Glasbruchmelder Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Glasbruchmelder Test bzw. Vergleich 2019

  • Brandmelder, Wassermelder, Erschütterungsmelder, Videoüberwachung – bei der Vielfalt der Sicherheitssysteme geht gelegentlich das Fenster als Schwachpunkt für Einbrüche unter.
  • Glasbruchmelder registrieren, wenn Ihr Fenster zu Bruch geht und reagieren mit einem Alarm in Sirenen-Lautstärke.
  • Mit verschiedenen Geräte-Typen können Sie entweder einzelne Fenster separat oder gleich mehrere auf einen Schlag abdecken und Einbrecher erfolgreich ab- beziehungsweise verschrecken.

Glasbruchmelder-Test

Das Zuhause ist ein Ort der Sicherheit und der Privatsphäre: Nach Betreten der eigenen vier Wände können wir entspannen und uns wohlfühlen. Umso empfindlicher trifft es uns, wenn jemand in diesen intimen Bereich eindringt und wertvolle Gegenstände – seien sie materiellen oder ideellen Werts – entwendet. Hinzu kommt die recht geringe Wahrscheinlichkeit, dass der Einbruch aufgeklärt und die privaten Besitztümer wiedererlangt werden können: Im Jahr 2015 lag die polizeiliche Aufklärungsquote bei Wohnungseinbruchdiebstahl bei nur rund 15 % (Quelle: Bundeskriminalamt).

Einbruchschutz
Diebe können mit Glasbruchmeldern effektiv vertrieben werden.

Neben der Haustür stehen bei Einbrüchen oft die Fenster im Fokus. Sind diese nicht gerade aus Panzerglas oder der Zugang über nicht sonderlich schöne Gitter versperrt, bieten sie eine recht leicht zu überwindende Hürde. Mit Glasbruchmeldern können Sie diese Achillesferse Ihres Zuhauses jedoch effektiv schützen und Einbrecher vertreiben. Wir haben den Glasbruchmelder-Vergleich 2019 gemacht und verraten Ihnen in der folgenden Kaufberatung unter anderem, welcher Geräte-Typ für Sie die passende Wahl ist und wie Sie Ihren Fensterschutz optimal positionieren.

Sie suchen nach weiteren Möglichkeiten, Ihr Zuhause vor Dieben zu schützen? Dann empfehlen wir Ihnen folgende Vergleiche:

1. Glasbruchmelder schlagen Einbrecher in die Flucht

Abschreckend – vor und nach dem Glasbruch

In manchen Fällen kann die Einbruchmeldeanlage so positioniert werden, dass sie durch die Fensterscheibe sichtbar ist. Dies kann aufmerksame Einbrecher sogar davon abhalten, sich überhaupt an Ihrem Fenster zu vergehen, da sie den folgenden Alarm antizipieren können.

Glasbruchmelder sind kleine Alarmanlagen, die direkt an Glasflächen oder in der Nähe von Glasscheiben platziert werden. Dort reagieren sie auf die spezifischen Geräusche, die beim Zubruchgehen von Glas entstehen oder registrieren gar Veränderungen der Glasstruktur – mehr zu den unterschiedlichen Funktionsweisen erfahren Sie im zweiten Kapitel.

Der Fenster-Einbruchschutz sorgt nicht in allen Fällen dafür, dass Einbrecher am Einschlagen Ihres Fensters gehindert werden, allerdings reagiert der akustische Melder über eine Sirene und in manchen Fällen auch über ein Leuchtsignal, sobald die Scheibe eingeschlagen wurde.

Dies schlägt Diebe in den meisten Fällen in die Flucht, da diese bekanntlich lieber unbemerkt agieren. Es dürfte wohl nur sehr selten passieren, dass Einbrecher trotz lautem Alarm unberührt mit ihrer "Arbeit" fortfahren und das nun deutlich erhöhte Risiko, auf frischer Tat gefasst zu werden, in Kauf nehmen.

