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Schleifstein Vergleich 2018

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Kaufberatung zum Schleifstein Vergleich bzw. Test 2018

  • Jede Klinge, die schneiden soll, muss scharf sein – Schärfe ist jedoch ein flüchtiges Gut. Nur durch regelmäßiges Schleifen bleibt ein Messer oder eine Axt scharf und einsatzbereit.
  • Zum Schärfen von Klingen eignen sich elektrische Messerschärfer, Schleifsteine oder ein Wetzstahl. Die klassischste Variante ist der Schleif- oder Wetzstein, der auch als Wasserschleifstein bezeichnet wird, da er meist im feuchten Zustand verwendet wird.
  • Mit einem Schleifstein-Set (Steine mit unterschiedlichen Körnungen) können Sie sowohl Ihrer Axt als auch Ihren Küchenmessern einen Vor- und Feinschliff verpassen.

Schleifstein Test
Eine Klinge zeichnet sich maßgeblich durch ihre Schärfe aus. Je nach Qualität des Klingenstahls kann die Schnitthaltigkeit zwar variieren, doch früher oder später müssen alle Schneiden geschliffen bzw. geschärft werden – je häufiger, desto besser, da der Schleifvorgang mit zunehmender Abnutzung immer anspruchsvoller wird.

Kosten für das professionelle Schleifen von Klingen:

Der Preis für das Schärfen von einzelnen Messern oder anderen Klingen mag gering sein, doch wer nicht mit stumpfen Werkzeugen arbeiten will, muss sie oft schleifen lassen, was sich wiederum im Geldbeutel bemerkbar macht.
Kochmesser Santokumesser

  • 2 bis 4 Euro: Messer mit 8 cm Klingenlänge (auch Damast- oder Keramik-Klingen)
  • 5 bis 8 Euro: große Messer mit Wellenschliff (etwa Brot- oder Universalmesser)
  • 6 bis 8 Euro: komplexe Messer (wie z.B. große Jagd- oder Taschenmesser)
  • 10 bis 15 Euro: extrem scharfe Messer (insbesondere Rasiermesser oder Skalpelle)
  • 15 bis 20 Euro: große Scheren oder Äxte (z.B. auch Heckenscheren)

Wer nicht nur einmal im Quartal zum Kochmesser greift, kann über die Jahre eine Menge Geld sparen, wenn er selbst zum Schleifstein greift. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen günstigen Schleifstein kaufen möchten, erfahren Sie in unserem Schleifstein-Vergleich 2018.

1. Nie wieder stumpfe Messer: Wer sich einen Schleifstein kauft, bestimmt die Schärfe seiner Messer selbst

Sie müssen kein ausgewiesener Schärfer oder Virtuose mit dem Messer sein, um einen Schleif- bzw. Wetz- oder Abziehstein akkurat zu bedienen. Es gehören lediglich ein wenig Übung und das nötige Wissen dazu, damit Sie einen Schleifstein-Test erfolgreich durchführen können.

Wenn Sie keinen elektrischen Messerschärfer verwenden, sondern das Messer lieber traditionell schleifen möchten, sollten Sie beim Schleifen wie folgt vorgehen:

  1. abziehstein-wetzstein-schleifstein
    Nur mit einem gut geschliffenen Messer können Sie sauber und unfallfrei arbeiten, da deutlich weniger Druck beim Schneiden nötig ist.

    Vorbereitung: Bevor Sie ein gutes Küchenmesser auf Ihrem persönlichen Schleifstein-Testsieger wetzen, müssen Sie einige Vorkehrungen treffen. Besitzen Sie einen Öl- oder Wasserstein? Dann befeuchten Sie selbigen entsprechend der Angaben des Herstellers. Welche Körnung hat der Schleifstein, den Sie verwenden möchten, und welchen Schliff hat das Messer, das es zu schärfen gilt? Welchen Winkel (in Grad) sollte beim Schleifen gewählt werden, damit die Schneidfase (die scharfe Schneidfläche, von welcher der Messergrat entfernt wird) die optimale Breite annimmt? Mehr erfahren Sie in Kapitel 2 dieses Ratgebers!

