Kaufberatung zum AA-Akku Test bzw. Vergleich 2019

  • AA-Akkus sind wiederaufladbar und können über viele Jahre hinweg eingesetzt werden. Neue Technologien haben die Selbstentladung weitestgehend minimiert, wodurch sie immer mehr an Beliebtheit gewinnen.
  • Mignons unterscheiden sich unter anderem in ihrer Verarbeitung. Der Nickel-Metallhydrid-AA-Akku hat eine höhere Selbstentladung als der Lithium-Ionen-Akku. Dieser besticht mit einer besonders niedrigen Selbstentladung von etwa 4 Prozent monatlich.
  • Beim Kauf sollte man auf die Kapazität achten: Je höher die Kapazität, desto mehr Energie. Außerdem sollte der Akku über einen Tiefentladungs- und Überladungsschutz verfügen und keinen Memory Effekt aufweisen.

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Mignon, AA-Zelle oder AA-Akku – der kleine Stromspeicher hat viele Namen und noch mehr Einsatzgebiete. Ob nun Fernbedienungen, Werkzeug oder Spielzeug – genau da wo Energie gebraucht wird, kann statt einer normalen Alkaline-Batterie auch ein AA-Akku eingesetzt werden. Im Gegensatz zur Alkaline-Batterie kann der AA-Akku wieder aufgeladen und somit wieder genutzt werden.

Eine Batterie braucht jeder Haushalt immer wieder mal, warum dann nicht zu einer wiederverwendbaren, ökologischeren Variante greifen und somit ein wenig die Umwelt schützen? Die Zeiten, in denen sich die AA-Zelle schnell selbst entladen hat und man sich über das schnell nötig gewordene Wiederaufladen geärgert hat, sind vorbei.

Die Technologie der neuen Generation minimiert genau diese störende Selbstentladung und setzt auf Langlebigkeit, wie AA-Akku-Tests 2019 zeigen. Mit der nachfolgenden Kaufberatung finden Sie den optimalen AA-Akku und erfahren, warum der AA-Akku im Vergleich nicht umsonst als umweltfreundliche Batterie gilt.

1. Energie wieder aufladen und in elektronischen Geräten nutzen

Ein AA-Akku oder auch eine Mignonzelle ist einer Einwegbatterie sehr ähnlich. Beide Varianten liefern Energie und passen in dieselbe Elektronik. Einziger Unterschied ist, dass ein Akku wiederaufgeladen werden kann.

Liefert die Batterie keine Energie mehr, muss sie entsorgt werden – der AA-Akku wird mittels eines Ladegeräts wieder mit Energie versorgt und ist danach voll einsatzfähig. Dabei verliert die Mignonzelle keine Kapazität. Erst nach etwa 150 AA-Akku-Ladezyklen muss man mit einem merklichen Kapazitätsverlust rechnen. Nichtsdestotrotz kann der Akku weiterhin eingesetzt werden und je nach Akku-Typ bis zu 1000 Mal wiederaufgeladen werden.

Weniger Selbstentladung! Da es früher öfters zum Problem der Selbstentladung kam, wurde die neue Generation dahingehend optimiert: Eine dicke Barriere trennt die positive von der negativen Elektrode. Dadurch wird der chemische Zerfall gestoppt, der für die Selbstentladung verantwortlich ist.

2. Der AA-Akku ist die umweltfreundliche Batterie

Langlebig, wiederverwendbar und viel Power? Griffen noch vor Jahren die meisten zur guten, alten Batterie, gewinnt der wiederaufladbare AA-Akku immer mehr an Bedeutung und überzeugt durch neue Technologien, die eine störende Selbstentladung stark minimieren. Und das beste: Ein AA-Akku schont die Umwelt und nebenbei noch die Geldbörse.

Ein AA-Akku passt überall hinein, wo normalerweise auch eine handelsübliche AA-Batterie passt, zum Beispiel in Fernbedienungen, Taschenlampen, Spielzeug oder auch Werkzeug. Eine Batterie kann jedoch nur einmal benutzt werden. Nach der Entladung oder einem unschönen Auslaufen von Batterieflüssigkeit muss diese einem Altstoffsammelzentrum zugefügt werden und darf auf keinen Fall im Hausmüll entsorgt werden.

