Kaufberatung zum LED-Strahler Test bzw. Vergleich 2019

  • Mit einem LED-Strahler wird auch die dunkelste Ecke gut sichtbar: Er bietet eine hocheffiziente Beleuchtung. Beim Kauf sollte vor allem auf die Lumen- und Lux-Zahl geachtet werden. Es gilt: je höher die Werte, desto heller das Licht.
  • Besonders praktisch sind LED-Strahler für außen mit Bewegungsmelder. Dieser schaltet den Strahler automatisch ein, sobald der integrierte Sensor eine Bewegung wahrnimmt. Ideal für Garageneinfahrt und Hauseingang.
  • LED-Strahler leuchten durchschnittlich 35.000 Stunden und sind besonders energieeffizient: LED-Fluter können bis zu 90 Prozent der Energiekosten sparen. Außerdem enthalten sie kein giftiges Quecksilber oder Blei.

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Die Glühbirne ist tot, lang leben die LEDs! Heute ist die Glühbirne passé und ihre Nachfolger leistungsstärker und energieeffizienter. Vor allem LEDs gelten als besonders hell, energiesparend und langlebig.

Helligkeit gibt uns Menschen Sicherheit. Gut ausgeleuchtet oder mit Lichtakzenten in Szene gesetzt, wirkt ein Eingangsbereich sicher. Kein langes Schlüsselsuchen in diffusem Licht und keine Stolpergefahr.

Im nachfolgenden Artikel stehen alle wichtigen Informationen von verschiedenen LED-Strahler-Tests 2019. Eine kompakte Kaufberatung für mehr Wohlbefinden durch den richtigen LED-Strahler.

1. Der LED-Strahler für außen ist der helle Wahnsinn

LED-Strahler bringen Licht ins Dunkel. Der Abstrahlwinkel und der Einsatz als Scheinwerfer ermöglichen punktuelle Akzente sowie das Ausleuchten ganzer Bereiche. Wohnräume werden geschickt in Wohlfühlorte verwandelt. Ob als LED-Strahler mit Stativ oder festmontiert, auch der Garten wird vom LED-Strahler hell beleuchtet.

Durch digitale Halbleitertechnologie bringen es die Leuchtioden, wie LEDs noch genannt werden, auf eine Lebensdauer von 20.000 bis 50.000 Stunden. Ohne nerviges Flackern oder Warten auf das Einsetzen der vollen Helligkeit.

Auf Heimwerker.de meinen wir: Einer der wichtigsten Aspekte ist das Gefühl von Sicherheit, das LED-Strahler vermitteln. Das Licht schreckt Einbrecher ab, es werden Stolperunfälle vermieden und den Haustürschlüssel findet man schneller und ohne langes Suchen.

2. Langlebig, effizient und vielseitig

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: LED-Strahler sind effizient, langlebig und vielseitig einsetzbar. Außerdem kommen sie ohne giftiges Quecksilber oder Blei aus und sind somit umweltfreundlicher als andere Strahler.

Vergleichsweise niedrig sind die Energiekosten: Mit einem LED-Strahler können bis zu 90 Prozent der Stromkosten eingespart werden. Auch die Langlebigkeit von LEDs sprechen für den Einsatz. Die meisten LED-Lampen leuchten durchschnittlich 35.000 Stunden.

Die Leuchtdioden flackern nicht und funktionieren sowohl bei Hitze als auch Kälte gleichermaßen gut. Durch die Möglichkeit, die LEDs flexibel anzuordnen, können Strahler richtig strahlen. Die Beleuchtung kann genau fokussiert und die Lichtverschmutzung minimiert werden.

Effizienz muss nicht immer teuer sein: Will man günstige LED-Strahler kaufen, sollte man am besten bei Discountern wie Lidl oder Aldi schauen. Dort werden sie meist saisonal angeboten.

3. Der beste LED-Strahler aus Tests ist energiesparend und langlebig

3.1. Mindestens 64 Lux garantieren hohe Helligkeit

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LED-Strahler mit 12 V bieten bereits starke Beleuchtung in Garageneinfahrten, Hauseingängen und Wohnräumen.

