Kaufberatung zum Baustrahler Test bzw. Vergleich 2019

  • Baustrahler sind Scheinwerfer, die große Flächen wie Baustellen beleuchten.
  • Für eine effektive Ausleuchtung eines größeren Bereichs und um unfreiwillige Zusammenstöße zu vermeiden werden die Bauscheinwerfer häufig auf Teleskop- oder Bodenstative montiert. Einige Modelle lassen sich auch an einer Wand befestigen.
  • Die Strahler existieren mit Halogen- oder LED-Lampen. Letztere sind zwar nicht so hell wie Halogenlampen, werden aber auch nicht so heiß. Dennoch sollten Sie in der Umgebung von Baustrahlern immer erhöhte Vorsicht walten lassen, da eine Berührung mit dem erhitzen Gehäuse leicht zu Verbrennungen führen kann.

Baustrahler Test

Baustellenstrahler haben sich ihren Namen vor allem dadurch verdient, dass sie dafür verwendet wurden, große Flächen wie Baustellen, Sportplätze oder Parkplätze auch bis in die späten Abendstunden hinein zu beleuchten.

Laut einer Studie des Instituts für angewandte Ökologie in Freiburg haben die dabei genutzten, verschiedenen Lampen stark unterschiedliche Laufzeiten. So können LED-Lampen bis zu 25.000 Stunden für Licht sorgen, was fast drei Jahren kontinuierlicher Beleuchtung entspricht.

Halogenlampen halten dabei deutlich weniger lange und sorgen für 2.000 Stunden Licht, was immerhin fast drei Monaten Beleuchtung entspricht. Glühlampen halten nur maximal 1.000 Stunden und schaffen damit fast sechs Wochen Beleuchtung.

Erfahren Sie in unserem Baustrahler-Vergleich 2019, welche verschiedenen Arten an Bauleuchten existieren und für welche spezielle Verwendung die jeweiligen Bauscheinwerfer geeignet sind. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, was der beste Baustrahler ist und wo Sie einen günstigen Baustrahler kaufen können.

1. Wozu dient ein Baustrahler?

Helligkeit

Die Helligkeit von Leuchtmitteln wird überlicherweise in Lumen oder Lux bemessen, darf aber nicht mit der Leuchtkraft verwechselt werden. Hersteller nutzen diese Angaben jedoch nicht einheitlich: Angegeben werden Lux (lx), Lumen (lm) oder gelegentlich die Lichtausbeute in Lumen je Watt (lm/w). Das ist oft sehr verwirrend, da bspw. Glühbirnen mit einer Leistung von 200 Watt 2500 bis 3000 Lumen (die Lichtstärke in einem bestimmten Winkel) und LED-Lampen mit 50 Watt bereits 3500 bis 4000 Lumen erzeugen.

Baustrahler sind vor allem dazu da, ein möglichst großes Areal zu beleuchten. Dabei geht es hauptsächlich um die Helligkeit, mit der das Gebiet ausgeleuchtet wird. Die reflektierende Schale, in der die Lampe eingelassen wurde, sorgt zusätzlich für Helligkeit. Die Schale ist auch deshalb wichtig, da die Lampe – ob Halogenstrahler oder LED-Strahler – sehr heiß wird und die Hitze eingedämmt werden sollte.

Zudem finden Arbeitsleuchten finden vor allem in folgenden Bereichen Verwendung:

  • Scheinwerfer in Hinterhöfen: Eine fest montierte Arbeitsleuchte mit mäßig starker Leuchtkraft ohne Stativ kommt hier zum Einsatz.
  • Beleuchtung von Lagerhallen: Entweder fest montierte Leuchten oder Strahler mit Teleskopstativ, was das Gewicht deutlich erhöht, finden hier Verwendung.
  • Baustrahler im Fotostudio: In Fotostudios werden Baustrahler als Fotoleuchte verwendet, da diese – auf Teleskopstativen montiert – den Raum gut ausleuchten.
  • Baustellenstrahler:  Auf Baustellen ist es sinnvoll, ein Bodenstativ mit Griff zu besitzen, womit der Baustrahler einfach zu transportieren ist.

