Kaufberatung zum Felgenbürste Test bzw. Vergleich 2019

  • Eine ordentliche Autoreinigung umfasst auch das Schrubben und Polieren der Felgen: Mit einer Felgenbürste lässt sich grober Schmutz entfernen – damit Ihr Radkranz anschließend in neuem Glanz erstrahlt.
  • Wenn Sie eine Felgenbürste kaufen möchten, sollten Sie beachten, dass härtere Modelle zwar effizienter sind, für empfindliche Chrom- oder Alufelgen allerdings ungeeignet.
  • Im Ratgeber zu unserem Felgenbürsten-Vergleich stellen wir Ihnen auch weiteres Putzzubehör vor – die besten Reinigungsergebnisse erzielen Sie, wenn Sie neben der Bürste auch zu einem speziellen Felgenreiniger greifen.

felgenbürste test

Für viele Deutsche ist der eigene Wagen weit mehr als ein bloßer Gebrauchsgegenstand: Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa und der Versicherungsgruppe CosmosDirekt. Ganze 22 Prozent der Befragten gaben an, sich sogar hin und wieder mit ihrem PKW zu unterhalten.

Egal, ob reines Fortbewegungsmittel oder vertrauter Gesprächspartner: Mit der Zeit wird jedes Auto schmutzig. Deswegen sollten Sie in regelmäßigen Abständen eine gründliche Außen- und Innenreinigung durchführen. Gerade in den Zwischenräumen der Felgen sammeln sich schnell Schlamm, Schotter, Staub und Co. an und vermiesen dem Autofreund den Anblick seines Gefährts.

Mit Spezialreiniger und Felgenwaschbürste entfernen Sie auch den gröbsten Schmutz – und das, ohne hässliche Kratzer zu hinterlassen. Mehr zu dem nützlichen Reinigungsgegenstand erfahren Sie in folgender Kaufberatung zu unserem Felgenbürsten-Vergleich 2019.

1. Felgenbürsten – Bis in die tiefsten Rillen

felgenbuerste-kunststoff
Autopflege leicht gemacht: Mit der passenden Felgenbürste reinigen Sie auch die engsten Zwischenräume.

Felgenreinigungsbürsten sind so geformt, dass Sie damit auch die tiefsten Zwischenräume Ihrer Autofelgen erreichen können.

Damit bei der Reifenpflege keine unschönen Kratzer entstehen, sind die meisten Bürstenköpfe aus Kunststoff gefertigt und sehr weich. Hin und wieder bieten Hersteller auch Schwamm-Bürsten an, die in der Regel noch nachgiebiger sind. Absolut ungeeignet und viel zu aggressiv sind hingegen Metallborsten – von der Nutzung solcher Modelle sollten Sie also unbedingt absehen, wenn Sie Schrammen vermeiden möchten.

Der Nachteil weicher Bürsten: Zwar schonen sie die Felgen vor Kratzern, besonders hartnäckigen Schmutz können Sie mit einer Kunststoff- oder Schwammbürste allein aber nicht beseitigen. Um ein optimales Reinigungsergebnis zu erzielen, sollten Sie deswegen zusätzlich auf spezielle Reinigungsmittel setzen.

Für welche Felgenbürste Sie sich entscheiden sollten, hängt in erster Linie von der Beschaffenheit ihrer Felgen ab. Deswegen widmen wir uns im zweiten Kapitel den verschiedenen Felgen-Arten.

2. Welche Felgen-Typen gibt es?

Zu den gängigsten Felgen-Materialien zählen Stahl und Aluminium. Über die besonderen Eigenschaften der beiden Arten informiert Sie folgende Tabelle:

Kategorie Eigenschaften
Aluminiumfelgen

alufelgen bürste

  • Leichtmetallfelgen bestehen für gewöhnlich aus Aluminium, vereinzelt werden sie auch aus Magnesium-Legierungen gefertigt.
  • Herkömmliche Alufelgen werden gegossen und anschließend mit einer Lackversiegelung versehen.
  • Auch Chromalufelgen (kurz: Chromfelgen) erfreuen sich steigender Beliebtheit: Im Vergleich zu gängigen Alufelgen werden diese nicht lackiert, sondern mit einer leichten Chromschicht überzogen, die besonders gut vor heißem Bremstaub schützen soll.
  • Im Gegensatz zu Stahl rostet Aluminium nicht, ist aber weitaus empfindlicher – zur Reinigung empfehlen wir deshalb eine extra-weiche Alufelgen-Bürste.
Stahlfelgen

stahlfelgen

  • Stahlfelgen werden – das sagt bereits der Name – aus gewalztem Stahl gefertigt.
  • Hin und wieder werden sie seitlich von einer Radkappe aus Kunststoff bedeckt.
  • Sie gehören zur Grundausstattung vieler PKW.
  • Stahlfelgen sind vergleichsweise günstig, machen dafür aber optisch auch nicht so viel her wie Alu- oder Chromalufelgen.
  • Da Stahlfelgen relativ unempfindlich sind, kommen für die Reinigung auch etwas weniger weiche Felgenbürsten infrage.

3. Kaufkriterien für Felgenbürsten: Achten Sie auf Größe, Material und Verarbeitung

Elektrische Felgenbürsten?

