Kaufberatung zum Lochsäge Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Lochsägen helfen Ihnen dabei, kreisrunde Ausschnitte anzufertigen. Das ist beim Einbau von Lichtschaltern, LEDs und Unterputzdosen besonders praktisch.
  • Die meisten Lochsägen gibt es im Set mit Größen zwischen 16 und 152 mm. So können Sie diverse Ausschnitte machen – für kleine Kabel und große Rohre.
  • Achten Sie darauf, wofür die Lochsäge geeignet ist. Einige funktionieren mit Holz, Metall, Buntmetall und Kunststoff ebenso gut wie mit PVC und Weichholz.

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Lochsäge-Aufsatz, Lochbohrer, Lochkreissäge, Kreisschneider, Lochfräse oder Dosenbohrer sind andere Namen für die Lochsäge, mit der Sie perfekt kreisrunde Löcher aus unterschiedlichen Materialien aussägen können. Damit schneiden Sie Löcher für einen neuen Lichtschalter oder Sie können LED-Spots installieren. Die neue Steckdose mit der Lochsäge einzubauen ist ebenso wenig ein Problem. Wichtig ist dabei die richtige Größe. Mit einem Lochsäge-Set, das alle wichtigen Größen beinhaltet, sind Sie für alle Heimwerker-Eventualitäten gerüstet.

Eine Lochsäge ist also immer dann notwendig, wenn Sie ein exakt rundes Loch brauchen. Den Lochsäge-Aufsatz befestigen Sie auf Ihrer Bohrmaschine oder Ihrem Akkuschrauber und schon kann’s losgehen. Doch worauf kommt es an, wenn Sie eine Lochsäge kaufen wollen? Auf klassische Kaufkriterien, die der Hersteller liefert, also auf Größe, Länge, Breite, Durchmesser, Dicke, Material und Gewicht. Auch etwaiges Zubehör im Set sollte im Vorfeld geklärt werden.

In diversen Lochsäge-Tests im Internet konnten wir herausfinden, dass Lochsägen oft im Set verkauft werden mit Größen von 16 bis 152 mm. Die besten Lochsägen haben eine Schnitttiefe über 40 cm heißt es darüber hinaus. Diese und weitere wichtige Daten und Fakten hat die Redaktion von Heimwerker.de zur folgenden Kaufberatung 2021 zusammengefasst.

Praxis-Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Bevor Sie eine einzelne Lochsäge kaufen, messen Sie den notwendigen Durchmesser genau aus. So können Sie sicher sein, dass das Loch für Ihren Zweck auch wirklich passt. Wenn Sie nicht ganz sicher sind, fangen Sie mit einem kleinen Durchmesser an und vergrößern langsam, bis das Loch perfekt ist.

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Eine günstige Lochsäge aus Aluminium ist in erster Linie für Holz, Dämmstoffe oder Gipskartonplatten geeignet.

1. Welche Arten von Lochsägen werden in Tests im Internet unterschieden?

In diversen Lochsägen-Tests im Internet wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass die Lochsäge zu kaufen ist, die zum Anwendungsbereich passt. Doch welches Modell passt eigentlich wozu?

Eine einfache Standard-Lochsäge aus Aluminium ist in erster Linie für Holz, Dämmstoffe oder Gipskartonplatten gedacht. Mit speziellen Lochsägen schneiden Sie auch anderes Material, wie Metall, Laminat, Keramik, Kunststoff, Beton, Arbeitsplatten, Glas, Fliesen oder Stein. Im Baugewerbe ist die Lochsäge ein unersetzliches Werkzeug und auch Heimwerker erleichtern sich damit einige Arbeiten.

Lochsäge-Typ Merkmale
Holz-Lochsäge

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  • Weichholz können Sie mit fast jeder Lochsäge bearbeiten
  • auch als Lochsäge für Rigips geeignet
  • günstige Lochsägen für Kunststoff geeignet
  • große Schwankungen, was die Qualität anbelangt, innerhalb dieser Kategorie
Metall-Lochsäge

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  • robuster Aufsatz notwendig
  • das Gerät muss leistungsstark sein, um Löcher in Objekte aus dickerem Metall zu bohren
  • als Lochsäge für Stahl geeignet
Diamant-Lochsäge

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  • richtige Lochsäge für Fliesen und Mauerwerk, Lochsäge für Stein
  • sehr robust
  • schneidet auch sehr harte Materialien
  • auch als Lochsäge für Beton geeignet
Universal-Lochsäge

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  • für fast jedes Material geeignet, beispielsweise auch Acrylglas und Metall
  • aus Wolframstahl gefertigt
Bimetall-Lochsäge

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  • eignet sich für Acrylglas, Stahl, Aluminium, Buntmetalle, Hartholz, Edelstahl
  • nicht für Gestein geeignet

Für Arbeiten mit der Lochsäge in weichem Holz, Gipskarton, Kunststoff oder Pressspanplatten ist grundsätzlich jedes Modell geeignet. Die Materialien sind relativ weich, sodass die Zähne der Lochsäge unbeschadet bleiben.