Achtung: Berühren Sie weder Gehäuse noch Lampe direkt, da diese sehr heiß werden und bei Kontakt Verbrennungen hervorrufen können.

2. Baustrahler-Typen: LED hat die Nase vorn

Wie bereits angedeutet, lassen sich Baustrahler in Tests vornehmlich dadurch unterscheiden, welches Leuchtmittel zum Einsatz kommt. Verwendung finden Halogenlampen oder LED-Leuchten. Was beide Kategorien unterscheidet, haben wir für Sie in folgender Tabelle zusammengefasst:

Halogenstrahler LED-Strahler
halogenstrahler led strahler
Als Leuchtstoff wird bei Halogenlampen Iod-Gas verwendet, das sich in einem Quarzglas-Kolben befindet. Durch Stromzufuhr wird das Gas zum Leuchten gebracht. Die Lebensdauer beträgt 5.000 bis 6.000 Stunden.
hohe absolute Leuchtkraft
sehr helles, blendend-weißes Licht
ist dimmbar
x hoher Stromverbrauch (400 – 800 Watt)
x mäßige Lebensdauer
x enorme Hitzeentwicklung
LED-Strahler nutzen, wie der Name schon sagt, mehrere licht-emittierende Dioden, die auf einer Platine befestigt sind. Zwar muss man bei Defekten die komplette Platine tauschen, jedoch halten LEDs im Durchschnitt etwa 25.000 Stunden.
hohe Lichtausbeute
sehr lange Lebensdauer
geringere Hitzeentwicklung
geringere Leistungsaufnahme (ca. 10 – 50 Watt)
x nicht dimmbar
x LEDs einzeln kaum auswechselbar
Fazit: LED-Baustrahler sind den Modellen mit Halogenleuchten in vielen Bereichen klar überlegen. Der etwas höhere Anschaffungspreis sollte Sie also nicht abschrecken.

3. Kaufberatung für Baustrahler: Helligkeit, Schutz und Stative zählen

In vielen Baustrahler-Tests gilt die Helligkeit als entscheidendes Kriterium dafür, ob ein Baustrahler Testsieger-Potenzial besitzt. Neben diesem wichtigen Punkt sollten Sie allerdings auch darauf achten, dass Ihr Baustrahler gegen Spritzwasser geschützt ist und über ein Stativ verfügt.

3.1. Die Helligkeit – Die Leuchtkraft entscheidet

farbtemperatur
Neben dem Energieverbrauch unterscheiden sich LED-Leuchtmittel auch in ihrer Farbtemperatur von anderen Lampenarten.

Die Helligkeit von Leuchtmitteln ist ein eher schwierig zu bestimmender Parameter, gerade wenn man unterschiedliche Leuchtmitteltypen – wie in diesem Fall LEDs und Halogenlampen – vergleicht.

Generell gilt: LED-Bauscheinwerfer benötigen wesentlich weniger Energie als Halogenlampen, um eine vergleichbare Helligkeit zu erreichen. Ein LED-Baustrahler mit 50 Watt kann entsprechend ebenso hell leuchten wie eine Halogen-Bauleuchte mit 500 Watt.

Da zum Helligkeitsempfinden aber auch die Lichtfarbe zählt, werden Halogenleuchten meist als heller wahrgenommen, da sie oftmals ein strahlend-weißes Licht abgeben. LED-Licht ist hingegen häufig im warm-weißen Bereich angesiedelt, auch wenn die kleinen Dioden theoretisch jede Lichtfarbe annehmen können.

Fazit: Möchten Sie eine möglichst deutliche Ausleuchtung erreichen, sind Halogenlampen mit ihrem hellweißen Licht meist die sichere Wahl, auch da Hersteller nur selten die Lichtfarbe von Baustrahlern angeben.

