Kaufberatung zum LED-Außenstrahler Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • LED-Außenstrahler fallen in die Kategorie Außenbeleuchtung, denn einen LED-Außenstrahler bringen Sie in der Regel im Eingangsbereich, im Garten, vor der Garage oder an Laufwegen auf Ihrem Grundstück an.
  • Die besten LED-Außenstrahler sind aus Aluminium und trotzen Strahlwasser und Staub zuverlässig. Mit einer Energieeffizienzklasse von A+ und besser sind sie mit Blick auf den Stromverbrauch ein energiesparendes Gartenequipment.
  • Die meisten LED-Außenstrahler haben einen Abstrahlwinkel von 120 Grad und kommen auf eine Helligkeit von über 5.000 Lumen. Mit dieser Leistung können Sie zuverlässig eine größere Rasenfläche ausleuchten – für eine Gartenparty oder ein Federballmatch.

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Für den Außenbereich die richtige Beleuchtung zu finden, ist gar nicht so einfach. Ist die Beleuchtung nicht stark genug, wirkt das Licht wie eine schwache Kerze und macht allenfalls ein stimmungsvolles Licht bei der Gartenparty. Doch wer das Licht braucht, um sich sicher im Dunkeln durch sein Grundstück oder die Einfahrt zu bewegen, braucht ausreichend Licht. Dafür sind LED-Strahler für außen ideal.

In diversen Online-Tests zu LED-Außenstrahlern wurden die klassischen Kaufkriterien, wie etwa Größe (Höhe, Breite, Tiefe), Material, Design, Farbe und Gewicht, als Entscheidungsgrundlage genannt. Darüber hinaus ist der Blick auf die Leistung und die nötige Spannung entscheidend. Nutzer berichten in diversen LED-Außenlicht-Tests und in LED-Außenlampen-Tests im Internet zudem darüber, dass Kriterien zum Wetterschutz (Wasser-/Staubschutz), zur Lampe selbst (Helligkeit, Abstrahlwinkel, Lebensdauer) sowie zum Stromverbrauch und zur Ausstattung zu berücksichtigen sind, bevor Sie einen LED-Außenstrahler kaufen.

Die folgende Kaufberatung 2021 der Heimwerker.de-Redaktion bringt die Tipps und Hinweise der Nutzer in LED-Außenstrahler-Tests und der Hersteller zu ihren Produkten zusammen.

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LED-Außenstrahler sind bestens dafür geeignet, um Ihren Garten- und Terrassenbereich gekonnt in Szene zu setzen.

1. Wie effizient sind LEDs?

LEDs oder auch Leuchtdioden sind gegenüber anderen Leuchtmitteln sehr energieeffizient. Sie setzen fast den gesamten Strom, den sie verbrauchen, in Lichtenergie um. Wenn Sie viele Lichtakzente um Ihr Haus setzen wollen und Ihr Außenbereich gut ausgeleuchtet sein soll, sind kostengünstige LED-Außenstrahler die beste Wahl.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: In einem gut ausgeleuchteten Eingangsbereich können Sie sich sicher bewegen und insbesondere Stolperfallen frühzeitig erkennen, beispielsweise das Bobbycar, das Ihr Kind in der Einfahrt liegen ließ. Zudem schreckt das Licht auch Einbrecher ab.

2. Welche LED-Außenstrahler-Typen gibt es?

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LED-Außenstrahler mit Solarpaneel sind unabhängig von externen Stromquellen. Es gibt diese Modelle sogar mit Bewegungsmelder.

Zu den beliebtesten Funktionen der Strahler zählen die Details, die die LED-Außenstrahler in Tests im Internet als besonders komfortabel bewertet werden.

Sind die LED-Außenstrahler mit Bewegungsmelder ausgestattet, schalten sie sich bei Bewegung automatisch ein und Sie müssen nicht jedes Mal den Lichtschalter suchen. Der LED-Außenstrahler arbeitet mit einem Sensor, der bei Bewegung innerhalb des Erfassungsbereichs automatisch das Licht einschaltet.