Schwieriger wird es, wenn Sie eine Lochsäge für Metall brauchen, beispielsweise als Lochsäge für Edelstahl. Dafür sind Bimetall-Lochsägen das richtige Werkzeug. Die Bimetall-Lochsäge ist die richtige Säge für knifflige Fälle. Sie eignet sich als Lochsäge für Hartholz, als Lochsäge für Edelstahl, aber auch jedes andere Material. Diese Lochsäge ist aus besonders hartem Stahl gefertigt, was sich auch im Preis widerspiegelt.

Praxis-Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Wenn Sie im Voraus wissen, dass keine kniffligen Fälle vorkommen, ist es nicht notwendig, in eine teure Bohrkrone aus Bimetall aus HSS-Stahl zu investieren. Dann genügt eine einfache Lochsäge. Wenn Sie die Lochsäge nur für Rigips benötigen, genügt sogar eine günstige verstellbare Lochsäge.

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Lochsägen gibt es in diversen Größen – und das gibt Ihnen sehr viel Spielraum. Mit kleinen Lochsägen fertigen Sie Löcher für Kabel, mit sehr großen Lochsägen schaffen Sie Ausschnitte für Kanalrohre.

2. Welcher Durchmesser eignet sich für welches Heimwerker-Projekt?

Mit einem Lochsäge-Set sind Sie bestens für die verschiedensten Anforderungen gerüstet. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn Sie mitten in der Arbeit sind und das passende Werkzeug fehlt, weil Sie keine Lochsäge haben, die ausreichend breite Löcher machen kann.

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Wählen Sie die Lochsäge immer passend zum Untergrund, den Sie bearbeiten möchten.

Solche Sets gibt es als Holz-Lochsägen, Metall-Lochsägen, Fliesen-Lochsägen oder Stein-Lochsägen. Für ganz spezielle Arbeiten haben die verschiedenen Hersteller, beispielsweise Makita, Wolfcraft oder Würth, Sets für Sanitärinstallationen oder Elektroinstallationen in den dabei gängigen Größen. Auch Yidemil, Hychika, Rewalz, Bosch und Jellas sind namhafte Marken in der Kategorie der Lochsägen.

Wenn Sie vielfältige Einsatzbereiche für Ihre Lochsäge haben, sind Universal-Lochsägen ratsam. Sie finden solche Sets zwar häufig bei Aldi, Obi, Bauhaus, Hornbach oder Toom. Wir raten Ihnen jedoch davon ab, günstige Lochsägen im stationären Handel zu kaufen. Sie haben dabei keinerlei Vergleichsmöglichkeiten und auch die Stiftung Warentest weist keinen Lochsägen-Testsieger aus.

Stattdessen haben wir in diversen Lochsägen-Tests im Internet diese Durchmesser und den jeweiligen Verwendungszweck für Sie recherchiert:

Durchmesser Verwendung
Lochsäge mit 52 Millimetern Einbau von Instrumenten
Lochsäge mit 60 Millimetern LED-Spots für Decken- und Bodeneinbau
Lochsäge mit 68 Millimetern für Lichtschalter und Steckdosen
Lochsäge mit 80 Millimetern Unterputzdosen in Gipskarton-Platten einbauen
Lochsäge mit 82 Millimetern Unterputzdosen in festem Mauerwerk einbauen
Lochsäge mit 100 Millimetern für Rohrdurchlässe von Abflussrohren

Praxis-Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Die Länge der Lochsäge ist ebenfalls wichtig, um zu wissen, wie die fertige Bohrlochtiefe maximal sein wird und welche Materialdicke Sie damit bearbeiten können. Die meisten Lochsägen sind zwischen 30 und 40 mm lang.

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Der Zentrierbohrer hält die Lochsäge an Ort und Stelle und weist ihr förmlich den Weg durch das Material.

3. Was ist alles in einem Lochsäge-Set enthalten?

Spezialsets

Für eine Fliesen-Lochsäge liegt ein spezieller Fliesenbohrer bei, für eine Holz-Lochsäge ist ein Holzbohrer dabei.

Neben der Lochsäge ist noch weiteres Zubehör im Set. Ganz wichtig dabei ist der Zentrierbohrer. Er befindet sich in der Mitte der Lochsäge und bohrt sich zuerst durch das Material. Der Zentrierbohrer sorgt dafür, dass das Loch exakt da sitzt, wo Sie es haben wollen, und dass es auch wirklich rund wird. Er ist in der Regel aus dem gleichen Material wie die Lochsäge selbst.

