Solar-Ladegerät Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Solar-Ladegerät Vergleich bzw. Test 2019

  • Ein Solar-Ladegerät stattet mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets mit neuem Strom aus. Dafür nutzt dieses die Kraft der Sonnenstrahlen – so kann auf eine Steckdose verzichtet werden und das Ladegerät ist mobil einsetzbar.
  • Verwechseln Sie Solar-Ladegeräte nicht mit Solar-Powerbanks: Während Ladegeräte den Strom direkt weiter an das Endgerät leiten, können Solar-Powerbanks den Strom auch speichern.
  • Besonders ausschlaggebend für die Effizienz der mobilen Ladegeräte ist die Größe der Solar-Panels, auf denen die Solarzellen sitzen.

Solar-Ladegeraet Test

Nicht nur bei großen technischen Geräten, auch im Bereich der mobilen Endgeräte macht sich der Gedanke der Energiewende bemerkbar: Immer mehr wird auch in diesem Gebiet Wert auf energiesparende Maßnahmen gelegt. Daher liegt der Gedanke nicht fern, sich die Kraft der Sonne nicht nur für Warmwasser zu Nutze zu machen, sondern auch im kleinen Stil Geräte mit Strom zu versorgen.

In unserem Solar-Ladegerät-Vergleich 2018 / 2019 erklären wir Ihnen, wie diese Akku-Ladegeräte funktionieren und auf welche Kategorien Sie Acht geben sollten, wenn Sie sich ein Solar-Ladegerät kaufen möchten.

1. Lange laden – dafür umweltfreundlich:
Solar-Ladegeräte brauchen ihre Zeit

Beim Wandern den Akku laden: Das geht per Solarpanel.
Beim Wandern den Akku laden: Das geht per Solarpanel.

Die Solar-Ladegeräte sind mobile Ladegeräte, die nicht mit einer Steckdose verbunden werden müssen, um das Endgerät aufladen zu können. Denn durch die Solar-Panels auf der Oberfläche wird die einstrahlende Energie der Sonne in Strom umgewandelt.

Vor allem bei Outdoor-Fans und Campern stehen die Charger hoch im Kurs, da der Akku-Stand des Handys oder eines anderen USB-Gerätes nicht mehr von der Nähe einer Steckdose abhängt. Theoretisch können auch andere elektronische Geräte per Adapter durch den Solar-Akku geladen werden. Schon ab 20 Euro gibt es günstige Solar-Ladegeräte für unterwegs zu erwerben.

Aufladedauer:

Einfache, kompakte Solarladegeräte haben nur eine relativ kleine Solarpanel-Oberfläche, daher werden iPhone, iPad & Co nur sehr langsam mit Energie versorgt. Meistens müssen mehrere Stunden oder gar Tage für das Laden eingerechnet werden.

Im Gegensatz dazu schafft es ein großes, faltbares Ladegerät, Handyakkus und kleine USB-Geräte innerhalb von vier Stunden wieder vollständig aufzuladen – natürlich immer abhängig davon, wie stark die Sonnenstrahlen vorhanden sind.

Wie funktioniert eine Solar-Zelle?

Mehrere Solar-Zellen werden zu einem Solar-Panel zusammen gefasst. Treffen Sonnenstrahlen auf die Solarzellen, wird ein chemischer Prozess in Gang gesetzt, der die in den Zellen enthaltenen Elektronen verschiebt. Und Strom ist im Prinzip nichts anderes, nämlich: sich in Bewegung befindliche Teilchen.

Für eine ausführliche und anschauliche Erklärung, wie eine Solarzelle die Kraft der Sonne zur Energiegewinnung nutzt, können wir Ihnen folgendes Video empfehlen:

Daraus lässt sich schließen:
Bei den Solar-Powerbanks kommt es wie bei den Ladegeräten auch auf die Größe an. Je größer die Fläche mit den Solar-Panel ist, desto mehr Sonnenenergie kann der Solar-Akku aufnehmen.

