Kaufberatung zum Hundefutter Test bzw. Vergleich 2019

  • Hundefutter als Nassfutter ist beim Vierbeiner beliebt, sorgt aber häufig für einen üblen Geruch in der Schnauze des Haustiers. Hundefutter-Trockenfutter erzeugt mehr Reibung und ist daher gut für die Zähne – nur werden manche Tiere davon schnell dick.
  • Die Wahl der Ernährung sollte sich an Ihrem Hund orientieren. Welpen benötigen eine andere Ernährung als Tiere, mit denen Sie beispielsweise Agility-Training betreiben. Senioren wiederum profitieren von einer anderen Ernährung, die auf den ruhigeren Lebenswandel älterer Tiere abgestimmt ist.
  • Neben Eiweiß bzw. Protein aus Fleisch gehören auch Ballaststoffe, Vitamine, Fette und Kohlenhydrate zu bestimmten Teilen zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Die Futterindustrie bietet praktische Varianten von Hundefutter an, die den gesamten Energiebedarf des Tieres abdecken.

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Falls Sie sich gerade Ihren ersten Hund zulegen oder über eine neue Form der Ernährung Ihres Vierbeiners nachdenken, kann man bei dem großen Angebot im Fachhandel schnell den Überblick verlieren. Nutzen Sie unseren Heimwerker.de Hundefutter-Vergleich 2019, um sich eine Orientierung vor dem Kauf zu gönnen. Denn je nach Größe, Alter und Energiebedarf des Haustiers ist die eine oder andere Futtersorte besser geeignet.

Welpen mit ihren Milchzähnen wollen anders ernährt werden als sportive Tiere oder Senioren, die ein ruhiges Leben führen. Finden Sie heraus, welche Produkte im Tierbedarf erhältlich sind und worauf Sie generell bei einer gesunden Ernährung und Pflege des Hundes achten sollten.

1. Woraus Hundefutter bestehen sollte, um das Haustier artgerecht und gesund zu ernähren

Bevor wir auf Heimwerker.de tiefer in die Thematik einsteigen und günstiges Hundefutter mit hochwertigen Marken-Varianten vergleichen, wollen wir gleich festlegen: Es geht in diesem Artikel um die Haupternährung und nicht um Leckerlies und Hundefutter-Snacks.

Selbstverständlich können Sie dieses Hundefutter an der Leine zum Training nutzen oder Ihr Tier mit Hundefutter an Hundegeschirr und anderes Zubehör gewöhnen.

Wir haben uns mit Hundefutter-Tests auseinandergesetzt, in denen das Futter als Hauptnahrung täglich gereicht wird und zu festen Zeiten im Hundefutter-Napf landet. Grundsätzlich haben Sie bei Hundefutter von Rossmann oder Discountern sowie aus dem Tierfachhandel die Wahl zwischen zwei Varianten:

Damit im Napf erstmal grundsätzlich alles stimmt (wir gehen in diesem Schritt von einem gesunden, erwachsenen Hund ohne Allergien aus), sollten folgende Nährstoffe im Futter enthalten sein:

  • Eiweiß / Protein: Eiweiß aus Aminosäuren aus Rind, Huhn, Wild, Schwein, Fisch, getrockneten Eiern oder Tiermehl versorgt die Muskulatur mit Energie.
  • Kohlenhydrate: Als wichtige Energiequelle liefert Stärke aus Reis, Getreide oder Kartoffeln Energie.
  • Fette: Aus tierischen und pflanzlichen Ölen dienen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren als Enerigequelle.
  • Spurenelemente: Chlor, Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium werden für gesunde Organe und Knochen benötigt.
  • Vitamine: Wasserlösliche Vitamine B, B2, B6, B12 sowie Biotin, Folsäure, Cholin, Vitamin C und Pantothensäure. Fettlösliche Vitamine wie Beta-Carotin, Vitamin A, D3 und E.
  • Spurenelemente: Selen, Jod, Mangan und aus tierischen und pflanzlichen Ölen dienen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren als Energiequelle.

Je nachdem, wie alt oder jung das Tier noch ist bzw. in welcher Konstitution sich der Vierbeiner befindet, werden die Anteile von Fett, Gemüse, Protein und anderen Inhaltsstoffen auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt.

