Tapezieren

Anleitungen und Beratung zum Tapezieren

Tapezieren ist doch ganz einfach, denken Sie. Stimmt auch, wenn Sie einige Dinge beachten, die wir hier für Sie zusammengestellt haben. So bereiten Sie ihre Wände perfekt vor, finden die richtige Tapete, den richtigen Kleister und verschönern das Ergebnis anschließend im eigenen Stil.

Zehn wichtige Tipps vor dem Tapezieren

Wer vor dem Kauf einige Fragen klärt, erleichtert sich die Qual der Wahl und vermeidet Fehlentscheidungen. Folgende Punkte sollte man beachten:

  1. Flur, Küche, Bad und Kinderzimmer brauchen abwaschbare, robuste Tapeten.
  2. Kleine Räume wirken größer durch helle Wände und Decken. Große Räume werden intimer durch dunkle Tapeten.
  3. Ebenso können zu hohe oder zu niedrige Zimmer korrigiert werden. Die Proportionen des Raumes sind beeinflussbar, das gewählte Muster kann eine enorme Wirkung haben: So wirkt ein Raum höher durch senkrechte und niedriger durch waagerechte Streifen, größer durch eine Dekor-Wand mit großem Muster und tiefer, wenn eine Wand durch den gewählten Farbton optisch "zurücktritt".
  4. Schattige Räume werden durch die richtigen Farben "sonnig" und umgekehrt.
  5. Helle Möbel heben sich vor dunklen Wänden besser ab und umgekehrt.
  6. Die Auswahl der Muster wird vom eigenen Geschmack bestimmt. Eine Faustregel sollte man aber beherzigen: Große, glatte Wandflächen verdienen große Rapporte, während verwinkelte Zimmerchen eher kleine Muster vertragen. Man kann aber ruhig einmal gegen "goldene Regeln" verstoßen. Nicht immer ist die passende, stilgemäße und harmonische Lösung auch die interessanteste. Kreative Experimente nach dem Motto "Gegensätze ziehen sich an" machen einfach Spaß. Wer sich nicht traut  kann den Tapeten-Fachmann um Rat fragen.
  7. Ähnliches gilt für Bilderwände. Hier liegt man mit ruhigen Struktur- oder Textiltapeten als Hintergrund immer richtig. Aber besonders flott können einzelne Bilder (mit breiten Passepartouts) auf einer Mustertapete aussehen, wenn die Farben stimmen.
  8. Die Decke, als fünfte Wand, sollte grundsätzlich in die Tapezierung mit einbezogen oder passend gestrichen oder verkleidet werden.
  9. Es ist nützlich, Farbmuster von Hölzern und Textilien aus der Wohnung mit in das Tapeten-Fachgeschäft zu nehmen und die Tapeten-Farben darauf abzustimmen.
  10. Da die Musterbücher zwangsläufig nur einen kleinen Ausschnitt zeigen, sollte man die Muster auch aus größerer Entfernung und bei unterschiedlichem Licht beurteilen. Manche Fachgeschäfte verfügen über sogenannte Tapetenspiegel, die einen guten Gesamteindruck geben.

Jetzt muss nur noch der Bedarf an Tapetenrollen ermittelt werden, die auf der Rückseite der Tapete oder auf einem Beipackzettel aufgedruckten Symbole geben Ihnen wichtige Hinweise über Qualität, Eigenschaften und Verarbeitung.

Das sollten Sie beim Tapezieren beachten

Sind alte Tapeten entfernt, Wandflächen gespachtelt, mit Tapetengrund gestrichen und der Kleister angerührt, können die Tapetenbahnen zugeschnitten werden. Anschließend geht’s an das eigentliche Tapezieren. Bei Beachtung der nachfolgenden zehn Schritte steht einem optimalen Resultat nichts mehr im Wege.

Nur die richtigen Maler- und Tapezierwerkzeuge führen zu einem entsprechend hochwertigen Arbeitsergebnis. Welche verschiedenen Werkzeuge die Verarbeitung von Farben und Tapeten erheblich erleichtern erklären wir auf unserer Seite über Malerwerkzeuge.

