Immer beliebter werden Holzterrassen. Weil das Material warm und "weich" wirkt, sich in die Natur des Gartens wunderbar einfügt und relativ preiswert ist. Auch im Innern des Hauses merken wir ja, wie ein Holzboden zum Wohlfühlen und zur Gemütlichkeit beträgt.
Eine Terrasse aus Holz anlegen ist relativ schnell und einfach gemacht. Bedacht werden sollte allerdings: Holz ist pflegeintensiver und weniger langlebig als Steinbeläge.
Der Unterschied zwischen heimischen Nadelhölzern und teureren Harthölzern ist diesbezüglich übrigens eher gering. Balken und Bretter aus Fichtenholz oder Kiefernholz sind relativ günstig und haben den Vorteil, dass sie leicht zu verarbeiten sind und beschädigte Teile schnell ersetzt werden können.
Beliebt ist hierzulande beim Bau einer Holzterrasse vorallem die Douglasie. Sie ist widerstandsfähig und aus heimischen Anbauten, so dass man keine Bedenken wegen Abbau von Tropenhölzern zu haben braucht.
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Das Holz für die Terrasse sollte imprägniert werden, schließlich ist es 365 Tage im Jahr der Witterung ausgesetzt. Somit kommt es in Kontakt mit Sonnenlicht, Regen und zum Teil hohen Temperaturschwankungen.
Die für den Bau der Terrasse verwendeten Balken sollten bereits vor dem Verarbeiten tiefdruckimprägniert sein. Bei einigen Holzarten sollte ein Schutz gegen Pilzbefall (Bläueschutz) als Grundierung aufgetragen werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann man die Bretter ölen, lasieren oder mit Holzfarbe bestreichen. Mit dem richtigen Schutz-Anstrich kann man auch nachträglich das gewählte Holz noch veredeln und dessen Erscheinungsbild verändern.
Wichtiger als der meist auf optische Ergebnisse zielende Schutz der Holzdielen und Bretter aber ist der konstruktive Holzschutz für die gesamte Konstruktion des Terrassenbodens.
Das heißt, dass das Holz nirgends mit dem Erdboden in Berührung kommt und von allen Seiten gut belüftet ist, damit es schnell trocknet. Denn Feuchtigkeit ist das Einzige, was dem Holz wirklich schadet, und das schnell. Daher ist das A und O ein gut geplante und sorgfältig ausgeführte Unterkonstruktion mit ausreichender Belüftung.
Diese sollte aus mehreren Schichten bestehen: Sandbett, eventuell Kies zur vermehrten Wasseraufnahme, Wurzelvlies (verhindert, dass Pflanzen zwischen den Holzbalken hindurch wachsen), Betonplatten und zuletzt die Traghölzer, auf denen die endgültigen Bretter angebracht werden.
Inzwischen werden viele Materialien für Terrassendielen angeboten, die die Optik von Holz mit der Pflegeleichtigkeit von Kunststoff, Beton oder Keramik verbinden.