… gibt es auch, sind aber eher selten. Wer über einen Hochdruckreiniger verfügt, der kann sich nach entsprechenden Felgenwaschaufsätzen umsehen (gibt es z.B. von Kärcher). Diese werden an der Hochdruckpistole montiert und ermöglichen so eine besonders gründliche Reinigung.

Achten Sie beim Kauf Ihres persönlichen Felgenbürsten-Testsiegers vor allem darauf, dass dieser ordentlich verarbeitet ist. Gerade besonders günstige Felgenbürsten weisen häufig keine lange Lebensdauer auf – sparen Sie also nicht am falschen Ende, dann übersteht die Bürste auch mehr als einen Reinigungsvorgang.

Wie erwähnt sollten die “Borsten” immer weich sein – bei Alufelgen allerdings noch weicher als bei Felgen aus Stahl. Das zeigen zahlreiche Felgenbürsten-Tests.

Was aber auch von Bedeutung sein kann – insbesondere wenn Sie mehrere Stunden mit der Reinigung Ihrer Radkränze beschäftigt sind – ist das Material des Bürstengriffs: Ein gummierter Griff liegt besonders gut in der Hand. Außerdem sorgt die Gummierung dafür, dass die Felge bei Kontakt mit dem Bürstengriff nicht verkratzt oder anderweitig beschädigt wird.

Tipp: Vereinzelt finden sich auch Griffe mit sogenanntem “Spritzschutz”. Dieser sorgt dafür, dass Ihre Hand einigermaßen sauber bleibt.

Und last but not least: Felgenbürsten gibt es in den unterschiedlichsten Größen. Mitunter macht es auch Sinn, mehrere Bürsten zur Auswahl zu haben. Ein Modell mit langem Griff und breiter Bürste für die größeren Flächen und eine kleine, feinere Bürste für die engen Löcher und Rillen zum Beispiel. Das hängt natürlich von der individuellen Beschaffenheit Ihrer Felgen ab, die Sie im Übrigen unbedingt im Hinterkopf behalten sollten, wenn Sie sich auf die Suche nach der passenden Bürste begeben.

autopolitur

4. Reinigungstipps: So gelingt die Felgenpflege

Die beste Felgenbürste nützt nicht viel, wenn Sie nicht wissen, wie Sie diese anwenden sollen. Bevor Sie den großen Felgenbürsten-Test wagen, sollten Sie sich folgende Punkte durchlesen und zu Herzen nehmen:

lackreinigung
Felgenpflege: Zunächst wird ein spezieller Felgenreiniger aufgetragen.

Die Felgen sollten gesondert vom Rest des Autos betrachtet werden – insbesondere wenn es sich um Aluminiumfelgen handelt. Damit diese nicht beschädigt werden, ist es wichtig, einen speziellen Felgenreiniger zu nutzen – zum Beispiel aus unserem Felgenreiniger-Vergleich.

Wir empfehlen Ihnen einen praktischen Sprühreiniger. Achten Sie unbedingt darauf, dass säurehaltige Kraftreiniger nicht für empfindliche Alu- bzw. Chromfelgen geeignet sind. In diesem Fall greifen Sie am besten zu einer säurefreien Lösung!

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Anschließend wird die Felge mit der Felgenbürste geschrubbt.

Je nach Marke bzw. Hersteller wird der Felgenreiniger entweder zunächst mit Wasser vermischt oder direkt auf die Felgen aufgetragen. Anschließend lassen Sie ihn ca. zwei bis zehn Minuten einwirken. Achten Sie auch hier auf die Herstellerangaben.

Mit Ihrer Felgenbürste schrubben Sie die Felgen dann gründlich ab. Reinigen Sie zunächst die kleinen Rillen und Löcher, dann die gröberen Flächen. Im Idealfall stehen Ihnen mehrere, unterschiedlich große Bürsten zur Verfügung. Zuletzt trocknen Sie die Felgen mit einem weichen Trockentuch ab. Fertig!

Wer es mit besonders starken Verunreinigungen zu tun hat, der sollte zum Hochdruckreiniger greifen. Diesen finden Sie entweder an der Tankstelle Ihres Vertrauens – oder Sie legen sich selbst einen zu. Um herauszufinden, welches Gerät am besten ist, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren Hochdruckreiniger-Vergleich. Auch die Stiftung Warentest hat bereits einen Hochdruckreiniger-Test durchgeführt. Testsieger wurden der Kärcher “K 7” und der Kränzle “HD 10 / 122”.

Was Sie für eine vollständige Autoreinigung sonst noch benötigen:

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  • einen oder zwei große Eimer mit Wasser (am besten in hellem Farbton gehalten, dann sieht man den Schmutz besser)
  • als Autopflegemittel darf das passende Shampoo nicht fehlen: mit Wasser vermischt löst es den Dreck von der Lackoberfläche
  • einen Waschhandschuh und/oder Microfasertücher
  • eventuell auch eine Autobürste, die sich am Gartenschlauch montieren lässt und dank des Wasserdurchlaufs besonders effizient reinigt
  • ein Trockentuch zum “Abledern” des Autos nach der Wäsche
  • Autopolitur: Nach der Wäsche sollten Sie Ihr Auto polieren, um den Lack zu schützen und unschönen Rissen vorzubeugen – auch, wenn sie vielen lästig ist, die Autolackpflege darf unter keinen Umständen vernachlässigt werden