  2. Schleifstein benutzen: Nach der Vorbereitung können Sie mit dem eigentlichen Schleifen beginnen. Greifen Sie das Messer mit beiden Händen und führen Sie es unter Einbehaltungen des Schleifwinkels über den Schleifstein. Die Geschwindigkeit spielt dabei keine Rolle; achten Sie vielmehr auf eine gleichmäßige Bewegung, bei der der Druck unverändert bleibt. Besitzen Sie ein beidseitig angeschliffenes Messer, drehen Sie anschließend das Messer und fahren mir der anderen Seite fort.
  3. Den Grat überprüfen: Wischen Sie die Klinge regelmäßig mit einem Tuch ab und fahren Sie mit dem Daumen (bitte seien Sie hier sehr vorsichtig) den Grat entlang. Ein Schleifstein mit grober Körnung sorgt für mehr Abrieb und lässt bei korrekter Anwendung einen gleichmäßigen Grat über die gesamte Fase entstehen.
  4. Der letzte Schliff: Nach dem Verwenden eines Schleifsteins mit grober Körnung, folgt der Einsatz eines Wetzsteins mit feiner Körnung. Schleifen Sie die Klinge wie gehabt und entfernen Sie den Grat. Das Ergebnis dieser Prozedur ist ein scharfes Messer in Ihren Händen, das wieder saubere Schnitte ermöglicht.

messer-schleifen-schleifvorgang

Die Pflege einer Klinge:

Egal ob Santoku-, Steak-, Keramik-, Filetier-, Fleisch- oder Fischmesser: Eine Hochwertige Klinge sollte immer pflegsam behandelt werden. Hier einige Tipps zum korrekten Umgang mit einem hochwertigen Messer:

  • ein hochwertiges Messer darf niemals in die Spülmaschine
  • die Klinge muss nach jeder Benutzung abgewaschen und getrocknet werden
  • oxidierender Stahl muss mit Öl gepflegt werden – mit Klingenöl wohlgemerkt
  • ein Messer sollte sicher aufbewahrt werden, etwa in einem Messerblock
  • je öfter Sie ein Messer schärfen, desto weniger Aufwand nimmt der Schliff in Anspruch (oft reicht eine feine Körnung zum Schärfen der Fase)

Wasserschleifstein Messer Schleifen Schärfen

2. Wasserschleifstein, Wellenschliff und Schleifsteinhalter: Der beste Schleifstein

Zunächst stellt sich die Frage, welche Klingen mit einem Schleifstein geschärft werden können:

Werkzeuge mit Klingen schleifbar?
 

schleifen-messerschaerfer

Gewöhnliche Messer lassen sich mit Schleifsteinen problemlos schärfen. Nur bei Klingen mit Wellenschliff (etwa Brotmesser) oder bei Keramikmessern ist besondere Aufmerksamkeit gefragt.

Letztere sollten Sie beispielsweise nicht ohne Diamant-Schleifstein bzw. Diamant-Messerschärfer bearbeiten, da Keramik zu leicht brechen kann. Für das Besteck daheim empfiehlt die Stiftung Warentest zudem Wetzstahl (mehr zum Thema finden Sie auch in unserem Wetzstahl-Vergleich).

schleifen-stein-wasser-klinge Äxte bzw. Beile müssen ebenso wie Messer regelmäßig geschärft werden, damit die Arbeit mit dem Holz schnell und sicher erfolgen kann.

Mit steigendem Gewicht des Axtkopfes wird auch das Schärfen der Schneide schwerer. Deutlich leichter wird das Schleifen schwerer Äxte durch die Verwendung eines elektrischen Klingenschärfers.

 

schleifstein-koernung

Scheren oder auch Garten- bzw. Allzweckscheren sind häufig in Gebrauch und werden oft zum Zerteilen harter Materialien verwendet – regelmäßiges Schleifen ist hier besonders wichtig.

Je nach Beschaffenheit der Scherenblätter wird die Arbeit am Schleifstein zwar erschwert, aber nicht unmöglich. Achten Sie beim Schleifen darauf, welche Seite Sie anschleifen, da Scheren oft nur einen einseitigen Schliff vorweisen.

 

 

messer-schleifstein

Heckenscheren werden oft lange im Geräteschuppen gelagert und stetiger Feuchtigkeit ausgesetzt. Kein Wunder also, dass sie im Februar Probleme mit dickeren Ästen haben.

Auch bei der Heckenschere gilt: Ein gerader Schliff ist einfacher zu bearbeiten als ein Wellenschliff. Sollten Sie eine sehr hochwertige Heckenschere mit Wellenschliff verwenden, empfiehlt sich der Besuch beim Scherenschleifer – der Preis ist mit etwa 17 Euro allerdings so hoch, dass er den Preis einer soliden Heckenschere übersteigen kann.

 schaerfen-stein Werkzeug-Klingen wie etwa Rasenmäher-Messer sind für die Arbeit im Garten oder im Haus unabdingbar. Doch nicht jede stumpfe Klinge kann so leicht ersetzt werden wie bei einem Cutter-Messer.

