Überwachungskameras außen Vergleich 2019

Die besten Außen-Überwachungskameras im Vergleich.

Viele Hausbesitzer sorgen sich um die Sicherheit ihres Grundstücks und ihres Hauses. Gerade, wenn es in der Gegend vermehrt zu Einbrüchen kommt, haben viele Menschen das Bedürfnis, ihr Hab und Gut zu sichern. Eine Überwachungskamera im Außenbereich zeichnet nicht nur auf, was auf Ihrem Grundstück geschieht, sondern schreckt durch ihre bloße Existenz potenzielle Langfinger ab.

In Tests werden verschiedene Kameras untersucht. Viele davon werden mit dem Smartphone gesteuert. Worauf Sie beim Kauf einer Überwachungskamera für Ihr Haus achten sollten, erfahren Sie, wenn Sie unseren Ratgeber lesen.

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Kaufberatung zum Außen-Überwachungskamera Test bzw. Vergleich 2019

  • Überwachungskameras für den Außenbereich sind in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Günstige Modelle kosten nicht mehr als 50 Euro, besonders hochwertige Kameras kosten mehrere hundert Euro.
  • Viele Überwachungskameras erlauben Ihnen, einen Livestream über die Smartphone-App zu kontrollieren. Zudem können Sie einen Report per E-Mail oder App-Benachrichtigung einrichten.
  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Kamera Ihrer Wahl eine ausreichende Reichweite hat. Zudem sollte die Auflösung gut genug sein, klare Bilder zu liefern.

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Sinkende Einbruchszahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in Deutschland noch immer eine sehr hohe Zahl an Wohnungseinbrüchen gibt. Eine Überwachungskamera im Außenbereich des Hauses gibt vielen Menschen ein Gefühl der Sicherheit. Die Geräte zeichnen das Geschehen im Eingangsbereich von Häusern und in Gärten auf und schrecken allein dadurch schon viele Langfinger ab.

Wir haben einige Außen-Überwachungskamera-Tests studiert und stellen Ihnen hier eine Auswahl an Produkten vor. Ergänzend zu unserem Außen-Überwachungskamera-Vergleich 2019 auf Heimwerker.de haben wir einen Ratgeber für Sie zusammengestellt, der Sie über die wichtigsten Kaufkriterien informiert.

1. Sicherheit durch Überwachungskameras für den Außenbereich

Überwachungskameras lassen sich im Innen- und Außenbereich anbringen. Viele Überwachungskameras lassen sich direkt in Ihr Netzwerk integrieren, so dass Sie auch von unterwegs jederzeit auf aktuelle Bilder zugreifen können. Zudem verfügen viele Kameras über einen SD-Karten-Slot für eine Speicherkarte, auf der Aufzeichnungen gespeichert werden.

2. Kaufberatung: wichtige Kriterien für den Kauf einer Überwachungskamera für den Außenbereich

Worauf Sie beim Kauf einer Überwachungskamera für den Außenbereich Ihres Hauses achten sollten, erfahren Sie auf Heimwerker.de.

2.1. Weites Sichtfeld und Sichtweite im Nachtbetrieb

Maßgeblich für die Größe des Sichtfeldes ist der Sichtwinkel der Kamera. Je kleiner der Winkel ist, desto kleiner ist der erfasste Bereich. Für die Überwachung eines Hauseingangs mit einer Außen-Überwachungskamera mit Monitor ist ein Modell mit 70°-Winkel ausreichend.

Für größere Bereiche rund um Ihr Haus sind Kameras mit 90° und mehr empfehlenswert.

Damit die Kamera auch bei Dunkelheit gute Bilder liefert, ist ein Infrarotlicht erforderlich. Außen-Überwachungskameras mit Nachtsicht überwachen bei Dunkelheit Ihren Hauseingang oder Garten. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die Außenbeleuchtung ausfällt. Die Sichtweite bei Nacht sollte bei mindestens 15 Metern liegen, um schnell erfassen zu können, ob sich jemand Ihrem Haus nähert.

