Ganzjahresreifen Vergleich 2019

Die besten Ganzjahresreifen & Allwetterreifen im Vergleich.

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Kaufberatung zum Ganzjahresreifen Vergleich bzw. Test 2019

  • Ganzjahresreifen helfen beim Geldsparen, da Sie nicht mehr zwei Reifensätze für Sommer und Winter kaufen und auch keinen Reifenwechsel samt Einlagerung bezahlen müssen.
  • Sie vereinen die Eigenschaften von Sommerreifen (gute Fahreigenschaften bei nasser und trockener Fahrbahn) und Winterreifen (Haftung auf verschneitem und glattem Untergrund), können aber in beiden Disziplinen nicht so gut abschneiden wie die eigens dafür produzierten Modelle.
  • Allwetterreifen gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen, die sich beim Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch des Wagens, der Nasshaftung und des verursachten Rollgeräuschpegels unterscheiden.

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Für den Fall, dass Sie Geld sparen und trotzdem sicher fahren wollen, sind Ganzjahresreifen günstig. Sie stellen einen Kompromiss dar, der die Fahreigenschaften von Sommerreifen und Winterreifen in sich vereint und für alle vier Jahreszeiten nutzbar ist. In Deutschland nutzten im Jahr 2015 über 9 Millionen Menschen schon diese Reifenart (Quelle: ADAC). Die speziellen Pneus werden auch Allwetterreifen genannt. Dennoch gibt es einige Unterschiede, die Sie bedenken sollten, bevor Sie nach dem Erwerb Ihren persönlichen Ganzjahresreifen-Test durchführen.

Vorab haben wir für Sie in unserem Ganzjahresreifen-Vergleich 2018 / 2019 schon mal unsere kompakte Vor- und Nachteilbox für diese Autoreifen-Art gefüllt:

  • spart Kosten
  • ganzjährig nutzbar ohne Reifenwechsel
  • Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen
  • kleinere Abstriche bei der jeweiligen Wirksamkeit unvermeidlich
  • höherer Kraftstoffverbrauch

1. Erhöhte Flexibilität durch Rillen und Lamellen

Keine zwei separaten Reifensätze anzuschaffen und sie kostenpflichtig halbjährlich wechseln und einlagern zu lassen, spart natürlich Geld. Die besten Ganzjahresreifen weisen ein gutes Fahrverhalten auf trockenen und nassen Straßen auf und bieten auch eine fahrerische Stabilität auf einer Fahrbahn mit Schnee und Eis. Damit dieser Spagat gelingt, ist der Ganzjahresreifen ein baulicher Hybrid aus Sommer- und Winterreifen. Er weist sowohl die Rillen des Sommerreifens für höhere Geschwindigkeiten als auch die seitlichen Lamellen für mehr Haftung bei Glätte auf.

Bedenken Sie: In ihren Kerndisziplinen ist ein Ganzjahresreifen im Vergleich den reinrassigen Sommer- und Winterreifen etwas unterlegen, wie auch die Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 11/2016 berichtet. Er hat etwas weniger Grip als ein Winterreifen und liegt etwas "satter" auf der Straße als ein Sommerreifen – und benötigt somit mehr Energie für die Drehung und folglich auch mehr Kraftstoff.

2. Verbrauch, Haftung und Lärm - Auf die Klasse kommt es an

Kriterien, die einen Blick wert sind, wenn Sie sich Ganzjahresreifen kaufen wollen, sind die Nasshaftung und das externe Rollgeräusch. Für beides gibt es Klassifizierungen in verschiedene Skalen.

2.1. Nasshaftung

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Das Reifenlabel gibt Aufschluss über die Eigenschaften des Reifens.

Wie gut der Reifen auf der Straße haften bleibt, wird in die Klassen A bis G eingeteilt, wobei D und G nicht für Pkw-Reifen verwendet werden. Der Buchstabe gibt auch an, wie stark sich der Bremsweg verlängert. Bei Klasse A gibt es gar keine Verlängerung, Klasse B verursacht 3 Meter und alle danach je einen weiteren.

2.2. Kraftstoffeffizienz

Um die Reifen zum Drehen zu bringen, braucht es Kraftstoff. Je nach Gummimischung rollt ein Reifen besser als der andere. Je mehr Kraftstoff aufgewendet werden muss, um einen Reifen zu bewegen, desto höher ist dessen Rollwiderstand. Auch hier gibt es sieben Klassen von A bis G (Klasse D entfällt):

  • A: kein Mehrverbrauch
  • B: + 0,1 Liter/100 km/h
  • C: + 0,12 Liter/100 km/h
  • E: + 0,14 Liter/100 km/h
  • F: + 0,15 Liter/100 km/h
  • G: + > 0,15 Liter/100 km/h

2.3. Rollgeräusche:

ganzjahresreifen test
Ihr Ganzjahresreifen-Testsieger muss auch auf Ihre Felgen passen, deswegen immer die Abmessungen beachten.

Wenn Sie Ihr Auto auf 80 km/h beschleunigen, ist ab da nicht etwa Ihr Motor der lauteste Teil Ihres Autos, sondern die Reifen. Diese Rollgeräusche machen sich nicht nur im Innenraum beim Fahren bemerkbar, sondern auch in der Umwelt. Der Reifenlärm trägt zur allgemeinen Geräuschbelastung von Ihnen und Ihren Mitmenschen bei und lässt sich zumindest etwas steuern, indem Sie auf die Klassifizierung achten.

Auf dem Reifenlabel finden Sie ein Symbol, das ähnlich wie ein Lautsprecher mit Schallwellen aussieht. Drei Wellen stehen für hohe Belastung, die in der Maßeinheit Dezibel (dB) angegeben wird. Sie bewegen sich bei einem normalen Pkw zwischen 67 und 71 dB.

 

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