Überwachungskamera Vergleich 2019

Die besten Überwachungskameras im Vergleich.

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Kaufberatung zum Überwachungskamera Test bzw. Vergleich 2019

  • Überwachungskameras für den privaten Gebrauch sind günstig wie nie. Platzsparende Digitaltechnik lässt die Gehäuse der Geräte immer weiter schrumpfen. Auf sogenannten Memory-Cards lassen sich Aufnahmen der Überwachungskamera je nach Größe und Videoqualität mehrere Tage zur nachträglichen Auswertung speichern.
  • IP-Überwachungskameras können sogar drahtlos per WLAN im Heimnetzwerk eingebunden werden. Mit IP-Cams können Sie auch unterwegs sehen, was die Kamera aufzeichnet. Dazu benötigen Sie nur einen ans Internet angebundenen PC und einen gewöhnlichen Web-Browser.
  • Die besten Überwachungskameras überzeugen mit Spionagetechnik à la James Bond: Bewegungsmelder, Nachtsichtfunktion und Alarmlautsprecher lassen Einbrechern keine Chance und bescheren Ihnen einen ruhigen Schlaf.

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Die totale Überwachung ist nicht nur ein Thema für die große Literatur. Was im öffentlichen Bereich immer deutlicher hervortritt, ist auch im Privaten im Jahr 2019 längst verbreitet. Kamera-Überwachung ist durch Digitaltechnik für Jedermann realisierbar und moderne Netzwerktechnik lässt die Installation von Überwachungskameras zum Kinderspiel werden. Minikameras finden schnell im Wohnraum Platz und liefern Ihnen zu jeder Zeit bspw. ein Bild Ihres Wohnzimmers. Schwenk- und neigbare Außenkameras halten das Geschehen in Ihrem Garten fest und speichern die Bilder bei Bedarf auch mehrere Wochen lang. Die Videobilder drahtlos über eine Funkverbindung an den Computer im Arbeitszimmer zu übertragen, ist heute kein Problem mehr.

In unserem Überwachungskamera-Vergleich fassen wir die wichtigsten Fakten zum Thema für Sie zusammen. Nutzen Sie unsere Kaufberatung und finden Sie Ihren persönlichen Überwachungskamera-Testsieger.

1. Überwachungskameras für den Privatgebrauch

Netgear Kamera Set
Zwei kleine Kameras, über einen Router mit dem PC verbunden: moderne Sicherheit für Ihr heim.

Videoüberwachung ist schon seit Beginn der Aufzeichnungsmöglichkeit von bewegten Bildern ein beliebtes Einsatzfeld von Videokameras. Versteckte Kameras konnten jedoch im Jahre 1905 bei weitem nicht konstruiert werden. Die riesigen Apparate zur Videoaufzeichnung waren zudem anfangs auch sehr laut. Mit fortschreitender technischer Entwicklung reduzierten die Konstrukteure der Geräte zunehmend deren Größe und Geräuschpegel. Seit bewegte Bilder digital aufgezeichnet werden, produzieren die Hersteller von Sicherheitstechnik auch sehr kleine Mini-Überwachungskameras.

Mit den Möglichkeiten der Heimvernetzung und der stetigen Verbesserungen im Bereich der digitalen Videotechnik finden Überwachungskameras mehr Einsatzmöglichkeiten als nur zur staatlichen Bewachung öffentlicher Räume, zur Gebäudesicherung und der Diebstahlprävention im Handel oder in der Industrie. Privatanwender nutzen beispielsweise eine WLAN-Kamera zur Videoüberwachung ihres Grundstücks oder Hauses – auch in Verbindung mit einer Alarmanlage.

Wie im öffentlichen Raum sind auch für Privatanwender Sicherheitsbedürfnisse die Hauptintention für die Anschaffung der Sicherheitstechnik. Selten verwenden Nutzer die Technik zur Videoüberwachung auch als Spionagekamera, wobei der Gesetzgeber hier klare Restriktionen formuliert.

Rechtliche Einschränkungen: Überwachungskameras für den Privatgebrauch sind nur innerhalb Ihrer Privatsphäre erlaubt. Sie dürfen folglich Ihre Einfahrt, Ihren Garten oder Ihren Wohnraum beliebig filmen. Verboten ist das Ausspionieren Ihres Kindermädchens oder Ihrer Putzhilfe mit versteckten Kameras.

