Sommerreifen Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Sommerreifen Test bzw. Vergleich 2019

  • Sommerreifen sind für die warme Jahreszeit ausgelegt (meist von April bis September) und zeichnen sich durch sehr gute Fahreigenschaften auf trockenen und nassen Fahrbahnen aus.
  • Im Vergleich zu Winter- oder Ganzjahresreifen verursachen sie dank ihrer Gummimischung weniger Kraftstoffverbrauch und weisen einen geringeren Verschleiß auf. Dafür verschlechtern sich ihre Fahreigenschaften drastisch, wenn Sie sie auf eisigen oder verschneiten Untergründen verwenden.
  • Neben der Größe gibt es auch andere Faktoren, wie die externen Rollgeräusche und die Nasshaftung zu bedenken. Zudem sollten Sie Sommerreifen auswählen, die zu den Geschwindigkeiten passen, die Sie mit Ihrem Auto fahren. Wenn Sie gerne über 200 km/h fahren, müssen die Sommerpneus dafür ausgelegt sein.

Sommerreifen Test
Unabhängig davon, ob Sie persönlich eher die kalte oder die warme Jahreszeit angenehmer finden, gibt es bei Autoreifen eine klare Unterteilung, in welchen Monaten Sie Winterreifen oder Sommerreifen aufziehen sollten. Die deutlichen Unterschiede bei Temperaturen und Witterungsbedingungen haben auch Auswirkung auf die Bauweise der Reifen. Diese wiederum hat Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch und die Bodenhaftung. Alle Fachbegriffe und Anwendungstipps, die Sie auf der Suche nach Ihrem persönlichen Sommerreifen-Testsieger beachten sollten, bringen wir Ihnen in unserem Sommerreifen-Vergleich 2019 näher.

1. Temperaturresistent und verschleißarm

Geht es auch schneller?

Zahlreiche Autos können mehr als „nur“ 210 km/h auf die Straße bringen. Wenn Sie gerne schneller fahren möchten, brauchen Sie auch entsprechende Reifen. Diese erkennen Sie am Kürzel „ZR“, das besagt, dass diese Art von Sommerreifen für Geschwindigkeiten über 240 km/h geeignet sind.

Der Einsatzzeitraum für einen Sommerreifen liegt im Frühjahr sowie im namensgebenden Sommer. In diesen Monaten wird generell davon ausgegangen, dass die Autofahrer sich nicht durch vereiste oder zugeschneite Straßen manövrieren müssen, die für den Sommerreifen zum Test werden würden. Daher wäre selbst der beste Sommerreifen überfordert, sollte so ein Wettereinbruch tatsächlich doch mal eintreten. Da sie komplett aus Gummi gefertigt sind, ist bei Sommerreifen die Mischung ganz entscheidend. Sie ist darauf ausgelegt, dass sie sich auch bei hohen Außentemperaturen nicht zu sehr ausdehnt und weich wird. Dadurch wird erreicht, dass der Verschleiß durch Abrieb auf der Fahrbahn nicht sonderlich hoch ist.

Beim Profil muss der (auch Pneu genannte) Reifen für den Sommer eine Balance zwischen Rollwiderstand und Nasshaftung schaffen. Einerseits darf er also nicht zu satt auf dem Untergrund aufliegen, wie es etwa ein Winterreifen tut, denn das würde mehr Widerstand bedeuten, andererseits muss er das Fahrzeug stabil auf der Straße halten, wenn diese nass ist.

Bevor wir mit Ihnen in die Feinheiten eintauchen, die es zu bedenken gilt, wenn Sie sich einen Satz Sommerreifen kaufen möchten, haben wir Ihnen in unserer handlichen Box die gängigsten Vor- und Nachteile von Sommerreifen aufgelistet:

  • sehr sicher bei trockener und nasser Fahrbahn
  • verursachen weniger Kraftstoffverbrauch als Winter- und Ganzjahresreifen
  • langlebig; verschleißen auch bei hohen Temperaturen und Geschwindigkeiten wenig
  • ungeeignet für Fahrbahnen mit Eis und Schnee, dann erhöhte Unfallgefahr
  • Kostenfaktor durch Reifenwechsel und separate Anschaffung zusätzlich zum Winterreifensatz

2. 195/65 R15 91H – Was bedeuten die Zahlen und Kürzel?