2. Kaufberatung: Beachten Sie weitere Kriterien, wenn Sie Hundefutter kaufen

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Trotz der großen Auswahl sollten Sie das Futter Ihres Hundes nicht allzu oft wechseln.

Neben den Bedürfnissen Ihres Vierbeiners sollten Sie ebenfalls berücksichtigen, wie sich der Beschaffungsprozess in Ihren Alltag integrieren lässt. Als neuer Hundebesitzer werden Sie zunächst Hundefutter und Hundebett kaufen, während Sie sich im Fachhandel neben Hundefutter auch Halsband und weiteres Zubehör zulegen.

Doch sobald die Grundausstattung wie Hundefutter, Halsband und Korb einmal angeschafft ist, kaufen Sie Hundefutter und Spielzeug nicht mehr unbedingt im Fachhandel.

Liegt ein spezialisierter Markt für Tierfutter und Zubehör beispielsweise in einem Gewerbegebiet, wo sich auch Ihre bevorzugten Supermärkte befinden, spricht aber natürlich nichts dagegen, dort wöchentlich Hundefutter und Leckerchen einzukaufen.

Ist dies nicht der Fall, bleiben Ihnen drei Möglichkeiten: Entweder, Sie suchen gezielt nach einem Hersteller, der Ihnen das Futter nach Hause liefert. Oder aber, Sie vergleichen die Produkte in Discountern und Supermärkten, in denen Sie generell Ihren Einkauf tätigen und wählen ein bestimmtes Produkt, das auch dort angeboten.

Die dritte Option sind Angebote aus dem Internet, wo Sie diverse Sorten Hundefutter verschiedener Marken und Hersteller ordern können.

Wir empfehlen Ihnen unbedingt einen Preisvergleich, wenn Sie sich bereits für ein bestimmtes Produkt entschieden haben. Berechnen Sie die Spritkosten für den Umweg für Hundefutter aus dem entfernten Fachhandel und rechnen die Versandkosten für geliefertes Futter aus dem Internet dagegen. Schließlich sind die Inhaltsstoffe identisch.

Zeitaufwendiger und etwas teurer ist es, mit Hundefutter zu barfen. Zwar hat dieses selbst zusammengestellte Futter viele Vorteile, muss allerdings von Ihnen auch täglich sichergestellt werden. Hier punktet Fertigfutter, da es meist sehr lange haltbar ist und auf unterschiedlichen Wegen schnell verfügbar ist.

Häufiges Wechsel des Futters, weil es beispielsweise gerade im Discounter wie Aldi oder Lidl im Angebot ist, können wir aufgrund der Ergebnisse von Hundefutter-Tests nicht empfehlen. Viele Hunde verweigern sogar die Nahrungsaufnahme, was schlussendlich weder Halter noch Hund zufriedenstellt.

Außerdem können Sie dann nicht über die Ernährung steuern, wie sich das Wohlbefinden des Tieres entwickelt. Gewichtsveränderungen, Verhaltensveränderungen oder ein stumpfes Fell lassen sich bei häufigem Wechsel der Futtersorte nur schwer in den Griff bekommen.

Die Industrie bietet analog zur menschlichen Ernährung diverse Variationen, beispielsweise Hundefutter ohne Konservierungsstoffe, getreidefreies Hundefutter, entzuckertes Hundefutter oder Hundefutter in Bio-Qualität.

Achtung: Besteht bei Ihrem Hund der Verdacht einer Allergie, sollten Sie in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt spezielles Allergie-Hundefutter ausprobieren und die Veränderungen genau mit dem Veterinär beobachten.

3. Das beste Hundefutter hält den Hund gesund, macht satt und enthält keine unnötigen Inhaltsstoffe

Es gibt verschiedene Eigenschaften von Hundefutter, die wir von Heimwerker.de Ihnen im Vorfeld näher erläutern können. Dass das Futter am Ende den Geschmack Ihres Welpen trifft, können wir natürlich nicht garantieren.

Gerade bei Welpen empfehlen wir Ihnen, sich auf eine bestimmte Marke einzulassen, die vom Welpenfutter über Futter für Erwachsene bis hin zum Senior die gesamte Bandbreite abdeckt. Denn Sie können davon ausgehen, dass die Umstellungen jeweils nicht besonders groß sind und vom Hund gut akzeptiert werden.

3.1. Wählen Sie den Typ des Futters bewusst aus

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Neben Eiweiß gehören auch Ballaststoffe, Vitamine, Fette und Kohlenhydrate zu bestimmten Teilen zu einer ausgewogenen Ernährung dazu.