2.2. Detaillierte Auflösung in Pixeln

Für eine gute Überwachung ist eine ausreichende Bildqualität wichtig. Kameras mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln bieten ein gutes Bild. Besser sind Kameras mit HD-Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel. Diese Kameras liefern auch bei Nacht gute Bilder. Sie sind außerdem für die Überwachung besonders großer Bereiche sehr gut geeignet.

Die Vor- und Nachteile von Überwachungskameras mit einer hohen Auflösung:

  • sehr scharfe Bilder und Videos
  • Details am Rand gut erkennbar
  • bei Dunkelheit gute Aufnahmequalität
  • höhere Auflösung beansprucht mehr Speicherplatz
  • größere Datenmengen

2.3. Bewegungssensor

Ein Bewegungssensor ist die ideale Ergänzung einer Überwachungskamera. Die meisten Außen-Überwachungskameras in Tests verfügen über dieses Feature. Der Bewegungssensor nimmt Bewegungen in der Nähe wahr und aktiviert die Kamera. Auf diese Art wird vermieden, dass die Kamera dauerhaft aufzeichnet. Sie wird vielmehr dann aktiviert, wenn es darauf ankommt.

Viele Kameras lassen sich so einstellen, dass sie permanent Videos aufzeichnen und bei registrierten Bewegungen zusätzlich Standbilder produzieren. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sich der Bewegungssensor deaktivieren lässt. So können Sie verhindern, dass im Garten spielende Kinder oder Hunde die Kamera auslösen, wenn dies nicht notwendig ist.

2.4. Stromversorgung

Überwachungskameras für den Außenbereich werden in der Regel über ein Kabel mit Strom versorgt. Gerade im Dauerbetrieb ist der Energiebedarf hoch, so dass Akkus schnell in die Knie gehen würden.

2.5. Kabellose Übertragung und Report per App/E-Mail

Überwachungskamera im Außenbereich.
Überwachungskameras für außen zeichnen auf, was auf Ihrem Grundstück geschieht.

Ist die Überwachungskamera mit Ihrem Router verbunden, können Sie vom Computer oder dem Handy unterwegs aus eine Verbindung zur Kamera herstellen. Auf diese Weise können Sie selbst von unterwegs stets in Erfahrung bringen, was sich vor Ihrer Haustür regt.

Die Hersteller einiger Kameras bieten entsprechende Apps an, mit denen Sie bequem auf die Kamera zugreifen können. Über diese Apps können Sie Push-Nachrichten einrichten, die Sie benachrichtigen, sobald eine Bewegung registriert wird.

Alternativ zu diesen Push-Nachrichten ist die Benachrichtigung per E-Mail. Hier erhalten Sie eine E-Mail an die hinterlegte Adresse, wenn der Bewegungssensor eine Bewegung registriert und die Kamera aktiviert.

2.6. SD-Karten-Slot

Überwachungskameras können mit einem Router und damit einem Netzwerk verbunden werden. Sie können die Kamera alternativ auch mit einer SD-Karte ausstatten, auf der Aufzeichnungen gespeichert werden. In der Regel werden SD-Karten bis 128 GB unterstützt.

Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über die möglichen Aufnahmezeiten von SD-Karten mit unterschiedlichen Kapazitäten.

Kapazität der Speicherkarte Aufnahmezeit
32 GB bis zu 480 Minuten
64 GB bis zu 960 Minuten
128 GB bis zu 1.920 Minuten

2.7. Witterungsschutz

Überwachungskameras für den Außenbereich sind mit einem Witterungsschutz ausgestattet. Die meisten Geräte verfügen über die Schutzklassen IP65 oder IP66. Damit sind sie staubdicht und gegen Strahlwasser bzw. starkes Strahlwasser geschützt.

2.8. Maße und Gewicht

Bei Maßen und Gewicht gibt es einige Unterschiede bei den Kameras. Es gibt besonders kleine und dezente Kameras und Geräte mit etwas größeren Maßen. Das Gewicht der verschiedenen Geräte liegt zwischen etwa 250 g und 1.200 g.

