Dashcam Vergleich 2019

Die besten Dashcams im Vergleich.

Eine Dashcam ist eine Videokamera, die am Armaturenbrett befestigt wird und die Autofahrt frontal mitfilmt. Sie schaltet sich automatisch an, wenn das Auto in Betrieb genommen wird und beginnt die Aufnahme. Eine Dashcam liefert Beweismaterial, wenn es zu einem Unfall kommt. Sie kann auch an der Heckscheibe montiert werden, um Drängler festzuhalten. Mit dem Parkmodus wird das abgestellte Auto überwacht.

Lesen Sie die Zusammenfassung aus Kundenmeinungen, Fachartikeln und Dashcam-Test auf Heimwerker.de und erfahren Sie Details zum Kauf sowie mehr über die rechtliche Situation bei der Verwendung.

Noch mehr Auswahl?

Jetzt weitere Dashcam Vergleich 2019 bei eBay entdecken!

Kaufberatung zum Dashcam Test bzw. Vergleich 2019

  • Seit der BGH am 15.05.2018 Aufnahmen der Dashcam als Beweismittel unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen hat, ist die Nachfrage bei Autokameras enorm gestiegen. Damit die Aufnahmen verwertbar sind, muss vor allem auf die Bildqualität, eine benutzerfreundliche Bedienung sowie eine fehlerfreie Auswertung der GPS-Daten geachtet werden.
  • Einfache, günstige Dashcams sind ab rund 30 Euro erhältlich. Die Recherchen auf Heimwerker.de zu positiven Kundenmeinungen in Dashcam-Tests zeigen allerdings, dass Sie für eine gute Dashcam auf das mittlere Preissegment von rund 100 Euro setzen sollten.
  • Eingebaute G-Sensoren reagieren auf plötzliche Änderungen der Geschwindigkeit wie Abbremsen. Die Dashcam sorgt dafür, dass die nun aufgenommenen Bilder nicht mehr überschrieben werden, da sie von einem Unfall ausgeht.

dashcam-test

Einen großen Bekanntheitsgrad erreichten Dashcams 2013, als zufällige Aufnahmen einer russischen Kamera einen Meteoriteneinschlag filmten. Inzwischen ist YouTube voll mit Dashcam-Videos waghalsiger Autostunts und spektakulärer Unfälle.

Allerdings unterliegt unter anderem in Russland die Benutzung einer Dashcam nicht so strengen Richtlinien wie in Deutschland. In manchen EU-Ländern ist die Benutzung komplett verboten.

Damit die Dashcam verwertbare Beweismittel bei einem Unfall liefert, muss die Bildqualität entsprechend hoch sein. Kleine Details wie Nummernschilder benötigen eine Dashcam mit Full HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und 60 Bildaufnahmen pro Sekunde. Höhere Auflösungen sind möglich, auch die Aufnahme von 4k-Videos. Der Preis der Kamera fällt dadurch entsprechend höher aus.

Auf welche Details zu achten ist, wenn Sie eine Dashcam kaufen, welche Zusatzfunktionen wichtig sind sowie die aktuelle Rechtslage lesen Sie auf Heimwerker.de. Wir haben Urteile von Fachleuten und zufriedenen Kunden sowie aktuelle Fachartikel zu einem übersichtlichen Dashcamera-Test zusammengefasst.

1. Einbau der Dashcam im Auto: völlig unkompliziert

Die kleinen, kompakten Kameras wurden speziell für den Einsatz im Auto entwickelt. Optisch sehen Dashcams wie mobile Navigationsgeräte aus. Die Dashcam wird an Windschutzscheibe oder Armaturenbrett mittels Saugnapf oder Klebehalterung befestigt. Wenn Sie öfters das Auto wechseln und die Dashcam mitnehmen möchten, sollten Sie ein Modell mit Saugnapfhalterung wählen, bei der das Entfernen leichter fällt.

Die Sicherheit ist oberstes Gebot: Der Einbau einer Dashcam darf die Sicht des Autofahrers nicht behindern.
Sicht auf die Straße über Dashcam.
Eine Dashcam wird vorne oder hinten am Auto angebracht.

Die Kamera verfügt über einen großen Sichtwinkel (bis zu 170 °), den Sie durch ein Kugelgelenk Ihren Wünschen entsprechend ausrichten können. Ein Akku hält die Dashcam in Betrieb, auch wenn der Motor nicht läuft. Aufgeladen wird sie über ein USB-Kabel, welches während der Fahrt beim USB-Port am Autoradio eingesteckt werden kann.

Sollte für die Dashcam die Batterie des Autos als Powerbank dienen, achten Sie beim längeren Stand-by-Modus der Kamera darauf, dass die Batterie nicht völlig entleert wird.

Die Dashcam beginnt eine Daueraufnahme, sobald das Fahrzeug in Betrieb genommen wird. Eine Speicherkarte ist entweder vorhanden oder muss separat zur Datenaufzeichnung gekauft werden.

