Lacke: Acryllack – Alydharzlack – Kunstharzlack

Die große Vielfalt an Lacken macht diesen Sortimentsbereich erklärungsbedürftig. Deshalb lassen Sie sich beraten! Markenlackanbieter wie beispielsweise Alpina investieren zwar viel in eine weitgehend selbsterklärende Verpackungsgestaltung, jedoch muss zunächst geklärt werden, welcher der grundsätzlich zwei unterschiedlichen Lacktypen in Frage kommt. Einerseits gibt es wasserhaltige, beziehungsweise wasserverdünnbare Acryllacke, andererseits lösemittelhaltige Alkydharzlacke, die auch als die "klassischen" Kunstharzlacke bezeichnet werden. Beide Lacktypen führt der Baumarkt im Angebot, denn sie unterscheiden sich in ihren Eigenschaften - nicht nur hinsichtlich der Verarbeitung, sondern auch der Oberflächen-Qualität.

Acryllacke

Wasserverdünnbare Acryllacke sind gut geeignet für alle Heimwerker, die umweltschonend lackieren wollen. Denn sie enthalten weniger Lösemittel und sind daher sehr geruchsmild. Zudem lassen sich Werkzeuge und Pinsel wieder leicht mit Wasser säubern. Die Weißlacke haben sogar noch einen besonderen Vorteil: Sie vergilben nicht. Das Umweltbundesamt zeichnet wasserverdünnbare Lacke auch mit dem "Blauen Umweltengel" aus.

Kunstharzlacke - Alkydharzlacke

Alkydharzlacke lassen sich leicht verarbeiten und haben ein sehr hohes Deckvermögen. Ihr guter Verlauf sorgt zudem für gleichmäßig glatte Oberflächen. Kunstharzlacke besitzen eine hohe Stoß-, Schlag- und Scheuerfestigkeit. All das macht sie strapazierfähig und wie geschaffen für alles, was besonderen Belastungen ausgesetzt wird.

Gefahrensymbol "Umweltgefährlich"

Kunstharzlacke der ältern Generation haben jedoch den Nachteil, dass sie durch ihre aromatenhaltigen Lösemittel Geruchs- und Umweltbelastungen mit sich bringen. Deshalb ist seit dem 1.7.2002 eine Kennzeichnungsvorschrift gemäß EU-Richtlinie in Kraft, derzufolge herkömmliche Kunstharzlacke mit dem orangen Gefahrensymbol "Umweltgefährlich" versehen werden müssen. Seither sind viele umweltfreundliche Lacke auf den Markt gebracht worden.

Aromatenfreie Kunstharzlacke verzichten auf den aggressivsten Bestandteil konventioneller Lösungsmittel, die aromatischen Kohlenwasserstoffe. Die aromatenfreien Lacke haben folgende Vorteile: Deutlich geringerer Geruch, verbesserter Gesundheitsschutz für den Verarbeiter, geringeres Allergie-Potenzial, verbesserter Umweltschutz, geringere Ozonbelastung, gestrichene Räume können schneller wieder genutzt werden.

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Klarlacke, Lasuren und Lackfarben

Lack ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Beschichtungsstoffen auf der Basis organischer Bindemittel. Je nach Art der organischen Bindemittel enthalten Lacke organische Lösemittel und / oder Wasser sowie gegebenenfalls zusätzlich Pigmente, Füllstoffe und andere Zusätze.

Die Gruppe der Lacke lässt sich in folgende drei Gruppen einteilen:

  • Klarlacke sind unpigmentierte Lacke, die je nach Bindemittel eine Eigenfärbung aufweisen können
  • Lasuren sind Lacke mit einem geringen Pigmentanteil, die den Untergrund durchscheinen lassen. Sie werden in der Regel auf Holz eingesetzt
  • Lackfarben sind deckende, pigmentierte Lacke. Lacke sind in erster Linie Oberflächenschutzmaterialien und haben in dieser Funktion die vielfältigsten Aufgaben zu erfüllen.