Schritt für Schritt zur neuen Tapete

1. Zuschneiden
Die Höhe des Raumes plus 5 bis 10 cm für Verschnitt ergibt die richtige Bahnlänge. Muster beachten! Rapportangaben stehen auf den Etiketten der Tapetenrollen.

2. Einkleistern
Nur so viele Bahnen gleichmäßig mit Kleister einstreichen (Kanten nicht vergessen), wie in ca. 10 bis 15 Minuten verarbeitet werden können. Die Bahnen werden nach der Zweidrittel- (oben) / Eindrittel- (unten) Methode zusammengelegt. Alle Bahnen müssen die gleiche Weichzeit erhalten (Angaben des Tapetenherstellers beachten).

3. Ausloten
Die erste Bahn an der Wand senkrecht ausloten, damit alle Bahnen gerade verlaufen. Stets mit dem Licht tapezieren, also von der Fensterseite kommend.

4. Kleben
Die erste Bahn wird mit leichtem Überstand zur Decke angebracht, um evtl. Unebenheiten auszugleichen. Zur Senkrechten ausrichten und von der Mitte aus blasenfrei andrücken.

5. Steckdosen
Sicherungen ausschalten! Abdeckungen entfernen, übertapezieren und danach mit einem scharfen Allzweckmesser (Cuttermesser) frei schneiden. Abdeckungen wieder einsetzen.

6. Nähte
Bei Bedarf die Nähte mit einem konischen, glatten Nahtroller andrücken (Bei Präge- oder Strukturtapeten nicht zu fest drücken!).

7. Fußleisten
An der Wand ausgerichtete Tapetenbahn in den Fußleistenwinkel drücken, mit einem Bleistift markieren und einer Tapezierschere abschneiden oder eine Schneidehilfe (Lineal) anlegen und mit einem Cuttermesser Tapetenüberstand abtrennen.

8. Ecken
Die Tapetenbahn in der Länge zuschneiden, sodass nur 1 bis 2 cm um die Ecke zu kleben sind. Überstehenden Teil mehrmals einschneiden und um die Ecke verkleben.

9. Fensternischen
Die Bahn vom Fenstersturz und von der Fensterbank waagerecht einschneiden und einige Zentimeter um die Ecke kleben. Tapetenstücke für die Fensterlaibung zuschneiden und an der Außenecke ansetzen. Ebenso am Fenstersturz verfahren.

10. Trocknen
Zu große Wärme und vor allem Zugluft vermeiden. Optimal ist eine Raumtemperatur zwischen 15 und 20°C.

Das richtige Werkzeug

Beim Tapezieren wird das Ergebnis auch vom verwendeten Handwerkszeug beeinflusst. Eine stumpfe Schere oder unscharfes Messer können die Tapetenkanten ausreißen, ein günstiger tonnenförmiger Nahtroller drückt eventuell den Leim an den Kanten weg und die Bahnen können sich wieder lösen. Alte, ungenügend gereinigte Bürsten können Schmutzschatten hinterlassen usw. Mit gutem Werkzeug geht die Arbeit besser von der Hand und man erspart sich nicht nur Ärger, sondern unter Umständen auch Zeit und Geld.

So sollte die Komplettausstattung aussehen:

  • Allzweckmesser (Cuttermesser)
  • Bleistift (keinen Filzstift oder Kugelschreiber verwenden!)
  • Kleistergerät (optional)
  • Kunststoffandrück- und Beschneidespachtel
  • Kunststoffeimer (für Kleister und Wasser)
  • Maßstab (z.B. Zollstock)
  • Moosgummiwalze
  • Nahtroller (konisch)
  • Senklot
  • Tapezierbürste
  • Tapezierschere
  • Tapezierschiene / Abreißlineal
  • Tapeziertisch

Ein zusammenklappbarer, stabiler Tapeziertisch ist beim Tapezieren eine unentbehrliche Arbeitsfläche. Soll eine Vliestapete oder Stabilit-Tapete im Rolltapezierverfahren verarbeitet werden, wird eigentlich kein Tapeziertisch mehr benötigt, denn der Kleister wird einfach auf die Wand aufgetragen und die Tapete direkt von der Rolle ins Kleisterbett eingelegt.