FensterschutzfolieFensterschutz mal anders: Neben dem Fensteralarm gibt es auch einbruchhemmende Fensterfolie. Diese können Sie auf die Innenseite Ihres Fensters kleben und Einbrechern den Zutritt zu Ihrem Haus erschweren. Die Glassplitter bleiben in der Fensterfolie kleben und müssen mühsam sowie unter Hinzuziehen entsprechender Werkzeuge entfernt beziehungsweise die Folie durchtrennt werden. Dies verhindert oder erschwert zumindest den Einbruch, sodass Diebe eher dazu gedrängt werden, entnervt aufzugeben.

2. Glasbruchmelder-Typen: Ein oder gleich mehrere Fenster schützen?

Grob lassen sich zwei verschiedene Kategorien von Glasbruchmeldern unterscheiden: aktive und passive Systeme. Während erstere durch die beim Bruch veränderte Schwingunsfrequenz des Glases bzw. die damit assoziierten Geräusche ausgelöst werden, überwachen aktive Systeme die Scheibe per Ultraschall. Verändert sich die Form und Struktur des Glases, wir der Alarm ausgelöst.

Aktive Glasbruchmelder verfügen zudem über eine höhere VdS-Sicherungsklasse, die angibt, wie sicher das System ist und wie sensibel es reagiert. Alles Wissenswerte zu beiden Varianten finden Sie in der folgenden Tabelle:

Glasbruchmelder-Typ Merkmale
passiver Glasbruchmelder

passiver Glasbruchmelder

  • funktioniert nach dem Piezoeffekt
  • Schwingungsmelder: Sensor erfasst den Körperschall in der Scheibe, der beim Bruch entsteht – 100 kHz (typische Frequenz für zerbrechende Glasscheibe)
  • Montage geschieht direkt an der Scheibe
  • Stromversorgung je nach Modell über Linienspeisung von Alarmanlage aus, Versorgungsspannung (eigene Energiequelle nötig) oder ohne Versorgungsspanne

bereits vor Glasbruch abschreckend, da von außen sichtbar
VdS-Klasse B: mittlerer Schutz
günstiger Glasbruchmelder (für unter zehn Euro erhältlich)

häufig nur bei doppelverglasten Fenstern nutzbar
Einbruch per Glasschneider wird in der Regel nicht erkannt
Überwachungsradius mit max. 2 m gering

passiver, akustischer Glasbruchmelder

akustischer Glasbruchmelder

  • gehört zu den passiven Glasbruchmeldern
  • funktioniert auch nach dem Piezoeffekt
  • weist zusätzlich ein Mikrofon auf:
    • reagiert auf tiefe Frequenzen: Einschlagen des Glases
    • reagiert zudem auf hohe Frequenzen: Klirren des Glases
  • Mindestscheibengröße: 30 x 30 cm (Auslösen durch herunterfallendes Weinglas soll so verhindert werden)
  • maximaler Abstand zu Scheiben: zehn Meter
  • Stromversorgung über eigene Energiequelle: Batterie, Kabel oder Funk (häufig als Funk-Alarmanlage)

kann mehrere Scheiben zugleich überwachen
VdS-Klasse B: mittlerer Schutz

geringer Abschreckungseffekt vor Einbruch: Gerät ggf. nicht sichtbar
anfällig für Fehlalarme, da Mikrofon gelegentlich zu sensibel
nicht für alle Glasarten geeignet (Anwendung z.B. bei Panzer- oder Verbundglas nicht möglich)

aktiver Glasbruchmelder

aktiver Glasbruchmelder

  • Ultraschallsender und Empfänger überwachen Scheibe aktiv
  • bei Veränderung der Scheibe (Bruch, Eindrücken) wird Übertragung geändert: Glasbruchalarm wird ausgelöst
  • Funktionsprinzip ähnlich wie bei Alarmglas – reagiert ebenfalls auf Veränderungen der Glasscheibe
  • Sender und Empfänger häufig in einem Gehäuse untergebracht: Glasbruchmelder-Montage direkt an der Scheibe

VdS-Klasse C: höchste Sicherheitsstufe
für alles Glas-Typen geeignet

zum Teil fehleranfällig (zum Beispiel durch Verschmutzung der Scheibe)
eigene Versorgungsspanne benötigt

Unsere Empfehlung: Wenn Sie nur wenige Fenster absichern wollen und diese doppelt verglast sind, reicht häufig schon der passive Melder aus, um Ihr Zuhause zusätzlich zu schützen.