Eine Spionage-Kamera ist in Deutschland für den Privatgebrauch generell verboten. Letztlich ist es Ihnen nicht gestattet, das Geschehen im öffentlichen Raum aufzuzeichnen. Achten Sie deshalb bei der Arretierung Ihrer Kamera darauf, dass der Aufnahmebereich an Ihrer Einfahrt endet.

Mit einer Innen- oder Außenkamera lassen sich typische Einsatzszenarien zur Objektsicherung und Personensicherheit realisieren:

  • Grundstücks- und Gebäudesicherung
  • Prozessbeobachtung zur Optimierung von Handlungsroutinen
  • Prävention und Aufklärung von Straftaten (bspw. Diebstahl, Vandalismus, Gewaltdelikte)
  • Beobachtung von chronisch erkrankten Personen im Haushalt
  • Beobachtung von Kindern
  • Überwachung von Haustieren
mini kamera
Eine Mini-Spoinagekamera zu verwenden ist nach deutschem Recht im öffentlichen Raum verboten.

Für die verschieden Aufgaben bringen die Geräte in vielen Überwachungskamera-Tests verschiedene Eigenschaften mit und unterscheiden sich in der Ausstattung mitunter stark: Ob Sie eine Minikamera, Funkkamera, Außenkamera oder beispielsweise eine Netzwerkkamera kaufen sollten, entscheidet selbstverständlich der Einsatzzweck.

2. Was Sie über Kamera-Technik wissen sollten

Analoge Kameras mit der Fähigkeit Bilder im PAL- oder NTSC-Format mit 4:3 Seitenverhältnis aufzunehmen, sind vom Markt vollständig verschwunden. Alle unsere folgenden Aussagen beziehen sich daher auf die Kategorie der digitalen Überwachungskameras.

Überwachungskameras sind in erster Linie Videokameras. Sie nehmen bewegte Bilder auf und stellen diese auf Ausgabegeräten wie PC-Monitoren oder Smartphones dar. Natürlich können die Bilder einer digitalen Überwachungskamera auch aufgezeichnet und zeitversetzt wiedergegeben werden. Die folgende Grafik charakterisiert die Funktionsweise einer digitalen Videokamera:

Funktionsweise Kamera

Fotoapparate und Videokameras ähneln sich, seit beide als Herzstück einen sogenannten Active Pixel Sensor (APS) nutzen. Ein APS – auch CMOS-Sensor genannt – ist ein elektrischer Halbleiter, der wegen seiner Lichtempfindlichkeit in der Lage ist, auftreffende Lichtimpulse in elektrische Spannungszustände zu überführen. Dabei sind Millionen kleinster lichtreaktiver Halbleiter nebeneinander aufgereiht – jeder einzelne stellt hinterher einen Bildpunkt (Pixel) im Video dar. Das Funktionsprinzip einer Videokamera – egal welcher Marke – wird durch folgende Komponenten charakterisiert:

Komponente Funktion
Objektiv

 

objektiv

  • Eintreffendes Licht wird vom Objektivglas eingefangen und gebrochen (Brennweite).
  • Durch eine im Objektiv integrierte Blende kann die Intensität des eintreffenden Lichts reguliert werden.
  • Kleinere Blendenöffnungen erhöhen die Belichtungszeit und steigern die Schärfentiefe und umgekehrt.
Bildsensor

 

CMOS-Sensor

  • Das gebündelte Licht wird auf den lichtempfindlichen Sensor geworfen (früher: fotografischer Film).
  • Lichtimpulse werden vom Sensor als elektrische Spannungen ausgegeben und in einem digitalen Datenstrom gewandelt.
Prozessor

 

CPU

  • Digitale Daten werden im Prozessor weiterverarbeitet.
  • Helligkeits- und Farbwerte werden in einem bestimmten Format codiert (bspw. MPEG oder AVI).
Speicher

 

Flashspeicher

  • Die in den codierten Dateien enthaltenen Bildinformationen werden auf ein Speichermedium übertragen.
  • Zumeist werden Flash-Speicherkarten zur Speicherung verwendet.
  • Alternativ verfügen digitale Kameras über Schnittstellen, um die Daten auf kompatible Endgeräte zu transferieren (Firewire, HD-SZI, LAN/WLAN etc.).

3. Klassifikationsmerkmale einer Überwachgungskamera

3.1. Indoor- vs. Outdoorkamera

Outdoor Kamera
Achten Sie beim KAuf immer auf die IP-Schutzklasse, damit Ihre Outdoor-Kamera staub- und spritzwassergeschützt ist.