Die Entscheidung für ein Hundefutter, verglichen mit Hundebett oder Korb, ist etwas komplexer. Grundsätzlich wählen Sie zwischen Nassfutter und Trockenfutter.

Ein Nassfutter kommt verzehrfertig aus der Dose oder Verpackung, während es Trockenfutter wiederum in zwei Varianten gibt. Entweder werden Presslinge einfach aus der Verpackung in den Napf zur Fütterung gegeben oder Sie müssen einem flockenartigen Trockenfutter samt Presslingen vor der Fütterung etwas Wasser beimischen.

Die meisten Nassfutter besitzen einen höheren Anteil von Protein, während die trockenen Varianten oftmals etwas mehr Kohlenhydrate beinhalten. Wenn Sie einem Hund zwei Näpfe hinstellen, von denen einer Trockenfutter und der andere Nassfutter enthält, wird die Wahl des Tieres in den allermeisten Fällen auf das Nassfutter fallen.

Dies hängt damit zusammen, dass die feuchten, meist fetteren, eiweißreicheren und geschmacksintensiveren Nassfutter-Sorten der „natürlichen“ Ernährung des Hundes eher entsprechen. Allerdings ist es teurer, anspruchsvoller in der Lagerung und Sie benötigen größere Mengen.

Trockenfutter bietet in komprimierter Form bei vielen Herstellern ähnlich gute Kombinationen von Nährstoffen an, es lässt sich einfach lagern und dosieren. Handelt es sich beim Trockenfutter nicht um eine Variante, die mit Wasser angemischt wird, sollten Sie stets ausreichend Wasser bereitstellen.

Für Zähne und Zahnfleisch ergibt sich aus beiden Trockenfutter-Variationen, dass mehr Abrieb von Zahnbelag stattfindet und das Zahnfleisch gereinigt wird. Die Vor- und Nachteile des Trockenfutters im direkten Vergleich:

  • günstiger in der Anschaffung
  • Lagerung einfacher und hygienischer
  • teilweise für unterwegs geeignet
  • vorteilhaft für Zähne und Zahnfleisch
  • schmeckt weniger intensiv
  • für Welpen und Senioren nicht immer geeignet
  • teilweise weniger hochwertige Inhaltsstoffe

3.2. Die Altersgruppe des Hundes und Bestandteile des Futters sollten zusammen passen

Auch beim Hundefutter geht es international zu

Immer mehr Hersteller kennzeichnen ihr Futter mit den Begriffen „Junior“ für den Welpen, „Adult“ für den erwachsenen Hund und „Senior“ für ältere Tiere.

Da sich ein Welpe beispielsweise im Wachstum befindet und noch vor seinem ersten Zahnwechsel steht, hat er hinsichtlich der Ernährung andere Bedürfnisse als ein betagter Hund. Senioren lassen es meist ruhiger angehen, haben schon den einen oder anderen Zahn verloren und neigen dazu, etwas dicker zu werden.

Gerade die Nährstoffe, die für den Knochenaufbau und das Wachstum wichtig sind, werden häufig in größeren Mengen der Welpennahrung beigefügt. Futter für ältere Tiere, deren Bewegungsdrang nicht mehr allzu hoch ist, ist meist mit deutlich weniger Fett ausgestattet. Achten Sie daher immer darauf, das Futter auch entsprechend des jeweiligen Alters zu wählen.
Bei erwachsenen Hunden spielt der Lebenswandel und oftmals auch die Rasse eine große Rolle für die Wahl des Hundefutters. Besitzen Sie beispielsweise einen aktiven Border-Collie, mit dem Sie täglich kilometerlange Runden drehen, Radfahren und auch noch Hundesport betreiben, dürfen Sie dem Tier sehr gerne ein geeignetes Spezialfutter für aktive Sportler gönnen.

Besitzen Sie hingegen einen ruhigen Hofhund, mit dem Sie nur gelegentlich eine kleine Runde drehen, sollte die Ernährung anders gestaltet werden. Je nach Einsatzbereich bzw. Sport und Arbeit des Hundes, werden Sie passende Produkte finden.