Die Beleuchtungsstärke in Lux zeigt, wie hoch die Helligkeit wirklich ist. Dabei sollte der Wert bei mindestens 64 Lux liegen. Dabei gilt: je mehr Lux, desto besser.

3.2. Hohe Energieeffizienz und lange Lebensdauer

LEDs sind wahre Stromsparwunder. Die Technologie verspricht hohe Energieeffizienz. Trotzdem sollte der LED-Strahler über mindestens 90 Lumen pro Watt verfügen. Der Wert beschreibt eine hohe Lichtausbeute pro verbrauchter Stromeinheit und ist daher maßgebend für den wirklichen Energieverbrauch.

Beim Strombedarf gibt es je nach Anbieter mehrere Größen, so beispielsweise LED-Strahler mit 10 W, LED-Strahler mit 50 W oder LED-Strahler mit 100 W. Die elektrische Spannung liegt bei LED-Strahlern bei 12 V. LED-Strahler mit 50 W oder 30 W und 12 Volt sind somit häufig zu erhalten. 

Außerdem sind LEDs bekannt für ihre Langlebigkeit. Die meisten LED-Strahler sind darauf ausgelegt, lange genutzt zu werden. Dabei liegt die durchschnittliche Lebensdauer bei mindestens 25.000 Stunden. LED-Strahler-Testsieger kommen auf 50.000 Stunden.

3.3. Für optimale Beleuchtung: 120 ° Abstrahlwinkel

Der maximale Abstrahlwinkel zeigt, wie gebündelt das Licht ist. Ein kleiner Abstrahlwinkel fokussiert das Licht stärker als ein weiter Abstrahlwinkel. Ein LED-Strahler (E27) sollte daher mindestens einen 120 ° Abstrahlwinkel haben, damit die beleuchtete Fläche nicht zu klein ist und größere Bereiche ausgeleuchtet werden. Zum Vergleich: LED-Taschenlampen oder Spots verfügen meist über einen 35 ° Winkel.

3.4. Der LED-Strahler sollte mindestens 60 m² beleuchten

Die maximal ausleuchtbare Fläche des Strahlers ist abhängig von der Größe des Abstrahlwinkels sowie der Höhe der Installation des Strahlers. Um für sich den optimalen Wert auszurechnen, muss zuerst festgestellt werden, wie groß die zu beleuchtende Fläche ist. Unabhängig davon sollte ein LED-Strahler eine Fläche von mindestens 60 m² ausleuchten. Außerdem können Strahler für große Flächen auch kleine Bereiche ausleuchten.

3.5. Je nach Verwendung Maße und Gewicht beachten

Maße und Gewicht sind je nach Verwendung von Bedeutung. Wird der LED-Fluter auf festem Untergrund montiert, ist das Gewicht nebensächlich. Durchschnittlich wiegt ein LED-Strahler 1 bis 2 kg. Bei den Maßen muss man darauf achten, dass man keinen zu kleinen Strahler für einen großen Bereich nutzt und umgekehrt.

3.6. Für den Einsatz als Außenstrahler: wasserfest und temperaturresistent

LED-Strahler im Smart Home

LED-Lampen können als WLAN-Verstärker dienen und via App oder Internet gesteuert werden. Sie ermöglichen eine dynamische Veränderung der Lichtfarbe.

Will man den LED-Strahler für den Außenbereich nutzen, muss man unbedingt darauf achten, dass dieser wasserfest ist. Das ist ein sehr wichtiges Kriterium für den Einsatz des LED-Strahlers im Garten und zur Beleuchtung von der Hausfront. Auch die Betriebstemperatur muss eisige sowie heiße Außentemperaturen aushalten. Gute Strahler funktionieren bei -30 bis +50 °C.

Außerdem sollte der LED-Strahler mit IP65 gekennzeichnet sein. Damit ist er staubdicht und vor Strahlwasser geschützt. Nice to have: ein dimmbarer LED-Strahler mit Akku. Ein Bewegungsmelder macht im Außenbereich besonders Sinn. Dieser wird für Bereiche genutzt, die nur bei Bewegung beleuchtet werden sollen. Ideal im Eingangsbereich.