Für dauerhaft außen angebrachte Überwachungssysteme gilt: die Außenkamera sollte effektiv vor Staub, Schmutz und Wasser geschützt sein. Achten Sie beim Kauf einer Überwachungskamera auf die Schutzart der Klasse International Protection. Entsprechende Kameras werden mit einem IP-Code versehen. IP-Codes bestehen aus zwei Ziffern: Bei IP-67 steht die 6 (höchstmöglicher Wert: 6) für die Staub- und Schmutz-Resistenz, wohingegen die 7 (höchstmöglicher Wert: 9) den Schutz gegen eindringendes Wasser charakterisiert. Achten Sie weiterhin auf rostfreie Gehäuse und Wand- bzw. Deckenhalterungen.

Klären Sie außerdem, ob sich die Außenkamera auch bei extremen Temperaturen einsetzen lässt. Die Aufstellung von Kameras in geschlossenen Räumen ist simpel und mit wenig Aufwand verbunden. Achten Sie hier vor allem auf eine angemessene Gehäusegröße und auf einen passenden Standfuß.

3.2. Fixierte vs. Flexible Sichteinstellung

flexible Sichteinstellung
Mit einer dreh- und neigbaren Kamera können Sie einen wesentlich größeren Sichtbereich erfassen.

Videoüberwachung kann statische oder flexible Blickwinkel und Sichtweiten erfordern. Wenn Sie Ihre Garageneinfahrt bewachen möchten, ist Ihnen mit einer fixierten Kamera mit fester Objektiv-Brennweite und Wand- oder Deckenhalterung geholfen.

Für mehr Flexibilität eignen sich motorbetriebene schwenk- und neigbare Arme oder sogenannte Domekameras. Diese verfügen über ein halbrundes, getöntes Glas, hinter dem sich eine schwenkbare Kamera mit Zoom befindet. Innerhalb eines Neigungswinkels von 180 Grad lässt sich die Domekamera in Windeseile einmal im Kreis rotieren. Der Mechanismus wird als PTZ bezeichnet: Pan = Schwenken, Tilt = Neigen, Zoom = Heranholen!

3.3. Interner vs. Externer Speicher

Falls Sie die Videobilder für eine spätere Auswertung und Weiterbearbeitung sichern wollen, bieten sich Videoüberwachungskameras mit eingebautem Flash-Speicher an. Je nach Speicherkapazität und ausgewählter Bildqualität können Sie gleich mehrere Tage auf der Speicherkarte mitschneiden und hinterher bequem am PC betrachten. Überwachungskameras können Ihre Bilder aber auch per Kabel- oder Funkverbindung an externe Aufnahmegeräte wie PCs oder Festplattenrekorder übertragen.

3.4. Kabelgebundene vs. Funkkameras

IP-kamera
Eine ferngesteuerte Funkkamera ermöglich die Bedienung von externen Geräten aus.

In der professionellen Sicherheitstechnik werden kabelgebundene Kameras genutzt. Eine koaxiale Kupferleitung, also ein speziell gegen Störstrahlung abgeschirmtes Kabel, dient dabei der Signalübertragung. Die als High-Definition-Serial-Digital-Interface (HD-SDI) bekannte Verbindungsart nutzt die selben Kabel und Anschlüsse, die auch schon bei der analogen Übertragung von Überwachungsbildern üblich waren.

Mittlerweile haben sich auch sogenannte Netzwerkkameras (IP-Kameras) am Markt etabliert. Diese nutzen entweder ein Netzwerkkabel oder übertragen ihre Daten gleich drahtlos per WLAN an einen Computer.

Nachtsichtfunktion: Für die Übertragung gut aufgelöster Bilder in nacht-dunkler Umgebung eignen sich Überwachungskameras mit zusätzlichen Infrarotsensoren. Die für Menschen unsichtbare Infrarotstrahlung kann durch bildgebende Verfahren als Wärmebild dargestellt werden.

Dabei werden Unterschiede der Infrarotstrahlung durch die Sensoren in der Kamera gemessen und in sogenannten Falschbildern dargestellt. Über diese lassen sich Organismen mit einer hohen Körpertemperatur von niedrig-tem­pe­rie­rten, unbelebten Objekten mithilfe farblicher Effekte unterscheiden. Weitere Infrarot-LEDs in einer Überwachungskamera helfen sogar dabei, den zu überwachenden Raum besser auszuleuchten.