3. Die besten Außen-Überwachungskameras haben auch nachts eine hohe Sichtweite

Überwachungskameras, die in Tests besonders gut abschneiden, haben oft nicht nur eine sehr hohe Auflösung, so dass sie eine gute Bildqualität liefern, sondern punkten darüber hinaus mit einer hohen Sichtweite bei Nacht. Geräte mit Testsieger-Potential erreichen auch bei Nacht bis zu 50 m Sichtweite.

4. Überwachungskameras für den Außenbereich in Tests: Extrakosten möglich

Viele Kameras speichern Aufzeichnungen in einer Cloud, so dass Sie von jedem beliebigen Ort auf der Welt darauf zugreifen können. Allerdings ist der Cloud-Service nicht immer kostenlos. Oft werden nach einem Testzeitraum Kosten für den Online-Speicher fällig. Hier sollten Sie sich im Vorfeld über etwaige Zusatzkosten informieren.

5. Gut zu wissen: rechtliche Grundlagen für die Nutzung einer Überwachungskamera

Die Rechtslage bei Überwachungskameras
Erfassen Ihre Kameras den öffentlichen Raum, kann ein hohes Bußgeld fällig werden. Informieren Sie sich daher umfassend, wenn Sie Überwachungskameras installieren.

Auf Heimwerker.de möchten wir Sie stets umfassend beraten. Dazu gehört auch, dass wir Sie auf gesetzliche Regelungen und Bestimmungen hinweisen, sofern diese wichtig sind für die Handhabung der verglichenen Produkte.

Grundsätzlich sind Außen-Überwachungskameras erlaubt, mit denen Sie Ihr Grundstück überwachen. Allerdings ist dies mit einigen Einschränkungen verbunden. So darf Ihre Außen-Überwachungskamera mit Aufzeichnung nicht auf den öffentlichen Raum oder auf das Nachbargrundstück gerichtet sein. Richten Sie Ihre Kameras so aus, dass sie nur Ihr eigenes Grundstück erfassen.

Tipp: Wir empfehlen Ihnen, einen Hinweis auf die Kameraüberwachung an Ihrem Haus anzubringen. Grundsätzlich müssen Personen darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass sie gefilmt werden. Das gilt auch für Ihre Besucher und weitere Personen, die Ihr Grundstück betreten (müssen).

6. Außen-Überwachungskameras im Test der Stiftung Warentest: ernüchterndes Ergebnis

Mann installiert Überwachungskamera am Hausdach.
Sichtbar platzierte Außen-Überwachungskameras schrecken Einbrecher ab.

Im Jahr 2017 hat die Stiftung Warentest die Ergebnisse eines umfangreichen Tests von Überwachungskameras veröffentlicht. Auf dem Prüfstand: neun Überwachungskameras für den Innenbereich und sieben Überwachungskameras für den Außenbereich. Alle diese Geräte sind mit dem Internet verbunden und können Daten und Aufzeichnungen in einer Cloud speichern. Zudem werden Sie, wie viele andere Geräte im Smart-Home, mit dem Smartphone gesteuert.

Das Ergebnis des Tests war recht ernüchternd. Testsieger bei den Kameras für den Innenbereich wurde die Netgear Arlo Q Plus mit der Gesamtnote gut (2,1). Testsieger der Außen-Überwachungskameras wurde die Cam Outdoor von Nest mit der Note gut (2,2). Bei diesen Modellen und nur wenigen anderen bewerteten die Tester das Datensendeverhalten als unkritisch. Beim weitaus größten Teil der getesteten Kameras ist das Datensendeverhalten als kritisch bis sehr kritisch anzusehen.

Bei vielen Kameras können Hacker ohne großen Aufwand die Anmeldedaten knacken. Auf diese Weise können sich Kriminelle Ihre Kameras sogar zu Nutzen machen: Sie sind stets darüber informiert, wann Sie das Haus verlassen und sie freie Fahrt haben.

7. Wichtige Marken und Hersteller von Überwachungskameras für den Außenbereich

Produkte aus dem Bereich der Sicherheitstechnik gibt es in großer Zahl und Vielfalt. Überwachungskameras für den Innen- und Außenbereich gibt es in verschiedenen Ausführungen. Kabellose Außen-Überwachungskameras mit Akku, besonders kleine Außen-Überwachungskameras, 360-Grad-Außen-Überwachungskameras, Außen-Überwachungskameras mit Nachtsicht und Überwachungskameras mit Mikrofon.