Im folgenden haben wir die Vor- und Nachteile von Ladegeräten mit Solarpanels gegenübergestellt:

  • Aufladen des Handys ohne Steckdose möglich
  • stromsparend durch Nutzung der Sonnenstrahlen
  • umweltfreundlich
  • gut geeignet für unterwegs und in der Wildnis
  • funktionieren nur bei Sonnenlicht
  • reichen nicht zum Laden von Laptops aus

2. Welche Solar-Ladegerät-Typen gibt es?

Im großtechnischen Gebrauch gibt es drei verschiedene Arten von Solarzellen: sogenannte Mono- und Polykristalline-Solarzellen sowie Dünnschichtzellen. Bei Solar-Ladegeräten werden aber meist nur Monokristalline-Solarpanel eingesetzt. Der größere Unterschied bei den Modellen liegt in der Handhabung und Speicher-Möglichkeit von Strom.

schlichtes Solar-Ladegerät faltbares Solar-Ladegerät Solar-Powerbank
faltbares-solar-ladegeraet solar-powerbank
 kleine, kompakte Bauweise

 häufig auch wasser- und staubabweisend

 speichert den Strom nicht auf Vorrat

 kann schneller mehr Strom generieren

 viele Befestigungsmöglichkeiten

 etwas unhandlich (zusammengefaltet sind die Panels ungefähr so groß wie ein DIN-A-4-Blatt und ca. 2-3 cm dick)

 speichert den Strom für knappe Zeiten

 sollte zuhause aufgeladen werden, da die Solar-Funktion den Entladungsprozess nur verkürzt

3. Kaufberatung: Achten Sie besonders auf Kapazität und Leistung des Solar-Ladegeräts

3.1. Kapazität und Leistung

Möchten Sie auch an trüben Tagen einen Ersatz-Akku für Ihr iPad dabei haben, sollten Sie eine Solar-Powerbank mit integriertem Akku kaufen, welche den erzeugten Strom speichert. Hierbei gilt: Je höher die Kapazität, desto länger hält Ihr Smartphone durch.

Zu empfehlen ist es, eine Powerbank mit der doppelten Kapazität zu kaufen, die Ihr Handy- oder Tablet-Akku hat. Somit haben Sie die Möglichkeit, Ihr Gerät zwei Mal vollständig aufzuladen – vorausgesetzt natürlich, dass die Powerbank komplett geladen ist.

Regen kann wasserdichten Ladegeräten nichts anhaben.
Regen kann wasserdichten Ladegeräten nichts anhaben.

Ein kleines Beispiel dazu: Ein iPhone 6 besitzt ungefähr eine Akku-Kapazität von 1.810 mAh und kann somit von einer Powerbank mit 10.000 mAh ungefähr 4-5 Mal aufgeladen werden.

Ladegeräte mit Solarpanel können im Normalfall die angeschlossenen USB-Geräte mit 5 Volt speisen. Somit können Handys, Tablets oder Kameras versorgt werden – Laptops dagegen nicht. Diese benötigen USB-Powerbanks, die 12 Volt oder mehr aufbringen können.

3.2. Anzahl und Art der USB-Anschlüsse

Die Solarladegeräte lassen sich mittels USB-Anschluss mit dem mobilen Endgeräten verbinden. Dabei haben die meisten Solarpanels gleich zwei USB-Slots: einen leistungsstarken und einen etwas schwächeren Anschluss.

Aber Achtung: Wenn zwei USB-Geräte gleichzeitig aufgeladen werden sollen, dauer das Laden dementsprechend länger.

Neben der Anzahl sollten Sie auch die Art des USB-Slots überprüfen: Eventuell benötigen Sie einen Adapter, wenn die Anschlüsse Ihres Smartphones oder Kamera nicht mit dem USB-Standard des Panels übereinstimmen.