3. Der beste AA-Akku verfügt über eine hohe Kapazität und schützt vor Überladung und Tiefentladung

3.1. Sicherheit geht vor

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AA-Akkus können über viele Jahre hinweg immer wieder neu mit Strom geladen und danach genutzt werden.

AA-Zellen sind wiederverwendbar, darum sollte ein guter AA-Akku immer über spezielle Schutzmechanismen verfügen. Einer der wichtigsten ist der Tiefentladungsschutz. Dieser bewahrt die Akkuzelle vor dem Entziehen von zu viel Spannung. Dadurch würde sie unter die normale Entladungsspannung fallen. Dies könnte unter anderem zu Kurzschlüssen führen. Diese Akkus sollten nicht mehr benutzt und entsprechend entsorgt werden.

Ein Tiefentladungsschutz schaltet die AA-Zelle bei zu niedriger Zellspannung ab und verhindert somit ein weiteres Entladen. Der Überladungsschutz verhindert eine Überladung, welche sich durch eine zu hohe Energiezufuhr äußert. Die dadurch entstandene Hitze könnte einen Brand verursachen.

Mit dem entsprechenden Schutz wird die Verbindung zwischen Akkuzelle und Kontakten unterbrochen. Besonders anfällig sind hier Lithium-Ionen-Akkus bei AA-Akkus.

Außerdem sollte ein wirklich guter AA-Akku keinen Memory Effekt aufweisen. Dieser verhindert, dass nach einer Teilentladung die volle Kapazität weitergenutzt werden kann. Die AA-Akku-Spannung sinkt unter die Mindestvoraussetzung.

Der Akku benötigt jedoch eine gewisse Zellenspannung, um die Energie an das Endgerät abgeben zu können. Der Memory Effekt macht somit die AA-Zelle unbrauchbar, da diese die Energie nicht mehr weitergeben kann.

3.2. Auf die Packungsgröße achten

AA-Akkus werden in der Regel in verschiedenen Packungsgrößen angeboten. Besonders beliebt sind die nützlichen 4-Stück- und 8-Stück-Packungen. Diese Stückzahlen decken normalerweise den Bedarf eines Haushalts. Es werden aber auch weitere Packungsgrößen mit anderen Stückzahlen angeboten. Hier sollte vor allem überlegt werden, wofür und für welchen Zeitraum die Akkus eingesetzt werden.

Kleiner Tipp auf Heimwerker.de: Ein Nickel-Metallhydrid-Akku ist beispielsweise nicht für den Betrieb einer Taschenlampe beim Camping geeignet.

3.3. Technische Details

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Der Lithium-Ionen-Akku hat eine besonders niedrige Selbstentladung von ca. 4 % im Monat.

Verschiedene Akkus, verschiedene Kapazitäten: Die Kapazitätsangaben sind so vielfältig wie die Modelle selbst und erstrecken sich von 800 bis 3.000 Milliamperestunden (mAh). Dabei gilt: Je höher die Kapazität, desto mehr Energie für das Gerät. Die Ampere eines AA-Akkus sollten Sie sich auf jeden Fall vor dem Kauf anschauen.

Die wichtigsten Kaufkriterien für einen guten AA-Akku:

  • Tiefentladungsschutz, Überladungsschutz und kein Memory Effekt
  • Packungsgröße nicht zu klein und nicht zu groß
  • hohe Kapazität = viel Energie

4. Ladegerät vs. AA-Akku mit USB-Anschluss

Der klassische AA-Akku wird mit einem Ladegerät aufgeladen. Da es jedoch nicht überall eine Steckdose gibt, gibt es neuartige Akkus mit integriertem Micro-USB-Anschluss. Diese sind besonders beliebt beim Campen oder für unterwegs.

Die kabellose Variante kann direkt an eine Powerbank oder auch einen Laptop angeschlossen werden und kann somit mobil schnell und einfach geladen werden. Sie ist jedoch meist teurer und es sind noch eher wenig Modelle am Markt.

