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Ihre Heizung wird, sogar wenn Sie das Thermostatventil ganz aufdrehen, nicht mehr richtig warm? Jedem ist sicher auch das "Gluckern" von Wasser in den Heizanlagen bekannt. Beides können Sie als sichere Indizien dafür nehmen, dass eine Entlüftung Ihrer Heizung stattfinden muss. Ursache für diese Störungen ist zuviel Luft in der Heizung oder den Heizungsrohren. Infolge dessen kann das Wasser innerhalb des Heizkörpers nicht mehr ausreichend zirkulieren und sie muss "entlüftet" werden. Wenn Sie Ihre Heizkörper regelmäßig entlüften, lässt sich neben der Verschwendung unnötiger Energien auch zu Ihrem Wohlbefinden innerhalb der Wohnräumen beitragen. Denn so können Sie unangenehmen Kaltluftabfall an Fensterscheiben verhindern und Ihre Wohnräume gleichmäßig beheizen. 1 Bevor Sie mit der Entlüftung beginnen, öffnen Sie das Thermostatventil vollständig ,d.h. drehen Sie es auf die höchste Heizstufe.
2 An jedem Heizkörper ist ein Lüftungsventil angebracht, das sich an der Endverschraubung oben rechts oder links am Heizkörper befindet und in der Regel manuell zu bedienen ist.
3 Öffnen Sie dieses Entlüftungsventil langsam und vorsichtig mit einem Heizkörperschlüssel entgegen dem Uhrzeigersinn. Ein deutlich wahrnehmbares Geräusch signalisiert Ihnen, dass die eingeschlossene Luft aus dem Entlüftungsventil abgelassen wird. Sobald die Luft aus dem Heizkörper entwichen ist, fließt nur noch Wasser nach. Halten Sie deshalb während des gesamten Vorgangs mit der anderen Hand einen großflächigen Behälter unter das Ventil, so dass das austretende Wasser aufgefangen werden kann. Besonders praktisch sind spezielle Behälter mit einem integrierten Vierkantschlüssel, die während des Vorgangs das Wasser sicher auffangen (siehe Foto). Wenn schliesslich nur noch ein konstanter Wasserstrahl austritt müssen Sie den Vierkantschlüssel im Uhrzeigersinn drehen, um das Ventil wieder zu schließen. Heizkörper müssen regelmäßig entlüftet werden. Das kann ganz schön lästig sein: Möbel müssen verschoben werden, Verkleidungen an der Heizung müssen abmontiert werden, dreckiges Wasser spritzt auf Teppiche und Wände.
Nun ist Schluss damit! Die vollautomatischen Entlüftungsventile entlüften Heizkörper, Rohrleitungen, Kessel und Fußbodenverteiler - kontinuierlich, zuverlässig und wie von selbst! Damit wird manuelles Entlüften überflüssig. Die Investition in die langlebigen automatischen Ventile wird sich schon in der ersten Heizperiode bezahlt machen!
Das vorhandene Ventil wird einfach durch das automatische Ventil ersetzt und schon gehört das "Gluckern" in der Heizung der Vergangenheit an.
Eine zusätzliche Schnellentlüftung per Hand ist natürlich zusätzlich weiterhin möglich.
Und so werden die automatischen Ventile montiert: - Heizkörper an Sperrventilen abschalten
- Wasser an der Ablassschraube bis auf das Niveau der Entlüftungsventile ablassen, das kann bis zu 1 Liter sein (Achtung! Heizkörper steht unter Druck, also Wasser nach und nach ablassen)
- Alte Ventile herausschrauben
- Neue Ventile einschrauben
- Sperrventile wieder öffnen. Dabei vorsichtshalber einen Lappen unterlegen, da hier Spritzwasser austreten kann
- Thermostat auf höchste Stufe drehen, um die Dichtheit des Ventils zu überprüfen
Fertig!
Vollautomatische Ventile jetzt für 7,99 Euro bei Westfalia kaufen Vorbeugend ist es ratsam immer alle Heizkörper zu entlüften, auch wenn lediglich einer "gluckert" oder nicht mehr richtig warm wird. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass auch andere Luftpolster, die sich eventuell noch in der Anlage befinden, behoben werden.
Außerdem sollten Sie die Funktionalität Ihrer Heizkörper vor Beginn jeder Heizperiode prüfen, damit Sie nicht im Kalten sitzen, wenn die Kälte draußen hereinbricht. Wenn überhaupt keine Luft, sondern direkt Heizwasser aus dem Heizkörper tritt, befand sich keine Luft im Heizkörper und die Heizprobleme haben andere Ursachen. Es gibt viele Möglichkeiten, warum eine Heizung nicht funktioniert. Eine Ursache kann beim Thermostatventil liegen, wenn der Ventilstift am Heizungsventil durch Ablagerungen festsitzt. Um noch mehr Energie zu sparen, lohnt es sich bei fast jedem Heizkörper eine sogenannte Reflektionsfolie anzubringen. Diese Aluminiumbeschichtete Folie wird hinter den Heizkörper an die Wand angebracht. Dadurch wird verhindert, dass der Heizkörper nicht mehr die dahinter liegende Wand (meist auch noch eine Außenwand) wärmt. Durch die Folie wird die Wärme wieder zurück in den jeweiligen Heizraum gestrahlt. Eine solche Anschaffung von knapp 5 Euro rentiert sich schon nach sehr kurzer Zeit Sie möchten ihren Raum immer genau 22 Grad warm haben? Oder Sie möchten vielleicht verschiedene "Szenarien" für die Temperatur in Ihrem Raum haben? Beides ist möglich - mit einem elektrischen Thermostat für Ihre Heizung.
Wenn Sie morgens im Badezimmer es gerne angenehm warm haben möchten, können Sie den Regler so programmieren, dass er automatisch um 6 Uhr die gewünschte Temperatur (zwischen 5 und 29,5 Grad) erreicht. Um 9 Uhr (wenn Sie z.B. wieder aus dem Badezimmer raus sind) fährt der Regler die Temperatur automatisch wieder runter. Natürlich können Sie bei Bedarf die Heizung auch weiterhin wie gewohnt manuell hoch und runter schalten.
Durch diese gezielten Temperaturphasen können Sie bis zu 80 % Heizungskosten einsparen und haben den Kauf eines Reglers bereits in der ersten Heizperiode wieder raus. Der Einbau eines solchen Thermostates ist innerhalb weniger Minuten erledigt und passt auf alle gängigen Heizungsventile.
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