Kaufberatung zum Bewegungsmelder (außen) Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein Bewegungsmelder für die Außenbeleuchtung gehört zur Sicherheitstechnik und reagiert automatisch, wenn sich jemand der Haustür nähert. So erspart er Ihnen ein lästiges manuelles Einschalten der Beleuchtung.
  • Auch Diebe und Einbrecher können durch die Beleuchtung abgeschreckt werden. Noch sicherer ist zu diesem Zweck aber eine Alarmanlage, zu der auch Bewegungsmelder für innen gehören.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Bewegungsmelder für außen witterungsbeständig ist. Der Bewegungsmelder sollte mindestens die Schutzklasse IP44 aufweisen, also gegen Spritzwasser und Fremdkörper (größer als 1 mm) geschützt sein.

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Ärgerlich: Kaum durch das Gartentor, muss man zuerst den Lichtschalter suchen, um überhaupt genug Licht zu haben, um die Tür aufsperren zu können.

Ein Bewegungsmelder für außen schafft in diesem Fall Abhilfe. Durch dieses praktische Gerät geht die Außenleuchte genau dann an, wenn Sie sie brauchen. Auch für Gäste oder Lieferanten ist der Bewegungsmelder für außen günstig, da diese so gefahrlos und gut beleuchtet zur Eingangstür finden.

Wenn die Beleuchtung nicht mehr gebraucht wird, schaltet sie sich automatisch ab. So kann der Bewegungsmelder auch helfen, Stromkosten zu sparen.

Auch Einbrecher können durch das vom Bewegungsmelder ausgelöste Licht abgeschreckt werden. Schließlich wollen sie bei ihrem illegalen Tun möglichst ungesehen bleiben. Ein Bewegungsmelder erschwert dies. Als wirkliche Alarmanlage kommen Bewegungsmelder dagegen eher im Innenbereich zum Einsatz.

In unserer Kaufberatung für Bewegungsmelder für außen 2019 erfahren Sie, welche Typen es gibt, welcher Erfassungswinkel günstig ist und was es mit der Schutzklasse auf sich hat. Außerdem lesen Sie, wie Sie den Bewegungsmelder richtig installieren.

1. Der Bewegungsmelder bringt Licht ins Dunkel

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Außenleuchten mit Bewegungsmelder gibt es in vielen attraktiven Designs.

Ein Bewegungsmelder für außen ist streng genommen gar kein Bewegungsmelder, sondern eher eine Art Wärmemelder. Denn Bewegungsmelder für außen funktionieren mit der PIR-Technik, also mit passiven Infrarot-Sensoren.

Diese nehmen Veränderungen in der Wärmestrahlung auf, die von Lebewesen ausgehen. Erfasst der Bewegungssensor einen solchen Wärmeunterschied, aktiviert er ähnlich einem Schalter ein weiteres Gerät, beispielsweise eine Lampe oder eine Alarmanlage. Auf witterungsbedingte Wärmeunterschiede reagiert der Sensor nicht.

Durch Außenleuchten mit Bewegungsmelder funktioniert das Einschalten der Beleuchtung automatisch, die Bewohner müssen nicht im Dunkeln tappen und das Schlüsselloch ertasten. Stattdessen ist der Eingangsbereich bereits erleuchtet, wenn man durch den Erfassungsbereich des Sensors geht.

Sicherheit geht vor: Übrigens sind Hausbesitzer gesetzlich verpflichtet, den Weg zum Haus sicher zu gestalten. Eine gute Beleuchtung trägt dazu bei, dass Gäste und andere Besucher nicht über unbeleuchtete Treppenstufen stolpern und die Haustür sicher erreichen.

2. Typen von Bewegungsmeldern für außen: Aufputz oder Unterputz?

Bewegungsmelder für den Außenbereich können auf zwei unterschiedliche Arten installiert werden. Entweder liegt der Sensor auf dem Putz der Hausfassade auf oder er wird, ähnlich einer Steckdose, in den Putz eingelassen. Was beide Typen auszeichnet, sehen Sie in folgender Tabelle:

Typ Besonderheit
Aufputz-Bewegungsmelderaußenleuchten-mit-bewegungsmelder
  • häufigste Installationsform – besonders einfache Montage
  • Bewegungsmelder wird angeklebt oder angeschraubt
  • oft batteriebetrieben – regelmäßiger Austausch der Batterien nötig

einfache Montage
x Batteriewechsel nötig

Unterputz-Bewegungsmelderwandleuchte-mit-bewegungsmelder
  • kaum sichtbar und schwer zu entfernen
  • bietet sich vor allem bei Neubau oder Fassadensanierung an
  • Sensor wird direkt an Stromnetz des Hauses angeschlossen
  • einfache Wartung, aber höherer Installationsaufwand

einfache Wartung
unsichtbar
x Montage aufwendig

3. Kaufkriterien für Bewegungsmelder: Darauf müssen Sie achten

3.1. Maximale Reichweite: Meist kürzer als angegeben

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Je weniger der Sensor vom Gehäuse bedeckt ist, desto größer ist in der Regel die Reichweite.

Die maximale Reichweite besagt, bis zu welcher Entfernung eines Objektes der Sensor noch reagiert. Prinzipiell gilt hier: je höher die Reichweite, desto besser.

Die Hersteller geben bei den Geräten teilweise eine Reichweite bis zu 20 Metern an. Tests von Bewegungsmeldern für außen zeigen jedoch immer wieder: Die maximale Reichweite wird in der Realität selten erreicht, da die Messungen meist unter unrealistischen Laborbedingungen stattfinden. Ziehen Sie also von der maximalen Reichweite lieber einige Meter ab.

