Fahrradträger Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Fahrradträger Vergleich bzw. Test 2019

  • Fahrradträger sind Vorrichtungen, mit deren Hilfe man Fahrräder an Fahrzeugen (z.B. am Auto oder am Wohnmobil) befestigen kann. Sie ermöglichen so die Fahrradmitnahme auf Kurztrips, in den Urlaub oder zu Radsport-Turnieren.
  • Es gibt verschiedene Typen von Fahrradträgern. Am gängigsten sind Dachträger, mit denen man die Fahrräder auf dem Dach des Fahrzeugs befestigen kann, und Heckträger, die entweder auf der Anhängerkupplung oder an der Heckklappe des Fahrzeugs montiert werden.
  • Wer mit einem Fahrradträger unterwegs ist, sollte unbedingt darauf achten, dass die maximale Traglast der Vorrichtung nicht überschritten wird. Außerdem empfehlen wir Ihnen, alle 200 km anzuhalten und zu checken, ob Träger und Fahrräder noch fest und sicher sitzen.

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Laut einer Umfrage gab es in Deutschland im Jahr 2013 etwa 18 Millionen Menschen (ab 14 Jahre), die ihre letzte große Urlaubsreise mit dem Auto gemacht hatten. Dass man mit dem PKW verreist, liegt ja auch nahe: Man ist flexibel, was die Abfahrtszeit betrifft, kann so oft Pausen einlegen, wie man möchte, und hat im Kofferraum reichlich Platz für Gepäck.

Einmal am Ferienort angekommen, verliert das Auto dann aber schnell seinen Reiz – schließlich möchte man möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Am besten erkundet man die Umgebung, indem man zu Fuß unterwegs ist. Aber auch ein Ausflug mit dem Zweirad kann für großen Spaß sorgen.

Wer also im Urlaub Lust auf Fahrradfahren hat, sucht entweder einen Verleih auf – oder spart sich den Aufwand und entscheidet sich bereits im Vorfeld dafür, in einen Fahrradträger zu investieren. Welche verschiedenen Arten von Trägern es gibt und worauf Sie beim Kauf einer solchen Vorrichtung besonders achten sollten, erfahren Sie in unserem Fahrradträger Vergleich 2018 / 2019.

1. Was ist ein Fahrradträger?

Achtung: Mehrverbrauch!

Fahrräder auf dem Auto können zu deutlich höherem Spritverbrauch führen – zu diesem Ergebnis kommt der ADAC in seinem Fahrradträgertest 2011. Ein Dachträger mit zwei Fahrrädern verursacht einen Mehrverbrauch von mehr als 41%. Auf der Anhängerkupplung montiert, fällt der zusätzliche Verbrauch geringer aus – hier sind es nur 18% mehr als ohne Beladung.

Ein Fahrradträger ist eine Vorrichtung, mit deren Hilfe man Fahrräder an einem anderen Fahrzeug (z.B. einem Auto oder einem Wohnwagen) befestigen kann. Fahrradträger ermöglichen so die Mitnahme des Fahrrads, etwa in den Urlaub oder auf einen Kurztrip.

Bei den meisten Modellen werden die Fahrräder über Klemmbacken oder Riemen am Rahmen gehalten. Zusätzlich werden sie mit weiteren Riemen an den Rädern in einer Schiene befestigt. Es gibt allerdings auch Varianten, bei denen das Fahrrad mithilfe von Bügeln oder an den Tretkurbeln fixiert wird.

Wer ein besonders hochwertiges Fahrrad, z.B. ein professionelles Rennrad, transportieren möchte, sollte allerdings vorsichtig sein: Räder mit CFK- oder Aluminiumrahmen sollten nicht mit einfachen Klemmbacken befestigt werden, da es mitunter zu Beschädigungen kommen könnte. Hier gibt es spezielle Vorrichtungen, die eine sichere Mitnahme ermöglichen.

Was Sie sonst noch wissen sollten, wenn Sie den nächsten Urlaub planen und sich für einen Fahrradträger interessieren, erfahren Sie in der folgenden Kaufberatung zu unserem Fahrradträger Test 2018 / 2019.

2. Welche Fahrradträger-Typen gibt es?

2.1. Dachträger

Freie Sicht nach hinten: der Dachträger.

