Alarmanlage

Einbruchschutz für Haus und Wohnung: 9 Tipps

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Früher glaubte man, dass Einbrecher vorwiegend im Schutz der Nacht tätig wären, heutzutage geschieht aber nahezu jeder zweite Einbruch im Laufe des Tages. Während die Bewohner zu geregelten Zeiten das Haus für Ihren Beruf oder zu wöchentlichen Einkäufen verlassen, nutzen Einbrecher die Gelegenheit, um sich Zutritt zu verschaffen.

Deshalb sollten Bewohner ihr Haus und ihre Wohnung rund um die Uhr vor einem Einbruch schützen. Dies geschieht sowohl mit mechanischen Schutzmaßnahmen für Schlösser, Türen und Fenster als auch mit einfachen Sicherheitstipps, die jeder Verbraucher umsetzen kann.

Welche Mittel zur Verfügung stehen und welche Widerstandsklassen den besten Einbruchschutz für Haus und Wohnung bieten, erklären wir Ihnen hier auf Heimwerker.de.

1. Wohnungstüren abschließen und alle Fenster schließen

Der einfachste Schutz, es den Einbrechern schwer zu machen, ist das Verschließen der Haus- und Wohnungstür. Hierbei reicht es nicht aus, nur die Tür zuzuziehen, da die Täter mit einfachen Werkzeugen diese aufhebeln können.

Hinweis: Gleiches gilt für offen stehende oder in Kippstellung geöffnete Fenster, die sich von Einbrechern mit Vorkenntnissen schnell überwinden lassen. Schließen Sie daher immer alle Fenster und schließen die Tür ab, – auch die Gartentür.

2. Anwesenheit im Urlaub vortäuschen

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Rolläden mir Zeitschaltuhr öffnen und schließen sich automatisch und täuschen so Anwesenheit vor.

Vor allem im Urlaub lässt man sein Eigentum für längere Zeit allein. Damit Einbrecher nicht auf die verlassene Wohnung aufmerksam werden, sollte man Nachbarn bitten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren, die Rolläden hochzuziehen und abends wieder hinunter zu lassen.

Als praktisches Hilfsmittel erweisen sich hier Zeitschaltuhren, die täglich die Rolläden bedienen oder die Fensterbeleuchtung abends anschalten. Zudem ist es sinnvoll, die Versicherung zu informieren.

3. Mechanischer Einbruchschutz

Alte Türen und Fenster sorgen nicht nur für einen Energieverlust und höhere Heizkosten, sondern stellen auch eine Sicherheitslücke dar. So lassen sich Türschlösser ohne Schutzbeschlag mit dem richtigen Werkzeug in kurzer Zeit herausziehen oder mittels Lockpicking gewaltlos öffnen.

Effektiven Einbruchschutz geben nur mechanische Sicherungen, zu denen Sie auf der Seite “Einbruchschutz für Türen” ausführliche Informationen finden.

4. Alarmanlagen installieren

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Moderne Alarmanlagen lassen sich auch per Tablet und Smartphone steuern.

Alarmanlagen sind für Türen sowie Fenster in verschiedenen Varianten erhältlich und vertreiben die meisten Einbrecher, während diese versuchen, in das Haus zu gelangen.

Wer sein Haus mit einer solchen Anlage schützen möchte, erfährt hier, wie man verschiedene Alarmanlagen einbaut.

5. Aufklärung zum Einbruchschutz

Bewohner, die unsicher sind, welche Schutzmaßnahmen für ihr Eigentum angebracht sind, können sich kostenlos bei der Polizei oder im Fachhandel beraten lassen.

Gerade zu Weihnachten, an Feiertagen oder in den Ferien werden vermehrt Menschen Opfer von Einbrüchen. Dabei nutzen die Täter die Abwesenheit, um in das Haus einzudringen. Mit den richtigen Verhaltenstipps senken Sie das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden. Einbruchschutz zu Weihnachten und im Urlaub

6. Wichtiger Schutz für Haus- und Gartentüren

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Eine Übersicht der wichtigsten Maßnahmen gegen Einbrüche und Tipps bei Abwesenheit finden Sie auch hier: Einbruchsicherheit – So schützen Sie Ihr Haus vor Einbrechern

Obwohl die Fenster eine große Schwachstelle an Häusern darstellen, betritt der Großteil der Einbrecher die Räume durch die Haus- oder Hintertür. Herkömmliche Türbeschläge und einfache Schlösser stellen für sie kein Hindernis dar, sondern werden aufgehebelt oder aufgebrochen.