Eine andere, komfortable Möglichkeit, das Licht zu steuern, ist der LED-Außenstrahler mit Fernbedienung. Im Garten sind Solar-LED-Außenstrahler oder LED-Außenstrahler mit Batterie sehr praktisch. Dafür brauchen Sie keine Kabel zu verlegen. Dimmbare LED-Außenstrahler geben Ihnen die Möglichkeit, das Licht an die Situation anzupassen.

Rein bautechnisch bzw. mit Blick auf die Installation lassen sich diese Arten von LED-Außenstrahlern unterscheiden:

LED-Außenstrahler-Typen Eigenschaften
LED-Außenstrahler zum Einbau

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  • LED-Außenstrahler mit Stromkabel
  • als LED-Außenstrahler mit Bewegungsmelder oder als LED-Außenstrahler mit Fernbedienung
  • meist Wandstrahler
  • funktioniert immer, unabhängig von Sonneneinstrahlung oder Batterien
Solar-LED-Außenstrahler

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  • einfache Ausführung mit Solarpanel erzeugt sanftes Licht
  • gibt es als LED-Außenstrahler mit Bewegungsmelder und ohne
  • nehmen Sonnenenergie über das Solarpaneel auf und speichern sie
  • mit Licht- oder Bewegungssensor schaltet sich das Licht automatisch ein
  • LED-Außenstrahler im Garten ideal als Wegeleuchte oder dekorativer Lichtakzent
  • unabhängig vom Stromnetz
  • eingeschränkt bei der Positionierung, funktionieren unter großen Bäumen oder bei viel Schatten nicht sehr gut
LED-Baustrahler

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  • hilfreich in dunklen, schlecht ausgeleuchteten Bereichen auf Baustellen
  • hohe Schutzklasse, deshalb ideal für den Außenbereich geeignet
  • mobile LED-Strahler in kompaktem Format, lassen sich mit einem Griff leicht transportieren
  • noch mobiler sind Baustrahler mit Akku

3. Was ist beim Kauf eines LED-Außenstrahlers laut Tests im Internet wichtig?

LED bedeutet lichtemittierende Diode. Laut Umweltbundesamt verbrauchen LED-Leuchtmittel bis zu 80 Prozent weniger Energie als andere Leuchtmittel und sie haben eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren. Damit können Sie bares Geld sparen. Bevor Sie einen LED-Außenstrahler kaufen, müssen Sie mit Blick auf Ihr Außengrundstück die Stromquelle wählen. Besonders flexibel sind LED-Außenstrahler mit Akku. Sie brauchen keinen Stromanschluss. Solar-LED-Strahler brauchen weder Steckdose noch Akku, dafür aber ein sonniges Plätzchen.

Das sind die Vor- und Nachteile von Solar-LED-Strahlern im Überblick:

    Vorteile
  • viele Designs zur Auswahl
  • keine Stromkosten
  • günstig in der Anschaffung
  • flexibel einsetzbar
  • Erdspieß am LED-Außenstrahler reicht zur Fixierung aus
  • ideal als LED-Außenstrahler für den Boden, um Wege zu beleuchten oder ein stimmungsvolles Licht im Garten zu erzeugen
    Nachteile
  • Erdspieß funktioniert nur auf lockerem Boden
  • schwächeres Licht im Vergleich zu den strombetriebenen Modellen
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Um einen größeren Außenbereich ausleuchten zu können, sind mindestens 4.500 Lumen nötig.

3.1. Lumen und Farbtemperatur – was ist das?

Die Helligkeit der LEDs ist in Lumen angegeben, die die bisherige Angabe Watt langsam ablöst. Dabei gilt Folgendes:

  • eine 40-Watt-Glühlampe entspricht einer LED mit 470 Lumen
  • eine 60-Watt-Glühlampe entspricht einer LED mit 800 Lumen
  • eine 100-Watt-Glühlampe entspricht einer LED mit 1.500 Lumen

Glühbirnen haben immer dieselbe Farbtemperatur. LEDs hingegen gibt es mit verschiedenen Farbtemperaturen. Die Lichtfarbe ist immer in Kelvin angegeben. Warmweiße Leuchten haben beispielsweise zwischen 2.700 und 3.300 Kelvin.

3.2. Wie groß sollte der Abstrahlwinkel sein?

Größer und heller

Mit einem 2-flammigen LED-Außenstrahler erreichen Sie einen größeren, hell ausgeleuchteten Bereich.

