Kaufberatung zum Powerbank Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Powerbank erhält die Akkuleistung technischer Geräte auch fernab von der Steckdose, denn: Eine Powerbank ist ein tragbares Aufladegerät, das sich für jeden eignet, der viel unterwegs ist und fernab der Steckdose reichlich Akku verbraucht.
  • Die Akku-Kapazität wird in mAh angegeben und entscheidet darüber, ob es sich um eine kleine Powerbank handelt, die gerade mal so groß wie ein Kugelschreiber ist, oder um eine große Powerbank, die sogar für eine Reise gut zu gebrauchen ist.
  • Entscheidende Kennwerte sind darüber hinaus die Anzahl der Geräte, die die Powerbank zeitgleich laden kann, sowie Größe und Gewicht, schließlich ist die Powerbank unterwegs im Gepäck.

powerbank-test

Eine Powerbank ist ein mitnehmbares Aufladegerät, sozusagen ein externer, portabler Akku. Sie lässt sich einfach an der Steckdose aufladen und lädt zu einem späteren Zeitpunkt ein Smartphone, ein Tablet, ein Navigationsgerät oder eine Kamera auf. Es gibt auch spezielle Powerbanks, um einen Laptop aufzuladen. Das ist sehr praktisch, wenn keine Steckdose in Reichweite ist. Die LED-Anzeige der Powerbank gibt Auskunft über den Ladezustand.

Doch was ist darüber hinaus entscheidend, wenn Sie eine Powerbank kaufen wollen? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen hat die Redaktion von Heimwerker.de in diversen Powerbank-Tests im Internet recherchiert. Informationen von Herstellern und Nutzern zu Größe, Farbe, Material, Ausgängen, Anzeigen und der Technik mit Solar wurden so gesammelt und bilden nun die Grundlage der folgenden Kaufberatung 2021.

1. Wie funktioniert eine Powerbank?

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So reduziert ist die Optik einer Powerbank.

Normalerweise besteht ein tragbares Ladegerät aus folgenden Komponenten:

  • Lithium-Ionen-Akku oder Lithium-Polymer-Akku,
  • Gehäuse aus Kunststoff oder Aluminium,
  • Ladeelektronik,
  • einem Ladeeingang
  • und einem oder mehreren USB-Ausgängen

Über den Ladeeingang wird die Powerbank mit einer Steckdose verbunden und so mit Energie versorgt. An die USB-Ausgänge lassen sich verschiedene Endgeräte anschließen. Das Gehäuse schützt die innenliegenden Elektronik-Bausteine und die Akkus vor äußeren Einflüssen.

2. Welche Produkt-Typen werden in Powerbank-Tests im Internet thematisiert?

Die verschiedenen im Handel erhältlichen Powerbank-Arten unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Leistung. Große tragbare Ladegeräte bieten mehr Leistung, da sich im größeren Gehäuse mehrere Akkus unterbringen lassen. Wichtig ist, dass die gewählte Powerbank zum gewünschten Verwendungszweck passt. Vom Design gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Farben, obwohl die meisten Powerbanks immer noch schwarz sind.

powerbank-steckdose

Powerbanks gibt es mit unterschiedlichen Kapazitäten. Kleine Modelle müssen jedoch nach einem Ladevorgang selbst wieder an die Steckdose. Diverse Tests zu mitnehmbaren Aufladegeräten ergeben, worauf es beim Kauf einer Powerbank ankommt.

Das Haupt-Unterscheidungsmerkmal ist die Kapazität in mhA, die auch anzeigt, welcher Kategorie die Powerbank angehört.

Powerbank-Typ Vorteile Nachteile
sehr kleine Powerbank, Kapazität circa 1.800 mAh + sehr klein, beispielsweise in Kugelschreiber oder Schlüsselanhänger verbaut
+ für maximal einen Ladevorgang
+ sehr günstig
- müssen nach jeder Benutzung aufgeladen werden
kleine Powerbank, Kapazität 3.000 bis 5.000 mAh + handlich, passen in die Hand- oder Hosentasche
+ für ein bis zwei Ladevorgänge
+ sehr günstig
- geringe Kapazität, müssen häufiger geladen werden
- nicht geeignet für längere Reisen ohne Lademöglichkeit
mittlere Powerbanks, Kapazität 5.000 bis 10.000 mAh + Endgeräte lassen sich mit einer Aufladung mehrmals laden
+ noch leicht zu verstauen
+ Preise noch erschwinglich
- längere Ladedauer als bei einem kleinen Akku
- größer und schwerer als die kleinen mitnehmbaren Aufladegeräte
größere Geräte, Kapazität bis 20.000 mAh + mehrere Geräte lassen sich gleichzeitig an die Powerbank anschließen
+ muss nicht so oft aufgeladen werden
+ praktisch bei mehrtägigen Reisen, auch ins Ausland
- hohes Eigengewicht
- unterwegs unhandlich
- höherer Preis
- braucht länger, bis sie vollständig aufgeladen ist

3. Was ist beim Kauf einer Powerbank zu beachten?

Die Kosten einer Powerbank sind vermutlich letztlich das Zünglein an der Waage. Auf dem Weg zu einer neuen Powerbank sollten Sie jedoch vor allem technische Paramater vergleichen, wie Größe und Gewicht, die Vor- und Nachteile einer Solar-Powerbank, Ladegeschwindigkeit, Anschlüsse und Ausgänge. Welche Daten jeweils die beste Powerbank auszeichnen, erklären die folgenden Informationen aus zahlreichen Powerbank-Tests im Internet.