Dabei gehen die Täter auch das Risiko ein, Lärm zu verursachen. Ziel eines guten Einbruchschutzes in Form von Sicherheitsverriegelungen, Beschlägen oder Schließzylindern ist es demnach, den Einbrechern möglichst lange standzuhalten, bis sie ihr Vorhaben aufgeben oder Aufmerksamkeit erregen.

6.1. Einbruchschutz für Türen

Türen und Schlösser lassen sich mit entsprechendem Werkzeug von Einbrechern überraschend leicht in wenigen Minuten aufbrechen.

Um dies zu verhindern, gibt es spezielle Sicherheitsschlösser, einbruchhemmende Türen und zusätzliche Sicherungen, die wir Ihnen hier ausführlich vorstellen.

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7. Mechanischer Schutz für Fenster

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Gekippte Fenster stellen für Einbrecher keine Herausforderung dar.

Offenstehende oder in Kippstellung gebrachte Fenster stellen Einbrecher eine regelrechte Einladung dar. Doch selbst im geschlossenen Zustand können Fenster gegenüber professionellen Tätern mit entsprechendem Werkzeug nur wenig Widerstand leisten und werden in wenigen Minuten aufgehebelt.

Aufgrund dessen empfiehlt die Kriminalpolizei zu mechanischen Schutzmaßnahmen, die von dem Verband der Schadenversicherer (VdS) geprüft wurden.

Wir stellen die wichtigsten Maßnahmen zum Einbruchschutz für Fenster und Rolläden vor und erklären die neuen Widerstandsklassen.

7.1. Einbruchschutz durch einbruchhemmende Rollläden

Rollläden und Rollgitter bieten einen zusätzlichen Einbruchschutz für Fenster und Türen. Man kann sie nachträglich einbauen und ältere Modelle mit Sicherheitsmaßnahmen aufrüsten.

7.2. Winflip automatisches Fensterschließsystem

Auch in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, regelmäßig zu Lüften. Um Einbrechern kein leichtes Spiel zu bieten, gibt es das automatische Winflip Fensterschließsystem. Mit Winflip ist es möglich, regelmäßig zu Lüften und so Schimmelbildung vorzubeugen, ohne dass Ihr Haus in Ihrer Abwesenheit an Sicherheit verliert.

7.3. Einbruchschutz für Balkontür und Dachfenster

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Sie können Fenster nachträglich mit Zusatzschlössern schützen.

Dachfenster und Balkone sind schwerer zu erreichen als Fenster und Türen im Erdgeschoss und besitzen oftmals einen schlechteren oder gar keinen Einbruchschutz. Doch erfahrene Täter kennen diese Schwachstellen des Hauses und nutzen Bäume, Mülltonnen, Mauern, Leitern bis hin zu Garagendächern als Kletterhilfe.

So gelangen Sie an schwer erreichbare Orte und haben dort leichtes Spiel, zumal die Hilfsmittel meistens frei zugänglich auf dem Grundstück stehen.

Die Kriminalpolizei rät daher, Leitern sowie sonstige Gegenstände wegzuschließen, zum Beispiel in einem Gartenhaus, und Balkontüren auf die gleiche Weise mit Zusatzschlössern zu schützen wie Terrassentüren im Erdgeschoss.

Tipp: Für Dachfenster sind spezielle Zusatzschlösser erhältlich, die nachträglich montiert werden können, um den Einbruchschutz für Wohnung und Haus zu erhöhen.

8. Einbruchschutz für Lichtschächte und Kellerschächte

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Bei der Nachrüstung von Einbruchschutz dürfen Kellerfenster nicht außer Acht gelassen werden.

