Innenwände mit Innenputz verputzen

Putze sind Wandbeläge aus Putzmörteln oder ähnlichen Beschichtungsstoffen. Man unterscheidet Innenputze zur Gestaltung von Innenwänden und Außenputze zum Verputzen von Fassaden. Innenputze werden auf Decken- oder Wandflächen im Innenraum aufgetragen und bestehen aus einer oder mehreren Putzlagen in unterschiedlichen Stärken. Die verschiedenen Putzarten erfüllen – je nach Zusammensetzung – in erster Linie bauphysikalische und natürlich ästhetische Aufgaben.

Nach dem Verputzen kann übergestrichen oder tapeziert werden, es gibt aber auch Dekor-Putze in verschiedenen Farben, die als Alternative zur Tapete oder zum Anstrich immer beliebter werden. Die Verarbeitung ist in den meisten Fällen angenehm einfach: die Dekorputze können verschiedenen Farbtönen abgetönt, mit einer Farbrolle oder einer Kelle aufgetragen und abschließend mit verschiedenen Techniken strukturiert und gestaltet werden.

Welche Putzarten es gibt, wie sie verarbeitet und anschließend gestaltet werden, beschreiben wir auf dieser Seite ausführlich.

Technische Grundregeln

Grundsätzlich müssen Putze auf die vorhandenen Untergründe abgestimmt sein. Es gilt die Regel: "weich auf hart". Die Härte der einzelnen Schichten sollte also nach außen, d.h. zur Oberfläche hin abnehmen. Das gilt besonders für mineralische Putze auf massiven Wänden. Wenn diese Grundregel eingehalten wird, können Trocknungsspannungen und Temperaturdehnung von den Putzen aufgenommen werden und es entstehen keine Risse. In geringem Umfang auftretende Haarrisse sind manchmal aber trotzdem nicht zu vermeiden, verursachen aber keine bautechnischen Schäden.

Bei Wärmedämmputzen und Putzen auf Wärmedämmverbundsystemen gilt die vorbeschriebene Regel nicht. Hier werden Bewegungen durch eine weiche Zwischenschicht abgefangen. Bei Einsatz eines Wärmedämmverbundsystems sollten alle Komponenten – Kleber, Dämmplatte, Armierung und Putz – immer von einem einzelnen Anbieter stammen. Nur wenn im Verbund geprüfte Produkte eingesetzt werden, ist die bauaufsichtliche Zulassung gesichert.

Grundputz oder Dekorputz?

In erster Linie sind Grundputze von Dekorputzen zu unterscheiden. Heimwerker nähern sich dem Thema Verputzen oft mit gewissem Respekt. Dabei können zumindest Grundputze von geschickten Heimwerkern einfach in Eigenleistung aufgebracht werden. Auch der Auftrag von Dekorputzen ist kein Hexenwerk.

Während Grundputze dazu verwendet werden, Untergründe zu ebnen, werden Dekorputze anschließend zur attraktiven Wandgestaltung aufgebracht. Soll also zum Beispiel ein Mauerwerk mit einem Dekorputz versehen werden, muss zuerst mit einem Grundputz oder mit verspachtelten Gipsplatten eine ebene Fläche geschaffen werden. Danach wird entsprechend grundiert und anschließend der Dekorputz, wie zum Beispiel Rollputz oder Reibeputz aufgetragen.

Prüfung und Vorbehandlung des Untergrunds

Der Zustand des Untergrundes ist für die Putzhaftung von wesentlicher Bedeutung. Deshalb ist der erste Arbeitsschritt die gründliche Prüfung des Putzuntergrundes: Er muss einigermaßen eben, ausreichend trocken, frostfrei und saugfähig sein und darf weder sanden noch kreiden. Kalkablagerungen, Salzausblühungen, Schimmelbelag sowie lockere und mürbe Teile werden entfernt. Die Bauteile müssen vor aufsteigender und von außen einwirkender Feuchtigkeit geschützt sein. Mineralische Untergründe werden durch Sichtkontrolle, Wischprobe und Kratzen mit einem spitzen Gegenstand auf Tragfähigkeit überprüft.

Alle losen Teile und sandende Untergründe werden rückstandslos entfernt. Die zu verputzende Fläche wird dann mit Besen oder Bürste gründlich gereinigt. Die Sinterhaut bei Neubau-Betonflächen wird mit einem Stahlbesen bzw. einer Stahlbürste entfernt. Putzfreundliche Untergründe sind Ziegelwerk, Kalksandsteinwerk, Hohlblockmauerwerk sowie saugender Beton, schwierige Putzuntergründe sind schwach saugend, wie z.B. glatter Beton. Die jeweilige Vorbehandlung wird entsprechend des Untergrundes und des folgenden Putzauftrages ausgewählt. Eine Grundierung oder Behandlung mit einer Sperrschicht ist in vielen Fällen notwendig, zum Beispiel, wenn der Untergrund sehr saugfähig ist, wie Gipskarton oder stark sandet/kreidet.

