Einbruchschutz für Türen: Einbruchsicherung für Haus-, Keller- und Terrassentür

Türen sind für Einbrecher oftmals die erste Anlaufstelle, um in ein Haus zu gelangen. Denn mit den richtigen Werkzeugen haben sie den Tätern kaum etwas entgegenzusetzen. Schnell ist das Schloss herausgezogen, der einfache Türbeschlag stark beschädigt oder die gesamte Tür aufgehebelt.

Vor allem Hinter-, Terrassen- und Kellertüren sind meist von außen schwer einsehbar und schirmen die Einbrecher vor aufmerksamen Blicken ab.

Schutz bieten verschiedene Sicherheitstechniken, die bei Neubauten zum Standard gehören und sich an älteren Türen nachträglich montieren lassen. Daher informieren wir über die aktuelle Sicherheitstechnik, mit denen Haus- und Wohnungsbesitzer den Einbruchschutz erhöhen, und geben einen Überblick über die Widerstandsklassen für einbruchhemmende Türen sowie Zubehör.

Einbruchschutz- und Brandmeldetechnik der Firma EiMSIG

Über EiMSIG

Die Firma EiMSIG ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen mit Sitz im nordhessischen Gudensberg in der Nähe von Kassel. EiMSIG bietet ein breites Spektrum moderner Einbruchschutz- und Brandmeldetechnik mit vielen komfortablen Elementen. Ein Teil der Produkte verfügt über eine Einzelanerkennung der unabhängigen Institution VdS (Vertrauen durch Sicherheit). Neben der Firmenzentrale verfügt EiMSIG über ein bundesweites Vertriebsnetz mit eigenen Außendienstmitarbeitern. Als zuverlässiger und starker Partner steht die Firma EiMSIG ihren Kunden stets mit Rat und Tat zur Seite – persönlich oder per Fernwartung. Über die EiMSIG Webseite steht den Bestandskunden zudem der Kundensupport zur Verfügung. Jeder Kunde wird ausführlich und individuell beraten – mit einem besonderen Augenmerk auf die persönlichen Wünsche und die Schwachstellen der Immobilie.

Fenstereinbruchschutz

Sicherheit auch bei gekippten Fenstern
Sicherheit auch bei gekippten Fenstern

Die meisten Einbrecher gelangen über das Fenster in das Gebäude. Ein handelsübliches Fenster hebeln sie in nur wenigen Minuten auf und sind sofort im Gebäude. Deswegen setzt der Einbruchschutz der Firma EiMSIG auch genau hier an. Patentierte Fenstersensoren werden in den Rahmen von Fenstern und Türen eingebracht und lernen dort die Fensterzustände offen, geschlossen und gekippt. Per Funk stehen sie mit dem Herz der Anlage, der Zentrale, in Verbindung. Kommt es zu einem Aufhebelversuch, funken die Sensoren dies an die Zentrale – der Einbruchsalarm wird ausgelöst. Der große Vorteil: Die Anlage kann auch dann scharfgestellt werden, wenn die Fenster gekippt sind und nicht nur dann, wenn die Fenster geschlossen sind. Durch den Verzicht auf Bewegungsmelder können sich die Nutzer auch bei aktivierter Anlage frei im Haus bewegen, ohne befürchten zu müssen, den Alarm auszulösen.

Glasbruchmelder

Viele Nutzer befürchten, dass der Einbrecher über ein eingeschlagenes Fenster in das Gebäude gelangt. Normalerweise zieht es der Einbrecher jedoch vor, das Fenster unauffällig aufzuhebeln, um Lärm zu vermeiden und einer Entdeckung vorzubeugen. Befinden sich in der eigenen Immobilie jedoch lange Glasfronten oder ein Wintergarten, empfiehlt sich die Anbringung eines Glasbruchmelders. Er wird gegenüber der zu schützenden Glasfront angebracht und löst bei aktivierter Anlage dann aus, wenn Glas splittert.