Möchten Sie jedoch gleich mehrere Fenster in einem Raum mit dem Fenstersensor abdecken, ist der akustische Melder die beste Wahl.

Legen Sie viel Wert auf die maximal mögliche Sicherheitsstufe bei den Geräten, ist der aktive Melder besonders empfehlenswert.

3. Kaufkriterien für Glasbruchmelder

Sie haben sich für den passenden Typ entscheiden, verlieren aber innerhalb dieser Kategorie den Überblick über die zahlreichen Geräte und Glasbruchmelder-Tests auf dem Markt? Im Folgenden stellen wir Ihnen alle wesentlichen Kaufkriterien vor, die Sie zu beachten haben, wenn Sie auf der Suche nach Ihrem persönlichen Glasbruchmelder-Testsieger sind.

3.1. Autarke Glasbruchmelder

batteriebetriebener Glasbruchsensor
Glasbruchsensoren mit Batteriebetrieb sind vor Stromausfällen geschützt.

Ein Glasbruchmelder, der autark betrieben wird, funktioniert unabhängig vom Stromnetz in Ihrem Haushalt. So wird sichergestellt, dass die Alarmanlage im Haus weiterhin ihren Dienst verrichtet, selbst wenn der Strom ausgefallen oder abgestellt sein sollte.

Ein passiver Glasbruchmelder benötigt im Prinzip keine Spannungsversorgung. Da das Gerät nur Strom verbraucht, wenn es Alarm schlägt, und dies in der Regel äußerst selten der Fall sein sollte, wird die Batterie im Gerät kaum belastet. Bei diesem Typ Alarmanlage müssen Sie also keine größere Installation vornehmen.

Ein akustischer Glasbruchmelder benötigt ebenfalls Batterien oder wird per Funk betrieben. Darüber hinaus können Sie den akustischen Glasbruchmelder an der Decke anschließen (nahe der Deckenbeleuchtung), um den nötigen Strom zu erhalten. Hierbei sind die Geräte aber nicht mehr ideal vor Stromausfällen geschützt. Nicht zuletzt deshalb sind die meisten akustischen Glasbruchmelder batteriebetrieben.

Ein aktiver Glasbruchmelder benötigt eine permanente Spannungsversorgung, um sachgemäß zu funktionieren.

Schon gewusst? Die Stiftung Warentest hat zwar noch keinen Glasbruchmelder-Test, dafür aber 2016 auf einen interessanten Aspekt aufmerksam gemacht: Die KfW-Bank bezuschusst Investitionen in den Einbruchschutz mit bis zu 10 % (maximal 1.500 Euro).

3.2. Optische Abschreckung

Glasbruchmelder Attrappe
Bringen Sie den Sensor so an, dass Diebe ihn erkennen können und so eventuell gleich von einem Einbruch absehen.

Neben dem akustischen Warnsignal, das die Alarmanlagen von sich geben, machen einige Geräte bereits vor dem Einbruchversuch auf sich aufmerksam.

Sieht ein Einbrecher das Gerät hinter der Fensterscheibe, ist der Einbruchversuch zu diesem Zeitpunkt womöglich schon verhindert.

Um auf die Geräte aufmerksam zu machen, statten einige Marken Ihre Produkte mit roten Leuchtdioden aus. Auch möglichst auffällige Aufkleber auf der Rückseite der Alarmanlage sind verbreitet und sollen ungebetenen Gästen bereits vor dem Einschlagen der Scheibe den Wind aus den Segeln nehmen.

Legen Sie großen Wert auf diese Form der prophylaktischen Einbrecher-Abwehr, sollten Sie zu einem passiven oder aktiven Fenstersensor greifen.

Ein akustischer Glasbruchmelder kann zwar einige Fenster auf einmal überwachen, dafür muss er aber auch entsprechend positioniert werden, sodass er von außen kaum noch entdeckt oder als Einbruchschutz erkannt werden kann.

