Bei der Wahl der richtigen Handsäge kommt es darauf an, welches Material bearbeitet werden soll. Mit einer handgeführten Säge kann besonders präzise gearbeitet werden, der Einsatz erfordert allerdings etwas Übung und Geschick.

 

Für feine Holzarbeiten ist die Laubsäge oder eine japanische Feinsäge, auch Japansäge genannt, am besten geeignet. Sollen grobere Schnitte in Holz getätigt werden, bietet sich ein Fuchsschwanz, eine Zimmermannssäge oder eine Bügelsäge an.

 

Des Weiteren tummeln sich Metallsägen, Porenbetonsägen, Kleinmetallsägen, Furniersägen und Putzsägen auf dem Handsägen-Markt. Mit besonders vielen Werkstoffen kommt eine Multifunktionssäge klar, jedoch lohnt sich immer ein Blick in die Säge-Empfehlungen des Herstellers, damit die Sägezähne nicht kaputt gehen bei falscher Anwendung.

 

Ähnlich sieht es bei der Wahl der besten Zange für das jeweilige Anwendungsgebiet aus. Eine breite Kneifzange sollte in keinem Werkzeugkoffer fehlen, schon allein, um Nägel aus der Wand zu holen.

 

Mit Flachzangen und Spitzzangen können hingegen Gegenstände besser gegriffen werden. Soll ein Gegenstand fixiert und gleichzeitig bearbeitet werden, ist eine Gripzange die bessere Wahl.

 

Vornschneider, Mittenschneider und der gängigere Seitenschneider können nicht nur kräftig zukneifen, sondern auch beispielsweise dünne Drähte durchschneiden. Kombinationszangen besitzen häufig ebenfalls eine Schneidemöglichkeit. Rohrzangen und Wasserpumpenzangen finden hauptsächlich Einsatz im Sanitärbereich.