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Geräteschuppen Vergleich 2018

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Kaufberatung zum Geräteschuppen Vergleich bzw. Test 2018

  • Ein Geräteschuppen dient nicht nur zur Aufbewahrung von Gartenutensilien wie Schaufeln, Rechen und Harken, sondern kann auch für sperrige Geräte wie Schubkarren und Rasenmäher genutzt werden.
  • Während ein Geräteschuppen aus Holz vor allem durch Robustheit glänzt und zusätzlich modifiziert werden kann, gelten Holzschuppen zugleich auch als wartungsaufwändig. Metall- und Kunststoffschuppen sind dagegen lange haltbar und besonders platzsparend.
  • Achten Sie beim Kauf neben dem für Sie am besten geeigneten Material vor allem auf die richtigen Maße: Für die Unterbringung von Fahrrädern oder eines sperrigen Rasenmähers sollten Sie einen Schuppen mit einer Größe von mindestens 250 x 300 cm Grundfläche wählen.

geraeteschuppen-test

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2017 verbringen rund 23 Prozent der in Deutschland lebenden Befragten mehrmals im Monat ihre Freizeit mit Gartenarbeit, 8 bis 9 Prozent gar mehrmals wöchentlich (Verbrauchs- und Medienanalyse). Gerade wenn man öfter oder regelmäßig im Garten handwerkelt und hantiert, kann es auf Dauer sehr mühsam werden, die entsprechenden Geräte stets aus dem Haus oder Keller hinaus zu schleppen.

Im Ratgeber zu unserem Geräteschuppen-Vergleich 2018 erklären wir Ihnen die Unterschiede der Varianten aus Kunststoff, Holz oder Metall und zeigen dabei die Vor- und Nachteile auf, so dass Sie in Kürze den für Sie besten Geräteschuppen finden.

1. Ein Schuppen eignet sich nicht nur für Gartengeräte

Ein Schuppen, kein Gartenhaus

Bei einem Geräteschuppen handelt es sich nicht um ein klassisches Gartenhaus im Sinne einer Gartenlaube – unser Geräteschuppen-Vergleich behandelt vielmehr ein kleines Häuschen zur Lagerung von Gartengeräten, Gartenmöbeln und ähnlichem.

Ein Gartenhaus bzw. eine Laube kann diesen Zweck zwar ebenfalls erfüllen, allerdings dient sie hauptsächlich als (temporärer) Wohn- bzw. Aufenthaltsort, bspw. an einem warmen Wochenende im Frühling oder Sommer fernab der eigenen Stadtwohnung.

Ein Geräteschuppen ist mehr als nur ein einfacher Geräteschrank im Keller oder am Haus. Er bietet mehr Platz und das nicht nur für klassische Gartenwerkzeuge wie Schaufel, Spaten, Rechen, Gartenscheren, Gießkannen, Harken, Besen, Äxte oder Sägen.

Oft ist auch Bedarf für die Unterbringung von sperrigeren Geräten wie Schubkarren, Rasenmähern und insbesondere Gartenmöbeln, die andernfalls jedes Mal mühsam vom Dachboden oder aus dem Keller getragen werden müssten. Dazu gehören:

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Dieser Geräteschuppen bietet ausreichend Platz für sperrige Gerätschaften und Gartenmöbel.
  • Sitzmöbel
  • Klapptische
  • Liegen
  • Strandkörbe
  • Campingmöbel
  • Sonnenschirme
  • Markisen
  • der Gartengrill
  • eine Schaukel
  • Gartenspielzeug

Wenn in der Gerätehütte noch Platz übrig sein sollte, ist auch die Unterbringung von folgenden Fortbewegungsmitteln denkbar – insbesondere, wenn Kinder und Jugendliche zum Haushalt gehören:

  • Dreirad, Fahrrad
  • Motorrad, Moped
  • Fahrradwerkzeug wie Schläuche und Luftpumpen
  • Skateboard, Rollerblades
  • Rollschuhe, Schlittschuhe
  • Schlitten

Nicht zum Wohnen geeignet: Auch wenn ein Geräteschuppen mitunter verlockend gemütlich aussehen mag, ist er wegen unzureichender Isolierung und Belüftung nicht für den Aufenthalt von Personen (oder gar zum Schlafen) geeignet – schon gar nicht während der kalten Jahreszeiten.