3.2. Die Schutzmaßnahmen – Gitter und Spritzwasserschutz sind essentiell

Baustrahler müssen neben hell auch vor allem eins sein: robust. Da sie meist im Außenbereich eingesetzt werden, sollten Bauscheinwerfer zumindest über einen Spritzwasserschutz verfügen. Gekennzeichnet wird der Schutz mit der IP-Klasse (International Protection Code), welche sich an deutschen und internationalen Normen orientiert. Der Schutz gegen Spritzwasser wird mit der Kennzeichnung IPX4 ausgedrückt.

Meist sind Baustrahler zusätzlich auch gegen das Eindringen von Staub und Schmutz geschützt oder halten auch mehr als nur Spritzwasser aus. Entsprechend finden sich auch häufig folgende IP-Codes:IP Schutzklasse

  • IP44: Schutz gegen kleine Fremdkörper (Staub, Schmutz) unter 1 mm Durchmesser & Spritzwasserschutz
  • IP 54: Staubschutz & Spritzwasserschutz
  • IP 64: Staubdichtigkeit & Spritzwasserschutz

Für die meisten Anwendungen reicht IP44 vollkommen aus.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie besonders bei Halogen-Baustrahlern ein Modell wählen bei dem das Leuchtmittel bzw. die Front des Gehäuses mit einem Metallgitter abgedeckt ist. Da die Lampen viel Hitze produzieren, schützt das Gitter davor, das aus Versehen jemand die Lampe oder die Reflektorfläche berührt und sich verbrennt.

3.3. Das Stativ – Teleskopstative für bessere Ausleuchtung

Baustrahler leuchten meist erst dann sicher und effizient einen bestimmten Bereich aus, wenn sie auf einem Stativ montiert werden. Zwei Arten von Stativen kommen hier zum Einsatz: Bodenstative und Teleskopstative.

auralum-baustrahlerFest montiert: Eine Alternative, die alle Baustrahler im Vergleich bieten, ist die Montage mit Schrauben an einer Wand oder einem Träger. Der Strahler ist sicher fixiert und außerhalb der Reichweite aller im Bereich Arbeitenden, allerdings lässt er sich dann auch weniger flexibel einstellen.

Während erstere dem Bauscheinwerfer einen sicheren Stand auf dem Boden ermöglichen und oftmals mit einem Griff kombiniert sind, ermöglichen letztere die erhöhte Anbringung der Lichtquelle in bis zu 2 m Höhe. Für Baustellen eignen sich Teleskopstative, da der Strahler gleichzeitig in sicherer Höhe steht und weniger mit Staub und Wasser in Kontakt kommt. Wollen Sie hingegen Arbeiten an der Wand oder der Decke durchführen, ist ein Bodenstativ praktischer.

Baustrahler vergleich

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Baustrahler

4.1. Wie teuer ist ein Baustrahler?

Stier Akku-Baustrahler
Akku-Baustrahler (hier ein Modell von Stier) lassen sich flexibel aufstellen.

Hochwertige Marken von Herstellern wie Brennenstuhl oder as-Schwabe gibt es mitunter bereits für 30 €. Sollten Sie sich für LED-Strahler entscheiden, müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Bei Baustrahlern mit LEDs, beispielsweise von Makita, kann der Preis leicht etwa 100 € betragen.

4.2. Gibt es auch Akku-Baustrahler?

Tatsächlich bieten einige Hersteller auch akkubetriebene Bauscheinwerfer an, welche mit LEDs als Leuchtmitteln arbeiten. Sie stehen in ihrer Leistung den netzstrombetriebenen LED-Baustrahlern in nichts nach, können frei im Raum positioniert werden, müssen aber regelmäßig geladen werden.

4.3. Welche Temperaturen erreicht ein Baustrahler?

Bauscheinwerfer können nach einiger Betriebszeit 175° Celsius übersteigen und damit leichte Textilien sowie Papier entzünden. Achten Sie darauf, dass sich keine leicht entzündlichen Materialien in der Nähe der Arbeitsleuchte befinden.