Heute gibt es fast für jeden Zweck und Anwendungsbereich speziell abgestimmte Lackmaterialien. Ohne Lacke gäbe es keine Konservendosen, denn alle Dosen sind zum Schutz vor Korrosion auf der Innenseite beschichtet. Ebenso ist das Telefonieren oder die Herstellung von Elektromotoren ohne Elektro-Isolierlacke nicht möglich.

Die sogenannten "Bautenlacke" stellen nur ein kleines Segment des Lackmarktes dar. Bautenlacke dienen dem Schutz und der dekorativen Gestaltung von Bauteilen und Möbeln. Sie sind in unterschiedlichen Glanzgraden und grenzenloser Farbtonvielfalt erhältlich. Während die Decklacke, die Schlussbeschichtungen, auf fast jede Grundierung aufgebracht werden können, gilt es bei der Auswahl der Grundierung darauf zu achten, dass sie für den jeweiligen Untergrund geeignet ist. Ebenso muss vor dem Anstrich klar sein, welchen Belastungen der Lackfilm ausgesetzt sein wird.

Insbesondere bei der Farbtonauswahl muss berücksichtigt werden, dass nicht jeder Farbton UV-beständig und somit eine Farbtonveränderung durch starke Sonneneinstrahlung unvermeidbar ist. Für die meisten Anwendungsgebiete gibt es mehrere alternative Lacksysteme, die den Verbraucher vor die Qual der Wahl stellen. Soll er nun einen Alkydharzlack, ein wasserverdünnbares Lacksystem auf Acryl-Basis oder einen High-Solid-Lack einsetzen?

Bewährt haben sich seit Jahrzehnten die Alkydharzlacke. Sie sind hoch belastbar, leicht zu verarbeiten und werden vom Profi zu ca. 90 % für Lackierarbeiten eingesetzt. Wegen der deutlichen Geruchsbelastung bei den Alkydharz- und High-Solid-Lacken entscheiden sich viele Verbraucher für den Einsatz eines wasserverdünnbaren Lackes. Der Einsatz von Acryllacken bedeutet aber, dass Abstriche in der Oberflächenqualität und bei den Verarbeitungseigenschaften gemacht werden müssen.

Fachgerecht lackieren

Untergrund vorbereiten
Auch beim Lackieren gilt: Je besser der Untergrund vorbehandelt wurde, desto leichter lässt er sich lackieren und desto schöner und dauerhafter ist das Ergebnis. Deswegen muss der Untergrund zunächst von Staub und Fett befreit werden. Die Oberfläche sollte fein geschliffen werden (180er-Schleifpapier zum Vorschleifen und 280er-Schleifpapier zum Anschleifen), der Staub ist anschließend zu entfernen. Risse oder Unebenheiten sind ebenfalls anzuschleifen und mit Spachtelmasse zu glätten. Diese muss trocknen, nachgeschliffen und entstaubt werden.

Lack auftragen
Für ein sauberes Ergebnis beim Lackieren müssen Rolle und Pinsel immer gleichmäßig mit Farbe benetzt sein. Streichen Sie nie tropfnass. Beginnen Sie den Anstrich mit dem Pinsel immer an Ecken und Kanten, aber Vorsicht: Nicht zu weit in die Fläche streichen, so vermeiden Sie Ansätze. Anschließend den Lack in waagerechten Bahnen auftragen. Große Flächen werden lackiert, indem der Lack zügig in Bahnen aufgetragen, quer verteilt und eventuell in entgegengesetzter Längsrichtung durchgezogen wird. Zum Abschluss mit dem Pinsel oder der Rolle noch einmal senkrecht über die Fläche streichen, damit eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Da Lacke (vor allem wasserhaltiger Lack) sehr schnell antrocknen, teilen Sie größere Flächen in kleinere Abschnitte und lackieren Sie nass in nass und lassen zwischen dem Lackieren der Ecken und Kanten sowie dem Lackieren großer Flächen keine Pause, um sichtbare Ansätze zu vermeiden.