Die Größe des Abstrahlwinkels ist bei LED-Außenstrahlern ein wichtiges Kriterium. Ein LED-Strahler mit einem kleinen Abstrahlwinkel bündelt das Licht stärker als einer mit großem Abstrahlwinkel. In diesem Bereich ist mindestens die Hälfte der maximalen Lichtstärke (in Lumen angegeben) des Leuchtmittels messbar. Ein kleinerer Abstrahlwinkel erzeugt stärker gebündeltes Licht.

Die meisten LED-Strahler haben einen Abstrahlwinkel von 120 Grad. Bei Spots oder einer Taschenlampe beträgt der Abstrahlwinkel in der Regel etwa 35 Grad. LED-Strahler sollen einen großen Bereich ausleuchten. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass die Größe des Abstrahlwinkels mindestens 100 Grad beträgt. Mit einem kleineren Abstrahlwinkel ist das Licht zu stark gebündelt und beleuchtet nur eine kleine Fläche.

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Ein Abstrahlwinkel von 120 Grad und eine Montagehöhe von drei bis vier Metern ist bei einem LED-Außenstrahler sinnvoll.

3.3. Worauf kommt es bei Leistung und Spannung an?

Größere Flächen brauchen eine höhere Lichtleistung als kleinere Flächen. Wenn der LED-Außenstrahler eine Rasenfläche ausleuchten soll, brauchen Sie einen Strahler mit mindestens 4.000 Lumen Leuchtleistung oder einen Fluter. Bei kleineren Flächen sind auch weniger als 4.000 Lumen ausreichend.

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Der spätere Standort des LED-Außenstrahlers muss im Vorfeld feststehen. Unter einer Holzdecke kommt beispielsweise kein Sonnenlicht an. Hier sind Modelle mit Akku die bessere Wahl.

LED-Leuchtmittel gibt es für verschiedene Lampentypen. Je nachdem wie Ihr LED-Außenstrahler mit Energie versorgt ist, entweder mit Akku, als LED-Außenstrahler mit Batterie oder Stromanschluss, ist eine andere Spannung notwendig (12 Volt, 24 Volt oder 230 Volt).

3.4. Wie hoch darf der LED-Außenstrahler hängen?

Die Installationshöhe bei einem LED-Außenstrahler liegt in der Regel bei drei bis vier Metern. Je höher Sie Ihren Strahler aufhängen, umso kleiner ist meistens der Bereich, der dann ausgeleuchtet ist.

Wenn Sie einen LED-Außenstrahler mit Sensor verwenden, ist zudem zu bedenken, dass die Reichweite des Sensors begrenzt ist. Je höher der Scheinwerfer hängt, umso kleiner ist unter Umständen der Erfassungswinkel für Ihren Bewegungsmelder.

3.5. Aus welchen Materialien sind LED-Außenstrahler hergestellt?

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Entscheidend ist, dass der LED-Außenstrahler aus einem robusten Material ist, das nicht rostet. Besonders hochwertig sind Edelstahlgehäuse.

LED-Strahler für außen sind bei jedem Wetter draußen und trotzen jeglichen Witterungsbedingungen. Damit die Strahler auch wirklich jedes Wetter gut überstehen, ist das richtige Material ausschlaggebend.

Wichtig ist, dass das Material nicht rostet und UV-beständig ist. Mit einer robusten Konstruktion und kratzfestem Glas ist der Strahler für den Außeneinsatz gerüstet. Ein Kunststoff- oder Aluminium-LED-Außenstrahler erfüllt diese Bedingungen sehr gut. LED-Außenstrahler aus Edelstahl mit Erdspieß sind besonders robust und brechen beim Einstecken in die Erde nicht so leicht ab. Achten Sie dabei auf rostfreie Qualität.

