Rauchmelder Vergleich 2019

Die besten Rauchmelder im Vergleich.

Noch mehr Auswahl?

Jetzt weitere Rauchmelder Vergleich 2019 bei eBay entdecken!

Kaufberatung zum Rauchmelder Test bzw. Vergleich 2019

  • Um nicht im nächtlichen Schlummer vom Feuer überrascht zu werden, kann ein Rauchmelder entscheidende Hilfestellung geben.
  • Diese Geräte erkennen die Rauchkonzentration in der Raumluft mit Hilfe eines optischen Sensors und schlagen einem bestimmten Schwellenwert Alarm.
  • Ab Januar 2017 ist der Einbau eines Rauchmelders in allen Bundesländern verpflichtend, wenn es sich um einen Neubau handelt. Für Altbauten gelten Nachrüstfristen.

rauchmelder test

In den meisten Bundesländern ist er bereits Pflicht: Der Rauchmelder, der im Notfall Hausbewohner und eventuell auch Nachbarn vor Feuer warnen soll. Die meisten gängigen Geräte sind so genannte fotoelektrische Rauchmelder. Sie lösen einen Alarmton aus, wenn sich Rauchpartikel in der Luft befinden. Diese streuen den Lichtstrahl, der von einer Leuchtdiode im Inneren des Rauchmelders ausgesandt wird. Dadurch trifft der Lichtstrahl auf die Prüfdiode, wodurch das Alarmsignal ausgelöst wird. Die meisten Geräte in unserem Rauchmelder Test sind streng genommen als Rauchwarnmelder zu bezeichnen. Sie unterliegen der Europäischen Norm 14604, welche u.a. Vorschriften über die Lautstärke des Signaltons enthält.

In unserem Rauchmelder Test erhalten Sie nützliche Informationen über die Funktion von Rauchmeldern und über die verschiedenen Typen. Zudem geben wir Ihnen eine Kaufberatung für die Suche nach dem besten Rauchmelder.

1. Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

Es zählt zu den schlimmsten Albträumen vieler Menschen: Während man im Bett seinem wohlverdienten Schlaf frönt, fällt die letzte, nicht ganz ausgedrückte Zigarette aus dem Aschenbecher auf den Schurwolle-Vorleger und setzt diesen in Brand; statt am nächsten Tag erholt aufzustehen, bleibt man im schlimmsten Fall aufgrund Tot-Seins liegen. Im weniger heftigen Horrorszenario wacht man zumindest in einer ausgebrannten Wohnung auf.

Um diese schrecklichen Szenen zu vermeiden, sind Rauchwarnmelder (auch Rauchmelder oder Brandmelder genannt) angetreten. Diese Geräte werden in Wohnräumen meist an der Zimmerdecke installiert und identifizieren Rauchpartikel in der Luft. Werden Rauchpartikel erkannt, löst der Rauchwarnmelder einen schrillen Alarmton aus, der die Bewohner wecken soll. Die Platzierung an der Zimmerdecke ergibt sich durch die physikalische Eigenschaft von Rauch, nach oben zu steigen.

Der einfache Aufbau eines optischen Rauchmelders sieht wie folgt aus:

rauchmelder-funktion

Im Inneren des Gehäuses befindet sich die so genannte optische Kammer, welche nicht luftdicht ist und somit Raumluft im Inneren beherbergt. Diese Kammer ist mit einem “Labyrinth” ausgestattet, das meist als Winkel aus nicht lichtreflektierendem Material (häufig: schwarzer Kunststoff) ausgeführt ist.

Dieses Labyrinth verhindert eine Reflexion von Licht innerhalb der optischen Kammer. Dies ist notwendig, da der Rauchmelder auslöst, wenn ein Lichtstrahl auf die Prüfdiode in der Kammer trifft. Die optischen Rauchmelder nutzen dazu den so genannten Streulicht-Effekt (auch nach seinem Entdecker Tyndall-Effekt genannt). Dieser beschreibt die Streuung von Licht an kleinen Schwebeteilchen in der Luft, wie es u.a. von Sonnenlicht im Nebel bekannt ist.