Grundsätzlich gilt: Für alle Arbeitsschritte des Lackierens einer Fläche sollte immer der gleiche Lacktyp verwendet werden. Ein Mischen von wasserverdünnbarem Acryllack und Kunstharzlack ist nicht zu empfehlen.

Auftrag mit dem richtigen Pinsel
Für ein schönes Ergebnis kommt es auch auf die Wahl des richtigen Werkzeugs an. Beim Lackieren mit dem Pinsel diesen maximal halb in die Farbdose eintauchen und gut am Rand abstreichen. Um den Dosenrand sauber zu halten, können Sie ein Klebeband quer über die Dose spannen und daran den Pinsel abstreichen. Kunstharzlacke werden am besten mit Naturborsten- Pinseln aufgetragen, feinste Lackierungen sind mit Chinaborsten möglich. Bei den wasserverdünnbaren Lacken empfehlen sich spezielle Acrylpinsel, weil sie den Lack besser aufnehmen und einen glatten Verlauf ermöglichen. Flachpinsel sind ideal für große Flächen, Rundpinsel eher für feine Arbeiten wie Kanten und schmale Stellen geeignet. Hochwertige Lacke lassen sich auch im Spritzauftrag verarbeiten. Dazu sind die jeweiligen technischen Informationen der Geräte-Hersteller zu beachten.

Tipp: Um möglichst wenig Lack auswaschen zu müssen, sollte der Pinsel gut auf Zeitungspapier ausgestrichen werden. Wenn am nächsten Tag weiter gearbeitet werden soll, können die Pinsel hängend im Wasser (bei Acryllacken) oder in Pinselreiniger (bei Kunstharzlacken) gelagert werden.

Auftrag mit der Rolle und der Walze
Gießen Sie den Lack in eine kleinere Farbwanne. Dann den Moltoprenroller darin eintauchen und sorgfältig auf der geriffelten Fläche abstreichen. Speziell für große Flächen geeignet gibt es verschiedene Walzen für wasserverdünnbare Lacke und Kunstharzlacke. Beim Arbeiten mit Lackwalzen aus Schaumstoff oder Moltopren können kleine Bläschen auf der Oberfläche entstehen. Rollen Sie in diesem Fall noch einmal ganz leicht über die Fläche, ohne den Roller erneut in den Lack zu tauchen. Die Bläschen springen dann auf und der Anstrich wird glatt.

Farbtöne: Standard und Trend

Die Standard-Farbtonauswahl zeigt sowohl bei wasserverdünnbaren Acryllacken als auch bei Kunstharzlacken zunächst eine Auswahl an klassischen RAL-Tönen, die viel gebraucht werden. Bei Markenartikel-Kollektionen sind das beispielsweise 14 unterschiedliche Farbtöne jeweils in Glanz und Seidenmatt bei Acryllacken sowie in Hochglanz und Seidenmatt bei Kunstharzlacken. Hinzu kommen insgesamt 28 Trend-Farbtöne, die speziell für die harmonische Wohnraumgestaltung innen und außen entwickelt wurden. Da der Endverbraucher häufig keinen Mut zur Farbe besitzt, benötigt er entsprechende Anregungen. Eine elegante Präsentation von Trendfarbtönen macht die Ausahl zum Genuss. Hierfür gibt es von Markenherstellern Prospekte - beispielsweise "Color & Emotion", die in die Praxis umgesetzten "Farbgestaltungs-Rezepte" im Wohnbereich darstellen - dies gilt sowohl für die farbigen Wände als auch für die dazu gehörenden lacktypischen Oberflächen. Zunehmend werden auch alte handwerkliche Malertechniken gewünscht wie zum Beispiel Stupfen, Schablonieren, Wischen und Wickeln. Auch diese lassen sich mit wasserverdünnbaren Acryllacken in einem besonders attraktiven Oberflächenbild herstellen.

Nach dem Streichen

Entsorgen Sie sämtliche Materialien vorschriftsmäßig. Ausgetrocknete und leere Gebinde zum Recycling geben, hart gewordene Pinsel und Rollen in den Hausmüll. Flüssige Reste sind als Sondermüll in den Sammelstellen zu entsorgen.
Zum Aufbewahren von Lackresten die Dose fest verschließen und kurz umdrehen. So bleibt die Dose luftdicht verschlossen. Lacke sollten Sie trocken, kühl und frostfrei lagern.