Bekannte Produkte sind ABUS-Außen-Überwachungskameras, Netgear- und D-Link-Kameras. Weitere wichtige Marken, die wir für unseren Ratgeber auf Heimwerker.de ermittelt haben:

  • Bedee
  • Clarer
  • Hikvision
  • ieGeek
  • Knewmart
  • Netatmo
  • Reolink

8. Häufige Fragen rund um das Thema Überwachungskameras für den Außenbereich

8.1. Wo sollte ich die Überwachungskamera anbringen?

Überwachungskamera wird montiert.
Viele Überwachungskameras für außen bieten einen Livestream für das Smartphone an.

Die Installation einer Überwachungskamera unterliegt strikten Regeln. So dürfen Sie Kameras im Außenbereich nur so anbringen, dass bei den Aufnahmen ausschließlich Ihr eigenes Grundstück erfasst wird. Keinesfalls darf Ihre Kamera Bilder von angrenzenden Gehwegen oder Grundstücken aufzeichnen.

Aufgrund des in Deutschland geltenden Persönlichkeitsrechtsschutzes darf kein Bürger ohne sein Einverständnis gefilmt werden. Wir raten Ihnen deswegen davon ab, eine Außen-Überwachungskamera versteckt anzubringen. Vielmehr ist es ratsam, andere Personen über die Überwachung Ihres Eingangsbereichs in Kenntnis zu setzen.

Richten Sie die Kamera so aus, dass der unmittelbare Eingangsbereich und Ihre Einfahrt überwacht werden, ist dies – verbunden mit einem Hinweis auf die Überwachung – für viele potenzielle Einbrecher abschreckend genug.

8.2. Wer installiert meine Außen-Überwachungskamera?

Wenn Sie die Außen-Überwachungskamera mit Aufzeichnung nicht selbst montieren und einrichten möchten, können Sie die Hilfe eines Experten in Anspruch nehmen. Über das Internet finden Sie Firmen in Ihrer Umgebung, die sich auf Sicherheitstechnik spezialisiert haben. Oft wird ein Installationsservice auch von Elektronik-Partnern angeboten, die die entsprechenden Produkte verkaufen.

8.3. Wo kann ich eine Außen-Überwachungskamera kaufen?

Es gibt mehrere Anlaufstellen für den Kauf einer Außen-Überwachungskamera mit WLAN oder LAN. Außen-Überwachungskameras erhalten Sie im Fachhandel für Sicherheitstechnik. Hier können Sie sich individuell beraten lassen. Es ist sogar möglich, dass ein Experte Sie daheim besucht und Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung für Ihr Zuhause anbietet. Die Experten können Ihnen auch die Installation des Geräts und die Einrichtung des Systems abnehmen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf eines Außen-Überwachungskamera-Sets im Internet. Hier erfahren Sie zwar keine persönliche Beratung, allerdings haben Sie eine beinahe unendlich große Auswahl und profitieren oft von günstigeren Preisen. Allerdings kaufen Sie hier meist den Installationsservice nicht mit. Das heißt, Sie müssen Ihre kabellose Außen-Überwachungskamera mit Monitor selbst montieren und einstellen.

8.4. Wie viel kostet eine Überwachungskamera für den Außenbereich?

Eine günstige Überwachungskamera für außen können Sie schon für einen Preis deutlich unter 100 Euro kaufen. Auch Discounter wie zum Beispiel Aldi bieten in regelmäßigen Abständen IP-Überwachungskameras für außen an. Besonders hochwertige Außen-Überwachungskameras mit WLAN und Außen-Überwachungskamera-Sets kosten deutlich mehr als Discounter-Angebote. Für ein gutes System können Sie mehrere hundert Euro bezahlen.

Achten Sie beim Kauf einer Überwachungskamera nicht nur auf den Preis. Viele sehr günstige Modelle funken ungeschützt im Internet.
 

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