Die optischen Rauchmelder machen sich den Effekt zunutze, indem eine Leuchtdiode einen (meist infraroten) Lichtstrahl aussendet, der bei klarer Luft nicht, bei Rauchpartikeln in der Luft jedoch reflektiert bzw. gestreut wird und auf die Prüfdiode trifft, die bei der Überschreitung eines festgelegten Schwellenwerts den Alarm auslöst.

Viele Rauchmelder sind mit Wechselbatterien ausgestattet. Es gibt jedoch auch Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie. Bei diesen Modellen verringert sich der Aufwand für die Wartung.

2. Rauchwarnmelder, Flammenmelder, Ionisationsrauchmelder – diese Typen von Rauchmeldern gibt es

2.1. Optische Rauchwarnmelder

Optische Rauchwarnmelder eignen sich besonders gut, um Schwelbrände zu erkennen. Bei dieser unvollständigen Verbrennung bei niedrigen Temperaturen entstehen große Rauchpartikel, die den Infrarotstrahl stark brechen und so recht einfach zu erkennen sind. Ein Laser-Rauchbrandmelder arbeitet mit hellerem Licht, was dazu führt, dass Streuungen durch kleinere Partikel erkannt werden.

Optische Rauchwarnmelder finden besonders in Privathaushalten Anwendung, da in diesen Zusammenhängen vor allem mit kaltem Rauch beim Ausbruch eines Brandes zu rechnen ist.

Achtung: Aufgrund des Funktionsprinzips von Rauchwarnmeldern kann es zu Fehlalarmen kommen, wenn Licht durch andere Faktoren als Brandrauch gestreut wird. Das kann u.a. bei Zigarettenrauch und Wasserdampf der Fall sein. Insbesondere aus letzterem Grund sollten Rauchwarnmelder nicht in Feuchträumen wie Küche oder Badezimmer montiert werden.

2.2. Ionisationsrauchmelder

rauchmelder rechtzeitig
Einen Brand rechtzeitig zu erkennen, ist das Ziel von Flammen. und Rauchmeldern.

Bevor die LED-Technik den Kinderschuhen entstiegen ist, waren Ionisationsrauchmelder der übliche Standard unter den Brandüberwachungsmethoden für den Heimbereich. In der Kammer wird die Luft ionisiert, was mit Hilfe von radioaktiven Elementen erreicht wird. Die Leitfähigkeit dieser Luft wird sodann von Elektroden in der Kammer gemessen.

Bei unverschmutzter Luft können die Elektroden einen gleichmäßigen Strom messen. Falls die Luft durch Rauchpartikel verunreinigt wird, sinkt die Leitfähigkeit der Luft. Somit kann auf die Rauchkonzentration in der Luft geschlossen werden.

In vielen Ionisationsrauchmeldern wird  mit zwei Kammern gearbeitet, einer geschlossenen, in welche Rauch nur schwer eindringen kann, und einer offenen. Die Messwerte der beiden Kammern werden im laufenden Betrieb verglichen, sodass keine Fehlalarme durch Änderungen der Luftfeuchtigkeit o.ä. ausgelöst werden.

Ein großes Problem bei Ionisationsstrahlern ist der Umstand, dass sie mit radioaktivem Material arbeiten. Zwar ist die Strahlung bei den aktuellen Geräten nicht bedrohlich für Personen, die sich in einem Raum mit den Detektoren befinden, solang die radioaktiven Materialien gut abgeschirmt sind. Durch Korrosion kann es jedoch vorkommen, dass das Material austritt. Dann sind schwerwiegende Schädigungen am Organismus der Bewohner möglich, insbesondere wenn das radioaktive Material eingeatmet wird. Zudem haben sich die Vorschriften für den Umgang mit Radioaktivität verschärft. So muss jeder Ionisationrauchmelder über den Sondermüll entsorgt werden, was zu erheblichen Mehrkosten bei der Entsorgung führt.

Ionisationsmelder eignen sich besonders gut zum Erkennen von Bränden mit kleinen Rauchpartikeln. Diese sind meist mit großen Flammen versehen, jedoch enthält auch Dieselruß vergleichsweise kleine Rauchpartikel.

Keine Sorge: Ionisationmelder werden heute nicht mehr in Wohnräumen eingesetzt. In unserem Rauchmelder Test finden Sie keine der potenziell gefährlichen Geräte.