Mineralischer Putz

Natürlicher Baustoff für ein angenehmes Wohnklima

Seit Jahrhunderten dienen mineralische Putze als Wandbeschichtung für Bauwerke und haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren. Im Gegenteil: die Qualitäten des Werkstoffes Mineralputz sind gefragter denn je.

Nach DIN 18550 können mineralische Putze neben Zuschlagstoffen, wie Sand oder Mehl, unterschiedliche Bindemittel, wie Baukalk, Kalk/Zement-Gemische, Zement, Gips oder Lehm, enthalten. Eingeteilt werden mineralische Putze – je nach Zusammensetzung und Materialeigenschaften – in verschiedene Putzarten: Außenputz, Innenputz, Unter- und Oberputz. Diese Putze sind generell für den Innenbereich und viele auch für den Außenbereich geeignet. Ob ein Putz für den Außenbereich geeignet ist, hängt entscheidend von den enthaltenen Bindemitteln ab.

Innenputze, Außenputze und Spezialputze

Im Außenbereich muss der Putz extremen Witterungsverhältnissen insbesondere Feuchtigkeit, starken Temperaturschwankungen und hartem UV-Licht standhalten können. Daher müssen Außenputze besondere Witterungsbeständigkeit, wie sie Putze auf Kalk- Zement oder Zement- Basis besitzen, aufweisen.

Für den Innenbereich kommen auch andere Bindemittelsysteme in Frage, die viele bauökologische Vorteile mit sich bringen. Allen voran sind hier Gips-, Gips-Lehm-, Lehm- und Kalkhydrat-Putze anzuführen. Putze lassen sich sehr vielfältig einsetzen. Als Unterputz sind sie dankbare Untergründe für Maler- und Tapezierarbeiten, als Dekor-Putz bilden sie eine reizvolle optische Oberfläche.

Typische Unterputze sind Maschinenputzgipse und Handputzgipse. Maschinenputzgipse werden bei großen Flächen eingesetzt, da sie die wirtschaftlichste Lösung darstellen. Handputze sind ideal für die Renovierung oder beim Verputzen kleinerer Flächen.

Um die Putze für Ihre jeweiligen Eigenschaften zu optimieren, werden Ihnen von Herstellerseite spezielle Zusätze beigegeben. Diese verleihen ihnen hinsichtlich der Verarbeitbarkeit und der Funktionalität charakteristische Besonderheiten. Ein spezieller Abschirmputz lässt sich zum Beispiel durch die Kombination des klassischen Baustoffes Gips mit dem Hochleistungswerkstoff Carbon herstellen, der überall dort eingesetzt wird, wo die Abschirmung elektrischer und elektromagnetischer Felder erforderlich ist. Ein anderes Beispiel für funktionelle Putze sind Putze zur Verbesserung der Raumakustik, die aufgrund ihrer Optik oft auch als Dekorputz verwendet werden.

Dekorputze

Rollputze und Reibeputze

Reibeputze besitzen eine gröbere Körnung als die feinen Rollputze – meist ab 2 Millimetern aufwärts. Ihre Struktur erhalten sie durch abschließendes Reiben des auf Kornstärke aufgezogenen Putzes. Dabei entstehen, je nach Bewegungsrichtung, verschiedene Strukturen, die kreisförmig, waagerecht oder diagonal verlaufen können. Reibeputz ist auf Kunstharz- oder Mineralbasis erhältlich. (Wie sich Kunstharzputz von Mineralputz unterscheiden wird unten noch ausführlicher bechrieben.)

Alternativ lassen sich die Wände auch mit Kellen- und Rollputz gestalten. Hier wird eine Kelle oder eine Malerrolle für die Strukturierung verwendet. Unregelmäßige Oberflächenstrukturen, die dennoch ein gleichmäßiges Muster ergeben, machen den Reiz dieses Putzes aus. Erreicht wird der gewünschte Effekt, indem der Rollputz zunächst aufgetragen und anschließend mit Hilfsmitteln, wie Kelle, Bürste, Schaumstoff- oder Strukturrolle bearbeitet wird.