Kellerschächte und Lichtschächte werden beim Thema Sicherheit schnell übersehen. Dabei ist es erschreckend einfach, für einen Einbrecher das Gitter aufzuhebeln und vor Passanten geschützt über die Fenster oder Lichtschächte in das Haus einzudringen.

Für betonierte Kellerschächte stellen eine Abdeckung aus stahlarmierten Glasbetonsteinen oder eine Rollenrostsicherung eine gute Lösung dar.

Für ältere Gitterroste gibt es spezielle Abhebesicherungen, die auf allen vier Seiten im Mauerwerk verankert werden und so ein Aufbrechen erschweren.

Für die Sicherung der Kellerfenster kommen dagegen verschiedene Schutzmaßnahmen in Frage, die ebenfalls für normale Fenster gelten und auf der Seite Einbruchschutz für Fenster detailliert erklärt werden.

9. Einbruchschutz beim Hausbau

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Beim Hausbau sollten Sie für einen guten Einbruchschutz mindestens 1.500 Euro einplanen.

Wer ein neues Haus baut, sollte bereits während des Bauprozesses auf den Einbruchschutz der oben genannten Schwachstellen achten und so von Beginn an das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, senken. Abhängig von der Größe des Neubaus stellt ein guter Schutz einen Mehraufwand sowie höhere Kosten zwischen 1.500 und 2.500 Euro dar.

Doch die Investition lohnt sich, schließlich erhalten Hausbesitzer dafür einbruchhemmende Fenster mit Pilkopfverriegelung sowie eine einbruchhemmende Tür mit VdS-geprüftem Schließzylinder inklusive Sicherungskarte.

Wer zusätzlich eine Alarmanalage einbauen lassen möchte, sollte – je nach Modell – mit Kosten um die 2.500 Euro rechnen. Dafür reagiert sie sowohl auf Einbrüche als auch auf Gas, Rauch und leitet das Signal an eine Sicherheitsfirma weiter.

9.1. Einbruchschutz nachrüsten

Auch nachträglich können Sicherheitssysteme in ein Haus eingebaut werden. Dafür müssen Hausbesitzer jedoch mit Kosten zwischen 200 bis 300 Euro pro Fenster sowie mit ca. 750 Euro für eine einbruchgesicherte Haustür rechnen.

Hinweis: Weiß der Bauherr bereits in der Anfangsphase des Hausbaus, dass eine Alarmanlage aus Kostengründen erst später integriert werden soll, empfiehlt es sich, Leerrohre bereits in der Rohbauphase zu verlegen, an der die Alarmanlage später angeschlossen wird. Trotzdem sollte der Einbau bzw. die Installation von einbruchhemmenden Maßnahmen nur durch einen Fachmann erfolgen.

9.2. Geprüfter und zertifizierter Einbruchschutz beim Neubau

Element Ausstattung Norm/Zertifikat Zirka-Preis
Haustür neu, einbruchhemmend, komplett ab WK* 2 DIN V ENV 1627-1630 ab 1.500 Euro
Haustür Nachrüstung Sicherheitstürschild, Sicherheitsschließblech, zusätzliche Sicherungen auf der Bandseite, Schloss und Schließzylinder DIN 18104 ab 750 Euro
Wohnungstür Nachrüstung Türspion ab 20 Euro
Wohnungstür Nachrüstung Querriegelschloss VdS-geprüft ab 500 Euro
Wohnungstür Nachrüstung Stangenschloss (jeweils mit Einbau durch Fachunternehmen) VdS-geprüft ab 600 Euro
Fenster neu, einbruchhemmend ab WK* 2 DIN V ENV 1627-1630 ab 200 Euro
Fenster Nachrüstung Pilzzapfenbeschläge, Zusatzschlösser und Bandsicherung DIN 18104 Teil 1 und Teil 2 ab 200 Euro
Alarmanlage (Funkalarmanlage) mit Bewegungsmeldern zur Raumüberwachung GWA gemäß VdS ab 2,500 Euro

* WK = Widerstandsklasse

10. FAQ: Ich möchte mein Grundstück gegen ungebetene Gäste sichern. Wie gehe ich dabei am besten vor?

Leider machen immer wieder Meldungen von Einbrüchen in Einfamilienhäusern die Runde. Daher ist die Sorge vor Einbrüchen, welche viele Hausbesitzer haben, durchaus berechtigt.

