Kaufberatung zum GPS für Katzen Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein GPS für Katzen ermöglicht es besorgten Besitzern, die entlaufene Hauskatze oder den Freigänger ausfindig zu machen. Dazu muss das Tier einen GPS-Sender tragen, der ein Signal an den Empfänger des Halters aussendet. Dieser kann es dann per Computer oder Handy orten.
  • GPS ist nicht die einzige Technik, möglich wäre auch Radiofunk, der eine geringere Reichweite hat, dafür aber vor allem in Gebäuden genauer funktioniert. Darüber hinaus können Sie einen GPS-Tracker auch für Hunde, Gegenstände oder sogar Personen einsetzen.
  • GPS-Anhänger können Katzen irritieren und in ihrem Bewegungsablauf stören. Deshalb sollten diese möglichst klein und leicht sein, damit sie sich daran gewöhnen. GPS für Katzen als Chip unter der Haut gibt es derzeit nicht.

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Dass die Katze ein eigenwilliges Tier ist und am liebsten macht, worauf sie gerade Lust hat, tut ihrer Beliebtheit in deutschen Haushalten keinen Abbruch. Im Jahr 2016 gab es in Deutschland 8,21 Mio. Stubentiger, die Teil eines Haushalts waren und ihre Halter mit ihrer Anwesenheit erfreuten (Quelle: VuMA). Genau diese Anwesenheit ist aber bei der Katze immer mit einer gewissen Sorge verbunden, denn die Welt da draußen übt nicht nur auf „Freigänger“, sondern auch auf einige Hauskatzen eine große Anziehungskraft aus.

Viele Katzenbesitzer kennen die aufsteigende Nervosität und die hektische Suche, wenn das geliebte Tier nicht an seinen üblichen Aufenthaltsorten zu finden ist. Wenn Sie hier von den Fortschritten der Technik profitieren wollen, könnte ein GPS für Katzen günstig für Sie sein. In unserem GPS-für-Katzen-Vergleich 2019 erklären wir Ihnen die Möglichkeiten, die Sie damit haben und wie Sie Ihren persönlichen GPS-für-Katzen-Testsieger finden können.

1. Den leisen Pfoten auf der Spur mit GPS

Implantieren statt tragen?

Ein GPS für Katzen am Halsband kann die Tiere oft stören oder auch schneller verloren gehen. Effektiver, aber dafür auch deutlich teurer, wäre da ein GPS in Chipform, den der Tierarzt der Katze in die Haut implantieren kann. Den gibt es in dieser Form derzeit aber leider noch nicht. Was sehr wohl ginge, ist ein Mikrochip, auf dem die Daten zum Halter gespeichert sind. Diese kann der Tierarzt auslesen. So können gefundene Katzen häufig wieder mit ihrem Halter vereint werden.

Bevor Sie ein GPS für Katzen kaufen, gilt es, die darin verbaute Technik zu verstehen und sie anwenden zu können. So ein, auch Pet Tracking-Produkt genanntes, Gerät basiert auf dem Global Positioning System, kurz GPS. Das kennen Sie aus dem Navigationssystem fürs Auto oder auch einem Smartphone. Im Weltall rund um die Erdumlaufbahn befinden sich zahllose Satelliten, die täglich von Milliarden technischer Geräte angefragt werden, um ihnen ihre genaue Position zu verraten, damit sich der Benutzer geografisch orientieren kann.

Das geht auch für Dinge, die sich nicht in der Nähe des Besitzers befinden. Diese müssen dann einen Peilsender dabei haben, der ein stetes Signal aussendet und sich so mittels eines Empfängers orten lässt. Auf diese Weise weiß etwa der Tower am Flughafen, wo sich gerade ein Flugzeug befindet oder die Sicherheitsfirma, ob ihr Geldtransporter auf der vorgesehenen Route unterwegs ist. Und natürlich geht das auch für den geliebten, schnurrenden Vierbeiner. Dieser muss den Peilsender am Halsband tragen und kann dann seiner Wege gehen.

Cats only? Viele Geräte sind nicht nur auf Katzen beschränkt. Obwohl Hunde tendenziell eher bei ihren Herrchen bleiben und ihre Nähe suchen, können auch sie mal ausbüchsen. Das Gleiche gilt auch für Kaninchen oder Pferde. Und selbstverständlich können Sie so einen Sender auch beim Kind oder den spazierfreudigen Großeltern in der Jackentasche platzieren, um so über deren Position informiert zu sein. Das sollte man aber fairerweise vorher absprechen, um nicht wie ein NSA-Agent zu wirken.