Wenn Sie einen Blick in den Fahrzeugschein Ihres PKW werfen, werden Sie dort eine Spalte finden, die auf den ersten Blick reichlich kryptisch wirkt. Dahinter verbergen sich die Abmessungen der für Ihr Auto geeigneten Reifen. Beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei um die kleinstmögliche Größe handelt, es können auch größere Reifen sein, je nachdem, wie groß Ihre Felgen sind. Exemplarisch wollen wir mit Ihnen die einzelnen Teile dieser Angabe durchgehen, um für Klarheit zu sorgen:

sommerreifen testsieger
Auf dem Reifenlabel können Sie Werte wie Lärmpegel, Kraftstoffverbrauch und Nasshaftung ablesen.

195: Dabei handelt es sich um die Reifenbreite, die in Millimetern angegeben wird. Sie liegt für normale PKW zwischen 125 bis 335 mm und steigt jeweils in 10 mm-Schritten. Wenn Ihr Auto also 195 mm Mindestbreite fordert, sollten Sie das bedenken. Doch Obacht: Besitzen Sie schon Felgen und wollen diese nur mit dem reinen Gummireifen bestücken, müssen Sie sichergehen, dass auch die Felge für 195 mm ausgelegt ist. Ist sie breiter, passt der Reifen dort nicht drauf. Wenn Sie direkt Sommerreifen als Kompletträderset (also mit Felgen) kaufen, ist dieser Check nicht nötig.

65: Dieser Wert ist die Prozentzahl, die das Höhen-Breiten-Verhältnis des Reifenquerschnitts beschreibt. Je geringer dieser Wert ist, desto niedriger ist die Flanke des Reifens. Die Flanke bezeichnet die Seitenwand des Reifens, die sich auf das Fahrverhalten und den Fahrkomfort auswirkt. Dort finden Sie auch alle hier besprochenen Angaben.

R: Hiermit wird die Bauart des Reifens klargestellt. „R“ steht für radial und ist bei Reifen für das Auto und das Motorrad der gängige Standard. Die Fäden, auf denen das Gummiprofil liegt, sind hier radial, also kreisförmig angeordnet. Insbesondere bei Oldtimern gibt es auch noch Reifen mit diagonal angeordneten Fäden. Diese werden mit „D“ oder „-“ gekennzeichnet.

sommerreifen 18 zoll
Achten Sie auch auf die Größe Ihrer Felgen. Sind diese größer als Ihr Reifen, passt dieser nicht darauf.

15: Die Zollgröße des Reifendurchmessers. Sie wird ermittelt, indem von einem Felgenrand zum anderen gemessen wird. Bei Autorädern und Motorradreifen gibt es hier viele Auswahlmöglichkeiten zwischen 10 bis hin zu 20 Zoll.

91: Hier wird es technisch. Diese Zahl bezeichnet den sogenannten Load-Index, auch LI abgekürzt. Auch als Tragfähigkeitskennziffer bekannt, legt diese Zahl fest, wie viele Kilogramm ein Reifen maximal stemmen kann. Die Skala hierfür geht von 30 (106 kg) bis hin zu 109 (1.030 kg). Sommerreifen mit einem LI von 91 können 615 kg tragen. Voraussetzung ist aber auch, dass der richtige, vom Hersteller vorgegebene Luftdruck eingehalten wird.

H: Auch hierhinter verbirgt sich ein Klassifizierungssystem. Der Geschwindigkeitsindex, auch Speedindex genannt, legt fest, welche Höchstgeschwindigkeit mit dem Reifen erlaubt ist. Mit „H“ sind bis zu 210 km/h möglich, „R“ ermöglicht immerhin 170 km/h.