Einbruchmeldetechnik: Die EiMSIG-Alarmanlagen

Die Firma EiMSIG bietet ihren Kunden zwei verschiedene Alarmanlagen-Modelle: Das EiMSIG Hausdisplay und seine Weiterentwicklung, das EiMSIG smarthome. Beide Alarmanlagen sichern die Außenhaut der Immobilie mittels eingebauter Funksensoren in den Rahmen von Fenstern und Türen ab. Einen Einbruchsversuch melden die Sensoren umgehend an die Zentrale, der Einbruchsalarm wird ausgelöst. Das EiMSIG Hausdisplay ist die etwas günstigere Variante, das Einsteigermodell. Das smarthome verfügt über weitere komfortable Funktionen, die dem Nutzer das Leben erleichtern.

EiMSIG Smarthome und Alarmanlage
EiMSIG Smarthome und Alarmanlage
  • Das EiMSIG Hausdisplay ist zum wiederholten Male VdS-zertifiziert und in verschiedenen Farben erhältlich. Die LED-Zentrale des EiMSIG Hausdisplays zeigt dem Nutzer auf einen Blick den Zustand aller Fenster und Türen in den Ampelfarben an: Geschlossen (grün), gekippt (gelb) und geöffnet (rot). Mittels eines Rädchens kann sich der Nutzer leicht durch das Menü bewegen und Fenster hinzufügen und benennen. Wird bei aktivierter Anlage ein Fenster aufgehebelt, geht umgehend die laute Außensirene an. Zeitgleich benachrichtigt die Zentrale die nacheinander vom Nutzer hinterlegten Telefonnummern. Die Rollläden fahren im Einbruchsfall hinunter, das Licht im Haus geht an.
  • Das EiMSIG smarthome ist die Weiterentwicklung des Hausdisplays und unterscheidet sich vor allem hinsichtlich der Bedienbarkeit und eines Mehr an Komfort von seinem kleinen Bruder. Bedienen lässt sich das EiMSIG smarthome über ein modernes Touchdisplay, das in schwarz oder weiß erhältlich ist. Im smarthome sieht der Nutzer auf einen Blick, welche Fenster geöffnet, gekippt oder geschlossen sind. Einen Einbruchsversuch meldet der betroffene Sensor umgehend an die Zentrale. Der Alarm wird ausgelöst, die Rollläden fahren hinunter und versperren dem Eindringling den Weg. Die Zentrale benachrichtigt die vom Nutzer hinterlegten Nummern. Das smarthome kann einfach und sicher auch per App gesteuert werden.

Brandmeldetechnik

Sie sind Pflicht in fast jedem Bundesland und retten Leben: Rauchmelder. Deswegen dürfen sie natürlich auch in einer Hausabsicherung nicht fehlen. Sie sollten in jedem Raum hängen und sind problemlos in die EiMSIG Alarmanlagen integrierbar. Die Rauchentwicklung können Nutzer bzw. eintreffende Rettungskräfte mit einem Blick auf das Display sehen. Meldet der Rauchmelder Feuer, wird automatisch Alarm ausgelöst. Die Anlage reagiert dann genauso, wie in einem Einbruchsfall und ruft zusätzlich die hinterlegten Nummern an. Die Rollläden fahren in diesem Fall automatisch nach oben und geben den Bewohnern den Fluchtweg frei.

Wassersensoren

Neben Brandmeldern ist auch die Installation von Wassersensoren möglich, die beispielsweise unter der Spüle angebracht werden können oder im Keller, falls in dem bewohnten Gebiet Probleme mit steigendem Grundwasserspiegel bestehen, Steigt das Wasser, registriert der Wassersensor das und übermittelt diese Information an die Zentrale. Diese kann den Nutzer telefonisch informieren oder beispielsweise einen stillen, internen Alarm auslösen.

Rollladen- und Lichtsteuerung

Die EiMSIG Alarmanlagen erlauben dem Nutzer eine bequeme und komfortable Haussteuerung. Licht und Rollläden können problemlos von zuhause oder von unterwegs aus geplant und gesteuert werden. Mit einem Blick auf die Zentrale sieht der Nutzer die Einstellungen und Zustände von Licht und Rollläden im ganzen Haus. Fährt man in den Urlaub, lassen sich alle Bestandteile so timen, dass das Haus stets belebt aussieht. Das wirkt bereits abschreckend auf Einbrecher.