2. Welche Geräteschuppen-Typen gibt es?

Während sich Geräteschuppen in Größe und Form oft nur marginal unterscheiden, ist das unterschiedliche Material umso essenzieller. Geräteschuppen mit Flach- oder Spitzdach bspw. gibt es aus Holz, Kunststoff und Metall. Daher haben wir in der folgenden Tabelle stattdessen die Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Baumaterialien in den Vordergrund gerückt.

Geräteschuppen aus Kunststoff Geräteschuppen aus Metall Geräteschuppen aus Holz
geraeteschuppen-aus-kunststoff geraeteschuppen-aus-metall geraeteschuppen-aus-holz
Kunststoff-Schuppen punkten mit Holzoptik, sind dafür allerdings sehr viel leichter und lassen sich daher auch nach dem Aufbau noch umsetzen.

 lange Haltbarkeit
 sehr leicht
platzsparend
 nachträgliche Anpassungen kompliziert

Metall-Geräteschuppen gelten als eher zweckmäßig und effizient als solche aus Holz oder Kunststoff.

lange Haltbarkeit
platzsparend
nachträgliche Anpassungen kompliziert

Holzschuppen sehen nicht nur rustikal und solide aus, sie sind es auch. Diese Art Geräteschuppen kann nachträglich leicht modifiziert werden, falls bspw. mehr Regale benötigt werden.

 rustikal und solide
 nachträglich modifizierbar
 hoher Wartungsaufwand
begrenzte Haltbarkeit

Hinweis: Holz-Geräteschuppen bedürfen einer regelmäßigen Lasur, um Schimmel zu vermeiden.

3. Kaufberatung für Geräteschuppen: Worauf Sie achten sollten

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Diese Schubkarre mitsamt Inhalt wäre in einem entsprechenden Schuppen vermutlich besser aufgehoben.

Die wesentlichen Unterschiede der drei Baumaterialien wurden in der Tabelle im 2. Kapitel genauer unter die Lupe genommen – um Ihren persönlichen Geräteschuppen-Testsieger zu ermitteln, sind aber auch noch andere Kaufkriterien wichtig. Die wesentlichen haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt.

3.1. Maße und Nutzen

Je nachdem, wofür Sie Ihren neuen Geräteschuppen nutzen wollen, sollte dieser auch entsprechend groß sein bzw. über die entsprechenden Maße verfügen. Zur Unterbringung von Fahrrädern, Schubkarren oder auch eines sperrigen Rasenmähers sollten Sie sich auf ein Gerätehaus mit den Mindestmaßen von 250 x 300 cm Grundfläche fokussieren. Ab dieser Größe wäre dann auch noch genügend Platz, um weitere Gartengeräte unterzubringen.

3.2. Fenster und Belüftungsöffnung

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Dieser Geräteschuppen von Keter Manor verfügt über Fenster und eine Belüftungsöffnung.

Ein Geräteschuppen mit Fenster ist vor allem praktisch, um Strom zu sparen, denn zumindest bei Tageslicht kann man sich so auch ohne den Einsatz von elektrischem Licht leicht zurechtfinden und (neben größeren Gerätschaften) auch Kleinteile im eingebauten Regal schnell entdecken.

Eine Belüftungsöffnung ist insbesondere bei Holzhäusern essenziell, denn auf diese Weise wird verhindert, dass es zur Schimmelbildung im Schuppen kommt.

3.3. Hersteller und Marken

Zu den mit Abstand populärsten Marken in der Kategorie Garten- und Geräteschuppen zählen neben Keter Manor, Svita und Deuba auch die folgenden etwas weniger bekannten Hersteller:

  • AS-S
  • Zelsius
  • JODA
  • Clemens Hobby Tec
  • Gartenpro
  • Pergart
  • Salzburg
  • Serina
  • Tepro

4. Fragen und Antworten rund ums Thema Geräteschuppen

4.1. Wo ist der beste Ort, um ein Gerätehaus aufzubauen?

Das ist prinzipiell von der jeweiligen Situation bzw. der Lage und Beschaffenheit Ihres Gartens abhängig. Wobei wir Ihnen allerdings helfen können ist, Sie über die Vorzüge und Nachteile des Auslegens von Steinplatten im Geräteschuppen zu informieren. Prinzipiell gilt: Egal, wo genau Sie Ihr neues Gerätehaus platzieren – die Errichtung eines Fundaments kann durchaus sinnvoll sein.

