-Steuerung auf Kriegsfuß steht und sich klassische Regler wünscht, der hat bei einem Induktionskochfeld von Samsung und Co in der heutigen Zeit schlechte Karten. Denn selbst bei einem günstigen Induktionskochfeld kommt diese moderne Technik heute in aller Regel zum Einsatz.

3. Diese Hersteller bieten Induktionskochfelder an

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Die Bedienung erfolgt in aller Regel per Touch-Steuerung.

Auch wenn Induktionskochfelder die neueste Sorte an Kochfeldern ist, gibt es bereits eine große Auswahl im Handel. Dies gilt nicht nur für die zur Wahl stehenden Modelle, sondern auch für die Marken.

Unter anderem gibt es Induktionskochfelder von Neff, Induktionskochfelder von Samsung, Induktionsfelder von K&H und vielen weiteren Herstellern wie Siemens und Co. Zudem bieten unter anderem auch folgende Hersteller, die wir noch nicht namentlich erwähnt haben, Induktionskochfelder an:

  • AEG
  • Bauknecht
  • Bosch
  • Ellrona
  • KKT Kolbe
  • Rommelsbacher
  • und viele mehr

4. Ergebnisse von Induktionskochfeld-Tests

Wer sich neben dem Induktionskochfeld-Vergleich 2019 auf Heimwerker.de zusätzlich über Induktionskochfeld-Tests informieren möchte, findet im Internet eine große Auswahl an Test- und Erfahrungsberichten. Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammen.

Stiftung Warentest hat im Januar 2015 einen großen Test von verschiedenen Kochfeldern veröffentlicht. Darunter ist auch ein Induktionskochfeld-Test zu finden. Bei den Induktionsfeldern konnte sich Bosch mit dem Modell PIB645B17E mit einer Gesamtnote 1,8 durchsetzen. Die gleiche Endnote hat auch das Siemens Induktionskochfeld EH645BB17 erhalten, sodass beide Modelle Induktionskochfeld-Testsieger sind. Auch den weiteren Plätzen folgen Kochfelder mit Induktion von Siemens, Neff, Gaggenau sowie Miele und AEG.

Das zweite große Testinstitut Ökotest hat bisher noch keinen Induktionskochfeld-Test durchgeführt. Auch einen Induktionsherd-Test oder Einbauherd-Test sucht man dort bisher vergeblich.

5. FAQ: Häufige Fragen und die passenden Antworten

Abschließend beantworten wir noch einige häufig auftretende Fragen rund um den Kauf und die Verwendung eines Induktionskochfeldes.

5.1. Wie reinige ich ein Induktionskochfeld?

induktionskochfeld-reinigen

Die Reinigung eines Induktionskochfeldes geht meist einfach.

Sie möchten Ihr Induktionskochfeld reinigen, wissen aber nicht genau wie? Was ist zu beachten? Das ist schnell erklärt. Das Reinigen eines Induktionskochfeldes ist dank der glatten Oberfläche aus Glaskeramik sehr einfach. Zudem brennt aufgrund der geringen Hitze der Kochfelder auch nichts wirklich an. Verwenden Sie ein feuchtes und weiches Tuch und etwas Spülmittel oder einen Glasreiniger.

Bei hartnäckigeren Verschmutzungen auf Ihrem Induktionskochfeld von Juno oder einem anderen Hersteller kann auch ein Ceranfeldschaber, der meist bei einem Induktionskochfeld als Zubehör beiliegt, verwendet werden. Verwenden Sie aber nur original Induktionskochfeld-Zubehör für die Reinigung, da Sie sonst Gefahr laufen, dass das Induktionskochfeld zerkratzt.

5.2. Wie wird ein Induktionskochfeld angeschlossen?

Ein Induktionskochfeld wird in aller Regel an einen Drehstrom-Anschluss mit 400 Volt angeschlossen. Dies ist nur mit dem entsprechenden Fachwissen möglich, weshalb Sie den Anschluss Ihres neuen Induktionskochfeldes aufgrund der hohen Gefahr von Kurzschlüssen einem Fachmann überlassen sollten.