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Gasmelder Vergleich 2018

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Kaufberatung zum Gasmelder Vergleich bzw. Test 2018

  • Wenn Sie in Ihrem Haushalt einen Gasherd, eine Gasheizung oder einen Kaminofen haben, in dem Holz verbrannt wird, können bei Defekten unbemerkt Gase in die Wohnung strömen. Gasmelder können verschiedene Gastypen erkennen und so Ihr Leben retten.
  • Die Gefahr bei vielen Gasen ist, dass sie geruchsneutral sind und Sie beispielsweise nachts im Schlaf nichts davon bemerken – dann ist es meist schon zu spät. Obwohl keine Gasmelder-Pflicht besteht, sollten Sie in jedem Raum einen Gaswarner anbringen.
  • Achten Sie stets auf den Füllstand der Batterien. Da in einem Gasmelder stets ein Draht erhitzt wird, um die Gaskonzentration der Luft zu messen, brauchen die Geräte eine konstant Energiezufuhr.

Gasmelder Test
Wenn in der heimischen Wohnung etwas in Brand gerät, macht sich das für gewöhnlich durch Rauch und Flammen schon nach kurzer Zeit sehr deutlich bemerkbar. Ohne Frage sehr gefährlich, aber oft können Bewohner noch rechtzeitig reagieren und entweder den Brandherd selbst löschen oder sich noch in Sicherheit bringen. Bei austretendem Gas ist die Situation schon sehr viel tückischer, weil dieses weder riechen, noch entzündet werden muss, um zur tödlichen Gefahr zu werden. Um diese rechtzeitig zu erkennen, ist ein Gasmelder günstig. In unserem Gasmelder Vergleich 2018 erklären wir Ihnen wichtige Kategorien und Kriterien, die Ihnen den Weg zu Ihrem persönlichen Gasmelder Testsieger ebnen können.

1. Wo kommt ein Gasmelder zum Einsatz?

Das Geschäft mit der Sicherheit

Die Deutschen sind immer stärker daran interessiert, ihr Leben mittels elektronischer Sicherungstechnik zu schützen, sowohl außerhalb als auch innerhalb ihrer eigenen vier Wände. Allein zwischen den Jahren 2010 bis 2015 stieg der Umsatz der Industriebranche um mehr als 1,2 Milliarden Euro von 2,53 auf 3,71 Mrd. Euro (Quelle: BHE).

Nicht nur der Gaspreis kann explodieren, sondern im Extremfall auch Ihr trautes Heim. Wenn eine Gasleitung beschädigt oder undicht ist und das Gas unentdeckt in die Wohnung strömen kann, reicht schon ein kleiner Funke, um eine gewaltige Explosion auszulösen. Deswegen ist ein Gasmelder vor allem in Räumen zu empfehlen, in denen Gase als Energiequelle genutzt werden.

Die Stiftung Warentest hat noch keinen eigenen Gasmelder Test, warnt aber, dass der Gasherd, der in der Küche steht, in einigen Fällen durchaus explosives Potential haben kann. Zudem macht auch dort, wo Gase ein Nebenprodukt sind, eine Gasmelder-Installation Sinn. Das kann beispielsweise das Wohnzimmer sein, in dem ein Kaminofen Holz verbrennt. Der Gasmelder kann dann vor entweichendem Kohlenmonoxid warnen.

Bevor wir Ihnen die technischen Einzelheiten erklären, finden Sie hier die gängigsten Vor- und Nachteile von Gasmeldern:

  • effektiver Schutz vor Gasvergiftung
  • Sensoren reagieren auch auf geruchlose Gase
  • preiswert dank Langlebigkeit
  • verbraucht vergleichsweise viel Strom oder Batterien

2. Ein guter Draht zur Gefahr – So funktioniert der Gasmelder

Gasmelder Erdgas
Gasmelder mit Netzteil benötigen keine Batterien.

Der Gaswarner bedient sich der „Heißer Draht“-Methode. Diesem Mechanismus liegt ein Draht zugrunde, der innen im Gasmelder ständig durch Stromzufuhr zum Glühen gebracht wird. Macht sich nun im Raum Gas breit, gelangt es auch in die Kammer, in der sich der glühende Draht befindet.