In diesem Artikel geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie ihr Grundstück am besten gegen ungebetene Gäste sichern können.

10.1. Wenn ich einfach ein paar Überwachungskameras installiere, schreckt das die Einbrecher nicht ab?

Das erste, was einem beim Thema „Grundstückssicherung“ einfällt, ist die Überwachungskamera. Doch bringt diese oftmals nicht den gewünschten Erfolg.

Die Videoaufnahmen sind meist unbrauchbar, da die Einbrecher durch das oftmals im Vorfeld stattfindende Auskundschaften der Gegend über die Kamera Bescheid wissen und diese so umgehen oder sich dementsprechend unauffällig anziehen.

Kameras können durchaus eingesetzt werden, allerdings sollten Sie sich nicht allein auf diese verlassen, um Ihr Grundstück vernünftig abzusichern.

10.2. Welche Möglichkeiten wären dann sinnvoller, um das Grundstück zu schützen?

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Platzieren Sie Bewegungsmelder und LED-Strahler möglichst hoch, damit sie nicht so leicht beschädigt oder entfernt werden können.

Sie sollten auf alles setzen, was die Einbrecher aus deren Anonymität holt. Alarmanlagen, LEDs, Bewegungsmelder, etc.

Das Grundstück sollte gut ausgeleuchtet sein und der Zugang zur Rückseite des Hauses sollte den Einbrechern erschwert werden.

Sie sollten Bewegungsmelder an zentralen Stellen positionieren, die ein Einbrecher passieren muss, um in das Haus zu gelangen.

Der Bewegungsmelder sollte möglichst hoch positioniert sein, damit er nicht einfach entfernt wird.

Eine Alarmanlage kann auf jeden Fall nicht schaden. Jedoch wird eine solche keine Wunder vollbringen. Man denke nur an die Autoalarmanlagen, welche fast schon zum gewohnten Ton gehören und dementsprechend die wenigsten an ihr Fenster locken wird.

Wenn Ihnen die Helligkeit nichts ausmacht, können Sie LEDs an Stellen anbringen, die sonst im Dunkeln liegen würden. Licht hat doch noch auf den ein oder anderen eine abschreckende Wirkung.

Tipp: Den Weg ins Innere des Hauses können Sie mittels der Investition in eine professionelle, Einbruch hemmende Mechanik erschweren. Öffnen sich Tür/en und Fenster nicht alsbald, zieht sich so mancher Einbrecher wieder zurück.

10.3. Und wenn das alles nichts bring, was mache ich dann?

Das Thema Grundstückssicherung ist ein Fass ohne Boden. Kurz gesagt, wenn jemand wirklich in Ihr Eigenheim einbrechen will, dann schafft er das auch. Professionelle Banden wenden einiges an Zeit und Energie auf, um das passende Objekt für den richtigen Zeitpunkt zu finden.

Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung zu setzen. Und klären Sie die Modalitäten in Bezug auf das Einbruchsthema.

Letztlich gibt es leider keinen einhundertprozentigen Schutz vor Einbrechern. Sie können es den Eindringlingen jedoch erschweren und mittels einer Anpassung des Versicherungsschutzes den Schaden auf das nötigste begrenzen. Auch kann ein wachsames Auge unter Nachbarn Ihnen ein Gefühl der Sicherheit geben.

Tipp: Sollten Sie sonst noch Fragen zu irgendeinem Heimwerkerthema haben, dann schauen Sie auf den Seiten von Heimwerker.de vorbei, dort finden Sie Anleitungen, Produkttests und noch vieles mehr zu allem, was das Heimwerkerherz begehrt. Mittels der Preisvergleichsfunktion von Heimwerker.de können Sie noch benötigte Werkzeuge zu einem günstigen Preis erwerben.