Bevor wir Ihnen wichtige Kategorien und Kriterien auf dem Weg zu Ihrem GPS-für-Katzen-Testsieger erklären, gibt es nun schon einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile:

  • liefert schnell die gewünschte Info
  • schont Nerven und vereinfacht die Suche
  • flexibel auch für andere Zwecke einsetzbar
  • Satellitenempfang vorausgesetzt
  • kann das Tier behindern (z.B. verfangen)

2. Tracken oder orten? Diese Varianten gibt es

Neben der punktuellen Ortung gibt es auch Arten von Sendern, die per Radiofunk die Richtung weisen. In mehreren GPS-für-Katzen-Tests zeigten sich klare Unterschiede bei den jeweiligen Stärken und Schwächen. Was beide Modelle ausmacht, erklären wir Ihnen in diesem Kapitel unseres Ratgebers:

Technik Beschreibung

GPS

 

 

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GPS können Sie theoretisch weltweit abrufen. Wenn Sie also beispielsweise im Spanien-Urlaub weilen und sichergehen wollen, dass die Katze oder der Hund immer noch brav bei der Tante ist, können Sie das komfortabel am Handy oder PC ersehen.

 

Damit GPS aber auch gut funktioniert, ist eine ständige Verbindung zum Satelliten im Orbit erforderlich. Gerade in dünner besiedelten Gebieten kann das mitunter nicht so flächendeckend möglich sein. Und auch auf weiten Feldern oder im dichten Wald gerät die Technik nicht selten an ihre Grenzen.

Radiofunk

 

 

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Je nach Hersteller können Ortungsgeräte, die per Funk statt mit GPS operieren, Reichweiten bis zu 500 Metern erreichen. Der Vorgang hier ähnelt etwas dem einer Schatzsuche und ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie in einem Gebäude oder dem unmittelbaren Bereich rund um Ihr Haus Ausschau nach dem Stubentiger halten wollen.

 

Anders als GPS, das mitunter ungenau sein kann und auch bei der Unterscheidung zwischen einzelnen Räumen nicht optimal ist (etwa, wenn Sie in einem verwinkelten Keller nach der Katze suchen wollen), kann der Radiotracker hier seine Stärken ausspielen. Ist das Tier aber weiter entfernt als die Höchstdistanz, tappen Sie wieder im Dunkeln. Um schnell handeln zu können, haben manche Marken einen Ausreißalarm, der losgeht, wenn das Tier das Grundstück verlässt.

Ein Fall für die Justiz: Obwohl sie selbst noch keinen GPS-für-Katzen-Test durchgeführt hat, berichtete die Stiftung Warentest schon mehrfach über Gerichtsurteile, die den Bewegungsdrang der Katze zur Strafsache machten. So war etwa in der Ausgabe 02/2005 zu lesen, dass Eigentümergemeinschaften untersagen dürfen, dass eine Katze als Freigänger in der Wohnanlage unterwegs ist. Gegen den Richterspruch nützt also auch das beste GPS für Katzen nichts.

3. Maße und Technik – Worauf zu achten ist

Auch auf kleinem Raum kann viel Technik verbaut sein. Beim Katzen-GPS kommt es aber auch tatsächlich darauf an, wie groß es gerät, schließlich soll die Handyortung nicht durch ein zu unhandliches Gerät zur Belastung für das Tier werden.

3.1. Abmessungen

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Dank des Peilsenders wissen Sie immer, wo sich Ihr Liebling grad befindet.

Wenn das GPS für Katzen zum Test ihrer Bewegungsfreiheit wird, läuft irgendwas falsch. Natürlich gibt es bei Katzen oder Hunden auch Größenunterschiede, aber generell sollte der GPS-Anhänger nicht zu klobig und schwer sein. Tiere, die solche Gegenstände nicht gewohnt sind, werden erst mal versuchen, sich davon zu befreien und könnten irritiert sein. Ein GPS für Katzen am Halsband, das über eine kleine Tasche für den Sender verfügt, wäre eine Möglichkeit. Es sollte jedenfalls eng genug anliegen, dass sich das Tier nicht an Zweigen, Ästen oder sonstigen Gegenständen verheddert.

3.2. Technik

Sie als Halter haben dann je nach Modelltyp die Möglichkeit, den Aufenthaltsort mit mehreren Endgeräten zu checken und den Empfänger dafür auszulesen. Das geht beispielsweise per:

  • USB-Anschluss am Computer
  • Tracking-Anfrage vom Handy aus (die SIM-Karte im Chip sendet dann eine SMS)
  • Android- oder iPhone-App auf dem Smartphone

Bei Modellen mit SMS lassen sich die Hersteller ihren Service meist noch zusätzlich vergüten. Hier ist oft ein Abo enthalten, das die ersten ein bis zwei Jahre kostenlos ist und danach gebührenpflichtig wird. Die Handyortung mittels App ist für gewöhnlich nicht mit Extrakosten verbunden.

Kartenansicht: Die Wege Ihrer Katze können auch ein nettes Feature sein, um mit Freunden auf Facebook in Kontakt zu sein. Wenn Sie sie wissen lassen wollen, wo die Katze gerade ihre Zeit verbracht hat oder sich für gewöhnlich aufhält, gibt es GPS-Logger, die den zurückgelegten Weg aufzeichnen und per Google Maps abbilden. Das können Sie dann für sich persönlich nachverfolgen oder im sozialen Netzwerk posten.