Bevor Sie die Wand verputzen, sollten Sie an einer Probefläche üben. Dafür nutzen Sie z. B. Restbestände von Span- oder Gipskartonplatten. Auf diese Weise können Sie leicht feststellen, ob sich Ihre Vorstellung von einer "idealen Struktur" in die Tat umsetzen lässt. Hier können Sie unbeschwert und ohne Zeitdruck experimentieren. Um später an der Wand eine gleichmäßige Struktur zu erhalten, sollten Sie immer nur so viel Putz aufbringen, wie innerhalb der offenen Zeit verarbeitet werden kann (ca. 15 Minuten je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit). Bei zusammenhängenden Flächen sollten Sie durchgehend nass-in-nass arbeiten, d.h. der Putz wird bereits aufgetragen, bevor die andere Schicht getrocknet ist. Die Farbgestaltung kann durch anschließendes Überstreichen mit Dispersionsfarbe erfolgen.

Zunächst muss der Putz mit dem Quirl knollenfrei angerührt werden. Kurz reifen lassen und dann erneut umrühren. Den Putz mit der Glättkelle aufziehen und anschließend nach Belieben gestalten. Bei Verwendung von Strukturrollen wird Bahn für Bahn mit gleichmäßigem Druck durch den frisch aufgezogenen Putz gewalzt. Bei der freien Gestaltung werden beliebige Muster unter Zuhilfenahme verschiedenster Gegenstände auf die Putzoberfläche gedrückt, gedreht, gerieben etc. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Durch kreuzweises, waagerechtes, senkrechtes oder rundes Reiben mit einem Kunststoffglätter oder Holzreibebrett wird die noch frische Putzoberfläche individuell strukturiert. Mineralische Dekorputze können Sie mit handelsüblichen Volltonfarben einfärben und überstreichen. Einige Rollputze können mit einem Farbroller aufgetragen werden und bieten durch Einfärbung mit Pigmenten eine einfache, schnelle und vielseitige Art der Wandgestaltung.

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Anleitungen zum Verputzen

Verarbeitung von Baumwollputz und Wandtattoos

Baumwollputz ist ökologisch und bietet neben der einfachen Verarbeitung viele weitere Vorteilen. Wir erklären Schritt für Schritt, wie er aufgetragen wird und sich gut mit Wandtattoos kombinieren lässt.

Verarbeitung von Baumwollputz und Wandtattoos

Reibeputz auftragen

Die Verarbeitung von dekorativem  Reibeputz ist bedeutend einfacher als der Auftrag eines Grundputzes. Wenn man die wesentlichen Handgriffe beherrscht – und das dauert nicht lange –, dann fällt diese Aufgabe nicht schwerer als gewohnte Heimwerker-Tätigkeiten wie Anstreichen oder Tapezieren.

Material und Werkzeug

  • Putzgrund
  • Mineralputz als Trocken-Fertigmischung
  • Ggf. Putz-Abtönfarbe
  • Ggf. Reparaturspachtelmasse
  • Mörtelwanne
  • Malerrolle oder Quast
  • Pinsel
  • Edelstahlglätter
  • Edelstahlkelle
  • Bohrmaschine mit Rührquirl
  • Kunststoff-Reibebrett
  • Abdeckfolie
  • Malerkrepp
  • Arbeitshandschuhe

Vorbereitende Arbeiten

Fehlstelle in der Wand verspachteln
Ein Dekorputz kann keine Löcher, grobe Unebenheiten und andere Fehlstellen ausgleichen. Deshalb müssen solche Beschädigungen vorher mit einer Reparaturspachtelmasse geschlossen werden.

Prüfen Sie zunächst die Wand und beheben Sie Probleme mit der Festigkeit, Saugfähigkeit, Ebenheit oder Beschädigungen – was zu beachten ist und wie Sie am besten vorgehen, haben wir weiter oben beschrieben.

Nun decken Sie die Umgebung sorgfältig mit Folie ab, ganz gleich, ob Sie außen oder innen verputzen: Verputzen ist eine recht schmutzintensive Arbeit. In Innenräumen ist es sinnvoll, die Abdeckfolie mit Kreppband an den Fußleisten zu befestigen, damit sie nicht verrutschen kann.

Anschließend können Sie die zu verputzenden Wände mit Putzgrund behandeln. Hierbei handelt es sich um eine pigmentierte Grundierung, die einen einheitlich gefärbten Untergrund herstellt. Das ist wichtig, denn in Strukturen, die durch das Abreiben eines gekörnten Putzes entstehen, kann die Farbe des Untergrunds durchschimmern. Viele Putzgründe enthalten außerdem Quarzsand oder ähnliche Beimischungen, die eine raue Oberfläche schaffen. Darauf rollt das Putzkorn beim Abreiben deutlich besser als auf einer glatten Wand. Zudem haftet der Putzgrund auch auf Untergründen, wie Holz, Metall oder Kunststoff, sodass sich auf diese Weise auch Rollladenkästen und ähnliche Elemente in die Putzfläche einbeziehen lassen.

