Ölbrenner warten

Ölbrenner selber warten

Bitte beachten Sie: Bei allen wichtigen Arbeiten unbedingt die Anlage stromlos machen, also Haupt- bzw. Heizungsnotschalter ausschalten!

Ebenso wichtig wie die Heizkesselreinigung ist die Reinigung des Ölbrenners und Ölfilters, das Erneuern der Verschleißteile z. B. der Ölbrennerdüse, des Ölfiltereinsatzes und, wenn nötig, auch der abgebrannten Zündelektrode sowie eine Einregulierung des Ölbrenners auf optimalen Wirkungsgrad und Verbrennung.

Bei der Ölbrennerwartung gibt es eine ganze Menge Punkte zu beachten, die hier nicht alle angesprochen werden können, da sie den Rahmen dieses Beitrags sprengen würden.

Bei Heizungsanlagen, bei denen Ölbrenner, Heizkessel und Schornstein richtig berechnet und gut auf einander abgestimmt sind, gibt es bei der Einregulierung auf optimalen Wirkungsgrad und Verbrennung die wenigsten Probleme. Leider ist das nicht immer der Fall.

Sicherheitshinweis

Die Wartung des Ölbrenners sollte nur durchgeführt werden, wenn Sie über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen Heizungstechniker.

Ölbrenner selber warten

Für alle, die Ihren Ölbrenner selbst warten möchten und die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen, hier ein paar kleine Tipps:

Nehmen Sie die Abdeckhaube des Ölbrenners ab und überprüfen Sie die Emissionswerte. Diese Werte sollten mit denen der Vorjahre übereinstimmen. Wenn nicht, gibt dies Hinweise auf mögliche Fehlfunktionen. Außerdem sollte der Brenner vor der Durchführung der Wartungsarbeiten spannungsfrei geschaltet werden.

Fast alle modernen Ölbrenner lassen sich leicht mit wenigen Handgriffen in eine Wartungsposition bringen, um die Stauscheibe vom Düsenstock zu entfernen und zu reinigen. Welche Handgriffe vorgenommen werden müssen, unterscheidet sich zwischen den Geräten und ist der Bedienungsanleitung des Herstellers zu entnehmen. Vorsicht, nicht jede Stauscheibe hat einen Anschlag am Düsenstock, wie zum Beispiel bei Viessmann Ölbrenner oder Buderus Öl-Blaubrenner.

Ist kein Anschlag vorhanden, markieren Sie sich die Stellung der Stauscheibe bzw. stellen Sie diese nach den Grundeinstelldaten des Ölbrenners ein. Diese Angaben werden in der Regel immer vom Hersteller als Beilageblatt mitgeliefert. Hierauf befinden sich auch Richtwerte, wie Düsentyp und -größe, Pumpendruck, Lufteinstellwerte und Abstandswerte.

Zu den Wartungsarbeiten, die jedes Jahr durchgeführt werden sollten, gehören das Reinigen des Brenners, der Stauscheibe, des Ölfilters und der Öldüse, die je nach Verschmutzungsgrad ausgetauscht werden sollte. Außerdem sollte das Gerät auf seine korrekte Funktionsweise überprüft werden, dazu gehören eine Überprüfung der Pumpe, des Motors, der Flammenüberwachung, der Steuereinheit sowie der Elektroden.

Für eine einfache Einregulierung des Ölbrenners reichen schon folgende Artikel: Eine Rußpumpe mit Filterpapier, ein einfacher CO²-Indikator (Messgerät- Schüttelflasche), Öldruckmanometer sowie Abgasthermometer.

Mit einem elektronischen Messgerät würde zwar die Einregulierung am Heizkessel wesentlich schneller und besser gehen, allerdings sind die Anschaffungskosten hier auch wesendlich höher. Verschleißteile, zum Beispiel Ölbrennerdüsen und Ölfiltereinsätze, Ersatzteile sowie Ölbrenner und Heizkessel finden Sie unter www.heiztechnikbedarf.de.

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Heimwerker.de-Redaktion , d. 10-03-14 09:09:

Hallo,

vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Wartungstipps auf dieser Seite überarbeitet.

Viele Grüße,
Heimwerker.de-Redaktion

wg , d. 09-03-14 19:06:

Zu was soll denn dieser Beitrag gut sein? Einfach aufzählen, was man so braucht, führt zu nichts. Wie es vor sich geht, das wäre die eigentliche Frage. Aber: Fehlanzeige...

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