Auf Heimwerker.de warnen wir: Sollte der wasserdichte LED-Strahler innen feucht werden, muss dieser sofort ausgetauscht werden. Ansonsten droht ein Kurzschluss. Die wichtigsten Kaufkriterien für den passenden LED-Strahler:

  • hohe Beleuchtungsstärke: mindestens 64 Lux
  • hohe Energieeffizienz: mindestens 90 Lumen pro Watt
  • hohe Langlebigkeit: mindestes 25.000 Stunden
  • 120 ° Abstrahlwinkel oder mehr
  • Strahler sollte mindestens 60 m² ausleuchten
  • für den Außeneinsatz: wasserfest und hohen sowie niedrigen Temperaturen standhalten

4. LED-Strahler mit Bewegungsmelder vs. ohne Bewegungsmelder

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Achten Sie beim Kauf Ihres LED-Strahlers vor allem auf die Lumen- und Lux-Werte.

LED-Strahler sind nicht nur gute Lichtquellen, viele Modelle haben einen integrierten Bewegungsmelder. Dieser schaltet sich ein, sobald sie eine Bewegung wahrnehmen und schaltet sich selbst wieder aus. Licht genau da, wenn man es braucht. Ideal für Areale, die zum Betreten beleuchtet werden sollen, zum Beispiel Wege zur Garage oder Hauseingänge.

Das Problem liegt hier in der richtigen Einstellung des Sensors. Meist ist dieser zu sensibel eingestellt und schaltet sich schlimmstenfalls bei jedem Windstoß ein. Einige Modelle verfügen deswegen über eine Zeitschaltuhr. Damit kann der Zeitraum festgelegt werden, in dem der Bewegungsmelder aktiv sein soll.

Ob mit Bewegungsmelder oder ohne: Der Preis bleibt relativ gleich. Beide Varianten können für etwa 25 bis 50 Euro erworben werden. Und auch in LED-Strahler-Tests werden beide Typen ähnlich bzw. gleich gut bewertet.

Die Vor- und Nachteile eines LED-Strahlers mit Bewegungsmelder:

  • automatisches Einschalten bei Bewegung und späteres Ausschalten
  • nähernde Personen werden sichtbar
  • kein zusätzlicher Bewegungsmelder muss gekauft werden
  • Sensor ist oft zu sensibel eingestellt

5. Alte LED-Strahler in speziellen Müll-Sammelstellen entsorgen

Die LED-Technologie ist zwar vorteilhaft, jedoch birgt sie den Nachteil, dass viele LEDs bereits im Strahler verbaut sind. Sie sind zwar immer noch sehr langlebig, jedoch kann man diese nicht ohne weiteres austauschen.

Besonders die Entsorgung ist hier ein großes Problem. Die LED-Strahler oder Lampen enthalten oft sogenannte Seltene Erden. Sie müssen in speziellen Müll-Sammelstellen abgegeben werden.

6. Leuchtmittel-Vergleich: LED-Strahler sind effizienter und sparen Geld

Verschiedene Tests zeigen, dass LED-Strahler effizienter sind als Energiesparlampen, Glühbirnen und Co. LEDs wandeln den benötigten Strom fast ausschließlich in Lichtenergie um. Damit werden bis zu 134 lm/W umgesetzt. Im Vergleich: Eine Energiesparlampe setzt in etwa 75 lm/W in Licht um.

Aus diesem Grund schneiden LED-Strahler in Tests meist besser ab als Strahler mit anderem Leuchtmitteln. Auch Stiftung Warentest hat sich angesehen, welche Lampe Energie spart. Das Ergebnis: LEDs erreichen eine hohe Helligkeit mit wenig Strom. So kann ein Umstieg etwa 90 Prozent der Stromkosten sparen. In einem durchschnittlichen deutschen Haushalt sind das ca. 200 Euro jährlich.