Fensterlacke: Fast universell einsetzbar

Qualitätsfensterlacke - so die Bezeichnung - werden insbesondere für Fenster und Türen eingesetzt, sowohl für Innen- als auch für Außenanstriche genutzt. Dabei spielt der Untergrund des zu streichenden Materials heute so gut wie keine Rolle mehr. Ob Holz, Zink, Aluminium, Stahl, Kunststoffe oder Mauerwerk, Qualitätsfensterlack ist fast universell bei jeglichen Untergründen anwendbar. Doch einige Hinweise sind zu beachten!

Fenster- und Türenlack gibt es lösemittelhaltig und wasserverdünnbar. Der Trend geht aber eindeutig zu letzteren, weil diese umweltschonend sind und damit den ökologischen Anforderungen gerecht werden. Der "Blaue Engel" attestiert dies. Wasserverdünnbare Fensterlacke wie beispielsweise jene von Krautol sind seidenglänzend und bestechen durch eine besonders hohe Blockfestigkeit auf Acrylharzbasis.

Qualitätsfensterlacke werden besonders für Fenster und Türen eingesetzt. Sowohl für Innen- als auch für Außenanstriche, wie Verkleidungen, Veranden oder Glashäuser, sind diese Lacke einsetzbar. Der Untergrund kann Holz, Zink, Aluminium, grundierter Stahl, Kunststoffe sowie Putz, Mauerwerk, Beton oder Faserzement sein. Wasserverdünnbare Qualitätsfensterlacke haben eine ausgezeichnete Block- und Witterungsbeständigkeit. Sie sind geruchsarm, gilbungsbeständig, sind hoch elastisch, trocknen schnell an und durch. Sie sind feuchteregulierend, werfen keine Blasen, platzen nicht ab und sind beständig gegen haushaltsübliche Reinigungsmittel.

Technische Daten

Dichte 1,25 g/cm3
Viskosität ca. 3000 mPa.s
Glanzgrad seidenglänzend
Staubtrocken nach ca. 30 Minuten
Grifffest u. überstreichbar nach ca. 3 Stunden
Belastbar und Trocknung über Nacht, je nach Witterung
Mindestverarbeitungstemperatur + 5°C
Verbrauch 10-130 ml/m2

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Fenster lackieren

Der Untergrund sollte tragfähig, trocken, frei von losen Teilen, Staub, Öl, Fett und sonstigen als Trennmittel wirkenden Substanzen sein. Rohes Holz wird vorher mit Holzgrund grundiert. Eisen und Stahl wird nach ausgiebiger Entrostung mit Metallgrund grundiert. Zink sollte vorher mit Kunststoff- Vlies und verdünntem Salmiakgeist gereinigt und dann mit Wasser abgewaschen werden. Erst danach wird mit Zink- und Alugrund vorgestrichen. Aluminium muss vorab mit Nitroverdünnung entfettet und mit Kunststoff-Vlies oder Schleifpapier angeraut werden. Dann erfolgt die Grundierung mit Zink- und Alugrund. Auch Kunststoffe sind mit Nitroverdünnung zu reinigen und entfetten. Das Grundieren erfolgt mit speziellem Kunststoffgrund.

Arbeitsschritte:

  1. Lose sitzende Anstriche werden vorsichtig mit grobem Schleifpapier oder einer Drahtbürste entfernt - Staub und Fett werden mit Universal-Verdünner abgewaschen.
  2. Gut haftende Altanstriche können mit 180er Schleifpapier angeschliffen und danach mit Universal-Verdünner behandelt werden, um sie später zu überstreichen.
  3. Glasabdichtungen, Holz- und Gehrungsrisse sollten vorher unbedingt ausgebessert werden. Fehlstellen sind vorher auszuflecken. Alte Kunstharzanstriche können nach entsprechender Vorbehandlung bedenkenlos überarbeitet werden.
  4. Die Verträglichkeit mit Dichtstoffen ist allerdings im Einzelfall zu überprüfen. Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass vor der Verarbeitung der Fenster- oder Türenlack gut umzurühren ist.
  5. Der Voranstrich ist mit 10 % Wasser zu verdünnen, der Schlussanstrich wird unverdünnt verarbeitet. Der Voranstrich wird nach Trocknung erneut mit Schleifpapier angeraut, bevor der Schlussanstrich aufgetragen wird.