Der Putzgrund wird auf der Fläche mit der Rolle oder dem Quast aufgetragen, an Rändern und in Ecken mit einem Pinsel. Anschließend muss er nach Herstellervorschrift trocknen. Da Sie beim Renovieren meist nicht exakt bis an Lichtschalter u. ä. heranputzen, können Sie nun um solche Elemente und um Türrahmen herum einen Streifen Malerkrepp kleben, der nach dem Verputzen abgezogen wird.

Reibeputz anmischen

Putz mit Rührwerk durchrühren
Durchmischen kann man den Putz mit einer Bohrmaschine und einem Rührquirl. Das stellt für die Maschine allerdings eine große Belastung dar. Besser kommt man mit einem speziellen Rührwerk voran.

Einen mineralischen Reibeputz erhalten Sie als trockene Fertigmischung im Sack oder Eimer, die vor dem Verarbeiten mit Wasser angerührt werden muss. Praktisch ist es, wenn die Fertigmischung gleich im Eimer kommt, dann kann man ihn zum Anmischen verwenden und hat immer ein sauberes Mischgefäß. Andernfalls verwenden Sie eine Mörtelwanne, die Sie vor jedem neuen Ansatz reinigen sollten, denn Reste des vorherigen Ansatzes können zur Klumpenbildung und zum vorzeitigen, teilweisen Härten des Putzes führen.

Mischen Sie Wasser und Trockenmischung nach Herstellervorschrift. Dazu eignet sich eine Bohrmaschine mit Rührquirl. Sowohl der Quirl als auch die Maschine müssen robust genug sein, da der Widerstand beim Rühren erheblich sein kann. Im Zweifel schonen Sie Ihre Bohrmaschine und mieten beim Werkzeugverleih ein Rührwerk, das genau für solche Aufgaben konstruiert ist.

Das Ansetzen von Teilmengen kann heikel sein, denn beim Transport können sich die Putzbestandteile entmischt haben. Verzichten Sie besser darauf oder rühren Sie zumindest die Trockenmischung vor dem Entnehmen einer Teilmenge gründlich trocken durch.

Setzen Sie höchstens die Menge an, die Sie innerhalb der vom Hersteller angegebenen sogenannten „offenen Zeit“ verarbeiten können. Geben Sie bei Bedarf ein Abtön-Pigment hinzu. Lassen Sie anschließend den Putz nach Herstellervorschrift einige Minuten reifen.

Wand mit Reibeputz verputzen

Nun wird es ernst: Geben Sie zunächst mit der Edelstahlkelle einen Batzen Putz aus dem Eimer auf die Glättkelle und ziehen ihn mit schräggestellter Kelle von unten nach oben auf die Wand. Wenn Sie 1 bis 2 Quadratmeter aufgezogen haben, halten Sie die Glättkelle in einem spitzeren Winkel zur Wand und ziehen den Putz scharf über das enthaltene Korn ab.

Dabei erzielen Sie praktisch automatisch eine einheitliche Schichtstärke: Sie wird immer durch das Putzkorn bestimmt. Wenn Sie mit mehreren Personen arbeiten, können Sie die einzelnen Arbeitsschritte untereinander aufteilen und kommen deutlich zügiger voran.

Putz aus dem Eimer nehmen
Den reifen Putz nimmt man mit einer Kelle aus em Eimer und gibt iohn dann auf eine Glättkelle. Verwenden Sie dabei ausschließlich Werkzeug aus Edelstahl.
Putz auf dei Wand aufziehen
Mit schräggestellter Glättkelle wird der Reibeputz von unten nach oben auf die Wand gezogen. Anschließend zieht man ihn scharf übers Korn ab.

Reibeputz strukturieren

Wenn der Putz anzieht, also abzubinden beginnt, wird seine Oberfläche stumpf. Das ist das Startsignal zum Strukturieren. Dazu bearbeitet man Reibeputz mit einem Kunststoff-Reibebrett, das eine leicht raue Oberfläche aufweist. Das Reibebrett bewegen Sie dabei mit leichtem Druck flach über die Wand. Durch diese Bewegung rollt die enthalten Körnung durch den Putz und hinterlässt dabei Vertiefungen.

Die Art der Bewegung bestimmt also die Putzstruktur. Sie können mit großzügig kreisenden Bewegungen arbeiten, oder nur senkrecht, waagerecht oder auch kreuzweise diagonal reiben. Wichtig dabei: Auch wenn Sie zu zweit oder dritt verputzen, sollte im gleichen Raum oder wenigsten an der gleichen Wand nur einer von Ihnen reiben. Jeder findet dabei seinen eigenen Rhythmus, und das sieht man als individuelle „Handschrift“ der Putzstruktur auch an. Nach dem Reiben sollten eventuell angebrachte Kreppbänder abgezogen werden, ehe der Putz vollständig härtet.