Eine Speicherkarte von 32 GB Speicherkapazität reicht ungefähr für die Aufnahme von 8 Stunden Videomaterial. Ist der maximale Speicher voll, werden die Daten überschrieben. Mittels USB-Kabel können sie natürlich jederzeit von der SD-Karte auf ein anderes Gerät gezogen werden.

Achtung: Damit relevantes Datenmaterial im Falle eines Unfalles nicht überschrieben wird, sollten Sie entweder ein großes Speichermedium oder eine Dashcam mit G-Sensor wählen.

Der G-Sensor, ein Beschleunigungs- bzw. Erschütterungssensor der Dashcam, reagiert auf starkes Abbremsen. Die Bilder, die im Anschluss aufgenommen werden, werden nicht überschrieben, da von einem Unfall ausgegangen wird.

2. Die Dashcam dient zur Aufnahme von Autofahrten für private Zwecke

Das Smartphone als Dashcam-Alternative
Wenn Sie glauben, dass Sie sich rechtlich durch den Einsatz einer Dashcam auf zu dünnem Eis bewegen, ist das Smartphone eine mögliche Alternative. Die Mobiltelefone verfügen über hochwertige Kameras und können mit einer Dashcam-App ebenfalls Ihre Autofahrt aufzeichnen. Die Apps für Apple und Android bieten verschiedene Zusatzfunktionen wie einen Kompass oder die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit. Achten Sie darauf, dass das Smartphone fest in seiner Halterung steckt, damit es nicht herausfällt oder die Aufnahmen verwackeln.

Es ist in Deutschland erlaubt, eine Dashcam für die Aufnahme zum privaten Gebrauch zu installieren. Was hingegen nicht erlaubt ist, sind permanente, anlasslose Aufnahmen sowie deren Weitergabe und die Veröffentlichung im Internet.

Deshalb ist es wichtig, dass die Dashcam die Aufnahmen immer überschreibt, außer der G-Sensor schaltet sich ein. Über die erlaubte Länge dieser Aufnahmen gibt es keine gerichtliche Regelung. Es ist auch nicht erlaubt, mit einer Dashcam als Bewegungsmelder rund um die Uhr das geparkte Auto zu überwachen.

Der Grund, warum sich Autofahrer für eine Dashcam entscheiden, ist hauptsächlich die Sammlung von Beweismaterial im Falle eines Unfalls. Da jedoch das Datenschutzgesetz im Mai 2018 verschärft wurde, ist es oft schwierig zu sagen, ob die Aufnahmen als Beweismaterial in einem Strafprozess zulässig sind oder nicht. Dies wird im Einzelfall entschieden.

Wichtig ist es, bei Fahrten ins Ausland die dortige gesetzliche Regelung zu kennen. Während Dashcams beispielsweise in Frankreich, Italien, Spanien oder Großbritannien erlaubt sind, befinden wir uns unter anderem in Österreich, Belgien und der Schweiz in einer Grau- bzw. Verbotszone.

3. Dashcam-Kaufberatung: Display kann vom Verkehrsgeschehen ablenken

Dashcam im Auto auf der Autobahn.
Dashcams liefern Beweismaterial im Falle von Unfällen, Dränglern oder Diebstahl.

Dass es im Dashcam-Vergleich vor allem auf eine hohe Bildqualität ankommt, haben wir bereits festgestellt. Was gibt es beim Kauf der besten Dashcam noch zu beachten? Auf Heimwerker.de haben wir für Sie weitere wichtige Punkte zusammengestellt:

  • Display: Ein eingeschaltetes Display kann vor allem Fahranfänger irritieren und ablenken. Es sollte also möglich sein, das Display nach Bedarf ein- und auszuschalten.
  • Bildauflösung: Das Minimum sollten 720 p sein, was HD ready entspricht. Damit sind z. B. Nummernschilder erkennbar, die maximale Auflösung ist nicht zwingend nötig.
  • GPS-Tracker: Damit können Sie die gefahrene Strecke genau zurückverfolgen, außerdem ist die gefahrene Geschwindigkeit ersichtlich.
  • Parkmodus: Hierbei handelt es sich um einen Erschütterungssensor bzw. Bewegungsmelder der Dashcam. Beim geparkten Auto bleibt die Kamera im Standby und reagiert auf Bewegungen und Berührungen. So bietet die Dashcam Diebstahlschutz und Schutz vor Vandalismus. Die Aufzeichnung eines solchen Dashcam-Videos ist nur in der eigenen Garage bzw. dem eigenen Grundstück zulässig, um nicht mit einer Verletzung des Persönlichkeitsrechts in Konflikt zu geraten.
  • Sprachsteuerung: Für eine noch einfachere und sichere Bedienung haben manche Geräte eine Sprachsteuerung oder sind vom Smartphone aus bedienbar. So kann man z. B. auch Live-Videos der Dashcam über WLAN anschauen.

4. Welche Marken und Hersteller schneiden in Dashcam-Tests gut ab?

Dashcam mit Kabel.
Dashcams schalten sich automatisch ein, sobald das Auto gestartet wird.

