Kaufberatung zum Regendusche Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Regendusche unterscheidet sich in ihren Tropfen von anderen Duschköpfen. Großflächig tritt das Wasser aus, obwohl die Löcher nur sehr klein sind. So umhüllen die Tropfen den Körper buchstäblich.
  • In den besten Regenduschen ist eine Reihe von Annehmlichkeiten verbaut: eine zusätzliche Handbrause, eine Hochdruck-Armatur, Massagedüsen und eine schwenkbare Kopfbrause.
  • Zu Ihrer Sicherheit und für eine einfache Wartung, Pflege und Instandhaltung sollten Sie auf einen Verbrühschutz, auf einen Schmutzfilter und auf Anti-Kalk-Düsen achten.

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Regenduschen, oft auch Regenbrause, Regenwalddusche, Regenbrausekopf, Regensprudelkopf genannt, sind große Duschköpfe, die viele kleine Löcher haben, aus denen das Wasser herunterregnet. Das Besondere daran: Das Wasser tritt so großflächig aus den Regenduschköpfen, dass es den gesamten Körper umhüllt – Luxus pur beim Duschen. Wenn Sie einmal Erfahrung mit einer Regendusche gemacht haben, beispielsweise in einem Hotel, möchten Sie dieses Gefühl von Luxus nicht mehr missen. Dieser Luxus hat allerdings auch seinen Preis, sowohl was die Anschaffungs- und Installationskosten anbelangt als auch in Bezug auf den Betrieb.

Worauf es beim Blick auf die Maße (Länge, Breite, Durchmesser) ankommt, welchen Unterschied es macht, ob die Regendusche rund oder eckig ist und was Material, Farbe und Design ausmachen, verraten Hersteller und Nutzer in diversen Regenduschen-Tests im Internet. Zudem klärt sich in den meisten Regebrausekopf-Tests im Internet auch die Frage, ob eine Duschstange zum Set gehört sowie ob Montagematerial oder Zubehör mit dabei sind. Diese und weitere wichtige Kaufkriterien hat die Redaktion von Heimwerker.de in der folgenden Kaufberatung 2021 zusammengestellt.

1. Welche verschiedenen Arten von Regenduschen gibt es?

Das Gefühl, dass Regentropfen beim Duschen aus dem Duschkopf kommen, gibt es in vielen verschiedenen Bauvarianten. Bekannte Typen sind der Regenduschkopf, die Einbau-Regendusche, das Regenduschpaneel, die Kopfbrause und die Regenbrause als Duschsystem. Die besonderen Merkmale hat die Redaktion von Heimwerker.de aus diversen Regelsprudelkopf-Tests im Internet zusammengetragen.

Typ Merkmale
Regenduschkopf

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  • Duschkopf mit sehr großem Durchmesser
  • Anschluss an einen bereits vorhandenen Duschschlauch
  • dezente Regendusche
  • häufig mit Massage-Strahl-Funktionen unterschiedlicher Intensität
Einbau-Regendusche

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  • separate Montage
  • Sommerregen-Effekt
  • besonders gut für große Bäder und Duschen geeignet
Regenduschpaneel

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  • Sonderform der Regendusche
  • Brausen und Bedienelemente sind in einem Wand- und/oder Deckenpaneel verbaut
  • zur Montage in der Dusche
  • häufig mit Seitenteil mit Brausefunktion
  • Extras möglich, beispielsweise Licht mit Farbwechsler oder Musikplayer
Kopfbrause

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  • fest an Wand oder Decke montier
  • Steuerung über Duscharmatur oder -thermostat
  • bei Deckenmontage häufig in Kombination mit Hand- oder Seitenbrause
Regenbrause als Duschsystem

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  • kleinerer Duschkopf als die Solo-Kopfbrause
  • Kombination aus Regendusche und Handbrause

2. Was empfehlen Nutzer in Regenduschen-Tests im Internet beim Kauf zu beachten?

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Eine Regendusche mit Wandhalterung lässt sich einfach nachrüsten.

Diejenigen, die bereits eine Regendusche haben, raten dazu, die Regendusche in ihren Proportionen an das Platzangebot anzupassen. Das bedeutet auch: Je nach Deckenhöhe bieten sich verschiedene Lösungen an.

  • Eine große, quadratische oder rechteckige Regendusche oder auch flache Regendusche, die Unterputz montiert wird und eine separate Wasserzufuhr benötigt, eignet sich sehr gut für Bäder mit ausreichender Deckenhöhe.
  • Ist die Raumhöhe etwas niedriger, ist ein Regenduschpaneel oder eine Regendusche mit Wandhalterung die bessere Wahl.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Für die seitliche Montage gibt es runde und eckige Regensprudelköpfe. Die Form ist dabei lediglich ein Designelement und wirkt sich nicht auf die Funktionalität aus.