Bei einigen Sets sind auch zwei oder mehr Bohrer für die Lochsäge dabei, die sich für unterschiedliche Materialien eignen oder eine unterschiedliche Dicke haben.

Zusammenfassend sollten Sie diese Vor- und Nachteile von Lochsägen-Komplett-Sets kennen:

    Vorteile
  • mit unterschiedlich großen Lochsäge-Aufsätzen
  • eignen sich für unterschiedlichen Materialien
  • günstiger gegenüber dem Einzelkauf
  • meist mit praktischem Koffer zur besseren Aufbewahrung
    Nachteile
  • teurer, da mehrere Aufsätze enthalten sind
  • nicht immer alle Aufsätze im Set notwendig

4. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Lochsägen-Vergleich

4.1. Wie funktioniert die Lochsäge?

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Das Sägeblatt schneidet durch die Drehbewegungen ein Loch in das Material.

Eine Lochsäge funktioniert nicht als eigenständiges Werkzeug. Um sie richtig zu nutzen, brauchen Sie entweder eine Bohrmaschine oder Sie arbeiten mit Akkuschrauber und Lochsäge.
Sie befestigen die Lochsäge in der Aufnahme Ihrer Bohrmaschine oder Ihres Akkuschraubers. Das Sägeblatt ist kreisförmig und sitzt um einen Zentrierbolzen.

Das Sägeblatt schneidet sich durch die Drehbewegungen in das gewünschte Material, und es entsteht ein kreisrundes Loch. Je nach Gewicht Ihrer Maschine müssen Sie mehr oder weniger Kraft aufwenden, um die Maschine dabei gut festzuhalten. Wenn Sie mit Akku arbeiten, hängt die Akkulaufzeit von Ihrer Maschine ab.

4.2. Wie wird die Lochsäge eingespannt?

Um die Lochsäge einzuspannen, brauchen Sie den Zentrierbohrer, in den Sie wie gewohnt Ihre Bohrmaschine oder Ihren Akkuschrauber einspannen. Der passende Bohrer für die Lochsäge ist meistens dabei.

Praxis-Tipp der Heimwerker.de-Redaktion: Wenn bei Ihrer Lochsäge kein Bohrer dabei ist, achten Sie darauf, dass er für das zu bearbeitende Material passt. Wollen Sie Fliesen bohren, brauchen Sie einen Bohrer mit Diamantspitze, damit Ihre Fliesen nicht zerspringen.

4.3. Wofür eignen sich Lochsägen?

Am häufigsten kommen Lochsägen für die Bearbeitung von Holz zum Einsatz. Heimwerker bauen damit Terrassen, Zäune, Hochbeete, Klettergerüste und vieles mehr. Aber auch im Bereich der Elektroinstallationen sind Lochsägen für Steckdosen und Lichtschalter häufig im Einsatz. Für einfache Arbeiten mit weichem Holz, Rigips oder Kunststoff sind verstellbare Lochsägen vollkommen ausreichend.

4.4. Ist ein Stufenbohrer ein adäquater Ersatz für eine Lochsäge?

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Ein Stufenbohrer kann im Vergleich zur Lochsäge nur kleine Löcher bohren.

Mit einem Stufenbohrer können Sie unterschiedlich große Löcher herstellen. Dieser Bohrer sieht ein wenig wie ein Tannenbaum aus, ist allerdings nicht mit einer Lochsäge vergleichbar. Lochsägen-Aufsätze können Sie auch für größere Löcher verwenden, während der Stufenbohrer kleine Löcher bohrt, die nicht größer als 30 mm sind. Außerdem bohrt sich die Spitze des Stufenbohrers weit in die Wand hinein, was nicht immer gewollt ist. Wenn Sie einen exakten und gleichmäßigen Ausschnitt brauchen, ist eine Lochsäge besser geeignet als ein Stufenbohrer.

4.5. Was kostet ein gutes Lochsäge-Set?

Wie fast immer bei Werkzeugen lohnt sich die Investition in etwas Hochwertiges. Sie bekommen Lochsägen für über hundert Euro. Ein günstiges Set gibt es ab etwa 30 Euro. Der Komplettpreis ist dabei deutlich weniger aussagekräftig als der Preis pro Lochsäge. In unserem Lochsägen-Vergleich sehen Sie, dass die Preise zwischen gut vier Euro und knapp 40 Euro pro Lochsäge liegen können. Teurere Lochsägen sind dabei meist robuster und länger haltbar.