Die Vor- und Nachteile von AA-Akkus mit USB-Anschluss:

  • kann überall aufgeladen werden
  • praktisch für unterwegs
  • meist teurer und noch eher selten

5. Das wichtigste Zubehör für den AA-Akku ist das richtige Ladegerät

Akku mit USB-Anschluss

Natürlich kann man auch gleich auf AA-Akkus mit USB-Anschluss ausweichen, um diese jederzeit und überall laden zu können.

Der beste AA-Akku ist nichts ohne das passende Ladegerät. Dabei ist es unerheblich, ob nun als USB-Variante oder mit Pocket, Mobile- oder Multi-Charger. Ein Universalgerät kann für verschieden Arten von Akkus eingesetzt werden. Sowohl AA-Akkus, AAA-Batterien als auch Knopfzellen können so schnell aufgeladen und funktionstüchtig gemacht werden.

Außerdem gibt es Modelle, die sich als Ultra Fast Charger bezeichnen und sich mit einem besonders schnellen Aufladen vom Markt abheben wollen. Außerdem können mit den meisten Geräten mehrere AA-Akkus oder Knopfzellen gleichzeitig geladen werden. Es gibt jedoch auch solche für einzelne oder wenige Zellen, sogenannte Mini Charger.

Die Möglichkeiten sind vielseitig, die wichtigste Funktion ist und bleibt jedoch, dass das Ladegerät den AA-Akku gut auflädt.

Auf Heimwerker.de vertreten wir außerdem die Meinung, dass ein Akku-Prüfer ein praktischer Helfer sein kann. Er testet, ob noch genug Energie im AA-Akku ist. So kann schnell nachgeschaut werden, ob die AA-Zelle noch benutzt werden kann oder ein Aufladen nötig ist. Auch ein Akku-Pack kann nützlich sein. Auf Reisen oder auch für unterwegs ist man damit auf der sicheren Seite.

Im Gegensatz zu anderen Akkus sind die meisten AA-Akkus „ready to use“. Das heißt, sie sind vorgeladen und können sofort eingesetzt werden.

6. AA-Akku-Test: durch gute AA-Akkus bis zu 150 Einwegbatterien einsparen

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AA-Akkus werden häufig in Fernbedienungen, Werkzeug oder Spielzeug eingesetzt.

2014 testete Stiftung Warentest die AA-Akkus auf ihre Nützlichkeit und Langlebigkeit. Das Ergebnis war verblüffend: Wirklich gute AA-Akkus können über mehrere Jahre hinweg genutzt werden und ersparen dem Nutzer somit um die 150 Batterien. Dabei war ausschlaggebend, dass die neue Generation der Akkus getestet wurde.

Alte Modelle aus Nickelmetallhydrid alterten und gingen bei Nichtnutzung und Überfütterung mit Strom während dem Wiederaufladen kaputt.

Es ging hervor, dass die größte Stärke die minimierte Selbstentladung der Akkus ist. Außerdem waren die getesteten Modelle bereits vorgeladen und konnten somit sofort benutzt werden. Laut AA-Akku-Test bleibt die Kapazität erhalten, wenn die Akkus langsam geladen werden und auf die Schnellladefunktion von AA-Akkus weitestgehend verzichtet wird.

Bei Stiftung Warentest schnitten die Produkte allesamt mit „gut“ bis „sehr gut“ ab. AA-Akku-Testsieger wurden der GP ReCyko+ 2000 mAh und der Hei Energy Akku 2000 vom Hersteller Heitech. Beide schnitten mit dem Ergebnis „sehr gut“ ab, wobei beide besonders in den Kategorien Kapazitätsverlust, Anfangskapazität und Schwermetalle überzeugten.

Außerdem schneiden Marken wie ANSMANN, Panasonic, EBL, CoolReall, Varta, SOEKAVIA und Duracell immer wieder gut in diversen AA-Akku-Vergleichen ab und überzeugen mit ihren Modellen. Dabei zeigen Mignons-Tests immer wieder, dass ein gutes Modell nicht teuer sein muss: Einen guten AA-Akku kaufen Sie teilweise günstig als Saisonware. Angebote gibt es unter anderem beim Discounter oder auch bei Tchibo.