Eine weitere Bauvariante ist die offene Regendusche. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Sie sie ohne Tür betreten. Dabei kann die Dusche einseitig offen sein, beispielsweise in einer Nische. Sie kann zweiseitig offen sein, ganz offen oder sie ist in Schneckenform gebaut.

Die Regendusche zum Deckeneinbau, eine weitere Bauvariante, weist diese Vor- und Nachteile auf:

    Vorteile
  • wirkt sehr schön bis luxuriös
  • große, flache Regendusche ist komfortabel
  • eignet sich auch für große Personen
  • besonders gut als offene Regendusche geeignet
    Nachteile
  • aufwendiger Einbau
  • keine Regendusche zum einfachen Nachrüsten

2.1. Was ist ein Regendusche-System?

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Regenduschen, die auf der Wand oder an der Decke installiert werden, sind leicht nachzurüsten.

Ein Regendusche-System lässt sich im Gegensatz zur Regendusche zum Deckeneinbau viel leichter installieren. Es gibt sie beispielsweise als Regendusche zum Kleben, die sich sehr gut auch als Regendusche zum Nachrüsten eignet.

Die Installation eines Duschsystems erfolgt an der Wand, wo bereits die Zuleitungen verlegt sind, wie bei einer herkömmlichen Duscharmatur. Häufig gibt es Regenduschen und Handbrausen in Kombination.

Eine Regendusche ohne Handbrause schränkt die Anwendungsmöglichkeiten und den Duschkomfort etwas ein.

2.2. In welchen Größen gibt es Regensprudelköpfe?

Schon ab einem Durchmesser von 20 cm heißen Duschköpfe Regenduschkopf, obwohl das ziemlich klein dafür ist. Die Duschköpfe gibt es in verschiedenen Farben, in rund, in eckig und aus unterschiedlichen Materialien. Platten, die als Regendusche in die Decke eingebaut sind, sind teilweise größer als 100 x 100 cm.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Der Regenduschkopf sollte mindestens einen Durchmesser von 40 cm haben und etwa 20 cm über dem Kopf installiert sein. Dann kann das Wasser den Körper schön umhüllen. Dabei gilt: Je mehr Düsen die Regendusche hat, umso schöner ist der Effekt.

Die Angaben zum Durchmesser des Regenbrausekopfes beziehen sich ausschließlich auf den Kopf. Der Brausearm sollte zum Durchmesser des Regenduschkopfes passen:

  • Regenduschkopf bis Ø 25 cm – Brausearm mindestens 30 cm
  • Regenduschkopf bis Ø 31 cm – Brausearm mindestens 35 cm
  • Regenduschkopf bis Ø 40 cm – Brausearm mindestens 45 cm

Eine sehr große Regendusche hat einen langen Arm, aber auch eine große Strahlfläche, was den Effekt bestimmter Strahlarten, wie tropischer Regen, intensivieren kann. Große Duschköpfe sind allerdings oft sehr unhandlich und haben ein höheres Eigengewicht. Sie eignen sich besonders gut für stabile Wandhalterungen.

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Regenduschköpfe gibt es in unterschiedlichen Durchmessern. Dementsprechend verändert sich auch die Länge des Brausearms.

2.3. Welche Strahlarten gibt es?

Die verschiedenen Duschkopfmodelle besitzen mehrere Funktionen. Dabei haben nicht alle Modelle auch alle Strahlarten. Wenn es eine Strahlart gibt, auf die Sie nicht verzichten wollen, sollten Sie das bei der Entscheidung für einen Regenbrausekopf unbedingt bedenken, das raten Nutzer in diversen Regenbrausekopf-Tests im Internet.

Bei sehr günstigen Regenduschen aus dem Baumarkt, beispielsweise von Obi oder Bauhaus, aus Discounter wie Lidl und Aldi oder aus Möbelhäusern wie Ikea, ist es nicht immer selbstverständlich, dass der Wasserstrahl verstellbar ist.

  • regendusche-vergleich

    Wie sich das Wasser auf der Haut anfühlt, ist abhängig von der Art der Strahlen. Ein klassischer Regenstrahl ist sanfter als ein Massagestrahl.

    Es gibt Duschen mit einem ganz normalen Strahl, sie bieten einen gleichmäßigen Wasserfluss und sind ideal für eine kleine Erfrischung im Alltag. Der Regenstrahl zeichnet sich dadurch aus, dass die kleinen Wassertropfen zu spüren sind, wie sie sanft auf die Haut prasseln.

