Kaufberatung zum Autobatterie-Ladegerät Test bzw. Vergleich 2019

  • Wenn die Autobatterie nicht mehr genug Spannung hat, um den Fahrzeugstart und die Bordelektronik mit Elektrizität zu versorgen, muss sie aufgeladen werden. Wirkungsvoller und langfristiger hilfreich als das Überbrücken per Starhilfekabel ist ein Autobatterie-Ladegerät.
  • Das Kfz-Ladegerät wird an eine Steckdose angeschlossen und versorgt die Autobatterie mit Strom. Dafür muss diese vorher vom Auto abgekoppelt sein, um mögliche Kurzschlüsse zu vermeiden. Je nach Ladestand und Kapazität der Batterie bemisst sich auch die Dauer des Aufladevorgangs, oft sind aber mehrere Stunden nötig.
  • Achten Sie vor dem Kauf darauf, welchen Batterietyp (Blei-Säure, EFB oder AGM) Sie haben und wie hoch dessen Betriebsspannung (in Volt) ist. Achtung: Ein Motorrad oder Lkw stellt für gewöhnlich andere Anforderungen an ein Batterieladegerät!

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Für gewöhnlich ärgert man sich beim Auto über den Sprit, der sich im Tank schon wieder dem Ende zuneigt, oder die Reifen, deren zu geringe Profiltiefe einen kostenintensiven Wechsel nötig macht. Das sind aber Dinge, die abzusehen sind. Kalt erwischt werden die meisten Autofahrer hingegen, wenn die Autobatterie streikt, denn das erkennt man in den meisten Fällen erst dann, wenn der Motor nicht anspringt.

Wenn Sie keine Ersatzbatterie zur Hand haben und auch nicht auf den ADAC oder freundliche Mitmenschen als Pannenhelfer zurückgreifen möchten, ist ein Autobatterie-Ladegerät günstig. Es ermöglicht Ihnen, sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien. Die wichtigen Kriterien, anhand derer Sie Ihren persönlichen Autobatterie-Ladegerät-Testsieger finden können, erklären wir Ihnen nachfolgend in der Kaufberatung unseres Autobatterie-Ladegerät-Vergleichs 2019.

1. Hilfe zur Selbsthilfe – Der Sinn des Kfz-Batterieladegeräts

Lichtmaschine als Trafo

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Bei der Autobatterie handelt es sich bekanntlich um einen Akku, der sich für gewöhnlich während der Fahrt auflädt. Dazu nutzt er die Lichtmaschine des Wagens, die wie ein Trafo die Elektrizität in die Batterie einspeist. Wenn Ihre Autobatterie schwächelt, kann ihr eine längere Autofahrt gut tun, hat sie so doch mehr Zeit, ihren Ladestand zu erhöhen.

Je nach Hersteller und Marke kann eine Autobatterie eine Lebensdauer zwischen fünf und sieben Jahren haben. Abhängig davon, ob es sich um eine standardmäßige Blei-Säure-Batterie, eine AGM-Batterie oder eine EFB-Batterie (beides ebenfalls Blei-Akkumulatoren) handelt, kann diese Dauer sich noch erhöhen. Auch Aspekte wie die Kältetoleranz und ob sie die in Autos verbaute Start-Stopp-Automatik unterstützt, sind für Kunden Gründe, warum sie eine bestimmte Autobatterie kaufen.

Doch natürlich kann jedes Modell irgendwann seinen Dienst versagen und nicht mehr genug Spannung aufbringen, um den Anlasser und die viele Elektronik an Bord eines zeitgemäßen Fahrzeugs mit Strom zu versorgen. Für den Fall, dass sie nicht komplett defekt ist, sondern nur wieder aufgeladen werden muss, haben Sie dann mehrere Optionen. Neben fremder Hilfe, die Ihnen kurzfristig per Starthilfekabel auf die Sprünge helfen kann, entscheiden sich immer mehr Autobesitzer dazu, ein Autobatterie-Ladegerät zu kaufen.

Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: Sie brauchen nur einen Stromanschluss in Form einer Steckdose. Über diesen bezieht das Kfz-Batterieladegerät seinen Strom, den es dann an die Pkw-Batterie abgibt.

Stand der Dinge: im Idealfall kann das beste Autobatterie-Ladegerät einen Test durchführen, der anzeigt, wie viele Ampere die Batterie noch beherbergt. Das ist für Sie auch ein guter Anhaltspunkt, um abzuschätzen, wie lange Sie das Kfz-Ladegerät anschließen müssen.