2.3. Flammenmelder

Im Gegensatz zu anderen Varianten der Branderkennungstechnik arbeiten Flammenmelder nicht mit dem Streulicht-Effekt, sondern arbeiten mit optischen Sensoren, welche das charakteristische Spektrum von Bränden erkennen. Dieses liegt meist im Bereich von Infrarot bis Ultraviolett.

Um auszulösen, benötigen diese Melder nicht nur das entsprechende Farbspektrum, sondern auch das typische Flackern, die Helligkeitsänderung, wenn ein Brand herrscht. So lassen sich Fehlalarme auf ein Minimum reduzieren. Flammenmelder werden häufig in Fertigungshallen o.ä. verwendet, um Brände zu erkennen.

2.4. Weitere Brandmelder-Typen

Hybride

Neben diesen expliziten Meldern gibt es auch so genannte Mehrfachsensormelder, welche nicht nur eine, sondern mehrere Methoden zur Branderkennung in ihrem Gehäuse vereinen. Diese werden nach der in der Elektrotechnik gebräuchlichen Fuzzy-Logik verschaltet. Diese Methode ermöglicht es, Werte zwischen wahr und falsch mathematisch zu beschreiben. Durch die Kombination der Messmethoden treten Fehlalarme bei diesen Geräten kaum auf.

Neben den klassischen Rauchmeldern gibt es  noch weitere Typen, die sich zur Erkennung von Bränden nutzen lassen.

Lineare Rauchmelder arbeiten nach einem ähnlichen System wie eine Lichtschranke: Es wird ein Infrarotstrahl von einer Diode an einen Empfänger geschickt. Ist dieser Strahl durch Rauch schwächer, setzt der Alarm ein. Diese Technik wird ebenfalls meist in Fabriken eingesetzt.

Neben Rauchmeldern sind auch Wärmemelder weit verbreitet. Diese messen, wie der Name bereits andeutet, nicht die Konzentration von Rauchpartikeln, sondern die Temperatur. Wenn die Temperatur einen bestimmten Wert überschreitet oder innerhalb eines Zeitraums überdurchschnittlich schnell ansteigt, schlagen diese Geräte Alarm. Der Vorteil gegenüber Rauchmeldern liegt darin, dass sie auch in Bereichen mit viel Streulicht eingesetzt werden können (so etwa in Küchen oder Werkstätten, wo durch Dampf oder Diesel die Luft verunreinigt wird, was zu Fehlalarmen bei Rauchmeldern führt).

3. Kaufkriterien für Rauchmelder: Darauf müssen Sie achten

3.1. Funktionsweise

Das wichtigste Kriterium für die Auswahl eines Rauchmelders ist die Art der Funktion. Während optische Rauchmelder für Wohnräume eingesetzt werden können, sind thermische Melder für Feuchträume geeignet.

Wussten Sie schon? Die meisten Rauchmelder, welche aufgrund der jeweiligen Landesbauverordnungen installiert werden, sind optische (fotoelektrische) Rauchmelder.

3.2. Prüffunktionen

Um die Funktionsfähigkeit des Brandmelders sicherzustellen, sollten Möglichkeiten eingebaut werden, die es möglich machen, seine ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Die gängigen Handhabungen, dieses zu realisieren, sind:

  • optische Anzeige
  • akustisches Signal

Während die optische Anzeige meist als LED ausgeführt ist, die in bestimmten Abständen aufleuchtet, ertönt das akustische Signal zumeist, wenn die Batterieladung zur Neige geht. Falls die Personen, für die diese Information wichtig wäre, dieses Signal jedoch überhören (wegen Urlaub oder sonstiger Aushäusigkeit), kann es jedoch als Fehlalarm ausgelegt werden.

3.3. Vernetzbarer Rauchmelder

rauchmelder vernetzt
Ein Rauchmelder zur Einbindung in ein Smart-Home-System.

Die Möglichkeit, den Rauchmelder mit anderen zu vernetzen, wird vor allem bei großen Objekten immer wichtiger. Viele Hersteller bieten daher Funkrauchmelder an, die sich untereinander vernetzen. Wenn dann eines der zusammengeschlossenen Geräte einen Alarm ausgibt, tun die anderen es ihm gleich. So kann z.B. in einem Mehrfamilienhaus mit mehreren Etagen sichergestellt werden, dass alle Bereiche des Objektes mit einem Alarmsignal gewarnt werden.