Das Gas reagiert mit der hohen Temperatur des Drahtes und entzündet sich daran. Hierdurch ändern sich der Druck und die elektrische Spannung in der Messkammer. Die dort verbaute Elektronik des Gaswarnmelders registriert diesen Unterschied und löst dann den Alarm aus. Dieser liegt bei Gasmeldern meist bei mindestens 85 Dezibel.

Um diese konstante Prüfung des Luftgemisches im Raum zu ermöglichen, ist konstante Energiezufuhr in Form von Elektrizität nötig. Die Hersteller haben bei ihren Modellen unterschiedliche Arten von Stromversorgung eingebaut. Die meisten Gaswarner beziehen ihre Kraft aus Batterien, die wahlweise 9 Volt-Blockbatterien, AA-Batterien oder gar fest verbaute Batterien sein können, die nur ein Händler austauschen kann. Es gibt aber auch Marken, die mit Netzteil agieren. Das erspart Ihnen die regelmäßige Überwachung, wie viel Saft die Batterien noch haben. Denn ist der zu gering, kann auch der beste Gasmelder keine Sicherheit mehr bieten.

Gase wiegen unterschiedlich schwer: Schon gewusst? Die Gasart entscheidet, wo Sie den Gasmelder anbringen müssen. Die Moleküle von Propan, Butan und Methan haben ein unterschiedliches Gewicht und schweben in verschiedenen Höhen durch den Raum. Propan und Butan sind z.B. schwerer, Methan, Ethan und Kohlenmonoxid eher leicht. Wenn Sie mehrere dieser Gas-Sorten im Haushalt verwenden, sollten Sie mehrere Gasmelder installieren, wahlweise oben und unten. Sonst kann es passieren, dass eine frühzeitige Erkennung nicht gelingt.

3. Welche Melder-Typen gibt es für die Wohnung?

Vor gefährlichen Gasen wie Methan, Propan und Kohlenmonoxid kann nicht nur ein Gasmelder warnen. In unserer Tabelle zeigen wir Ihnen, welche Melder-Varianten es noch gibt.

Meldertyp Beschreibung

Rauchmelder

 

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In einigen deutschen Bundesländern gibt es eine Rauchmelderpflicht. Rauchmelder funktionieren anders als Gasmelder auf zwei verschiedene Arten. Sie reagieren auf Rußpartikel in der Luft, die sie mittels Infrarot-Sensoren registrieren, denn das Licht zwischen den zwei Dioden wird in rauchfreier Luft nicht gebrochen, durch Rauchpartikel jedoch schon. Der Alarm ist die Folge.

Daneben gibt es auch thermische Brandmelder, auch Hitzemelder genannt, die auf schnelle Temperaturwechsel im Raum reagieren. Diese eignen sich aber nicht für den direkten Schutz von schlafenden Menschen, da der Rauch sich schon verbreitet haben kann, bevor die Temperatur merklich angestiegen ist.

CO-Melder

 

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Auch Kohlenomoxid-Melder oder Brandgasmelder genannt, ist diese Variante auf das Aufspüren von Kohlenmonoxid spezialisiert. Dieses Gas senkt den Sauerstoffgehalt im menschlichen Körper, was tödliche Folgen haben kann. Da es nicht riecht, bleibt es unbemerkt, wenn keine Technologie zur Erkennung vorhanden ist.

Der CO-Melder scannt die Umgebung mittels elektrochemischer Sensoren, die den Gasgehalt der Luft überprüfen und ein Signal auslösen, sobald ein bestimmter Schwellenwert überschritten wird.

Richtig handeln: Wenn Ihr Gasmelder Alarm schlägt, sollten Sie nicht in Hektik verfallen, denn das beschleunigt auch Ihre Atmung. Stattdessen gibt es ein paar einfache Handlungsweisen, die Sie befolgen sollten.

  • 1. Ruhig bleiben
  • 2. Keine Elektrogeräte verwenden (auch kein Licht)
  • 3. Fenster und Türen zum Lüften öffnen
  • 4. Alle im Gebäude befindlichen Personen warnen
  • 5. Die Feuerwehr rufen (außerhalb des betroffenen Hauses)
  • 6. Genügend Abstand zum Haus wahren, falls doch was explodiert
 

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