Wenig erklärungsbedürftig sind hingegen diese Tipps aus diversen Powerbank-Tests im Internet, denen Sie folgen sollten, wenn Sie eine Powerbank kaufen:

  • powerbank-induktionsfaehig

    Ganz besonders komfortabel ist das kabellose Laden. Dafür müssen Powerbank und Endgerät induktionsfähig sein.

    Die Ladegeschwindigkeit und der max. Ladestrom werden in mA (Milliampere) oder A (Ampere) angegeben. Je höher die Amperezahl, umso mehr Strom kann die Powerbank aufnehmen. Mit einem maximalen Ladestrom von 2.000 mA ist ein Energiespeicher schneller aufgeladen als mit nur 1.000 mA.

  • Bei den Ladeausgängen der Powerbanks handelt es sich meistens um USB-Anschlüsse. Deshalb ist die Powerbank bspw. für Samsung-Smartphones geeignet, nicht aber als passende Powerbank für das iPhone. Das wird in diversen Tests zu tragbaren Ladegeräten als Nachteil vermerkt.
  • Die meisten Powerbanks haben eine LED-Anzeige mit vier LED-Punkten, die den Ladestand anzeigen. Einige haben ein integriertes Display, das die Restladung in Prozent anzeigt.

Ein Sonderprodukt sind kabellose Powerbanks für Qi-fähige Smartphones. Mit einer wireless Powerbank ist kabelloses Laden mit der Powerbank möglich. Induktionsfähige Powerbanks unterstützen Smartphones mit Qi-Technologie. Qi ist die induktive Übertragung von Energie, also drahtlos mithilfe elektromagnetischer Induktion. Kabellose Powerbanks gibt es beispielsweise von Anker oder Intenso.

Die Stiftung Warentest hat aktuell keinen Powerbank-Testsieger ausgewiesen, obgleich bereits diverse Einzelprodukte von den Verbraucherschützern unter die Lupe genommen wurden.

3.1. Was kostet eine Powerbank?

powerbank-klein

Die günstigsten Powerbank-Modell sind auch recht klein und haben dementsprechend weniger Power.

Die Preise für Powerbanks sind überschaubar. Kleine Powerbanks mit geringer Kapazität gibt es schon im einstelligen Eurobereich. Pünktlich zum Start der Outdoor-Saison haben auch Discounter wie Aldi oder Lidl die günstigsten Powerbanks im Angebot. Für größere Powerbanks mit hoher Kapazität ist ein mittlerer zweistelliger Betrag zu bezahlen.

Folgende Kosten fallen durchschnittlich an:

  • Powerbanks der unteren Preiskategorie kosten zwischen 5 und 20 Euro.
  • Powerbanks der mittleren Preiskategorie kosten etwa 20 bis 50 Euro.
  • Powerbanks der oberen Preiskategorie gibt es ab 50 Euro.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Achten Sie darauf, dass Sie den Preis im Powerbank-Vergleich immer auch in Relation zur Kapazität setzen. Natürlich sind größere, leistungsstärkere Modelle teurer.

3.2. Wie sehen Größe und Gewicht bei einer Powerbank aus?

Gewicht in Gramm

Eine Powerbank mit 10.000 mAh wiegt durchschnittlich 200 bis 250 Gramm und die größeren Modelle mit mehr als 20.000 mAh sogar mehr als 500 g.

Grundsätzlich sind Powerbanks mit hoher Akku-Kapazität schwerer. Eine kleine Powerbank bis 5.000 mAh wiegt durchschnittlich 100 Gramm. Wenn die Powerbank zum Camping mit soll oder wenn die Powerbank fürs Fahrrad gedacht ist und die nächste Radtour, kann auch eine Powerbank mit höherer Kapazität infrage kommen, wenn das zusätzliche Gewicht kein Problem darstellt.

Auch die Abmessungen sind natürlich von der Akkukapazität abhängig. Kleine, kompakte Powerbanks haben meist eine zylindrische Form, während die größeren eher rechteckig sind und an eine externe Festplatte erinnern.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion für Flugreisende: Grundsätzlich dürfen Passagiere Powerbanks mit maximal 100 Wh oder 27.000 mAh mit ins Flugzeug nehmen. Im Zweifel ist es sinnvoll, vor der Abreise bei der Fluggesellschaft nachzufragen.

3.3. Was ist für längere Reisen empfehlenswert?

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Eine Solar-Powerbank ist ein beliebtes Modell bei Campern und Personen, die einen Survival-Trip unternehmen.

