Trennwand mauern

Trennwand mauern aus Gasbetonsteinen

Trennwände in Wohnungen oder Häuser einzuziehen ist eigentlich nicht besonders schwer, nur sind die Lärmschutz- und Dämmungseigenschaften von reinen Trockenbauwänden oft nicht besonders gut. Im Innenbereich kann daher auch sehr gut mit Porenbetonsteinen gearbeitet werden, die eine exzellente Wärmedämmfähigkeit haben und auch passabel schallisolierend sind. Eine solche Ytong-Mauer ist leicht herzustellen.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Trennwand durch einen Raum ziehen und mit Porenbetonsteinen eine haltbare und dauerhafte Lösung errichten können. Durch die leicht mögliche Bearbeitung der Steine und das geringe Gewicht ist der Einbau solcher Wände fast überall möglich. Bei Altbauten und historischen Häusern sowie in allen anderen Zweifelsfällen sollte jedoch ein Statiker oder Architekt hinzugezogen werden, um mögliche Bauschäden zu vermeiden.

Materialien und Werkzeuge

Materialien:

  • Porenbetonsteine
  • Dämmstreifen
  • Klebemörtel
  • Bauschaum
  • große Metallwinkel (10 x 15 cm)
  • 10er-Schrauben und Dübel
  • Glasfasermatte

Werkzeuge:

  • Alligatorsäge
  • Rillenkratzer für Porenbetonsteine
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Raspelbrett
  • Maurerkelle
  • Bohrmaschine mit Quirl
  • 10er-Betonbohrer
  • Mörteleimer
  • Meißel
  • Zollstock oder Maßband mit Stift
  • Richtlatte

Abmessen und Vorarbeiten

Die Zwischenwand soll bündig mit den vorhandenen Wänden des Hauses abschließen. Daher ist es wichtig, dass an Decke, Boden und Wänden alle Rückstände bisheriger Baumaßnahmen bis auf den nackten Estrich entfernt werden. Alte Teppiche oder Bodenbeläge müssen dabei ebenso beseitigt werden wie Tapeten und Deckendekor. 

Nun wird der gesamte Verlauf der künftigen Zwischenwand mit zwei dicken Strichen präzise an Wand, Boden und Decke aufgezeichnet. Hier muss sehr exakt gearbeitet werden – sonst ist die Wand am Ende schief oder schlimmstenfalls sogar instabil. 

Anschließend wird auf dem Boden mit Klebemörtel eine Sperrschicht verlegt, die das Mauerwerk von unten gegen Kondensationsfeuchte schützt; falls nötig, muss auch noch eine Ausgleichsschicht aus Mörtel verlegt werden. Diese sollte anschließend absolut eben sein; die Wasserwaage und eine Richtlatte sorgen hier für präzise Ergebnisse.

Die Sperrschicht muss auch an den Wänden befestigt werden, ebenfalls mit Klebemörtel. Auch hier sollte alles eben sein, gegebenenfalls muss auch hier mit Mörtel ausgeglichen werden.

Innenwand mauern

Nehmen Sie die Maurerkelle zur Hand und verteilen Sie auf der Sperrschicht die erste Lage Klebemörtel. Die Gesamtdicke sollte dabei einen Zentimeter nicht überschreiten, Gleichmäßigkeit ist sehr wichtig. Setzen Sie anschließend die ersten Steine in den Mörtel; hervorquellendes Material müssen Sie sofort mit der Kelle abkratzen.

Die Randsteine können Sie mit der Alligatorsäge und dem Raspelbrett schnell zuschneiden und dann sofort in die Mauer einfügen. Schnell erreichen Sie so die zweite Schicht. Auch hier wird wieder dünn Mörtel aufgetragen. In der dritten Steinreihe werden rechts und links zwei Winkel in der Wand verschraubt, die später mit dem Mörtel in der Wand integriert werden. Dies verleiht der Trennwand Stabilität. Winkel sollten anschließend alle drei Reihen gesetzt werden. Unterhalb der Decke lassen Sie einen Spalt von einem bis anderthalb Zentimetern frei.

Abschlusskanten zu Decke und Wand ausschäumen

Zwischenwand-Deckenabschluss

In den Spalt unterhalb der Decke legen Sie jetzt eine abschließende Glasfasermatte ein, der Rest des Zwischenraums wird mit Bauschaum aufgefüllt. So wird die Last der darüber liegenden Decke nicht auf die leichte Porenbeton-Wand übertragen. 

Fliesen, Anstreichen oder Tapezieren – ganz einfach

Porenbeton ist ein anspruchsarmes Baumaterial: Die Nacharbeiten an einer frisch gemauerten Porenbetonwand halten sich in Grenzen. Nach etwa zwei Wochen kann die Wand gründlich verspachtelt werden; anschließend können Sie direkt auf die Wand tapezieren oder sie einfach nur Anstreichen.

Auch Struktur-Rauhfaserfarbe oder Rollputz ist für Gasbetonwände ideal geeignet. Im Sanitärbereich kann direkt auf den Porenbeton gefliest werden. Löcher für Steckdosen und Kabelleisten können einfach ins Material gestemmt und anschließend wieder verputzt werden. Es sind auch spezielle Lochsägen für Gasbetonwände erhältlich, die das Steckdosen setzen zum Vergnügen machen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude am Bau Ihrer eigenen, soliden Zwischenwand!

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Redaktion - heimwerker.de , d. 09-02-16 08:16:

Hallo Mario,

schließt die Wand mit allen vier Seiten an anderen Wänden, Decke und Boden an, besteht eine deutlich geringere Gefahr, dass sie kippen kann. Dennoch sollte natürlich die Sicherheit nicht vernachlässigt werden und wenn Du Dir die Materialliste ansiehst und dazu den Text unter "Innenwand mauern" durchliest, wird Dir auffallen, dass hier Winkel zur seitlichen Anbindung genutzt werden.

Viele Grüße,
Dein Team von heimwerker.de

mario , d. 09-02-16 06:05:

Gute Beschreibung nur denke ich das wenn die Wand einfach so in den Raum gemauert wird umkippen kann?!?!? Die ist ja nirgends an den Seiten mit der anderen Wand verbunden.

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