3.3. Alarmanlagen-Kompatibilität

Suchen Sie ein so genanntes Standalone-Gerät oder möchten Sie den Glasbruchmelder in die bereits bestehende Sicherheitstechnik Ihres Zuhauses integrieren?

Bei einem Standalone-Glasbruchmelder können Sie das Gerät nutzen, ohne es in eine vorhandene Alarmanlage einbinden zu müssen. Wenn Sie also keine Alarmanlage haben und bloß Ihre Fenster schützen möchten, sollten Sie einen Glasbruchmelder kaufen, der die Standalone-Funktion bietet.

Haben Sie allerdings schon ein heimisches Sicherheitssystem und möchten den Glasbruchmelder nun sinnvoll integrieren, sollten Sie darauf achten, die einzelnen Komponenten möglichst von demselben Hersteller zu kaufen, damit keine Probleme entstehen, zum Beispiel durch einem leicht unterschiedlichen Frequenzbereich für die Auslösung des Alarms.

Sicherheitstechnik
Möchten Sie den Glasbruchmelder mit Ihrer Alarmanlage verbinden, sollten Sie auf die Kompatibilität der Geräte achten.

4. Den Glasbruchmelder perfekt in Position bringen

Funktioniert mein Gerät noch?

Glasbruchmelder-PrüfgerätAuch der beste Glasbruchmelder kann mal eine Fehlfunktion haben. Um herauszufinden, ob Ihre Fenster-Security noch intakt ist beziehungsweise die Batterie noch Strom liefert, können Sie ein Glasbruchmelder-Prüfgerät verwenden. Dieses simuliert die Geräuschkulisse eines Glasscheibenbruchs, ist in der Regel aber auch relativ teuer (bis zu mehrere hundert Euro).

Wo Sie Ihren Glasbruchmelder am besten hinstellen, sodass er das oder die Fenster optimal abdeckt und zugleich selbst möglichst sichtbar ist, hängt von dem jeweiligen Glasbruchsensor-Typen ab. Wir stellen Ihnen die optimale Position für die einzelnen Produkt-Kategorien vor:

  • Passive Glasbruchmelder: Das Montieren des Glasbruchmelders ist hier denkbar einfach. Das Gerät können Sie in einer Ecke des Fensters direkt auf der Scheibe befestigen.
  • Akustische Glasbruchmelder: Die Glasbruchmelder-Funktionsweise unterscheidet sich etwas von der oben genannten. Hier wird der Glasbruchsensor im Optimalfall innerhalb eines Abstandes von maximal zehn Metern an der gegenüberliegenden Wand angebracht. So wird gewährleistet, dass gleich mehrere Fenster mit einem Gerät abgedeckt werden.
  • Aktive Glasbruchmelder: Dieser Typ wird wiederum direkt auf der Fensterscheibe angebracht. Ähnlich wie beim Glasbruchmelder, der passiv funktioniert, sollte das Gerät so angebracht werden, dass es beim Herausschauen nicht stört, zugleich aber für potentielle Einbrecher sichtbar bleibt.

Beachten Sie beim Anbringen und Installieren Ihrer Glasbruchsensoren stets die Gebrauchsanweisung des Herstellers, da sich jedes Gerät einer bestimmten Kategorie noch einmal ein wenig von anderen unterscheiden kann.

5. Bewährte Hersteller und Marken

Zum Abschluss möchten wir Ihnen noch einige bekannte und beliebte Marken vorstellen, die sich unter anderem im Bereich Fensterschutz einen Namen gemacht haben. Hierunter befinden sich beispielsweise mit Abus, Gira und Olympia Hersteller, die im Bereich Haussicherheit bereits Expertise vorzuweisen haben.

  • Abus
  • Busch Jäger
  • Elero
  • Gira
  • GSM
  • Hirschmann
  • Honeywell
  • Iiquu
  • König
  • Multi Kon Trade (MKT)
  • Olympia
  • Safety First
  • Smarthome
  • Weru
  • X4-Life
 

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