11. FAQ: Ich habe das Gefühl, dass meine Wohnungstür, welche mit einem großen Glaseinsatz versehen ist, keinen besonders großen Einbruchschutz hat. Wie bekomme ich diese am besten sicher?

Je nach Tür hat man in den eigenen vier Wänden ein mehr oder weniger sicheres Gefühl, wenn es um die Gefahr eines potentiellen Einbruchs geht. Gerade bei Türen, welche mit großen Glaselementen versehen sind, kommt oftmals ein ungutes Gefühl hoch. Deshalb beschäftigen wir uns in diesem Artikel mit der Frage, was Sie machen können, um sich wieder etwas sicherer zu fühlen.

11.1. Meine Glastür schaut so instabil aus. Wie verhindere ich, dass jemand von außen in mein Haus/ meine Wohnung eindringt?

Kurz gesagt: Wenn jemand wirklich rein möchte, dann kommt er das in der Regel auch. Sie können es einem potentiellen Einbrecher lediglich etwas schwerer machen. Vor allem mit einem hohen Maß an roher Gewalt (was zum Glück mit einem nicht zu überhörenden Geräuschpegel verbunden ist), kommt man fast durch jede handelstypische Haustür.

11.2. Und da ist wirklich nichts zu machen?

Haustür mit Glaseinsatz

Eine Haustür mit Glaseinsatz sieht optisch zwar sehr ansprechend aus, bietet aber nicht ausreichend Schutz vor Einbrechern.

Doch, Sie können, wie gesagt, es dem Einbrecher/ Eindringling etwas schwerer machen. Wenn Sie in Miete wohnen und es von Ihrem Vermieter aus klar geht, können Sie auch die Tür, samt des Türrahmens, gegen ein solideres, fensterloses Modell austauschen. Ein reiner Austausch des Türblattes wird in den meisten Fällen nicht funktionieren, da der betreffende Türrahmen mit diesem wohlmöglich nicht ideal zusammenpasst.

Im Normalfall müssen Sie für eine solche Maßnahme allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Zusätzlich sollten Sie einen Sicherheitsschließbeschlag anbringen, welcher von allen drei Seiten die Tür verriegelt. Diese Dreifachverriegelung bietet zumindest einen gewissen Schutz.

Wenn ein Eindringling bereit ist, ein hohes Maß an roher Gewalt anzuwenden, hilft auch die stabilste Holztür nichts. Für diejenigen, wo das nicht der Fall ist, kann ein neues Schloss als Abschreckung hilfreich sein. Lassen Sie sich diesbezüglich beraten, welches Modell am ehesten einen potentiellen Eindringling abschrecken kann.

11.3. Gibt es sonst noch irgendwelche Tipps?

Wenn Sie sich eine neue Tür anschaffen, sollten Sie darauf achten, dass diese auch ordentlich scher ist. Am besten so um die 90 kg. Des weiteren sollte das Futter mit der Wand verschraubt sein und das mittlere Schließblech in einem 45° Winkel ebenfalls mit dieser verschraubt sein. Wenn Sie sich bei diesen Tipps nicht besonders sicher fühlen, was die Umsetzung durch Sie in der Praxis angeht, dann gehen Sie am besten in den nächstgelegenen Baumarkt und lassen sich dort beraten.

Tipp: Sollten Sie zu einem sonstigen heimwerkertechnisch relevanten Thema noch eine Frage haben, dann schauen Sie auf den Seiten von Heimwerker.de vorbei. Dort finden Sie Anleitungen, Produkttests und noch vieles mehr, was das Heimwerkerherz begehrt. Sollten Sie noch auf der Suche nach einem entsprechenden Werkzeug sein, dann können Sie mittels der Preisvergleichsfunktion von Heimwerker.de dieses zu einem günstigen Preis erwerben.

Bildnachweise: adobe.stock/Philip Steury, adobe.stock/rades, adobe.stock/Andrey Popov, adobe.stock/ronstik, amazon.com/ABUS, adobe.stock/R.Rose, adobe.stock/Wolfilser, adobe.stock/embeki, adobe.stock/bmak (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)