Hinweis: Besonders günstige Geräteschuppen verfügen meist über keinen eigenen Fußboden, sondern lediglich über ein rudimentäres Fundamentgerüst aus Metall/Holz/Kunststoff.

Nachträglich in als Fußboden integrierte Steinplatten schützen Ihren Schuppen nicht nur vor starkem Wind und Sturm, sondern verleihen auch den aufbewahrten Gegenständen und bspw. eingebauten Regalen einen besseren Halt. Mitunter ist es sogar möglich, das Schuppengerüst direkt auf den unten liegenden Platten zu verschrauben.

Es folgen die Vor- und Nachteil des Auslegens von Steinplatten im Geräteschuppen:

  • solider Halt für Regale und Gerätschaften
  • Schaffung eines gleichmäßig flachen Bodens
  • Sicherung gegen Wind, Sturm und mitunter nasses Erdreich nach starkem Regen
  • nachträgliches Umsetzen bzw. Verschieben sehr schwierig
  • eventuell Verlust von Raumhöhe
  • Zusatzkosten durch Anschaffung der Steinplatten

4.2. Worauf muss ich achten, wenn ich einen Geräteschuppen selber bauen möchte?

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Diesen fein verzierten Geräteschuppen bekommen Sie vermutlich nur im Eigenbau hin. Die Modelle der meisten Hersteller sind für die Aufbewahrung von Gartengeräten konzipiert oder beschränken sich auf den einfachen Nutzen und weniger auf ausgefallenes Design.

Sich einen Geräteschuppen selbst zu bauen spart nicht unbedingt Kosten, aber kann durchaus praktisch sein, wenn man bestimmte Maße unbedingt einhalten will bzw. muss oder mit den angegebenen Größen der Hersteller nicht zufrieden ist. Das Material der Wahl ist beim Geräteschuppen der Marke Eigenbau üblicherweise Holz.

In den Weiten des Internets finden sich zwar reihenweise Ideen, Vorschläge und Inspirationen zum kreativen Bauen eines Schuppens, unbedingt beachten sollten Sie allerdings die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten. Wie von der Stiftung Warentest in diesem Artikel genauer beschrieben, müssen Baumaschinen und -geräte zwischen 20 Uhr abends und 7 Uhr morgens abgeschaltet bleiben.

4.3. Worauf sollte ich beim Aufbau eines Gerätehauses achten?

Zunächst können Sie aufatmen, was offizielle Genehmigungen bspw. vom Bauamt anbelangt: Bis zu einer gewissen Größe benötigen Sie für die Errichtung eines Geräteschuppens keine offizielle Erlaubnis, da es sich hierbei nicht um zusätzlichen Wohnraum handelt (was einen Schuppen vom Gartenhaus unterscheidet). Versicherungen behandeln ein Häuschen zur Aufbewahrung von Gerätschaften dementsprechend auch eher als eine große Variante vom Gartenschrank.

Achtung: Je nach Bundesland ist der Rauminhalt und damit die Größe des Geräteschuppens durchaus relevant. Bis zu einem Rauminhalt von bspw. 6 m³ benötigen Sie in den meisten Bundesländern keine offizielle Genehmigung. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

Wir empfehlen Ihnen zusätzlich, genau darauf zu achten, wie nah Sie Ihren Geräteschuppen an das Grundstück des Nachbarn setzen – für genaue Informationen sollten Sie einen Blick in den jeweiligen Bebauungsplan werfen. Als Faustregel gilt: Mit einem Abstand von 3 Metern zum Zaun des Nachbarn sollten Sie auf der sicheren Seite stehen.

 

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