Dachträger werden – das lässt der Name schon vermuten – auf dem Dach des Fahrzeugs montiert. Sie lassen sich relativ leicht an den bereits vorhandenen Dachschienen des PKWs befestigen. In der Regel entsteht so Platz für den Transport von bis zu vier Fahrrädern. Der Transport erfolgt dann meist aufrecht, d.h. die Fahrräder stehen auf dem Dach. Es gibt aber auch Ausführungen, bei denen die Räder liegend transportiert werden.

In folgender Tabelle haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Fahrradträgern fürs Dach zusammengefasst:

  • preisgünstig
  • Grundfläche des Autos bleibt unverändert
  • leichtes Rangieren
  • freie Sicht nach hinten
  • knifflige Montage
  • schwer zu beladen (es sei denn, es gibt eine Hebehilfe)
  • erhöhter Luftwiderstand
  • höherer Kraftstoffverbrauch

2.2. Kupplungsträger

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Ein Kupplungsträger: Dank Abklapp-Mechanik ist der Zugang zum Kofferraum möglich.

Kupplungsträger (auch AHK-Träger genannt) nutzen die Anhängerkupplung eines Fahrzeugs. Sie werden auf den zunächst entfetteten Kupplungskopf geklemmt – entweder mithilfe von Spannschrauben und einem Drehmomentschlüssel oder durch Klemmsysteme mit Spannhebel, die auch ohne Werkzeug funktionieren. Einzige Voraussetzung für die Anbringung eines Kupplungsträgers ist das Vorhandensein einer Anhängerkupplung. Sofern das Fahrzeug über eine solche verfügt, kann die Montage sehr schnell erfolgen. In der Regel sind Kupplungsträger universell einsetzbar und eignen sich für jeden Fahrzeugtyp. Üblicherweise bieten sie Platz für zwei bis vier Fahrräder. In Deutschland müssen sie mit zusätzlichen Rückleuchten und Kennzeichen ausgestattet sein.

Hier die Vor- und Nachteile von Fahrradträgern für die Anhängerkupplung:

  • leichtes Beladen dank niedriger Ladehöhe
  • meist unbeeinflusst vom Fahrtwind
  • geringes Beschädigungsrisiko für Fahrzeug
  • guter Halt
  • Zugang zum Kofferraum möglich (dank Abklapp-Mechanik)
  • hohe Anschaffungskosten
  • nur für Stahl-Kupplungen geeignet (Aluminium-Kupplungen erfordern spezielle Freigabe)
  • Verschmutzung der Räder bei Nässe
  • Fahrverhalten ändert sich (PKW wird hecklastig)
  • hohes Gewicht

2.3. Heckklappen-Träger

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Preisgünstig und einfach zu beladen: Der Heckklappen-Träger.

Neben Dach- und Kupplungsträgern gibt es auch Modelle, die an der Heckklappe montiert werden. Die Träger dieser Kategorie werden als Heckklappen-Träger bezeichnet. Bei Wohnmobilen werden Heckklappen-Träger auch am Aufbau angebracht. Häufig sitzen diese Träger so hoch, dass Nummernschild und Rückleuchten nicht verdeckt werden. Sollte dies doch der Fall sein, so gelten die gleichen Regelungen wie beim Kupplungsträger und es muss zusätzliche Beleuchtung und ein extra Nummernschild angebracht werden.

Einige Modelle lassen sich auch umfunktionieren – so gibt es Hersteller, die bestimmte Umrüstungssätze anbieten, wie z.B. geschlossene Gepäckbehälter. Der Automobilhersteller Opel bietet für einige seiner Fahrzeuge die Zusatzausstattung "FlexFit" an: Hier ist der Fahrradträger bereits in das Auto integriert. Bei Bedarf lässt er sich, wie eine Schublade, aus der hinteren Stoßstange ziehen.

Zusammengefasst listen wir Ihnen hier nochmal die Vor- und Nachteile eines Fahrradträgers für die Heckklappe auf:

  • preisgünstig
  • einfach zu beladen
  • guter Halt
  • Montage nicht leicht (erfordert zwei Personen)
  • kein bzw. erschwerter Zugang zum Kofferraum
  • können Sicht nach hinten einschränken

2.4. Interne Trägersysteme

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Nimmt viel Platz ein, schützt aber auch besser vor Nässe und Schmutz: Ein interner Träger.