Platter Reifen? Kein Problem! Normalerweise bedeutet ein kaputter Reifen das Ende der Fahrt und einen Austausch des geplatzten Rades. Glücklich schätzen können Sie sich, wenn Sie sogenannte Runflat-Sommerreifen Ihr Eigen nennen. Diese verfügen über eine selbsttragende Kaskade unter dem Gummi, die es ermöglicht, dass Sie damit erst mal weiterfahren können. Sie sollten sich aber schnell um Ersatz kümmern, denn mehr als 80 Kilometer sind bei höchstens 80 km/h nicht drin.

3. Kaufberatung: Alles zum Kraftstoffverbrauch, zur Nasshaftung und zu Rollgeräuschen

Kein Sommerreifen-Test kommt ohne Tipps zum Sparen aus. In unserer Tabelle erläutern wir Ihnen, welche Aspekte bei einem Sommerreifen günstig sind, denn es gibt mehr Details als nur die Eignung für die warmen Monate zu beachten.

Kaufkriterien Kategorie

Kraftstoffeffizienz

 

 

sommerreifen-reifenlabel-kraftstoffeffizienz

Ganz entscheidend für die Frage, ob und wie viel Kraftstoff Sie aufgrund Ihrer Reifen verbrauchen, ist der Rollwiderstand. Wenn die Autoreifen in Fahrt sind, verformen sie sich durch die Beschleunigung und benötigen Energie. Je höher der Rollwiderstand ist, desto stärker verformt der Reifen sich und verbraucht entsprechend mehr Kraftstoff.

 

Ähnlich wie bei den Energieeffizienz-Labeln für elektrische Haushaltsgeräte gibt es auch hierfür sieben Klassen, die den Rollwiderstand einteilen. Diese gehen von A (kein Widerstand) bis G (je Buchstabe 0,1 – 0,15 Liter auf 100 km).

Nasshaftung

 

 

 

sommerreifen-reifenlabel-nasshaftung

Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug auf einer regennassen Fahrbahn unterwegs sind, müssen Sie sich darauf verlassen können, dass Ihre Reifen über genügend Grip verfügen, um den Bremsweg auf dieser glitschigen Oberfläche so kurz wie möglich zu gestalten. Auch bei der Nasshaftung gibt es eine Skala von A bis G, wobei D und G nicht dafür genutzt werden. Wie sich der Unterschied zwischen den einzelnen Nasshaftungsklassen auf den Bremsweg auswirkt, haben wir Ihnen hier aufgelistet:

 

  • A: keine Bremswegverlängerung
  • B: + 3 Meter
  • C: + 4 Meter
  • E: + 5 Meter
  • F: + 6 Meter

Rollgeräusch

 

 

 

sommerreifen-reifenlabel-rollgeraeusch

Wussten Sie, dass Reifen ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h der lauteste Teil des gesamten Autos sind? Die Lärmbelastung kann beispielsweise für Anwohner zusätzlichen Stress bedeuten und gesundheitliche Folgen haben. Natürlich muss man sowas beim Auto als Nebeneffekt einkalkulieren, aber auch hier gibt es Spielraum. Das externe Abrollgeräusch wird ebenfalls mittels einer Skala angegeben, die den Geräuschpegel in Dezibel (dB) darstellt.

 

Visuell verdeutlicht wird die Stärke des Geräusches auf dem EU-Reifenlabel mit Wellensymbolen, die wie Lautsprecher-Schallwellen aussehen. Hier sind drei Wellen das Maximum. Bei normalen PKW-Reifen liegen die Werte zwischen 67 und 71 dB.

4. Beliebte Hersteller

Eine Umfrage des ADAC aus dem Jahr 2015 hat ergeben, dass die Marken Continental und Michelin das Ranking der zehn bekanntesten Reifenmarken in Deutschland anführen. Doch trotzdem liefern sich auch andere Marken und Hersteller ein enges Rennen um Kundschaft, was Sie auch in unserem Sommerreifen Vergleich erkennen können. Wir haben Ihnen einige dieser Mitbewerber hier aufgelistet:

  • Goodyear
  • Bridgestone
  • Dunlop
  • Pirelli
  • Firestone
  • Hankook
  • Fulda
  • Vredestein
  • NanKang
  • Nexen
  • Nokian
  • Novex
  • Petlas
  • Pirelli
  • Premada
  • Rotex
  • Sailun
  • Sava
  • Star Performer
  • Starmaxx
  • Syron
  • Toyo
  • Tyfoon
  • Duro
  • Falken
  • Apollo
  • BF-Goodrich

Eine Frage des Profils: Neue Sommerreifen haben eine Profiltiefe von 8 mm. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindesttiefe von 1,6 mm. Bis diese also erreicht ist, können Sie die Sommerreifen einige Zeit lang fahren. Ob Sie diese Vorgabe aber unbedingt ausreizen sollten, ist eine andere Frage, denn im Zweifelsfall ist die nötige Fahrbahnhaftung sicher wichtiger als eine aufgeschobene Investition – die zwar Ihren Geldbeutel, im Extremfall aber nicht Ihre Gesundheit schont. Auch die Stiftung Warentest betont, dass bei Reifen auch qualitative Unterschiede bei der Griffigkeit vorherrschen. Wenn Sie das mit einer geringen Profiltiefe kombinieren, steigt das Risiko umso mehr.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Sommerreifen

5.1. Welches Zubehör brauche ich für Sommerreifen?

sommerreifen kompletträder
Ein Wagenheber ist unverzichtbar, wenn Sie den Reifenwechsel selbst vornehmen wollen.

Wenn Sie den Reifenwechsel selbst vornehmen wollen, sollten Sie einen Wagenheber und Unterstellböcke zur Verfügung haben. Mit dem Wagenheber bringen Sie Ihr Auto in eine erhöhte Position, während Sie dann die vier Unterstellböcke unter dem Wagenboden quadratisch anordnen können. Dann den Wagen wieder so weit absenken, dass er auf den Stützböcken sicher und wackelfrei steht. Jetzt können Sie den Reifenwechsel durchführen. Die Profiltiefe können Sie am besten mit einem Profiltiefenmesser prüfen, der Ihnen die genaue Millimeter-Anzahl anzeigt.

5.2. Welcher bauliche Unterschied besteht zwischen Sommer- und Winterreifen?

Sommerreifen sind für das schnelle Fahren ausgelegt und entsprechend mit Rillen ausgestattet, die für eine Richtungsstabilität auch bei hohen Geschwindigkeiten sorgen. Ein Winterreifen darf nicht wegrutschen oder durchdrehen, wenn er auf Eis oder Schnee unterwegs ist. Er verfügt deshalb über seitliche Lamellen, die ihm mehr Griffigkeit verleihen, aber auch den Rollwiderstand groß werden lassen, da er satter auf der Straße liegen muss, um seine Wirkung zu entfalten.

5.3. Wie kann ich Sommerreifen richtig lagern?

sommerreifen profiltiefe
Auf einem Felgenbaum können Sie die Reifen optimal lagern.

Für die richtige Lagerung bietet sich ein Felgenbaum an. Dieser Reifenständer bietet vier Ablageteller, auf die jeweils ein Reifen kommt. Der große Vorteil an einem Felgenbaum ist, dass er für einen Abstand zwischen den Reifen sorgt. Ein Stapel, bei dem alle vier Reifen einfach aufeinander liegen, belastet gerade die unteren Räder mit einem hohen Gewicht. Das kann zu Verformungen und rostfördernder Schwitzwasserbildung führen. Abrunden lässt sich das Bild durch eine Reifenschutzhülle, die einfach über alle Reifen gezogen wird und diese vor Staub und Co. schützt. Das spart Ihnen das Geld für die Einlagerung beim Reifenhändler oder in der Autowerkstatt.

5.4. Wie lange sollte ich mit Sommerreifen fahren?

Wenn Sie wenig fahren und die Profiltiefe sich dementsprechend nicht sonderlich verringert hat, kommt die Zeit ins Spiel. Die Lebensdauer wird ungefähr mit 10 Jahren angegeben. Wenn Sie ca. 44.000 km im Jahr zurücklegen, sollte ein Sommerreifen (egal welchen Typs) idealerweise nicht mehr als 3,5 Jahre im Einsatz sein.

 

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