Übrigens: Schmiert der Putz beim Abreiben, dann ist vermutlich noch zu viel davon auf der Wand. In diesem Fall sollten Sie noch einmal scharf mit der Glättkelle über das Korn abziehen, um überschüssiges Material abzunehmen.

So geht’s: Bewegung erzeugt Struktur

Durch das Reiben mit dem Kunstoff-Reibebrett, genauer gesagt: durch die Reibrichtung, bestimmen Sie das spätere Aussehen.Je nach Reiberichtung entsteht ein anderes dekoratives Muster.

Runde Bewegungen
Waagerechtes Reiben
Diagonales Reiben

Tipps zur Arbeit mit Reibeputz

  • Verwenden Sie nur Werkzeug aus Edelstahl, sonst ist die Gefahr zu groß, dass Kellen und Glätter rosten und Flecken im Putz hinterlassen.
  • Reinigen Sie benutztes Werkzeug vor Pausen und zum Schluss sofort gründlich mit klarem Wasser. Später lässt sich der Putz kaum noch entfernen.
  • Arbeiten Sie mit Handschuhen, vor allem, wenn Sie Schrammen oder andere frische Verletzungen an den Händen haben. Der frische Putz kann hier sehr aggressiv wirken.
  • Wenn Sie die Arbeit vor einer Pause oder am Ende des Tages einstellen, sollten Sie eine angefangene Wand immer bis zur nächsten Raumecke oder zur nächsten Unterbrechung durch einen Vorsprung oder eine Nische fertig verputzt haben. Putz muss auf der Fläche immer frisch an frisch angesetzt werden – ist der vorige Abschnitt schon (an)getrocknet, sieht man den Ansatz später unweigerlich.
  • Wenn Sie zum ersten Mal verputzen oder eine Weile aus der Übung sind, beginnen Sie mit der Arbeit an einer Stelle, auf die man nicht beim Betreten des Raums zuerst sieht. Die Fläche hinter der Tür eignet sich dafür meist sehr gut.

Rollputz verarbeiten

Wer Übung im Anstreichen hat, der braucht sich nur wenig umzugewöhnen, wenn er Rollputz auftragen möchte. Anders als bei gewöhnlicher Wandfarbe stehen hier jedoch anschließend zahlreiche Möglichkeiten zur gestaltung der Oberfläche offen. Mehr dazu in der folgenden Anleitung.

Material und Werkzeug

  • Putzgrund
  • Rollputz
  • Ggf. Pigmente zum Abtönen
  • Ggf. Reparaturspachtelmasse
  • Farbroller zum Auftragen
  • Abstreifgitter
  • Werkzeuge zum Strukturieren, wie Finishrolle, Pinsel, Kelle, Schwamm oder Bürste
  • Abdeckfolie
  • Malerkrepp
  • Bohrmaschine und Rührquirl

Vorbereitende Arbeiten

Rollputz auf Fliesen auftragen
Je nach verwendetem Produkt können Sie sogar Fliesen mit Rollputz überstreichen. Hier ist sorgfältige Vorarbeit dann besonders wichtig: Die Fugen müssen ganz ausgespachtelt werden, ein haftvermittelnder Vorstrich sorgt dafür, dass der Putz einwandfrei hält.

Wie oben beschrieben, prüfen Sie zunächst den Untergrund auf Fehlstellen, auf seine Saug- und Tragfähigkeit und behandeln ihn nach Bedarf entsprechend.

Decken Sie nun den Fußboden und im Raum verbliebene Möbel mit Folie ab. Damit die Folie nicht verrutscht, fixieren Sie sie an den Fußleisten am besten mit Kreppband. Auch Türzargen und Fensterrahmen müssen natürlich abgeklebt werden. Steckdosen und Schalterabdeckungen nehmen Sie am besten ab – vorher den Strom ausschalten und bei der kleinsten Unsicherheit die Arbeit an der Elektroinstallation vom Elektriker ausführen lassen!

Nun streichen Sie die zu verputzenden Flächen mit Putzgrund vor. Er sorgt für eine gleichmäßige Haftung des Putzes, gleicht unterschiedliche Saugfähigkeit aus und schafft einen farblich einheitlichen Untergrund.

Tragen Sie den Putzgrund auf größeren Flächen mit der Rolle auf, für die Randbereiche verwenden Sie einen Pinsel. Lassen Sie den Putzgrund anschließend nach Herstellerangaben trocknen. Meist genügen dafür ein paar Stunden.

Rollputz auftragen

Rollputz erhalten Sie gebrauchsfertig im Eimer. Da bei der Lagerung einzelne Bestandteile auf den Boden des Eimers absinken, andere an die Oberfläche steigen, muss der Putz vor der Verwendung noch einmal gründlich durchgerührt werden. Dafür eignet sich eine Bohrmaschine mit Rührquirl gut, die bei niedriger Drehzahl läuft.