Auf Heimwerker.de haben wir uns ausgiebig mit Rezensionen zufriedener Kunden und Fachartikeln zum Thema Dashcam auseinandergesetzt. Auch Ergebnisse verschiedener Dashcam-Tests 2019 fließen mit ein.

Von der Stiftung Warentest wurde bis dato noch kein Test zum Thema durchgeführt, somit können wir Ihnen keinen Dashcam-Testsieger präsentieren. 2014 wurde ein Artikel zum Thema Rechtslage zur Verwendung der Dashcam veröffentlicht, allerdings hat sich die Rechtslage inzwischen geändert.

Im Folgenden finden Sie die Eigenschaften der Dashcams bekannter Marken. Weitere wichtige Marken sind Rollei, Ampire und Transcend.

Hersteller Eigenschaften

iTracker

Dashcam von iTracker.

  • hoher Bedienkomfort
  • überdurchschnittliche Displaygröße
  • Bildauflösung, Kontrast und Schärfe lassen sich auswählen
  • Zubehör und Halterungssets erhältlich

Truecam

Dashcam von TrueCam.

  • mit GPS-Modul erhältlich
  • leicht verständliche Technik, deutsche Sprache wählbar
  • integrierte Blitzerwarnung

NavGear

Dashcam von NavGear.

  • Full-HD-Dashcams
  • mit Erschütterungs- und Beschleuningungssensor
  • Schnittstellen für USB, HDMI und Mikrofon

BlackVue

Dashcam von BlackVue.

  • Vergleichssieger im Autokamera-Test auf verschiedenen Testportalen
  • Dashcam benötigt Akku im Parkmodus
  • hohe Speicherkapazität (max. 128 GB)

5. Autokamera kann nicht als Dashcam fürs Fahrrad verwendet werden

Actionfahrten aufzeichnen, Unfallverursacher festhalten und identifizieren – was für den Autofahrer nützlich ist, kann es auch für Rad- und Motorradfahrer sein. Doch einige Gründe sprechen dagegen, die Dashcam am Fahrrad zu montieren, die eigentlich ins Auto gehört:

  • für das Fahrrad wird eine Lenkerhalterung benötigt
  • viele Dashcams fürs Auto sind nicht wasserdicht
  • das Fahrrad hat keinen Stromanschluss

Nun stellt sich die Frage – Dashcam oder Actioncam für das Fahrrad? Auf Heimwerker.de haben wir eine Liste der Vor- und Nachteile einer Fahrrad-Dashcam für Sie zusammengestellt:

  • eine Fahrradhalterung ist vorhanden
  • nimmt zwar kontinuierlich auf, speichert aber nur die letzten Minuten, was rechtlich zugelassen ist, die Actioncam speichert alles
  • Nachtaufnahmen gelingen mit hochempfindlichem Bildsensor besser
  • Dashcam hat keine Batterie integriert
  • Dashcam bietet eine Menge Funktionen, die für Radfahrer irrelevant sind

6. FAQ zum Thema Dashcam

6.1. Welcher ist der beste Ort, um die Dashcam zu befestigen?

Die Dashcam sollte mittig an der Windschutzscheibe, knapp unter dem Rückspiegel, angebracht werden. Wird die Kamera zu weit unten befestigt, kann es zu Spiegelungen vom Armaturenbrett kommen.

Die Windschutzscheibe sollte vor dem Befestigen der Kamera gut gereinigt werden, da Schmutz zu Artefakten auf der Aufnahme führen kann. Achten Sie darauf, dass keine Kabel die Sicht beim Autofahren behindern. Eine Befestigung am Armaturenbrett ist alternativ möglich.

Tipp: Um die Dashcam besonders professionell anzubringen, können Sie das Kabel unter der Dichtung von Scheibe und Türrahmen entlang verlegen. Die Dichtungen lassen sich meist etwas anheben, weshalb sich das Kabel recht leicht darunter schieben lässt und Sie so während der Fahrt nicht beeinträchtigt. 

6.2. Gibt es Dashcam-Videos im Internet?

YouTube ist eine Quelle von Dashcam-Videos, viele davon sind im Ausland wie z. B. Russland, USA oder China aufgenommen. Hierzulande ist es nicht erlaubt, Aufnahmen seiner Dashcam ins Internet zu stellen.

6.3. Wo kann ich eine Dashcam kaufen?

Kaufen Sie Ihre Dashcam im Elektronikfachhandel oder im Internet. Es gibt auch immer wieder Schnäppchenangebote bei Discountern wie Aldi oder Lidl.

 

Hat Ihnen dieser Vergleich gefallen?

Aktuelles User-Feedback

4,3/5 aus 8 Bewertungen
 

Noch mehr Auswahl?

Jetzt weitere Dashcam Vergleich 2019 bei eBay entdecken!

Kommentare
Jetzt den ersten Kommentar schreiben Helfen Sie anderen Verbrauchern auf Heimwerker.de bei ihrer Kaufentscheidung: Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Dashcam Test bzw. Vergleich 2019.
Neuen Kommentar veröffentlichen