Im Zuge des Smart-Home-Trends gibt es nun auch vermehrt WLAN-Rauchmelder. Diese können nicht nur untereinander kommunizieren, sondern verschicken auch Meldungen an den Nutzer, z.B. wenn ein Brand detektiert wird. Nutzer können sich dann bspw. per SMS informieren lassen. So kann auch beim Nicht-Vorort-Sein sichergestellt werden, dass entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.

  • Raucherkennung löst bei allen Meldern Alarm aus
  • erhöhte Sicherheit
  • auch in Smart Home einzubinden
  • erhöhter Wartungsaufwand

3.4. Batterie

Die meisten Modelle von Rauchmeldern sind mittlerweile mit 10-Jahres-Batterien ausgestattet. Diese bestehen aus Lithiumzellen und gewährt eine Langlebigkeit, die mit der der Sensoren korrespondiert. So sparen sich die Anwender bzw. Inhaber der Immobilie Wartungsaufwand, wenn der Rauchmelder eine leere Batterie meldet und diese ersetzt werden muss. Zudem sind die Kosten über die gesamte Laufzeit meist geringer als bei Modellen mit 9-Volt-Blockbatterie.

4. Pflege und Reinigungstipps

druckluftspray
Ein Druckluftspray.

Die Empfindlichkeit der Sensoren in optischen Rauchmeldern lässt mit zunehmender Lebensdauer des Gerätes nach. Um dennoch eine einwandfreie Funktionsweise zu gewährleisten, sollten Sie Ihren Rauchmelder Testsieger regelmäßig warten.

Nehmen Sie jedoch davon Abstand, das Gehäuse zu öffnen und den Sensor selbst zu reinigen. Derartige Eingriffe können die Funktionsfähigkeit des Rauchmelders beeinträchtigen.

Die Hersteller empfehlen zur Entfernung von Verschmutzungen auf den Sensoren ein Reinigungsspray. Dieses arbeitet auf Basis von Druckluft, mit deren Hilfe u.a. Staubpartikel entfernt werden können.

So kann eine Fehlfunktion im späteren Geräteleben vermieden werden. Die Reinigung der Rauchmelder sollte einmal im Jahr durchgeführt werden, zusammen mit der Funktionsprüfung.

Bitte beachten: Einige Faktoren begünstigen die Verschmutzung der Sensoren. So kann z.B. Zigarettenrauch dazu beitragen, dass die Funktion des Rauchmelders eingeschränkt ist.

5. Rauchmelderpflicht in Deutschland

Die Rauchmelderpfllicht ist ein umstrittenes Gesetz, da sich vor Allem ein Lobbyverband aus Versicherungen und Rauchmelderherstellern für ein solches Gesetz starkgemacht hatte.

Zudem waren auch ohne Rauchmelderpflicht die Todesfälle durch Brände seit den 1980ern gesunken. Dessen unbenommen sind in 2019 in fast jedem Bundesland entsprechende Vorschriften in der Bauordnung zu finden. Den Anfang machte Rheinland-Pfalz im Jahr 2003. Das letzte Bundesland, welches eine Rauchwarnmelderpflicht einführt, ist Berlin. Hier tritt sie am 1. Januar 2017 in Kraft.

Die meisten Länder – bis auf Sachsen – haben zudem eine Nachrüstfrist festgelegt. Diese markiert ein Datum, bis zu welchem die Eigentümer der Immobilien Zeit haben, Rauchmelder zu installieren. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen einen Überblick über die Bundesländer, den Zeitpunkt der Einführung der Rauchmelderplficht und den Ablauf der Nachrüstfrist.