Bei dieser Gelegenheit können Sie den Rollputz auch einfärben. Verwenden Sie nur zum System gehörende Pigmente des gleichen Herstellers oder Abtönfarben, die vom Herstellers des Putzes empfohlen werden. Mischen Sie lange und gründlich, bis eine absolut homogen gefärbte Masse entstanden ist und keine ungefärbten Putzmengen mehr im Eimer zu finden sind – vor allem an den Wänden des Eimers entlang besteht diese Gefahr.

Den Rollputz können Sie nun wie eine zähflüssigere Wandfarbe auftragen. Feuchten Sie die Rolle zu Beginn leicht an und nehmen damit Rollputz aus dem Eimer auf. Rollen Sie sie wie beim Anstreichen kurz über ein Abstreifgitter und bringen dann den Putz satt und gleichmäßig an die Wand.

Achten Sie darauf, immer nass-in-nass zu arbeiten und den Putz in möglichst gleichmäßigem Tempo und gleichmäßiger Stärke aufzubringen. Streichen Sie die Rolle auf der Wand nicht ganz trocken, sondern nehmen Sie immer wieder rechtzeitig neuen Putz auf. Ehe Sie eine Pause machen, sollten Sie immer bis zur nächsten Wandbegrenzung arbeiten, damit man später keinen Ansatz sieht.

Rollputz auftragen
Auf die vorbereitete Wand lässt sich der Putz ganz einfach aufrollen. Für Ecken und Ränder nehmen Sie einen Pinsel.
Rollputz zu zweit auftragen
Wenn Sie zu zweit arbeiten, kann eine Person weiter den Putz auftragen, während die andere bereits strukturiert.

Rollputz-Oberfläche bearbeiten

Nach dem Auftragen wirkt die Putzoberfläche recht grob. Wer es rustikal mag, kann sie so lassen. Wenn nicht, bieten sich aber zahlreiche Möglichkeiten an, die Struktur nach eigenem Geschmack zu gestalten. Die einfachste Methode besteht darin, die Fläche mit einer passenden Finishrolle zu überarbeiten. Dabei kann man kaum etwas falsch machen und es entsteht eine feinere Putzstruktur.

Weitere Möglichkeiten bieten Pinsel, Bürsten oder Schwämme. Auch mit einem Kunststoffspachtel lassen sich die verputzten Flächen bearbeiten. Gehen Sie dabei vorsichtig zu Werke, denn die Rollputzschicht ist dünner als bei traditionellen Dekorputzen, die man noch recht bedenkenlos mit kühnem Kellenschwung strukturieren kann.

Sind Sie sich unschlüssig, wie die Oberfläche am besten wirkt, probieren Sie einfach vorher verschiedene Techniken an einem großen Brett aus, auf das Sie eine Schicht Rollputz auftragen.

Rollputz strukturieren mit der Finishwalze
Im simpelsten Fall überrollen Sie den Putz einfach mit einer Finishwalze, die es vom Hersteller des Rollputzes gibt. Das ergibt eine gleichmäßig feine Oberfläche.
Rollputz mit dem Pinsel strukturieren
Kreativer wird es, wenn Sie mit einem Werkzeug Ihrer Wahl, hier mit einem Flachpinsel, Strukturen nach Ihrem persönlichen Geschmack einbringen.

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Rollputz gestalten: Weitere Ideen

Auf dem oberflächlich geglätteten Putz lassen sich viele verschiedene Werkzeuge einsetzen, um interessante, kreative Strukturen zu erzielen. Hier nur einige Anregungen – lasssen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

Putz glätten
Putz glätten
Struktur mit Kelle
Regelmäßige Kellenstruktur
Putz mit Bürste strukturieren
Mit der Bürste wischen
Strukturputz mit der Schaumstoffrolle erstellen
Mit der Schaumstoffrolle aufrauen
Struktur mit der Erbslochrolle
Überrollen mit der Erbslochrolle
Rollputz mit der Strukturrolle gestalten
Strukturrolle einsetzen

Tipp: Rollputz auf Tapete auftragen

Sie können Rollputz auch auf einer vorhandenen Tapete auftragen. Dadurch fällt später das Renovieren leichter, wenn Sie einmal Ihre Wände völlig neu gestalten möchten. Allerdings musss die Tapete dafür feuchtebeständig verklebt sein. Das können Sie testen, indem Sie sie mit einem nassen Schwamm an mehreren Stellen befeuchten. Wirft die Tapete hier nach einigen Minuten Einwirkzeit Blasen, dann ist sie als Putzuntergrund ungeeignet.