Das Gewicht des Außenstrahlers hängt zum einen von der Größe ab, zum anderen auch von den verwendeten Materialien. Ein LED-Außenstrahler aus Edelstahl ist schwerer als einer aus Kunststoff. Die Maße der Strahler sind meist sehr kompakt. Die Höhe liegt bei den meisten Modellen zwischen 15 und 25 cm, die Breite zwischen 13 und 30 cm und die Tiefe zwischen 3 und 10 cm.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Es gibt wasserdichte LED-Außenstrahler für den Außenbereich oder für Nassbereiche. Achten Sie beim Kauf auf die entsprechenden Sicherheitshinweise der Hersteller.

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Die Lichtfarbe entscheidet über die Helligkeit. Weißes Licht ist heller; warmweißes Licht ist gemütlicher.

4. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den LED-Außenstrahler-Vergleich

4.1. Wo gibt es LED-Außenstrahler zu kaufen?

Wenn Sie LED-Außenstrahler suchen, finden Sie sicher etwas Passendes in einem gut sortierten Elektrofachmarkt oder in einem Baumarkt, beispielsweise bei Bauhaus, Obi, Hornbach oder Toom. Die bekanntesten Marken bzw. Hersteller für LED-Außenstrahler sind Philips, Osram und Steinel. Wir raten Ihnen jedoch dazu, einen Blick in unseren LED-Außenstrahler-Vergleich zu werfen. Dieser bietet Ihnen die Möglichkeit, alle wichtigen Kaufkriterien auf einen Blick vergleichen zu können, bevor Sie einen LED-Außenstrahler kaufen. Von einem günstigen LED-Außenstrahler von Discountern wie Aldi oder Lidl raten wir Ihnen auch wegen des Mangels an Vergleichsmöglichkeiten ab. Selbst von der Stiftung Warentest gibt es keine Hinweise auf einen LED-Außenstrahler-Testsieger in einem LED-Außenstrahler-Test.

4.2. Wie stark erhitzen sich LED-Strahler?

Herkömmliche Glühbirnen erhitzen sich sehr schnell sehr stark, sodass Verbrennungsgefahr besteht. Die Lampenmaterialien müssen entsprechend hitzebeständig sein. LED-Lampen entwickeln keine so große Hitze. Sie können Temperaturen von etwa 50 Grad Celsius erreichen.

Wichtiger Hinweis der Heimwerker.de-Redaktion: Auch wenn LED-Außenstrahler nicht so heiß werden, dürfen sie keine leicht brennbaren Materialien in deren Nähe legen oder den Strahler damit abdecken, denn auch hier besteht Brandgefahr.

4.3. Gibt es auch farbige LED-Außenstrahler?

Neben den gängigen Farben Schwarz oder Braun gibt es LED-Außenstrahler auch in Weiß und vielen anderen Farben. Damit haben Sie individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Ihren Außenbereich.

4.4. Die Lichtfarbe kontrollieren – geht das?

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LED-Außenstrahler mit Erdspieß sorgen punktuell für Licht, leuchten aber nicht den ganzen Garten aus.

Mit einem schönen LED-Außenstrahler im Garten oder im Eingangsbereich haben Sie die Möglichkeit, Ihrem Garten oder Ihrem Eingangsbereich ein ganz individuelles Design zu verleihen. Mit der entsprechenden Lichtfarbe, beispielsweise mit einem LED-Außenstrahler mit warmweißem Licht, wird es nicht nur hell, sondern strahlt auch Heimeligkeit aus. Brauchen Sie die Lampe hingegen, um zu arbeiten, ziehen Sie eine andere Lichtfarbe und Helligkeit vor, damit ausreichend gutes Licht zum Arbeiten vorhanden ist.

4.5. Was gibt die IP-Schutzart an?

Die IP-Schutzart gibt bei Leuchten an, wie gut sie vor Festkörpern oder Feuchtigkeit geschützt sind. Das verbirgt sich hinter den Abkürzungen:

IP-Nummer Schutz
IP44
  • Schutz gegen feste Fremdkörper bis 1 mm Durchmesser
  • Spritzwasserresistenz
  • für den überdachten Außenbereich geeignet
IP65
  • gegen Strahlwasser geschützt
  • staubdicht
IP67
  • Lampen kommen ohne Überdachung aus
  • halten starken Regen aus
IP68
  • für Dauereinsätze unter Wasser, beispielsweise im Pool oder Gartenteich

M1Molter - Der Heimwerker sagt zu unserem Vergleichssieger