Decke tapezieren

Die Decke zu tapezieren ist schwieriger als das Tapezieren der Wände, weshalb man die Arbeit zu zweit durchführen sollte. Während einer die Bahn ansetzt, hält der andere die restliche Tapete hoch, bis die Bahn vollständig angedrückt ist. Sollte das aufgrund von Leiter- oder Platzmangel nicht funktionieren, kann ein Besen zur Hilfe genommen werden.

Zu Beginn wird die erste Bahn in Bahnbreite mit einem Schnurschlag markiert, so erhält man eine gerade Lotlinie, an der man sich orientieren kann. Dann tapeziert die Decke Bahn für Bahn zu Ende, wie man es auch an der Wand machen würde, auch die Vorbereitung ist im Prinzip die selbe.

Die Tapetenbahnen werden in benötigter Länge zugeschnitten oder für einen weichen Übergang über eine Tapezierschiene gerissen. Dabei einen Verschnitt von fünf Zentimetern (bzw. den angegebenen Rapport) einplanen. Beim Tapezieren der Decke muss darauf geachtet werden, dass die Bahnen in Fensterrichtung verlaufen, damit das Licht an den Kanten keinen Schatten wirft. Wichtig ist die auch Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen: beim Tapezieren über Kopf ist ein sicherer Stand sehr wichtig.

Hilfreich können Gerüste sein, die sich leicht und sicher mit geeigneten Auflagen oder kleinen Treppenleitern und Gerüstbohlen aufstellen lassen. So vermeidet man das ständige Auf und Ab, schont den Rücken sowie die Nerven und sorgt für sicheren Stand. Bei besonders langen Deckenbahnen können auch sogenannte "Stumme Diener" hilfreich sein.

Decke immer zuerst!

Wird ein Raum z. B. mit Raufaser unter der Decke und Mustertapeten an den Wänden tapeziert, sollte zuerst die Raufaser angebracht und gestrichen werden und erst dann werden die Wände tapeziert.

Ecken richtig tapezieren

Auf großen Wandflächen kommt man beim Tapezieren meist zügig und mühelos voran. Mühsam und zeitraubend wird die Sache oft erst dann, wenn Nischen und Vorsprünge, Laibungen und Ecken tapeziert werden sollen.

Dabei muss man sich deswegen eigentlich keine Sorgen machen, denn mit den richtigen Handgriffen sind auch diese Problemstellen zu bewältigen. Wie Sie Ecken ohne Schwierigkeiten tapezieren können, erklären wir hier. Die geschilderten Methoden funktionieren übrigens beim Wandklebeverfahren ebenso wie beim Arbeiten mit gekleisterten und geweichten Tapeten.

Was man nicht tun sollte

Vermeiden sollte man in jedem Fall, Tapetenbahnen überlappen zu lassen. Wenn man zum Beispiel eine Bahn wenige Zentimeter um eine Ecke herumklebt und die nächste Bahn genau in der Ecke ansetzt, dann ist der Wandbelag zwar schön geschlossen, später aber wird bei dünnen Tapeten die untere Bahn als Kontur sichtbar sein, bei dickeren Tapeten neigt die Doppelung dazu, sich zu öffnen oder zu lösen. Ein Grundsatz auch bei Ecken lautet also: Tapeten werden immer auf Stoß geklebt und nicht überlappt.

Innenecken tapezieren

Innenecken sind im Grunde sehr leicht zu tapezieren: Hier stoßen zwei Bahnen genau in der Ecke zusammen. Allerdings kommt man nur selten mit einer ganzen Bahn in der Ecke an, also ist hier besonderes Augenmerk auf den korrekten Zuschnitt zu legen.

Der richtige Zeitpunkt dafür ist gekommen, wenn Sie die vorletzte Bahn vor der Ecke geklebt haben: Bis in die Ecke hinein ist dann noch mehr oder weniger viel Platz, aber eben nicht für eine ganze Bahnbreite. Messen Sie zunächst den verbleibenden Platz aus. Befindet sich der größte Teil der zu verklebenden Rollenbreite auf der bereits tapezierten Wand, dann schneiden Sie die Bahn in der Breite entsprechend zu.