Mineralputz oder Kunstharzputz?

Ob Sie Kunstharzputze oder mineralische Roll- bzw. Reibeputze bevorzugen, hängt davon ab, ob Sie rissüberbrückende Eigenschaften und die Gebrauchsfertigkeit von Kunststoff-Putz bevorzugen, oder ob Sie mehr Wert auf höhere Atmungsfähigkeit und ein natürliches Raumklima von Mineralputz legen.

Putze auf Mineralbasis enthalten Kalk sowie Zement und sind daher unempfindlicher gegenüber Schimmelbefall. Zudem dringt die Feuchtigkeit durch sie hindurch und wird nach außen abgegeben. Daher eignet sich die Sorte für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit. Wie Sie sich auch entscheiden, die Verarbeitung unterscheidet sich (bis auf das Ansetzen) nicht. 

Allerdings sollte man bei der Verarbeitung Arbeitshandschuhe tragen, da dieser Putz aufgrund seiner Alkalität zu Reizungen führen kann. Außerdem ist er schwerer aufzutragen als der vergleichsweise benutzerfreundliche Kunstharzputz. Dieser enthält ebenfalls Kalk und Zement, besteht aber zum Teil aus künstlichen Harzen, sog. Polyesterharzen. Durch seine leichte Verarbeitung eignet er sich für Heimwerker ohne umfangreiche Vorkenntnisse im Umgang mit Putz.

Kunstharzputze sind zwar überwiegend als Weißputze erhältlich, können aber problemlos mit hochwertigen Dispersionsfarben in allen gewünschten Farbtönen einfach überstrichen oder direkt mit Farbpasten eingefärbt werden. Hochwertige Kunstharzputze sind sehr strapazierfähig. Mit einer Korngröße zwischen einem und fünf Millimetern erlauben sie, unabhängig von der Überstreichbarkeit, fast unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Je kleiner das Korn, desto feiner die Struktur. Durch die jeweilige Korngröße definiert sich die Schichtstärke beim Auftragen.

Kunstharzputze sind sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet und überzeugen mit rissüberbrückenden Eigenschaften und Gebrauchsfertigkeit. Von der Kaminschürze, über Balkonwände bis hin zur Fassade oder zur Wohnzimmerwand lassen sich so alle Flächen geschmackvoll verputzen – zu einem attraktiven Preis. Der Kunststoffputz läßt sich verarbeiten als  Kratzputz, Reibeputz, Rillenputz, Spritzputz, Rollputz, Buntsteinputz oder Modellierputz.

Hochwertige Kunstharzputze sind diffusionsoffen, also  wasserdampfdurchlässig. Die Wand ist atmungsaktiv, Luftfeuchtigkeit kann aufgenommen und wieder abgegeben werden. Es entsteht ein ideales Raumklima. Voraussetzung für ein perfektes Ergebnis beim Arbeiten mit Kunstharzputzen ist neben etwas handwerklichem Geschick die Vorbereitung der Wände, wie beispielsweise mit Grundierung. Sie macht die Oberfläche griffig und verhindert zuverlässig das Abrutschen des Putzes.

Die neuste Generation von Kunstharzputzen lässt sich ohne Probleme wieder von der Wand lösen. Einfach mit Wasser einsprühen und nach fünf Minuten rückstandsfrei entfernen. Damit sind verputzte Innenwände auch in Mietwohnungen kein Problem mehr, wenn die Wohnung beim Auszug renoviert übergeben werden muss.

Dünnputze und Spachtelputze

Dünnputze kamen in den letzten Jahrzehnten durch eine Veränderungen der Bauweise auf. Exakt dimensionierte planebene Steine, mit Dünnbettmörtel verklebt, oder ebene Betonfertigteile verlangen keine dicke, Unebenheiten ausgleichende Putzschicht mehr. Ein Dünnputz dient vielmehr zur Optimierung der Oberflächenqualität und wird in nur einer Schicht aufgetragen.

Noch dünner geht es mit den Spachtelputzen. Dieses mineralische Material lässt sich sogar auf Null ausziehen. Streichputze sind feinkörnig, werden mit einem Malerquast dünn aufgetragen und anschließend mit einem Quast oder Pinsel strukturiert. Wie Rollputze besitzen eine feine Marmorkörnung und erhalten ihre Struktur durch die jeweilige Pinselführung, Kellenschläge oder eine Bearbeitung mit Walzen oder Rollen.

Der Trockenmörtel auf Gipsbasis wird in sauberes Wasser eingestreut und zu einer homogenen, plastischen Masse angerührt. Nach dem Anmischen wird der Mörtel mit der Kelle angeworfen oder mit dem Aufziehbrett aufgezogen, wobei ein kräftiges Andrücken an den Putzgrund für die vollflächige Haftung erforderlich ist.