Es gibt auch Systeme, bei denen sich das Fahrrad im Innenraum des Fahrzeugs transportieren lässt. Das ist natürlich nur dann möglich, wenn genug Platz geboten ist. Manche Wohnmobile verfügen über spezielle "Fahrradgaragen", in denen sich die Zweiräder verstauen lassen. Auch öffentliche Verkehrsmittel (Busse, Bahnen) ermöglichen in der Regel den Transport von Fahrrädern im Innenraum: Manchmal muss man als Fahrgast selbst dafür sorgen, dass das Rad nicht umfällt und es festhalten, in anderen Fällen gibt es spezielle Vorrichtungen (z.B. Schlaufen, Bügel oder Stangen), an denen das Fahrrad befestigt werden kann.

Die Vor- und Nachteile interner Trägersysteme:

  • kein Einfluss auf Luftwiderstand
  • besserer Schutz vor Nässe und Schmutz
  • besserer Schutz vor Diebstahl oder Vandalismus
  • kaum Einfluss auf Fahrverhalten
  • nimmt viel Platz ein
  • eignet sich nur für Fahrzeuge mit entsprechendem Stauraum

3. Kaufkriterien für Fahrradträger: Darauf müssen Sie achten

Wenn Sie einen Fahrradträger kaufen möchten, müssen Sie sich zunächst entscheiden, welches System Sie bevorzugen. Ausschlaggebend hierfür ist in erster Linie die Beschaffenheit Ihres Fahrzeugs:

Wie bereits erwähnt, können Dachträger nur dann montiert werden, wenn Ihr Auto über die entsprechenden Vorrichtungen auf dem Dach verfügt. Gleichermaßen eignen sich Kupplungsträger nur für Fahrzeuge mit Anhängerkupplung – interne Trägersysteme nutzen Ihnen nur dann etwas, wenn Ihr Fahrzeug groß genug ist.

Sobald Sie sich für ein System entschieden haben, können Sie sich auf die Suche nach dem besten Fahrradträger begeben. Was Sie beim Kauf sonst noch beachten sollten, erfahren Sie in folgender Kaufberatung zum Fahrradträger Test 2018 / 2019.

3.1. Anzahl der Fahrräder und maximale Traglast

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Auf diesem Kupplungsträger finden sogar vier Fahrräder Platz.

Bei der Auswahl des richtigen Trägers ist es zunächst wichtig, dass Sie wissen, wie viele Fahrräder Sie transportieren möchten. Auch das Gewicht der Räder spielt eine bedeutende Rolle. Verschiedene Modelle bieten unterschiedlich viel Platz – und auch die maximale Traglast der Träger kann stark variieren.

Dachträger lassen sich meist einzeln kaufen. Insgesamt ist es möglich, vier davon nebeneinander anzubringen. Die maximale Traglast liegt meist bei etwa 20 kg pro Fahrrad.

Fahrradträger für die Kupplung halten in der Regel auch einer höheren Belastung stand. Hier sind bis zu 30 kg pro Fahrrad erlaubt. Das ermöglicht unter anderem auch den Transport von schwereren Gefährten (beispielsweise von E-Bikes). Dafür bieten Kupplungsträger häufig nur Platz für zwei Räder. Einzelne Modelle lassen sich erweitern, sodass bis zu vier Fahrräder transportiert werden können.

Heckklappen-Träger sind meist für bis zu drei Fahrräder geeignet. Dafür liegt die maximale Belastbarkeit meist nur bei 30 bis 45 kg insgesamt.

Achtung: Bei Dachträgern gilt zusätzlich, dass Räder und Träger gemeinsam nicht schwerer sein dürfen als die maximal zulässige Dachlast des Autos – diese kann, je nach Fahrzeug, variieren.

3.2. Die Montage

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Ein Heckklappen-Träger lässt sich meist mit wenigen Handgriffen montieren.

Wie schwer oder leicht sich die Montage des Trägers gestaltet, hängt unter anderem vom Trägersystem und von den jeweiligen Voraussetzungen Ihres Fahrzeugs ab. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Zeitaufwand, den Sie aufbringen müssen, um sowohl den Träger als auch die Fahrräder zu befestigen.