In LED-Fluter-Tests erreichen neben Philips auch Marken wie Viugreum, Altora, Laputa, Auralum, GoSun, Solla und SLV Topplatzierungen. Beim Testen wird meist besonderes Augenmerk auf die Lichttechnik und Energieeffizienz gelegt. Auch ein Praxistest, die Deklaration sowie Sicherheit sind wichtige Bestandteile für das entscheidende Qualitätsurteil.

Besondere Vorteile von LEDs: LED-Strahler können warmweißes Licht abstrahlen. Außerdem verfügen viele LED-Strahler über Solarzellen oder einen Akku. Manko: LED-Strahler sind schlecht dimmbar.

Hier eine kurze Übersicht über die verschiedenen Typen von Leuchtmitteln:

Leuchtmittel-Typ Kurzbeschreibung
LEDs
  • höchste Lebensdauer
  • erhöhte Schaltfestigkeit
  • spart am meisten Energie und ist flackerfrei
  • muss in spezieller Müll-Sammelstelle entsorgt werden
Halogenglühlampen
  • günstiger als LEDs und beste Farbwiedergabe
  • niedrigere Lebensdauer
  • werden schrittweise aus dem Handel genommen
Energiesparlampen
  • erreichen erst nach einigen Sekunden volle Helligkeit
  • enthalten giftiges Quecksilber und müssen ähnlich wie LEDs in Sammelstellen entsorgt werden
  • überzeugen mit Langlebigkeit

7. Häufige Fragen und Antworten zu LED-Strahlern

7.1. Wie viele LED-Strahler pro m²?

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Besonders praktisch sind LED-Strahler für außen mit Bewegungsmelder.

Für die Lichtplanung ist die Anzahl der Lumen entscheidend. Diese gibt den Lichtstrom an und somit das sichtbare Licht. Der optimale Wert variiert je nach Raum und eigenen Vorlieben. Pauschal ist ein Wert von etwa 2.000 bis 4.000 Lumen für knapp 20 m² empfehlenswert.

Im Wohnzimmer oder Flur reichen meist 100 bis 150 Lumen pro m². Küche und Bad sollten heller mit 200 bis 300 l/m² berechnet werden. Auch die Lux-Anzahl kann helfen, die besten Strahler zu finden.

Lux gibt die Beleuchtungsstärke an: Wenn ein Lumen gleichmäßig auf eine Fläche von 1 m² trifft, beträgt die Helligkeit bzw. Beleuchtungsstärke 1 Lux. Der Wert sollte für Wohnräume bei 150 Lux liegen, Handwerksräume und Werkstätten brauchen 700 Lux.

Ähnliches gilt für den Außenbereich. Da Eingangsbereich und Autoabstellplatz sehr dunkel sind, erfordern sie mindestens 4.000 Lumen. Setzt man den LED-Strahler als Flutlicht ein, braucht er mindestens 6.000 Lumen. Für Akzente oder Wohlfühlatmosphäre reichen schon 3.000 Lumen. Für Eingangstür und Carport genügen 60 Lux.

7.2. Wie heiß werden LED-Strahler?

Die Wärmeentwicklung von LEDs wird in der Regel gut von ihrem Kühlkörper kompensiert, die Elektronik und Stromversorgung werden so kühl wie möglich gehalten. Daher ist selbst das wärmste Element, die Außenfläche, nur halb so warm wie eine äquivalente Halogen- oder Glühbirne und etwa 20 Prozent kühler als Energiesparlampen.

Bei einer vollleuchtenden LED-Lampe erreicht der Kühlkörper eine Temperatur von bis zu 50 ° C, je nach Modell, Hersteller, Luftstrom und Raumtemperatur.

Auf Heimwerker.de raten wir: Um eine geringe Wärmeentwicklung zu gewährleisten, kann die Anzahl der LED-Strahler erhöht werden. Die Leistung pro Strahler wird reduziert. Für die gleiche Helligkeit können also anstatt einem Strahler mit 800 Lumen auch zwei Strahler mit je 400 Lumen benutzt werden. Somit sinkt die Wärmeentwicklung in den einzelnen Strahlern.