Anschließend wird der Putzmörtel mit einer Abziehlatte oder Kartätsche eingeebnet und lot- und fluchtgerecht verteilt. Mit beginnender Versteifung wird die Putzfläche eventuell mit der Kartätsche und dem Flächenspachtel ausgezogen, um Spuren und Grade zu entfernen. Ist dann der Putz ausreichend versteift, wird er leicht angenässt, mit der Schwammscheibe gefilzt und anschließend mit der Traufel geglättet.

Für das Ausziehen der Ecken verwendet man einen Eckspachtel oder Eckhobel. Soll eine Filzstruktur erstellt werden, wird nach dem Filzen und einer gewissen Standzeit die Oberflächenstruktur mit einer feinen Schwammscheibe nochmals nachgefilzt. Wenn auf den Putz ein mineralischer Dekorputz oder Keramikfliesen aufgebracht werden sollen, darf die Oberfläche nicht gefilzt oder geglättet werden. Sie wird lediglich mit dem Traufelrücken abgezogen, um eine festere und rauhere Oberflächenstruktur zu erhalten. Das Anmischen und der Putzauftrag für Dünnputze erfolgt analog den Handputzen.

Mörtelgruppen und ihre Eigenschaften

Mörtel-Gruppe Bindemittel Mindest- druckfestigkeit in N/mm² Eigenschaften und Verwendung
P1a, b Kalk Keine Anforderungen Innen- und Außenputz für geringe Beanspruchung, wasserhemmend und wasserabweisend nur mit Zusätzen
P1 c Kalk 1,0 Innen- und Außenputz für übliche Beanspruchung, wasserhemmend und wasserabweisend nur mit Zusätzen
P2 Kalk-Zement 2,5 Innenputz mit erhöhter Abriebfestigkeit. Außenputz, wasserhemmend, Außenputz miterhöhter Festigkeit, wasserabweisend nur mit Zusätzen.
P3 Zement 10 Außenputz für Kellerwände, Sockelputz, wasserabweisend.
P4 a, b, c Gips, Gips-Kalk 2,0 Innenputz für übliche Beanspruchung
P4 d Gips, Gips-Kalk Keine Anforderungen Innenputz für geringe Beanspruchung
P5 Anhydrit, Anhydrit-Kalk 2,0 Innenputz für übliche Beanspruchung
P Org 1 Kunstharz- dispersion Außen- und Innenputz als Strukturputz auf vorhandennen glatten Flächen.
P Org 2 Kunstharz- dispersion Innenputz als Strukturputz auf vorhandenen glatten Flächen.

Profitipps

Nach dem Verputzen sofort die Klebebänder wieder entfernen. Der noch weiche Putz löst sich leicht ab und das Klebeband hinterlässt die gewünschte exakte (evtl. andersfarbige) Linie.

Verputzte Wände zu streichen kostet nur unnötig Zeit. Wer den Putz vor dem Auftrag einfärbt arbeitet nicht nur schneller, sondern erhält auch ein besseres Ergebnis. Die fertige Fläche ist sehr viel unempfindlicher gegen Stöße und Beschädigungen, denn bei durchgefärbtem Putz werden kleine Macken nicht als weiße Stellen sichtbar.

Putzhersteller bieten leicht lösliches Farbgranulat zum individuellen Einfärben ihrer Putze an. Die Putz-Abtönfarben oder Pigmente lassen sich leicht dosieren sind lichtecht, wischfest und für Innen und Außen geeignet.

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acroflyer , d. 15-01-17 17:23:

was hier total untergeht, ist die Tatsache, daß der frische Putz sich verfärben (vergilben) kann. Das habe ich bei mir im Treppenhaus erlebt, Da kam auf die Wände, die vorher tapeziert waren, ein weißer, mineralischer Kratzputz mit 1,5er Korn drauf, der an verschiedenen Stellen der Wände (nicht überall) irgendwie vergilbte. Ich wollte die Wände noch tiefgrundieren, aber mein Stukkateurmeister meinte, ein Haftgrund würde reichen. Jetzt schiebt er es auf den früheren Tapetenuntergrund.

Das dem so nicht ist, weiß ich aus Erfahrung. 1980 lies ich mein komplettes Haus, das vorher tapeziert war, mit Rauputz verschönern. Da gab es nicht eine einzige vergilbte Stelle. Das war ein Kunstharzputz von Sto.
Und jetzt dieses Fiasko!!

Ricc , d. 17-01-14 14:19:

Ja, kann ich auch sagen. Eine gute Zusammenstellung.

BBS BRUDER , d. 10-01-14 10:54:

Hallo,ich finde diesen Text sehr infortmativ...

danke nochmal,Sie haben mir sehr geholfen!

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