Achtung: Messen Sie den Abstand an mehreren Stellen! Wände und Ecken sind selten ganz gerade, sodass sich über die Höhe der Wand verschiedene Maße ergeben können. Für den Zuschnitt gilt dann das größte Maß.

Die zugeschnittene Tapete kleben Sie nun auf Stoß an die vorhandene Bahn und bis in die Ecke hinein. Stehen bei ungleichmäßigen Wänden stellenweise einige Millimeter auf die angrenzende Wand über, dann werden sie mithilfe einer Schiene und eines Messers sauber abgeschnitten.

Wand bis zur Ecke kleistern
Bis zur Innenecke kann man hier keine komplette Bahn mehr kleben. Messen Sie den Platz aus und schneiden die Bahn in der Breite entsprechend zu. Dann wird sie eingekleistert oder – wie hier beim Wandklebeverfahren – der Kleister an die Wand gestrichen. Für die Randbereiche einen Pinsel verwenden!
Tapetenkante sauberschneiden
Kleine Überstände werden an einer Schiene entlang genau in der Ecke abgeschnitten.
Reststück ansetzen
Auf die angrenzende Wand klebt man das Reststück der Bahn genau senkrecht. Im Grunde könnte man hier auch eine neue Bahn ansetzen, aber vor allem bei Muster- oder Strukturtapeten sieht es besser aus, wenn das jeweilige Dessin um die Ecke herumführt.

Auf der angrenzenden Wand wird nun der Rest der Bahn verklebt. Damit Ihnen auch dabei krumme Ecken keinen Streich spielen können, legen Sie dort mithilfe eines Lots oder der Wasserwaage eine Bezugslinie an, die wenige Millimeter näher an der Ecke liegt, als die Breite des Reststücks misst. An dieser Bezugslinie orientieren Sie sich beim Ankleben der Restbahn. Wenn nötig, werden auch hier wieder kleine Überstände abgeschnitten.

In der umgekehrten Situation, wenn auf der zuvor tapezierten Wand nur noch ein schmaler Streifen von weniger als 20 cm Breite frei ist, beginnen Sie nicht dort, sondern auf der angrenzenden Wand mit dem Kleben. Schneiden Sie von der Bahn einen Streifen ab, der für den freien Rest der ersten Wand ausreicht. Dann setzen Sie das größere Stück an einer lotrechten Linie auf der angrenzenden Wand an und kleben alles wie gehabt. Achten Sie auch hier auf eine kleine Reserve wegen krummer Wände und Ecken.

Außenecken tapezieren

An Außenecken ist man schnell versucht, die Tapete einfach um die Ecke herumzukleben. Das kann bei geraden Ecken auch problemlos funktionieren, man erreicht dadurch in manchen Fällen aber, dass der nächste Stoß nicht mehr senkrecht verläuft. Was also tun?

Recht problemlos funktioniert die Sache bei Fensterlaibungen. Dort klebt man tatsächlich um die Ecke herum und schneidet die Bahn am Fensterrahmen entlang einfach ab. Vor allem dünne Tapeten lassen sich auf diese Weise problemlos verarbeiten. Auch bei Wandvorsprüngen können Sie so vorgehen, wenn die Ecke gerade ist.

In beiden Fällen sollten Sie dickere oder steifere Tapeten dann mit einem Reparaturkleber anbringen, oder Sie mischen dem verwendeten Kleister einen Anteil Dispersionstapetenkleber bei.

Tapete an einer Außenecke abschneiden
Wenn man nicht um die Außenecke herumkleben kann, bringt man die Tapete mit Übermaß an und schneidet den überstehenden Streifen mit einem scharfen Messer exakt an der Ecke entlang ab.

Um eine sehr ungerade Ecke können Sie die Tapete nicht einfach herumkleben. Die Kante der herumgelegten Bahn würde dann entweder nicht gerade oder nicht senkrecht verlaufen, und Sie könnten die nächste Bahn nicht exakt ansetzen. In diesem Fall kleben Sie die Tapete bis an die Ecke heran und lassen sie dort überstehen. Mit einem scharfen Messer schneiden Sie den Überstand dann genau an der Ecke entlang ab. Die nächste Bahn setzen Sie dann an einer ausgeloteten Linie entlang auf der anderen Seite der Ecke so an, dass auch sie ein wenig übersteht. Der Überstand wird wieder abgeschnitten und der nun auf der Ecke verlaufende Stoß bei Bedarf mit den Fingern vorsichtig ein wenig zusammengedrückt. Auch hier empfiehlt sich Reparaturkleber, damit die Naht nicht aufgeht.