Holztüren lackieren

Voranstrich
Endanstrich

Wie auch bei Fenstern werden lose Altanstriche entfernt, sie werden vorsichtig mit einem Spachtel abgekratzt. Anschließend Staub und Schmutz mit Universal-Verdünner abwaschen. Danach die Fläche mit 120er Schleifpapier aufrauen und den Schleifstaub entfernen. Für unbehandeltes Holz und abgeschliffene Stellen ist ein Grundanstrich erforderlich. Er dringt tief in das Holz ein und füllt die Poren, so dass die folgenden Lackierungen auf der Oberfläche bleiben. Hierfür Acryl-Vorstreichfarbe mit 10 % Wasser oder  Vorstreichfarbe mit 10 % Terpentinersatz verdünnen. Nach dem Trocknen die Fläche mit 180er Schleifpapier aufrauen und entstauben. Risse und Unebenheiten mit Lack- Spachtel oder Holzkitt füllen.

Anschließend erneut aufrauen und entstauben. Für den Voranstrich tragen Sie  Acryl-Vorstreichfarbe oder Vorstreichfarbe unverdünnt auf. Danach die Flächen mit 300er Schleifpapier aufrauen und entstauben. Je nach Untergrund brauchen Sie ein bis zwei Anstriche mit Acryllack, Kunstharzlack oder High Solid Lack. Vor der Endlackierung die Oberfläche mit 500er Schleifpapier aufrauen und entstauben.

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Redaktion - heimwerker.de , d. 01-02-16 09:24:

Hallo Manuela,

als unabhängiges Informationsportal können und möchten wir keinen speziellen Hersteller empfehlen. Wenn Du Dich jedoch an unser Forum wendest, kannst Du dort gerne andere Mitglieder nach ihren Erfahrungen fragen. Du bekommst sicher viele hilfreiche Tipps.
Zu unserem Forum gelangst Du über den Button rechts oben auf dieser Seite.

Viele Grüße,
Dein Team von heimwerker.de

Manuela , d. 31-01-16 21:00:

Hallo !
Welchen Lack würden Sie mir empfehlen
zum Türen streichen ?
Ich hatte die Türen gestrichen mit einem anscheind nicht sehr guten Lack.
Die Türen sind nach einiger Zeit total vergilbt gewesen als hätten 100 Leute laufend geraucht. Ein Lack der nicht vergilbt wäre sehr hilfreich.
Viele Grüße Manuela

Redaktion - heimwerker.de , d. 13-01-16 10:23:

Hallo Günter,

wir wissen leider nicht, welcher Lack sich bereits auf der Tür befunden hat und welche Grundierung Du verwendet hast. Es liegt jedoch der Verdacht nahe, dass die Ursache in der Grundierung zu suchen ist. Diese dient häufig dazu den saugenden Untergrund zu egalisieren. Das bedeutet, Du grundierst Holz, damit der Lack nicht vom Holz aufgesaugt wird und Du eine gute Verbindung zwischen Holz und Lackfarbe erhältst. Da Du den alten Lack jedoch nur angeschliffen hast, gibt es keinen saugenden Untergrund und die Grundierung findet vermutlich keinen Halt. Ohne weitere Kenntnisse bleibt das jedoch nur eine Vermutung.

Wenn Du Dich an unser Forum wendest, hast Du die Möglichkeit auf Rückfragen zu reagieren und es findet sich ganz sicher ein Experte, der Dir gezielt helfen kann.
Den Link zum Forum findest Du in der Box oberhalb der Kommentare.