Ist im Lieferumfang des für Sie besten Solar-Ladegeräts kein USB-Kabel als Zubehör enthalten, können Sie problemlos auch das Ihres Handys anschließen. So ist jeder Solar-Akku Smartphone-kompatibel.

3.3. Größe und Gewicht

Faltbare Solarpanels lassen sich auch leicht aufstellen.
Faltbare Solarpanels lassen sich auch leicht aufstellen.

Das Gros der Solar-Powerbanks und Handy-Ladegeräte passt in die Hosentasche und locker in einen Rucksack. Powerbanks sind in etwa so groß wie ein Smartphone, doch ca. doppelt so dick. Normale Ladegeräte fallen in der Regel kleiner und kompakter aus.

Nur die faltbaren Modelle kommen größer daher: In der Tasche verpackt nehmen sie so viel Platz ein wie ein dickes DIN-A4-Heft. Zusammengefaltet passen diese zwar auch in den Rucksack – ausgeklappt können sie aber ungefähr 70 x 30 cm groß sein.

Doch egal, welche Version Sie bevorzugen: Ein Solar-Ladegerät fürs Handy hat genau wie eine Solar-Powerbank ein Eigengewicht, das Sie vor Ihrer Reise oder Trip in die Wildnis einplanen sollten. Manche Ladegeräte für unterwegs kommen auf über 700 Gramm.

3.4. Befestigung

Manche Modelle lassen sich am Rucksack befestigen.
Manche Modelle lassen sich am Rucksack befestigen.

Falls Sie z. B. ein Solar-Ladegerät fürs Handy oder iPad suchen, um damit auf Wanderschaft zu gehen oder andere Outdoor-Aktivitäten zu betreiben, sollten Sie weiterhin darauf achten, wie Sie das Panel befestigen können.

Faltbare Solarladegeräte sind häufig mit Schlaufen oder Karabinerhaken versehen, damit sie zum Aufladen an das Zelt, zwischen die Bäume oder am Rucksack angebracht werden können. Gerade beim Radfahren oder Wandern erweist sich das als praktisch, wenn während der Tour ganz nebenbei das Smartphone oder andere USB-Geräte vom Rucksack aus mit Power versorgt werden.

Besonders große, robuste USB-Solar-Ladegeräte sind mit stabilen Ösen ausgestattet, um ein Ausreißen der Schlaufen zu verhindern sowie genügend Stabilität beim Anbringen (beispielsweise am Autodach) zu bieten.

solar-ladegeraet-vergleich

Was sagt die Stiftung Warentest?

Bisher gibt es von dem Institut noch keinen Solar-Ladegerät-Test und daher keinen Solar-Ladegerät-Testsieger. Einen Powerbank-Test finden Sie in der Mai-Ausgabe 2016. Sobald ein Solar-Ladegerät-Test erscheint, berichten wir hier.

Zudem macht die Stiftung in einem Special darauf aufmerksam, dass ab 2017 ein Gesetz in Deutschland gilt, welches das Herstellen von einheitlichen Ladegeräten für Mobiltelefone vorschreibt. Die Hersteller und alle Marken müssen also einen gemeinsamen Standard nutzen – auch die amerikanische Firma Apple muss sich daran halten.

5. Handys mit Solarzellen haben sich nicht durchsetzen können

Zwar gab es tatsächlich vor einigen Jahren Ansätze, Handys und Smartphones mit Solarzellen auszustatten, doch bisher lohnt sich das noch nicht.

Denn wie man in unserem Solar-Ladegerät-Vergleich sehen kann, benötigt es eine ganze Menge Platz und große Anzahl an Solarpanels, um genügend Strom für das Aufladen eines Gerätes zu erzeugen. Allein die Rückseite eines Handys würde noch nicht ausreichen, um in wenigen Stunden einen Akku vollständig zu laden. Daher ist es bisher nur annähernd befriedigend möglich, mobile Endgeräte unabhängig von einer externen Quelle durch Solarzellen mit Saft zu versorgen.

 

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