Bei Tapeten, die später überstrichen werden oder Belägen wie Raufaser und Vliesraufaser können Sie grundsätzlich so vorgehen. Die später aufgetragene Wandfarbe macht den Stoß unsichtbar.

Tapetenbedarfsermittlung

Wer Zeit, Geld und Nerven sparen möchte, sollte schon beim Ausmessen des Raumes genau vorgehen. Wandhöhe und -länge bestimmen die Anzahl von Tapeten- oder Raufaserrollen. Eine normale Tapetenrolle ist 0,53 m breit und 10,05 m lang, reicht also für rund 5 m² Wandfläche.

Wandhöhe (in m) Wandlänge (in m) Anzahl Eurorollen 10,05 m lang Anzahl Raufaserrollen 33,50 m lang
2,25 10 5 2
2,25 15 7 2
2,25 20 9 3
2,25 25 12 4
2,50 10 6 2
2,50 15 8 3
2,50 20 10 3
2,50 25 12 4
2,75 10 6 2
2,75 15 8 3
2,75 20 11 4
2,75 25 14 4
3,00 10 6 2
3,00 15 9 3
3,00 20 12 4
3,00 25 15 5

Raumumfang mal Raumhöhe

Mit folgender Formel geht’s genauso schnell: Raumumfang mal Raumhöhe (in m) geteilt durch 5 ergibt die benötigte Rollenzahl. Fenster- und Türaussparungen sind als Wandfläche gerechnet. Dadurch hat man genügend Verschnitt mit einkalkuliert, der sich bei großen Mustern ergeben kann. Hat der Heimwerker zu wenig Tapete, sind eventuell keine Rollen aus seiner Charge mehr verfügbar, dann ist Ärger vorprogrammiert. Außerdem sollte man immer einen Tapetenrest aufbewahren, falls später einmal eine Beschädigung ausgebessert werden muss.

Komplizierte Raumformen sollte man vom Fachmann vorab kalkulieren lassen.

Tapeten mit Rapport

Für bemusterte Tapeten reichen diese Berechnungen allein nicht aus, um die tatsächlich benötigte Menge zu ermitteln. Deshalb wird auch noch die Rapportlänge angegeben. Diese Informationen sind wichtig, weil davon die unvermeidliche Verschnittmenge beeinflusst wird. Ein großer Rapport erfordert wesentlich mehr Verschnitt als ein Muster mit kleinem Rapport oder rapportlosem Dessin.

Alles zum Thema Tapezieren

Welche Tapetensorten, Designs, Materialien und Einsatzmöglichkeites es gibt und wie Tapeten, Bordüren und Wandtattoos tapeziert werden, wird auf den folgenden Seiten über Tapeten, Bordüren und Wandtattoos ausführlich erklärt.

Eine der unliebsamsten Arbeiten beim Renovieren: Alte Tapeten ablösen. Wenn der Vormieter keinen Tapetengrund aufgetragen hatte, ist das oft schwieriger als erwartet. Mit ein paar Tricks sind geht das Tapeten entfernen und Wände vorbereiten aber schneller von der Hand.

Ob man auf die herkömmliche Art – d.h. mit Tapeziertisch und Einweichzeit – die Bahnen an die Wand klebt, oder im Wandklebeverfahren arbeiten, bei dem die Wand statt der Tapete eingekleistert wird, hängt von den verwendeten Materialien ab und davon was einem persönlich lieber ist. Hier erklären wir beide Tapeziertechniken.

Auf Tapetenrollen sind die Verarbeitungshinweise häufig nur als kleine, kryptische Symbole ausgewiesen. Bei einigen kann man sich denken, was sie bedeuten, bei anderen bräuchte man dafür schon hellseherische Fähigkeiten. Hier werden die Symbole und Kennzeichen auf Tapetenrollen erklärt.

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