Wer einen längeren Outdoor-Aufenthalt plant, sollte über die Anschaffung einer Powerbank der Kategorie „solar“ nachdenken. Damit lässt sich das Smartphone auch dann noch aufladen, wenn die Akkus der Powerbank leer geworden sind. Unter Sonneneinstrahlung lassen sich Endgeräte damit ebenfalls wieder aufladen, es dauert nur etwas länger, aber der User bleibt erreichbar.

Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, wird seine Powerbank zuhause mit Strom aus alternativen Energien aufladen. Unterwegs ist das nicht immer so einfach, weil häufig nicht bekannt ist, woher der Strom kommt, wenn die Powerbank an der Steckdose aufgeladen wird. Auch dieses Dilemma lässt sich mit einer Solar-Powerbank lösen. Sie lässt sich überall aufladen, wenn ausreichend die Sonne scheint. Damit lassen sich mobile Geräte weltweit aufladen.

Diese Vor- und Nachteile bietet die Solar-Powerbank:

    Vorteile
  • versorgt Endgeräte mit selbst produziertem Ökostrom
  • Powerbank funktioniert ohne Steckdose
  • lässt sich problemlos auch unterwegs laden
    Nachteile
  • höherer Preis
  • dauert relativ lange, bis die Powerbank vollständig aufgeladen ist
  • größer als Standard-Powerbanks
  • Solarzellen können durch Stöße oder Stürze unbrauchbar werden

Praxis-Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Eine Solar-Powerbank ist auch interessant für einen Urlaub im Ausland, wenn es am Urlaubsort ein 110-Volt-Stromnetz gibt. Mit dem Solar-Ladegerät ist dann kein Spannungswandler notwendig. Hersteller von Solar-Powerbanks sind beispielsweise Poweradd und Blavor.

4. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Powerbank-Vergleich

4.1. Gibt es spezielle Powerbanks für das iPhone?

Bei einer Powerbank für das iPhone ist eines wichtig: Die modernen Geräte haben große Akkukapazitäten. Deshalb sollte die Powerbank entsprechend leistungsfähig sein und mindestens 10.000 mAh haben. Das Gleiche gilt bei anderen Marken, beispielsweise bei der Powerbank für Samsung-Smartphones.

4.2. Lässt sich mit einer Powerbank ein Auto starten?

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Eine besonders leistungsfähige Powerbank kann bei einer Panne Starthilfe bieten.

Eine sehr leistungsfähige Powerbank kann Starthilfe im Falle einer Panne bieten. Die speziellen Powerbanks fürs Auto sind Multifunktionsgeräte, die mit speziellen, zusätzlichen Steckern ausgestattet sind. Damit lässt sich die Powerbank an die Autobatterie anschließen. Zudem können User damit auch ihr Smartphone oder Tablet aufladen oder die Powerbank an den Laptop anschließen, um ihn damit zu betreiben. Preislich sind sie etwas höher angesiedelt als eine normale Powerbank. Der Preis liegt im niedrigen dreistelligen Bereich.

4.3. Gibt es spezielle Powerbanks für den Outdoor-Einsatz?

Eine Powerbank für eine Outdoor-Tour sollte über ein robustes Gehäuse verfügen und in jedem Fall IP67-zertifiziert sein. Das bedeutet, dass die Powerbank wasserdicht ist bis zu einer Wassertiefe von einem Meter. Zudem sollte die Powerbank stoßfest sein. Mit einer Powerbank-Hülle und einer Powerbank-Halterung lässt sich das tragbare Aufladegeräte bequem an einem Fahrrad befestigen. Von Jiga gibt es beispielsweise eine robuste, leistungsfähige und wasserfeste Powerbank.

4.4. Welches Zubehör ist für die Powerbank sinnvoll?

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Eine Powerbank, die zum Campen geeignet ist, ist stoßfest, wasserdicht und lässt sich vielleicht sogar mit einem passenden Haken am Wanderrucksack befestigen.

Eine Powerbank inkl. Tasche ist eine gute Investition. Darin lässt sich die Powerbank sicher transportieren. Weiteres sinnvolles Zubehör ist ein Netzteil oder Standard-USB-Ladegerät, ein Handbuch oder ein Adapter für Laptops, Notepads oder Tablet-PCs oder Tablets.

4.5. Welche Gadgets gibt es für die Powerbank?

Wer nicht nur sein Smartphone mit der Powerbank aufladen will, braucht eine Powerbank mit umschaltbarer Ladespannung. Teilweise haben die Powerbanks einen smarten Lademodus, der erkennt, welche Spannung für das angeschlossene Gerät optimal ist. Outdoor-Powerbanks haben häufig weitere nützliche Gadgets, wie eine Taschenlampe, eine UV-Lampe oder einen Kompass. Allerdings macht diese Zusatzausstattung die tragbaren Energiespeicher schwerer. Das kann bei einer Trekking-Tour ungünstig sein. Es gibt sogar Bluetooth-Lautsprecher mit integrierter Powerbank, zum Beispiel von Trust lago oder JBL.

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