Bundesland Einführung Nachrüstfrist
Baden-Württemberg 23. Juli 2013 31. Dezember 2014
Bayern 1. Januar 2013 31. Dezember 2017
Berlin 1. Januar 2017 31. Dezember 2020
Brandenburg 1. Juni 2016 31. Dezember 2020
Bremen 1. Mai 2010 31. Dezember 2015
Hamburg 1. April 2006 31. Dezember 2010
Hessen 24. Juni 2005 31. Dezember 2014
Mecklenburg-Vorpommern 1. September 2006 31. Dezember 2009
Niedersachsen 13. April 2012 31. Dezember 2015
Nordrhein-Westfalen 1. April 2013 31. Dezember 2016
Rheinland-Pfalz 31. Dezember 2003 13. Juli 2012
Saarland 1. Juni 2004 31. Dezember 2016
Sachsen 1. Januar 2016 keine
Sachsen-Anhalt 22. Dezember 2009 31. Dezember 2015
Schleswig-Holstein 1. April 2005 31. Dezember 2010
Thüringen 1. Mai 2004 31. Dezember 2018

6. Rauchwarnmelder bei der Stiftung Warentest

Auch Deutschlands bekannteste Stiftung hat sich mit dem Thema der Rauchwarnmelder zuletzt im Januar 2016 auseinandergesetzt. Sie kam zu dem Ergebnis, dass die meisten Modelle, z.B. Abus Rauchmelder, Flammex Rauchmelder oder Hekatron Rauchmelder, zuverlässig funktionieren. Ein Produkt im Test, ein Merten-Rauchmelder, versagte jedoch im Brandtest und wurde mit “mangelhaft” bewertet. Den kompletten Test der Stiftung Warentest finden Sie auf deren Homepage.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Rauchmelder

7.1. Wie kann man einen Rauchmelder ausschalten?

Im Falle eines Fehlalarms sollte die Möglichkeit bestehen, den Rauchmelder manuell stummzustellen. Bei Geräten mit Wechselbatterie besteht die einfachste Möglichkeit darin, die Batterie zu entfernen und neu einzusetzen. Für Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie sollten Sie die Bedienungsanleitung konsultieren. Meist werden diese über einen Schalter stumm gestellt.

7.2. Wie lange halten Rauchmelder?

Die Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie halten ebenso lang. Der Grund liegt in dem Umstand, dass die Batterien in solchen Geräten fest verbaut sind und sich nicht austauschen lassen. Sobald die Batterie leer ist, muss ein neuer Rauchmelder her.

Jedoch überschreitet die Lebensdauer auch bei Geräten mit Wechselbatterie selten die 10-Jahres-Marke. Das liegt an den verbauten Sensoren – diese werden mit der Zeit unempfindlicher und können ihre Aufgabe nicht mehr entsprechend ausführen.

7.3. Wie viele Rauchmelder sind Pflicht?

Darüber sind die einzelnen Bauverordnungen der Bundesländer zu konsultieren. Vorgeschrieben sind Rauchmelder zumeist in Schlafräumen und Fluchtwegen. Eine Faustregel besagt, dass ein Rauchmelder pro 100 Quadratmeter ein guter Richtwert ist, um eine flächendeckende Brandvorsorge bzw. ein flächendeckendes Brandwarnsystem zu gewährleisten.

7.4. Wer zahlt den Rauchmelder?

Der Eigentümer hat die Verordnungen umzusetzen und muss daher die Kosten für den Rauchmelder tragen. Für die Wartung kann jedoch unter Umständen der Mieter zuständig sein.

7.5. Wo soll ich den Rauchmelder anbringen?

Da Rauch nach oben steigt, sind Rauchmelder an der Decke von Räumen anzubringen, bevorzugt in der Mitte des Raumes. Auch die Bauweise von Rauchwarnmeldern ist darauf ausgelegt, in der Horizontalen angebracht zu werden. Bringen Sie Rauchmelder nicht im Bad oder der Küche an. Haarspray und Wasserdampf können zu Fehlfunktionen führen.

 

Hat Ihnen dieser Vergleich gefallen?

Aktuelles User-Feedback

4,3/5 aus 13 Bewertungen
 

Noch mehr Auswahl?

Jetzt weitere Rauchmelder Vergleich 2019 bei eBay entdecken!

Kommentare
Jetzt den ersten Kommentar schreiben Helfen Sie anderen Verbrauchern auf Heimwerker.de bei ihrer Kaufentscheidung: Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Rauchmelder Test bzw. Vergleich 2019.
Neuen Kommentar veröffentlichen