4. IP-Kameras – Überwachungssysteme für das Heim-Netzwerk

Auflösung einer IP-Cam
  • VGA-Anschluss: 640 x 480 Pixel
  • HD-ready-Anschluss: 1.280 x 720 Pixel
  • Full-HD-Anschluss: 1.920 x 1.080 Pixel

Sehr beliebt sind heutzutage IP-Überwachungkameras – auch Netzwerkkameras genannt. Die IP-Cams werden mit einem Netzwerkkabel angeschlossen, wobei dank der Power-over-Ethernet-Funktion (PoE) nur eine Leitung für Strom- und Signalübertragung herhalten muss.

Wem die Möglichkeit missgönnt ist, ein Kabel nach außen zu verlegen, der kann bei entsprechender Reichweite auch eine WLAN-Funkverbindung zur IP-Kamera im Outdoor-Bereich herstellen. Strom erhalten die Funk-Überwachungskameras dann über einen mitgelieferten Akku. Einmal mit dem Netzwerk verbunden, weisen Sie den IP-Überwachungskameras einfach eine IP-Adresse zu, oder lassen das automatisch durch die DHCP-Funktion ihres Routers bewerkstelligen.

Im heimischen Netzwerk lassen sich die IP-Überwachungskameras per App, mitgelieferter Software oder bequem per Webbrowser steuern. Der Clou: Bei entsprechender Konfiguration lässt sich eine Netzwerkkamera auch von jedem beliebigen Webbrowser per Internet lokalisieren. Egal, wo Sie sich gerade befinden, solange Sie einen Internetzugang haben, können Sie die Bilder Ihrer Überwachungskamera direkt im Browser aus der Ferne betrachten. Achten Sie aber vor allem bei WLAN-Funkkameras mit Akku auf ausreichend Akkukapazität, damit die Aufnahme nicht vorzeitig abbricht.

Alarmanlage Set
Eine Kombination aus Bewegungsmelder, Alarmanlage und Kamera bietet einen erweiterten Schutz.

Die Möglichkeiten von IP-Cams sind sehr umfangreich. In Verbindung mit einer Alarmanlage lassen sich Netzwerkkameras sowohl Indoor als auch Outdoor perfekt in die Umgebung integrieren. Je nach Modell stehen Ihnen Wand- oder Deckenhalterungen zur Verfügung, besitzen die Überwachungskameras schwenkbare und neigungsfähige Aufhängungen (PTZ-Funktion) und können mit verschiedenen Flash-Speicherkarten bestückt werden.

Für die externe Aufnahme bieten sich überdies auch noch netzwerkfähige Videorekorder an. In umfangreich vernetzten Smart-Homes übernehmen die Network-Video-Recorder (NVR) die Funktion eines Video-Servers mit vielfältigen Videobearbeitungsmöglichkeiten. Hierfür kombiniert ein NVR viel Speicherplatz mit einem großen Software-Paket für die Archivierung und Bearbeitung von bewegten Bildern.

Bewegungsmelder: Egal ob WLAN-Kamera im Outdoor-Einsatz oder IP-Kamera für die Wohnstube – Viele Geräte bieten auch Bewegungssensoren und starten die Aufnahme erst dann, wenn sich im Umfeld der Überwachungskamera etwas tut. Das spart Strom und Speicherplatz.
Bei entsprechender Einstellung senden die Kameras auch eine Push-Mitteilung an eine Smartphone-App oder E-Mail-Adresse, damit Sie schnell über mögliche Störenfriede informiert sind.

Vor- und Nachteile einer IP-Kamera:

  • flexible Integration in ein Computer-Netzwerk
  • kabellose WLAN-Funkübertragung möglich
  • Videobilder können an jedem beliebigen Standort per Internetbrowser betrachtet werden
  • erfordern teils umfangreiche technische Vorerfahrung
  • sind durch die Einbindung ins Computer-Netzwerk störanfällig

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Überwachungskameras

5.1. Welche Auflösung ist bei Überwachungskameras die Beste?

Der Verwendungszweck ist bei dieser Frage die entscheidende Bezugsgröße. Wenn Sie auf eine detaillierte und gut ausgeleuchtete Aufnahme verzichten können, weil Sie nur Bewegungen in einem Raum oder im Außenbereichs Ihres Grundstücks registrieren wollen, reicht eine VGA-Kamera mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel aus. Je größer und detaillierter das aufgezeichnete Bild sein soll, desto höher sollte die Auflösung sein.