  • Duschköpfe mit einem Massagestrahl entwickeln einen größeren Druck. Der Wasserstrahl massiert den Körper mit großen, druckvollen Tropfen. Mit dem Monostrahl ist eine gezielte, punktuelle Massage möglich, weil dabei ein harter, gebündelter Strahl austritt. Beim Nebelstrahl treten besonders feine Tröpfchen aus der Dusche aus, die für einen belebenden Effekt mit Frische-Kick sorgen.

Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Eine große Regendusche verbraucht wesentlich mehr Wasser als ein normaler, kleiner Duschkopf. Der Verbrauch kann bei einer großen Regendusche bei 30 Litern pro Minute liegen, während ein sparsamer normaler Duschkopf etwa zehn Liter in der gleichen Zeit verbraucht. Hochwertige Regenduschen gibt es mit Wassersparfunktion.

2.4. Aus welchem Material sind Regenbrausen hergestellt?

Teuer ist nicht immer die beste Qualität, aber billig taugt häufig nichts. Die Regenduschen im Niedrigpreissektor sind aus Kunststoff, der mit Chrom überzogen ist. Oft ist die billige Verarbeitung bei der Handhabung zu spüren. Sie liegt nicht gut in der Hand, tropft häufig nach und der Chromüberzug löst sich. Eine Regendusche aus Edelstahl hingegen ist hochwertig und langlebig, allerdings ist sie auch etwas teurer. Im mittleren Preissegment sind die meisten Regenduschen aus Chrom.

An Designs und Farben gibt es eine große Auswahl. Neben den klassischen Designs in Silber gibt es beispielsweise Nostalgie-Regenduschen aus Messing oder Vintage-Regenduschen in Schwarz. Zu den namhaften Herstellern gehören Grohe und Hansa. Auch die Produkte von Ikea kommen bei Nutzern in Regenduschen-Tests im Internet gut an.

3. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Regenduschen-Vergleich

3.1. Was ist eine Regendusche „Outdoor“?

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Die Outdoor-Regendusche befindet sich im Garten. Hier können Sie unter freiem Himmel duschen.

Eine Outdoor-Regendusche ist für den Garten gedacht. Im Unterschied zu Regenduschen für den Einbau im Bad haben diese Regenduschen einen Fuß, mit dem sie sich flexibel im Außenbereich aufstellen lassen. Diese flexiblen Modelle lassen sich meistens einfach an einen Wasserschlauch anschließen.

3.2. Was ist eine englische Regendusche?

Bei der klassischen englischen Regendusche handelt es sich um eine Regendusche ohne Mischbatterie. Die nostalgische Regendusche hat noch getrennte Hähne für kaltes und warmes Wasser. Sie ist meist in der Badewanne ohne Duschvorhang installiert. Es gibt sie aus Kupfer, Bronze, Chrom, Messing und anderen Materialien, die mit der Zeit eine Patina bekommen.

3.3. Braucht eine Regendusche einen höheren Wasserdruck als normale Duschköpfe?

Wasserdruck erfragen!

Wenn Sie nicht sicher sind, können Sie den Wasserdruck bei ihrem zuständigen Wasserwerk erfragen. Dazu raten Nutzer in diversen Regenduschen-Tests im Internet bevor Sie eine Regendusche kaufen.

Erfahrungen mit Regenduschen haben immer wieder gezeigt, dass für Duschspaß mit der Regendusche der Wasserdruck ausreichend hoch sein muss.

Der Wasserdruck sollte mindestens 2 bar betragen. Das gilt für eine Wohnung im Erdgeschoß. Pro Stockwerk, das Sie höher wohnen, muss der Wasserdruck 0,5 bar höher sein.

3.4. Werden Regenduschen mit Zubehör und Montagematerial geliefert?

Der Lieferumfang ist nicht bei allen Regenduschen-Sets gleich. Meist kommt Zubehör mit, wie Handbrause, Duschstange, Thermostat, ein oder mehrere Brauseschläuche, das Montagematerial und eine Montageanleitung. Manche Sets haben noch umfangreicheres Zubehör und werden mit Duschregal oder Seifenschale geliefert, die optisch zur Regendusche passt.

3.5. Welche Hersteller sind bekannt für gute Regenduschen?

Die bekannten Hersteller für Sanitärprodukte wie Grohe, Hansa oder Hansgrohe haben natürlich auch verschiedene Regenduschen im Angebot. Die Nutzer-Erfahrungen mit diesen Regenduschen sind durchweg gut. Sie werden häufig zu den Regenduschen-Testsiegern in der Kategorie der Spezialduschen in diversen Regenduschen-Tests im Internet. Ein weiterer Hersteller aus China hat sich in den letzten Jahren mit seiner Marke im Niedrigpreissegment einen guten Namen gemacht. Homelody stellt auch Regenduschen her. Die Stiftung Warentest hat sich noch in keinem Regenduschen-Test geäußert.

GROHE sagt zu unserem Vergleichssieger