4. Hundefutter-Tests: Getreidefreie Produkte haben die Nase vorne

Auch wenn Gemüse, Ballaststoffe und Kohlenhydrate zu einer gesunden Hundeernährung einen wichtigen Beitrag leisten, ist und bleibt der Hund ein Fleischfresser. Die Hersteller deklarieren sowohl Getreide als auch Soja, Reisstärke oder Erdnussschalen als „pflanzliche Nebenerzeugnisse“.

Hier ist stets Vorsicht geboten, denn die Industrie versucht durch derartige Beimischungen einfach nur Kosten einzusparen. Sind Getreide oder andere „Nebenerzeugnisse“ enthalten, handelt es sich im Normalfall um eher minderwertiges Futter – egal ob Nass- oder Trockenfutter.

Meist finden sich in solchen Futtersorten weitere Schlachtabfälle oder Zusätze wie Geschmacksverstärker, die keinen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten. Auch Farb-, Aroma- und die sogenannten Lockstoffe (erzeugen einen Art Fixierung auf diese eine Sorte), sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden.

Ganz grundsätzlich wird folgende prozentuale Verteilung von Nährstoffen empfohlen:

Bestandteil Prozentualer Anteil
Fette (pflanzl. oder tierisch) 5 %
Fasern 5 %
Eiweiß 35 – 45 %
Kohlenhydrate (Reis / Kartoffeln) 45 – 55 %

Dies gilt selbstverständlich für den durchschnittlichen, erwachsenen Hund ohne Unverträglichkeiten, Krankheiten oder sportliche Aktivität.

5. Wichtiges Zubehör für die Hundehaltung

Nutzen Sie Hundefutter, um Hundegeschirre anzulegen. Trockenfutter oder Leckerchen eigenen sich als Hundefutter, um Halsbänder oder Geschirre anzulegen bzw. dies zu trainieren.

Auch beim Gehorsamkeitstraining an der Leine ist Hundefutter als Pressling eine gute Wahl, um das Bei-Fuß-Gehen und andere Standards zu trainieren.

Darüber hinaus gibt es tolles Hundefutter-Spielzeug, mit dem Sie gelangweilte Vierbeiner hervorragend beschäftigen können. Lassen Sie den Hund etwas für sein Futter tun, reduzieren die Futtermenge der Hauptmahlzeit und nutzen solches Spielzeug für Phasen, in denen der Hund alleine in der Wohnung ist.

Hinweis: Grundsätzlich ist es nicht empfehlenswert, Hundefutter im Korb zu füttern. Ein fester Platz in der Küche oder im Flur ist nicht nur für Sie hygienischer und praktischer, sondern entspricht auch eher dem Naturell des Hundes. Lediglich zur Eingewöhnung können Sie den Hund mit Futter in sein Körbchen locken bzw. ihn belohnen, wenn er artig auf seinem Platz geblieben ist.

6. Gibt es einen Hundefutter-Testsieger der Stiftung Warentest?

Tatsächlich gibt es nicht nur einen Testsieger, sondern gleich mehrere. Die Stiftung Warentest hat sowohl Trocken- als auch Nassfutter getestet und bewertet. Dabei kamen jeweils sehr unterschiedliche Bewertungen für verschiedene Anbieter heraus.

7. Wichtige Fragen und Antworten rund um Hundefutter

7.1. Welche Marken und Hersteller bieten Hundefutter an?

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Vermeiden Sie es, Ihrer Katze Hundefutter zu geben. Die Zusammensetzung ist auf Dauer nicht für die Vierbeiner bestimmt.

Hochwertiges Trockenfutter bieten beispielsweise Marken wie Wolfsblut, Josera und Bosch in verschiedenen Varianten an. Nassfutter von Animonda, Wolfsblut und Rinti überzeugte im Vergleich.

Gutes Futter in Bio-Qualität liefert Herrmanns Bio, während Marken wie Terra Pura und Royal Canin auch Ergänzungsfutter für Allergiker oder andere Besonderheiten anbieten.

7.2. Kann man Hundefutter auch an Katzen verfüttern?

Wenn Sie einer Katze Hundefutter anbieten, könnte gerade das Nassfutter durchaus angenommen werden. Allerdings ernähren sich Katzen aufgrund der Größe ihrer Beutetiere mit etwas mehr Kohlenhydraten und weniger Fleisch im Verhältnis. Daher sollten Sie dauerhaft eine solche Ernährung vermeiden, da Sie ansonsten gesundheitliche Risiken bei der Katze riskieren.