VGA-Kabel
Günstig, aber mit geringer Auflösung: Ein VGA-Anschluss liefert keine hochauflösenden Bilder, die Personen doer Gegenstände identifizieren lassen.

Wenn Sie eine Überwachungskamera zum Schutz vor Einbrüchen und Diebstählen einsetzen, dann sollten Sie auch für den Ernstfall gewappnet sein. Denn wenn Ihnen persönliche Wertgegenstände entwendet wurden, dann ist es wichtig, die Täter auf den aufgezeichneten Überwachungsvideos auch erkennen zu können. Hier bieten sich hochauflösende Kameras mit 1.280 x 720 Pixel oder sogar 1.920 x 1.080 Pixel an.

5.2. Wie lange kann eine Überwachungskamera aufzeichnen?

Eine digitale Überwachungskamera zeichnet die aufgenommenen Bilder entweder intern oder extern auf einem Speichermedium auf. Das kann eine kleine Festplatte sein, zumeist verwenden die Hersteller aber eine Flash-Speicherkarte. Die maximale Aufnahmedauer hängt dabei von zwei Faktoren ab: erstens von der Kapazität der Speicherkarte bzw. Festplatte und zweitens der Aufnahmequalität des Videos.

Denn fast immer können Sie zwischen verschiedenen Aufnahmemodi wählen, die Einfluss auf die Bildqualität haben. Ein gering aufgelöstes Video im VGA-Format mit wenig Tiefenschärfe, Kontrast und Helligkeit benötigt wenig Speicherkapazität. Je höher die Bildqualität, desto größer ist der Speicherbedarf auf dem Speichermedium. Für externe Aufnahmegeräte bieten Überwachungskameras verschiedene digitale Anschlüsse an, über die das Bild an einen PC oder netzwerkfähigen Videorekorder übertragen werden kann. Mithilfe einer speziellen Software lassen sich die Videos dann auch weiter bearbeiten.

5.3. Wie wird eine Überwachungskamera installiert?

netgear-ip-cam-test
Mit einer IP-Cam sehen Sie auch unterwegs, was die Kamera aufnimmt.

Aufstellung und Anschluss einer Überwachungskamera unterscheiden sich entsprechend des Einsatzortes. Wenn Sie eine Kamera mit IP-Schutzklassenbezeichnung 67 zur Überwachung Ihrer Einfahrt installieren wollen, brauchen Sie eine Wand- oder Deckenhalterung. Eine Minikamera zur Unterstützung eines Babyphones im Kinderzimmer aufzustellen, gelingt auch ohne zusätzliche Halterungen. Auch auf Staub- und Wasserschutz können Sie in geschlossenen Räumen verzichten.

In jedem Fall benötigt eine Kamera Strom, wobei viele Modelle in unserem Überwachungskamera-Vergleich auf Akkus setzen. Andernfalls müssen Sie ein gesondertes Stromkabel zwischen einer Steckdose und der Kamera verlegen. IP-Kameras profitieren häufig von der Power-over-Ethernet-Funktion (PoE). Dabei erhalten die Netzwerkkameras sowohl ihre Steuersignale als auch den Strom über die selbe Leitung und senden gleichzeitig die aufgezeichneten Bilder an einen Computer oder NVR.

Diese bidirektionale Kabelverbindung über handelsübliche Netzwerkabel übertragt jedoch eher wenig Strom und eignet sich nicht zur Stromversorgung von motorisierten Schwenkarmen. Achten Sie auch vor der Kabelverlegung darauf, ob ein Betrieb Ihrer Kamera über PoE möglich ist. Zur Übertragung der aufgezeichneten Bilder an ein externes Aufnahmegerät wird häufig auch die Schnittstelle HD-SZI oder eine drahtlose WLAN-Funkverbindung verwendet.

5.4. Was schreibt die Stiftung Warentest ?

Ein umfassender Artikel über die Produktgruppe der Überwachungskameras erschien beim bekanntesten deutschen Testmagazin bisher noch nicht. Meldungen zu Rechtsurteilen hinsichtlich des Einsatzes von Überwachungskameras drucken die Redakteure aber häufiger ab. Zwei kleinere Schnelltest zu den IP-Cams der Discounter Aldi und Lidl wurden Online veröffentlicht.

In diesem Video wird die Einrichtung und Konfiguration einer IP-Cam erläutert:

 

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