Kaufberatung zum Kratzbaum Test bzw. Vergleich 2019

  • Ein Kratzbaum für Katzen erfüllt mehrere Funktionen, denn er bietet Ihrer Katze einen Rückzugsort, hilft bei der Krallenpflege, sorgt für Abwechslung im Alltag und befriedigt ihre natürlichen Triebe.
  • Kratzbäume gibt es für jedes Budget (die Kosten liegen zwischen 15 und mehr als 100 Euro) und jede Wohnungsgröße. Selbst ein kleiner Kratzbaum hilft Ihrer Katze beim Wetzen der Krallen und schont damit gleichzeitig Ihre Möbel.
  • Je mehr Stämme ein Kratzbaum vorweist, desto stabiler wird er und desto mehr Abwechslung kann er einer Katze bieten. Für ältere Katzen reichen niedrige Kratzbäume (auch wegen des Verletzungsrisikos).

Kratzbaum Test
Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen – mit großem Abstand. Knapp 13 Millionen Stubentiger tummeln sich in deutschen Wohnzimmern; Hunde gab es 2015 dagegen nur etwa 7,9 Millionen.

Wenn Ihnen bereits eine Katze auf Samtpfoten um die Beine schleicht und sie noch auf der Suche nach den passenden Katzenmöbeln für Ihr Zuhause sind, könnte Ihnen unser Kratzbaum Vergleich 2019 weiterhelfen.

1. Der Kratzbaum: Kuschelhöhle und Kletterbaum für Ihre Katze

Ein Katzenbaum ist eine wichtige Anschaffung: Er kann für Ihr Haustier

  • Kuschelhöhle für Katzen
    Ein großer Kratzbaum eignet sich auch, wenn Sie zwei Katzen glücklich machen wollen.

    Katzenspielzeug,

  • Kletterwand,
  • Schlafplatz
  • und Werkzeug zur Krallenpflege

zugleich sein. Die besten Kratzbäume weisen viele verschiedene Ebenen auf, die z.B. Plattformen, Schlafhöhlen oder hängende Spielbälle bereitstellen. So gibt es für Ihre Katze immer wieder etwas zu erkunden und zu entdecken.

Eine Katze hat natürliche Triebe. Sie will jagen, klettern, Fellpflege betreiben und sich an einem ruhigen (idealerweise erhöhten) Ort ausruhen und schlafen – mitunter bis zu 16 Stunden am Tag, also einen Großteil ihres durchschnittlich 14 Jahre langen Lebens. Wenn Sie Ihre Katze glücklich machen wollen, sollten Sie ihr dabei helfen, diese Triebe auszuleben – am besten mit einem Katzenbaum.

Bereits ein günstiger Kratzbaum für Katzen – egal ob einstämmig oder zweistämmig – erfüllt also gleich mehrere Zwecke. Zudem schont er Ihre Möbel vor den krallenbewehrten Pfoten der Katze und ermöglicht selbiger ihrer angeborenen Neugier nachzugehen.

Es muss kein deckenhoher Kratzbaum sein:

Gerade wenn Sie in einer kleineren Wohnung leben, können Sie mit einem Katzenbaum viel Raum für Ihre Katze dazugewinnen. Dazu muss der Kratzbaum nicht groß sein, denn bereits ein kleineres Modell mit Kratzmatte und Liegefläche kann schon für eine gelungene Abwechslung sorgen.

2. Material, Stämme und Katzenspielzeug: Worauf es bei einem Kratzbaum ankommt

2.1. Sisal – Ein Traum für Katzenkrallen

Katzenkratzbäume
Ein einstämmiger Kratzbaum nimmt nicht viel Platz weg und hilft Ihrer Katze beim Abbau ihrer Triebe.

Viele Marken-Katzenbäume renommierter Hersteller werden aus Naturholz gefertigt, das für Katzen keine gesundheitlichen Bedenken darstellt. Im Gegenteil: Naturkratzbäume sehen nicht nur ansprechend aus, sondern stellen auch eine Kletter- und Kratzgelegenheit für Katzen dar.

Kratzbaum Tests zeigen weiterhin, dass Polyester das am häufigsten verwendete Material ist, wenn es um die Polsterung der Liegeflächen oder Kuschelhöhlen geht. Diese Kunstfasern sind sehr weich und lassen sich besonders leicht reinigen.

Ein besonderes Material, das bei so gut wie jedem Katzenkratzbaum zum Einsatz kommt, ist Sisal. Sisal ist eine aus Mittelamerika stammende Pflanze, aus deren Fasern eng geflochtene Bündel hergestellt werden. Diese Bündel werden dann um Teile des Kratzbaums gewickelt und dienen der Katze zum Wetzen der Krallen.

Katzen kratzen – garantiert!

Früher oder später kratzen alle Katzen, denn dadurch werden gleich mehrere Triebe der Vierbeiner befriedigt. Die Veranlagung zum Kratzen dient einerseits dem Feinschliff der Krallen. Die wichtigsten Waffen einer Katze müssen zum Klettern und Jagen immer funktionstüchtig gehalten werden. Weiterhin markieren Katzen mit Hilfe des Kratzens bestimmte Orte, insbesondere wenn die Pfoten kurz vor dem Kratzen ausgiebig geputzt werden. Dann verteilt die Katze Ihre Duftmarke beim Kratzen und sichert damit Ihr Territorium ab.

2.2. Kratzbaum: Ein-, Zwei-, oder Mehrstämmig?

Mit Stamm sind die Säulen gemeint, aus denen ein Kratzbaum besteht.

  • Einstämmige Kratzbäume: Diese Modelle sind entweder sehr klein und mit nur einer Plattform versehen, oder werden als deckenhohe Kratzbäume mit Deckenspanner verkauft. Beide Varianten sind platzsparend, jedoch eher für jüngere Katzen geeignet.
  • Zweistämmige Kratzbäume: Zwei Säulen und eine Liegefläche – so mögen es ältere Katzen. Dieser Typ von Kratzbaum ist zumeist schlicht aber stabil und damit ideal für betagte Stubentiger.
  • Mehrstämmige Kratzbäume: Die Luxus-Variante unter den Kratzbäumen, die sich bis hin zu einer Katzenlandschaft entwickeln können. Wer genügend Platz hat, kann seinen Katzen einen mehrstämmigen Kratzbaum anbieten. Sie eignen sich für junge und ältere Katzen, sind sehr stabil, können von mehreren Katzen zugleich bewohnt werden und bieten viel Abwechslung.

2.3. Katzenspielzeug inklusive

Wer ungern Katzenspielzeug in der Wohnung verteilt, kann sich einen Kratzbaum mit Spielzeug zulegen. Herabhängende Bälle oder verschiedene Arten von Plüschtieren laden Ihre Katzen beim Streifzug durch den Kratzbaum zum Spielen ein und animieren dazu, den Jagdtrieb abzubauen.