Mit ein wenig Erfahrung lassen sich selbst größere Klingen leicht schärfen und den individuellen Bedürfnissen anpassen, insbesondere was den Schleifwinkel und damit die Schneidergebnisse anbelangt.

Mit einem Schleifstein-Set bekommen Sie jede Klinge scharf: Zwar ist beim Einsatz eines Schleifsteins noch echte Handarbeit gefordert, doch die hohe Flexibilität dieses Werkzeugs macht diese Mühe mehr als wett. Mit dem richtigen Set aus Schleifsteinen können Sie nahezu jedes Messer und jede Klinge schärfen.

heckenschere-schleifen-messer

Typen von Schleifsteinen

Schleifstein ist nicht gleich Schleifstein. Im Wesentlichen lassen sich drei Arten von Schleif- bzw. Wetzsteinen differenzieren; die folgende Tabelle gibt Ihnen Aufschluss darüber:

Europäischer Wasser- und Ölstein Japanischer Wasserstein Diamant Schleifstein
wasserschleifstein-diamant-schleifsteine oel-wetzstein-schleifsteine diamant-oelstein
  • werden etwa 15 Minuten in Wasser oder Öl eingeweicht
  • unregelmäßige, natürliche Beschaffenheit
  • harte Bindung der Schleifkörner, geringe Abnutzung
  • Schleifstein immer in Wasser einweichen
  • weiche Bindung der Schleifkörner
  • effektives Schleifen mit schneller Abnutzung
  • in der Regel ohne Wasser in Benutzung
  • hoher Abtrag, wenig Abnutzung – dafür teuer
  • Schleifstein lediglich mit Diamant beschichtet
Eine weitere Kategorie von Schleifsteinen:. Zwar eignen sich klassische Natursteine (z.B. aus blauem Schiefer) besonders für den Feinschliff von Messern, doch ihre Beliebtheit ist nicht zuletzt wegen der naturgemäßen Fehleranfälligkeit (die bei Naturprodukten üblich ist) stark zurückgegangen.

Eine Frage der Körnung

Der Wendestein: Zwei Körnungen in einem Stein

wendestein-schleifstein

Ein Wendestein ist höher als ein Vollstein und besitzt zwei verschiedene Seiten – jede mit einer anderen Körnung versehen.

Mit einem solchen Wendestein können Sie sowohl den Vor- als auch den Feinschliff erledigen, ohne das Werkzeug wechseln zu müssen. Dafür sind diese Steine weniger handlich und schwerer zu transportieren.

Die Körnung eines Schleifsteins ist sein Herzstück, denn sie bestimmt, wie fein eine Klinge geschliffen werden kann. Die Angabe der Körnung erfolgt dabei über zwei Einheiten: JIS und FEPA.

JIS: Japanese Industrial Standard (japanisches Maß)

  • 400 JIS – grobes Schleifen
  • 3.000 JIS – feines Schleifen

FEPA: Fédération Européenne des Fabricants de Produits Abrasifs (europäisches Maß)

  • 260 FEPA – grobes Schleifen
  • 1.000 FEPA – feines Schleifen

Grundsätzlich gilt, dass eine höhere Körnung für weniger Abrieb sorgt: Geringer Abrieb ist wichtig, wenn Sie etwa den Feinschliff bei einem Messer mit leichtem Grat durchführen möchten.

Je geringer der Wert der Körnung, desto gröber wird das Schleifen. Wenn Sie einen groben Schleifstein testen möchten, sollten Sie eine stark beschädigte Klinge wählen, etwa die einer alten Heckenschere. Der hohe Abrieb hilft dabei, einen sauberen Grat zu formen, der im Anschluss mit einem Feinschliff entfernt wird.

Sicherheitstipp: Der Schleifsteinhalter

Das Schärfen eines Messers ist eine gefährliche Betätigung und sollte ausschließlich mit größter Vorsicht vorgenommen werden.

Da gerade der Einsatz von Wasser die Arbeitsfläche feucht und rutschig machen kann, empfehlen wir den Einsatz eines rutschfesten Schleifsteinhalters, der als Schleifhilfe gelegentlich im Schleifstein-Set angeboten, jedoch auch separat gekauft werden kann.

Die Arbeit an einem rutschfesten Wasser- bzw. Abziehstein ist deutlich sicherer, insbesondere wenn Sie ein großes Küchenmesser schleifen wollen.

 

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