Hier eine kurze Übersicht über die verschiedenen Typen von Akkus:

Akku Typ Kurzbeschreibung
Nickel-Cadmium-Akku
  • aufgrund ihrer umweltschädigenden Eigenschaften seit 2009 verboten
Nickel-Metallhydrid-Akku
  • weitverbreitetsten Akkus
  • sowohl in elektrischen Kleingeräten als auch Werkzeugen verwendbar
  • können 1.000 bis 1.500 Mal wiederaufgeladen werden
Lithium-Ionen-Akku
  • keine klassischen AA- oder AAA-Akkus
  • kompakt
  • können bis zu 1.000 Mal wiederaufgeladen werden
  • großer Vorteil: kein Memory- oder Batterieträgheitseffekt
Lithium-Polymer-Akku
  • können beliebig geformt und somit überall eingesetzt werden, wo gängige Akkus nicht passen (z. B. Tablet) 
  • kein Memory- oder Batterieträgheitseffekt, ähnlich wie bei Li-Ionen-Akkus
  • sind jedoch teurer und verfügen über nur rund 600 Ladezyklen

7. Häufige Fragen und Antworten zum AA-Akku

7.1. Was ist der Unterschied zwischen AA-Akkus und AAA-Akkus bzw. AA-Akku-Micros?

Bei AAA-Akkus und AA-Akkus verhält es sich ähnlich wie bei AA-Batterien und AAA-Batterien. AA-Akkus sind deutlich größer als die sind sogenannte Micros (AAA-Akkus) . Sie verfügen beide über dieselben elektrochemischen Systeme (Zink-Kohle und Alkali-Mangan).

Der wohl größte Unterschied neben der Größe ist die Kapazität. Mignons haben eine Spannweite von 800 bis 3.00 mAh, wohingegen die AA-Akku-Micros im Gegensatz zu den AA-Akkus nur über eine Kapazität bis maximal 1.450 mAh verfügen.

AAA-Akkus werden vor allem für Uhren, kabellose Mäuse und Radios eingesetzt. AA-Zellen für Kameras, Fernbedienungen und Wecker.

7.2. Welcher Akku sollte in welches Gerät?

Da die Selbstentladung bei den Akku-Arten unterschiedlich hoch ausfällt, eignen sie sich für verschiedene Einsatzgebiete.

Der Nickel-Metallhydrid-Akku eignet sich aufgrund seiner relativ großen Selbstentladung von etwa 25 Prozent monatlich für Technik, die oft geladen wird. Bestes Beispiel: ein schnurloses Telefon.

Ein AA-Akku mit Lithium-Ionen-Akku versorgt Geräte im längeren Betrieb, beispielsweise Rauchmelder, besonders gut. Diese Akku-Art verfügt über eine geringe Selbstentladung mit maximal 4 Prozent im Monat.

Der Lithium-Polymer-Akku findet hingegen besonders im Modellbau seine Verwendung. Er verfügt über eine ähnlich geringe Selbstentladung wie der NiMh-Akku, besticht jedoch durch seine sehr flexible Bauform.

7.3. Wie entsorge ich Batterien ordnungsgemäß?

Um die Umwelt zu schützen, müssen Batterien jeder Art gesondert entsorgt werden und gehören auf keinen Fall in den Hausmüll. Gebrauchte Batterien können in dem Geschäft, in dem sie gekauft worden sind, wieder zurückgegeben werden. Die Sammelbehälter befinden sich meist im Eingangs- oder Kassenbereich.

Aber auch auf Containersammelstellen sind oft entsprechende Behälter aufgestellt. Und auch in vielen Sammelschadstoffstellen können die AA-Akkus und Batterien abgegeben werden.

Auf Heimwerker.de raten wir jedoch, sich vorab zu informieren, ob die jeweilige Anlaufstelle die gebrauchten Batterien oder AA-Akkus auch wirklich zurücknimmt.