2. Auto, Lkw oder Motorrad – Diese Batterieladegeräte gibt es

Auf die angegebene Betriebsspannung müssen Sie achten, wenn Sie neben oder statt einer normalen Autobatterie eine Motorrad-Batterie oder eine Lkw-Batterie aufladen wollen. In unserer Übersichtstabelle erklären wir Ihnen die verschiedenen Typen:

Ladegeräte-Art Beschreibung
Auto

 

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Ein Standard-Batterieladegerät fürs Auto ist für 12 V-Batterien ausgelegt, wie sie in einem normalen Pkw verbaut sind. Sie unterscheiden sich mitunter aber darin, welche Batterie-Kategorien sie mit Strom versorgen können.

 

Die grundlegende Bleisäure-Batterie wird immer unterstützt. Viele, aber nicht alle Modelle sind zudem in der Lage, auch AGM- und EFB-Akkus aufzuladen.

Lkw

 

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Ein Lkw ist größer und braucht entsprechend mehr Betriebsspannung, was auch eine größere Batterie nötig macht. Oft ist hier eine 24 V-Batterie im Einsatz und hierfür braucht es auch ein passendes Lkw-Batterieladegerät. Es gibt Modelle, die bis zu 19 Volt oder 24 Volt an elektrischer Spannung stemmen können.

 

Bevor Sie sich also wundern, dass ein normales 12 V-Autobatterie-Ladegerät den Test mit einer 24 V-LKW-Batterie nicht besteht, sollten Sie also einen genauen Blick darauf werfen, was Sie haben und was Sie brauchen, um ein größeres Gefährt wieder zum Laufen zu bringen.

Motorrad

 

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Motorräder sind bei der Batterie etwas schwächer ausgestattet, da sie nicht so viel Elektronik verbaut haben wie ein Pkw. Sie werden oft von 6 V-Batterien in Gang gebracht. Folglich gibt es auch spezielle Motorrad-Batterieladegeräte, die besagte Spannung abgeben können.

 

Allerdings sind auch manche Kfz-Ladegeräte so flexibel und können neben 12 Volt auch 6 Volt abgeben. Das ist besonders praktisch für Sie, wenn Sie beide Fahrzeugtypen Ihr Eigen nennen und sich nur ein Ladegerät anschaffen wollen.

Nicht überlasten: Viele, aber nicht alle Modelle verfügen etwa über einen Überlastungsschutz, der das Ladegerät davon abhält, weiter Strom in die Batterie zu geben, wenn sie bereits vollständig geladen ist. Manche Modelle schalten sich dann auch automatisch ab.

3. So schließen Sie das Ladegerät richtig an die Autobatterie an

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Der richtige Anschluss für die richtige Diagnose.

Wichtig ist, dass Sie die Autobatterie vor dem Laden von den Anschlüssen, die sie mit dem Auto verbinden, lösen. Sonst kann ein Kurzschluss drohen, der das Steuergerät und andere elektronische Bauteile des Fahrzeugs beschädigt und hohe Reparaturkosten verursacht. Die Masseklemme am Minuspol und die Klemme am Pluspol müssen also abgeklemmt werden.

Wenn Sie dann das Autobatterie-Ladegerät anschließen, klemmen Sie zunächst den Pluspol und danach den Minuspol an. Erst danach verbinden Sie das Ladegerät mit dem Stromnetz. Sollten dann die Pole falsch angeschlossen sein, sorgt ein im Ladegerät integrierter Kurzschlussschutz dafür, dass die Sicherung die Verbindung unterbricht, bevor es zu Schäden kommen kann.

Sind alle Ladezyklen durchlaufen, die die Batterie nötig hat, um wieder aufgeladen zu sein, folgt das Gegenteil der obigen Schritte: das Netzkabel abziehen, danach das Ladegerät erst vom Minuspol und dann vom Pluspol trennen.  Danach können Sie die Batterie wieder mit dem Auto verbinden. Auch hier wird zuerst der Plus-Pol und dann der Minus-Pol angeschlossen.

Autobatterien bei der Stiftung Warentest: Die Experten des Prüfinstituts haben sich zuletzt im Dezember 2012 mit Autobatterien beschäftigt. Sowohl die Starter-Batterien als auch die Star-Stopp-Batterien schnitten mindestens mit dem Qualitätsurteil “Gut” ab. Überraschend war, dass auch günstige Autobatterien weit unter 200 € z. T. sehr gute Testergebnisse erzielen konnten.