Bei Heckträgern für die Anhängerkupplung ist es wichtig, dass Ihr Auto über eine Steckerverbindung verfügt, die dazu dient, die Zusatzbeleuchtung des Trägers anzuschließen. In Europa stellen 13-polige Steckerverbindungen die Norm dar. Sofern alle technischen Voraussetzungen erfüllt sind, geht die Montage eines Kupplungsträgers relativ einfach vonstatten.

Bei Dachträgern fällt die Steckerverbindung weg. Der Träger muss lediglich an den auf dem Dach bereits vorhandenen Grundträgern befestigt werden. Die Montage eines Dachträgers dauert meist etwas länger und ist häufig nur zu zweit zu bewältigen. Sie ist außerdem mit einem größeren Kraftaufwand verbunden, weil die Räder zunächst aufs Fahrzeugdach gehoben werden müssen – etwas leichter wird es, wenn Ihr Träger über eine Hebehilfe verfügt.

Ein Heckklappen-Träger lässt sich in der Regel mit wenigen Handgriffen montieren. Normalerweise gibt es zwei Steckbolzen, mit deren Hilfe Sie den Rahmen des Trägers an der Heckklappe befestigen können. Je nach Modell befinden sich an der Stoßstange zwei zusätzliche Vorrichtungen, in die der Träger gesteckt wird. Dann wird alles festgeschraubt.

3.3. Diebstahlsicherung

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Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sichert seine Räder zusätzlich mit einem Schloss.

Wer weiß, dass er sein Fahrzeug eventuell auch einmal über längere Zeit unbeaufsichtigt lassen wird, der kann beim Kauf darauf achten, ob der favorisierte Fahrradträger über eine Diebstahlsicherung verfügt. Diese soll dafür sorgen, dass Ihre Fahrräder nicht geklaut werden können.

Prinzipiell hat sich aber gezeigt, dass eine Diebstahlsicherung im Zweifelsfall auch nicht davor schützt, dass jemand Ihre Fahrräder abmontiert und mitnimmt. Sie kann lediglich dazu beitragen, Gelegenheitsdiebe abzuschrecken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Räder zusätzlich mit Fahrradschlössern sichern – oder sie gar nicht erst unbeaufsichtigt lassen.

3.4. Wie gut lässt sich der Fahrradträger verstauen?

Diese Frage werden Sie sich spätestens dann stellen, wenn Sie aus dem Urlaub zurück sind und den Träger vorerst nicht mehr benötigen. Für Dachträger gilt, dass sie in der Regel nicht jedes Mal abgebaut werden müssen, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Sie lassen sich meist sehr leicht zusammenklappen und stören dann nicht weiter. Was Heckträger betrifft, so sollten Sie darauf achten, dass diese sich gut verstauen lassen. Einige Modelle sind, ähnlich wie die Dachträger, klappbar. Sie können dann mitunter auch im Kofferraum transportiert werden.

4. Darauf sollte man bei der Nutzung von Fahrradträgern achten

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Vorsicht bei der Einfahrt in Unterführungen: Vergessen Sie nicht, dass Sie eine Ladung auf dem Dach haben.

Bei der Nutzung von Fahrradträgern gibt es einige Punkte, die Sie besonders beachten sollten:

  • Bei Heckklappen- und Kupplungsträgern müssen Sie darauf achten, dass die Ladung nicht mehr als 40 cm über den seitlichen Rand der Schlussleuchten des Fahrzeugs hinausragt – sonst muss sie zur Sicherheit mit zusätzlichen Leuchten kenntlich gemacht werden.
  • Beim Transport an der Heckseite kann es zu starken Einschränkungen der Sicht nach hinten kommen – fahren Sie also besonders vorsichtig.
  • Auch, was die Geschwindigkeit betrifft, sollten Sie vorsichtig sein. Die meisten Hersteller empfehlen, nicht schneller als 100 km/h zu fahren.
  • Schützen Sie die Fahrräder unter keinen Umständen mit Planen oder sonstigen Abdeckungen – das sorgt für zusätzlichen Windwiderstand, der mitunter gefährlich sein kann.
  • Bevor Sie losfahren, sollten Sie kleineres Fahrradzubehör (wie z.B. Körbchen, Luftpumpe oder Kindersitz) von den Fahrrädern entfernen.
  • Mit einem Dachträger müssen Sie vor allem bei der Einfahrt in Unterführungen oder Tiefgaragen aufpassen – vergessen Sie nicht, dass Sie eine Ladung auf dem Dach haben.
  • Mit zusätzlicher Ladung kann sich auch das Fahrverhalten ändern: Mit Heckträger wird ihr Fahrzeug besonders anfällig für Seitenwind und das Kurven- und Bremsverhalten verschlechtert sich.