3.2. Erfassungswinkel / Öffnungswinkel: 180° reichen für den Normalfall

Die meisten Geräte haben einen Erfassungswinkel zwischen 180° und 300°. Modelle mit einem Winkel von 180° sind für die herkömmliche Montage an der Wand völlig ausreichend.

Es gibt auch Modelle mit einem Erfassungswinkel über 300°. Testsieger unter den Bewegungsmeldern für außen bieten sogar eine Rundumerfassung mit 360°. Sollten Sie ein solches Modell wählen, installieren Sie es am besten an der Decke, bspw. an einer Überdachung der Haustür.

3.3. Leuchtmittel: LED-Beleuchtung ist besonders energieeffizient

Bewegungsmelder sind mit verschiedenen Leuchtmitteln ausgestattet. Immer mehr Modelle sind LED-Bewegungsmelder, da diese Technologie besonders energieeffizient ist und die kleinen sparsamen Leuchten selten ausgetauscht werden müssen.

3.4. Schutzklasse: Der beste Bewegungsmelder für außen ist wetterfest

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Ein spritzwassergeschützter Bewegungsmelder trotzt den Elementen.

Selbstverständlich sollte ein Bewegungsmelder für den Außenbereich wetterfest sein. Alle Modelle in unserem Vergleich zu Bewegungsmeldern für außen erfüllen dieses Kriterium.

Beim Schutz gegen Spritzwasser gibt es verschiedene Stufen. Dies sind die gängigsten Schutzklassen für Bewegungsmelder im Außenbereich:

      • IP44: geschützt gegen Fremdkörper größer als 1 mm und Spritzwasser
      • IP45: geschützt gegen Fremdkörper größer als 1 mm und Strahlwasser
      • IP54: geschützt gegen Staub und Spritzwasser
      • IP55: geschützt gegen Staub und Strahlwasser

Je höher der Wert, desto besser ist der Bewegungsmelder vor Umwelteinflüssen geschützt. Allerdings sind Sie auch mit einem Gerät mit IP44 gut beraten, da auch diese Stufe schon ausreichenden Schutz vor Nässe bietet.

4. Die perfekte Montage: Den Bewegungsmelder richtig einstellen

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Die Montage von Aufputz-Bewegungsmeldern können Sie einfach selber vornehmen.

Folgendes sollten Sie bei der Installation Ihres Bewegungsmelders beachten:

      • Ideal ist eine Aufhängungshöhe von 2 bis 2,5 Metern.
      • Ein Bewegungsmelder für außen kann an einer flachen Wand oder auch in einer Ecke installiert werden. Wir empfehlen Ihnen die Installation an einer ebenen Wand, da hier der Aufnahmewinkel für Bewegungen sehr hoch ist.
      • Um zu vermeiden, dass der Bewegungsmelder jedes Mal angeht, wenn die Nachbarskatze vorbeiläuft, sollten Sie den Radius so einstellen, dass er erst ab einer Höhe von 50 cm reagiert.
      • Dann probieren Sie am besten selbst aus, ob der Bewegungsmelder auf Bewegungen in dem von Ihnen gewünschten Bereich reagiert. Entsprechend können Sie dann noch die Feinjustierung vornehmen.

Tipp: Sollten Sie ein Haustier Ihr Eigen nennen, das frei draußen herumläuft, sollten Sie das bei der Auswahl und Montage des Bewegungsmelders berücksichtigen. So gibt es spezielle Bewegungsmelder, die nur auf Menschen und Autos reagieren, nicht aber auf Tiere. Andere Bewegungsmelder reagieren erst ab einer bestimmten Höhe und erreichen so denselben Effekt.

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5. Fragen und Antworten rund um das Thema Bewegungsmelder außen

5.1. Alternativen zum Bewegungsmelder

Sicherheit für Ihr Haus

In der Ausgabe 06/2013 hat die Stiftung Warentest Alarmanlagen zum Selbsteinbau getestet. Das ernüchternde Ergebnis: Keine der Anlagen kann überzeugen. Tipps für einen effektiven Einbruchsschutz gibt es außerdem in diesem Special der Stiftung Warentest zum Thema.

Als Alternative zum Bewegungsmelder kann auch eine Zeitschaltuhr fungieren. Mit dieser können Sie eine Zeit festlegen, zu der das Licht angeht und sich wieder abschaltet. So können Sie die Uhr bspw. auf die Zeit einstellen, zu der Sie üblicherweise nach Hause kommen. Diese Alternative ist jedoch weniger flexibel als ein Bewegungsmelder.

Neben dem Bewegungsmelder gibt es auch noch den Präsenzmelder. Ein Präsenzmelder ist ein besonders hochentwickelter Sensor, der reagiert, sobald sich im Umkreis eine Person befindet, sogar wenn diese sich nicht bewegt.

5.2. Was ist der Unterschied zwischen Bewegungsmeldern für innen und für außen?

Der Unterscheid zwischen diesen beiden Kategorien ist nicht besonders groß. Beide Arten Bewegungsmelder funktionieren technisch nach dem gleichen Prinzip. Allerdings müssen Bewegungsmelder für außen spritzwassergeschützt sein, damit sie sich für die Außenmontage eignen.

5.3. Wichtige Hersteller und Marken

Sehr bekannt und spezialisiert auf Bewegungsmelder für außen ist Steinel. Doch auch von anderen Herstellern gibt es gute bis sehr gute Modelle. Günstige Bewegungsmelder für außen kaufen Sie am besten von B.E.G., Brennenstuhl oder Huber.

  • 1Byone
  • B.E.G
  • Brennenstuhl
  • Busch Jäger
  • ChiliTec
  • Friedland
  • Goobay
  • Huber
  • Osram
  • Steinel