Viele Grüße,
Dein Team von heimwerker.de

Günter , d. 11-01-16 11:43:

Hallo, ich habe meine Türen angeschliffen, dann mit Grundierung grundiert. Anschliessen mit Acryllack überstrichen. Leider haftet die Farbe nicht richtig gut auf der Türe. Mit einem Fingernagel kann ich leicht die ganze Farbe plus Grundierung wegkratzen. Was könnte hier die Ursachen sein? "Hartnäckiger " Lack auf der Türe?

Gruß Günter

Redaktion - heimwerker.de , d. 05-11-15 08:23:

Hallo Dora,

die Lacke vertragen sich nicht und somit lassen sich die Fenster leider nicht einfach mit Alkydharzlack überstreichen. Dazu müsste der alte Lack komplett entfernt werden.

Viele Grüße,
Dein Team von heimwerker.de

Dora Leuschner , d. 30-10-15 09:57:

Ist es zu empfehlen, Fenster, die beim Kauf mit Acryllack getaucht waren, nun nach zehn Jahren mit Alkydharzlack zu streichen, da sich dieser nunmal besser streichen lässt oder vertragen sich die beiden Lacksysteme nicht?
Gerade bei den Wasserschenkeln würde ich gerne einen lange haltbaren Lack verwenden

Heimwerker.de-Redaktion , d. 10-08-15 07:20:

Hallo Lilly,

nach dem Grundanstrich stellen sich die Holzfasern auf, sodass die Oberfläche rau wird. Schleif diese ab, nachdem der Lack vollständig getrocknet ist, entferne den Schleifstaub und trage den ersten Deckanstrich auf. Anschließend folgt ein Zwischenschliff, bevor Du im nächsten Schritt den nächsten Deck- oder Schlussanstrich aufträgst.

Viele Grüße,
Dein Team von heimwerker.de

Lilly , d. 07-08-15 19:45:

Wir streichen gerade Türen und Rahmen mit Acryllack ( mit dem blauen Engel) und mussten feststellen das diese jetzt nach dem Anstrich leider Rauh sind!!! Gibt es eine Möglichkeit die Oberfläche doch noch glatt zu bekommen ohne mit Kunstharzlack drüber zu streichen?

Redaktion - heimwerker.de , d. 13-07-15 07:38:

Hallo Lilli64,

wie bereits in der letzten Antwort geschrieben, gibt es keinen Unterschied zwischen Weißlack und weißem Buntlack. Hierbei handelt es sich nur um eine unterschiedliche Bezeichnung. Preisunterschiede ergeben sich eventuell durch verschiedene Qualitäten oder durch die Preisgestaltung des Anbieters.

Viele Grüße,
Dein Team von heimwerker.de

Lilli64 , d. 12-07-15 09:31:

Was ist der Unterschied zwischen Weißlack und weißem Buntlack (RAL 9010), außer dass der Buntlack immer teurer ist, unabhängig vom Anbieter?

Heimwerker.de - Redaktion , d. 24-03-15 07:12:

Hallo Andromeda,

Weiß- und Buntlack sind dasselbe und unterscheiden sich nur in der Farbe. Ein extra Klarlack wird nicht benötigt.

Viele Grüße,
Heimwerker.de - Redaktion

Andromeda , d. 23-03-15 16:36:

Ich finde das sehr interessant mit den einzelnen Lacken und deren Verwenung, leider erschließt sich mir immer noch nicht was der Unterschied zw. Bunt- und Weißlack ist und ob man über Buntlack noch eine Schutzschicht Klarlack streichen muss, damit es hält.

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Bildnachweis
1. "Acryllacke" (Paints) von John Morgan (John-Morgan), Flickr, Lizenz: CC BY 2.0, zugeschnitten
2. "Umweltzeichen Blauer Engel": © RAL GmbH
3. "Gefahrensymbol "Umweltgefährlich"" (ECB Hazard Symbol N.svg) von MatthiasM., Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0
4. "farbtoene"
5. "holztuer voranstrich"
6. "holztuer endanstrich"

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