Tipp: Am besten halten Sie alle 200 km an und überprüfen den festen Sitz des Trägers und der darauf befestigten Fahrräder. Wenn Sie lose Schrauben und Verbindungen entdecken, müssen Sie diese unverzüglich nachziehen.

5. Fahrradträger bei der Stiftung Warentest

Im Jahr 2011 hat die Stiftung Warentest – gemeinsam mit dem ADAC – einen Fahrradträger Test durchgeführt. Getestet wurden 14 Fahrradträger fürs Auto, davon neun Kupplungsträger und fünf Träger zur Montage auf dem Dach. Zum ersten Mal wurden hier auch Träger getestet, die sich für E-Bikes eignen.

Das Ergebnis war relativ ernüchternd: Nur vier Modelle wurden mit "gut" bewertet. Vor allem bei schnellen Ausweichmanövern gerieten zu viele Träger aus der Balance. Testsieger bei den Kupplungsträgern wurde der EuroWay G2 920 der Marke Thule, bei den Dachträgern gewann der Fahrradträger Thule ProRide 951. Für E-Bikes sei der Kupplungsträger Atera Strada Sport 2 am besten geeignet.

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6. Fragen und Antworten rund um das Thema Fahrradträger

6.1. Wie schnell darf man mit Fahrradträger fahren? Gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung?

Der ADAC empfiehlt, dass man mit einem beladenen Dachträger nicht schneller als 100 km/h, maximal 120 km/h, fahren sollte. Prinzipiell entscheiden aber die Hersteller, wo die Höchstgeschwindigkeit liegt – meistens geben Sie einen Wert von 120 km/h an, manchmal sprechen sie auch von 130 km/h. Eine offizielle Verordnung gibt es nicht – aber: wem die eigene Sicherheit am Herzen liegt, der hält sich an die Vorgaben.

6.2. Wie genau befestigt man einen Fahrradträger an der Anhängerkupplung?

Die Montage eines Kupplungsträgers gestaltet sich meist relativ simpel. In folgendem Video wird Ihnen kurz beispielhaft gezeigt, wie es geht:

Achtung: Je nach Modell kann die Montage selbstverständlich variieren. Beachten Sie deswegen unbedingt die Angaben des Herstellers und gehen Sie sicher, dass Sie die Schritte genaustens befolgt haben!

6.3. Wie hoch ist der Kraftstoff-Mehrverbrauch, wenn man mit einem Fahrradträger unterwegs ist?

Der 2011 durchgeführte Fahrradträger Test des ADAC zeigt: Der Transport von Fahrrädern auf dem Auto führt zu einem deutlichen Mehrverbrauch. Das gilt vor allem für Dachträger – die Halterung alleine (ohne Fahrrad) kann den Sprit-Verbrauch um bis zu fünf Prozent steigern.

In folgender Tabelle sehen Sie den Mehrverbrauch in Prozent gegenüber dem unbeladenen Auto:

bei 80 km/h bei 100 km/h bei 130 km/h
mit Heckträger inkl. Fahrräder 12 % 8 % 18 %
mit Dachträger ohne Fahrräder 5 % 3 % 5 %
mit Dachträger inkl. Fahrräder 27 % 25 % 42 %

6.4. Was kann man auf Fahrradträgern sonst noch transportieren?

Wenn Sie Ihre Ladung richtig sichern (z.B. mit Riemen oder einem Spanngurt) und die Stützlast der Anhängerkupplung bzw. die Zuladungsgrenze Ihres Fahrzeugs nicht überschreiten, dürfen Sie auch andere Gegenstände mit dem Fahrradträger transportieren. Einige Hersteller von Anhängerkupplung-Fahrradträgern bieten z.B. spezielle Gepäckboxen an, die Sie beliebig beladen und dann auf dem Träger montieren können.

 

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