Kombination von Sensoren und Sicherheitstechnik
Kombination von Sensoren und Sicherheitstechnik

Energie sparen

Die Haussteuerung ermöglicht es dem Nutzer nicht nur, Rollläden und Licht nach den eigenen Wünschen zu regulieren, sondern hilft ihm auch beim Energiesparen. Durch die individuelle Lichtsteuerung entscheidet er, welche Lichter wann angeschaltet sein sollen. Die Rollläden gehen bei Sonneneinstrahlung erst dann hinunter, wenn der Raum eine bestimmte Temperatur erreicht hat. Alle Komponenten lassen sich von unterwegs aus per App ansteuern und regulieren. Auch die Heizungsthermostate stehen per Funk mit der Zentrale in Kontakt. Durch intelligente Energiesparfunktionen spart der Nutzer bares Geld. Das Thermostat wird beispielsweise während des Lüftens automatisch abgesenkt. Fährt der Nutzer in den Urlaub und hat vergessen, Licht oder Heizungen abzustellen, ist das kein Problem. Per App wählt er die entsprechenden Geräte an und stellt sie ab. Die Funksteckdosen schalten sich ab, sobald der Bewohner das Haus verlässt und es scharf stellt. So kann er in Abwesenheit bequem Kosten sparen.

Einfaches Nachrüsten ohne Bohren

Viele Nutzer schrecken vor der Anschaffung einer Alarmanlage zurück, weil sie ein lästiges Nachrüsten mit viel Dreck befürchten. Das ist bei den EiMSIG Alarmanlagen unnötig – denn sie funktionieren kabellos und per Funk. Die Fenstersensoren können mit einem handelsüblichen Akkuschrauber in den Fenster- und Türrahmen befestigt werden und stehen ab diesem Zeitpunkt mit der Zentrale in Funkkontakt. Lästiges Kabelverlegen und Aufreißen der Wände entfällt damit komplett. Die Anlage ist jederzeit problemlos nachrüst- und beliebig erweiterbar und wird auf die Nutzerbedürfnisse und die Immobilie zugeschnitten. Im Neubau empfiehlt sich eine rechtzeitige Elektroplanung, denn so können energieeffiziente Lösungen für die Zukunft berücksichtigt und viel Geld gespart werden.

Anrufweiterschaltung

Die Alarmanlagen EiMSIG Hausdisplay und EiMSIG smarthome verfügen über eine Anrufweiterschaltung im Falle einer Alarmierung. Versucht ein Einbrecher, das Fenster aufzuhebeln, melden die Sensoren dies umgehend an die Zentrale. Diese wiederum benachrichtigt die vom Nutzer hinterlegte Nummer. Das kann die eigene oder beispielsweise die von Verwandten sein. Es ist außerdem möglich, die Anlage zu einem professionellen Wach- und Schließdienst aufschalten zu lassen, der im Falle einer Alarmierung weitere Maßnahmen ergreifen kann. Die Firma EiMSIG und ihre Vertriebspartner kooperieren bundesweit mit renommierten Wach- und Schließdiensten.

Hohe Qualität und zeitgemäßes Design Made in Germany

Beide Alarmanlagen überzeugen durch ihre hundertprozentig verlässliche Funktionsweise und passen sich darüber hinaus schön in ihre Umgebung ein. Sie sind für die ganze Familie intuitiv bedienbar. Alle Bestandteile werden in Deutschland gefertigt und zusammengesetzt. Gut geschulte Service-Mitarbeiter bauen die Anlagen fachgerecht in den Immobilien ein und sind auch danach stets für die Kunden da. Fehlalarme und Fehlfunktionen können damit ausgeschlossen werden.

App-Steuerung für iOS und Android

Per App stets alles im Überblick
Per App stets alles im Überblick

Das EiMSIG smarthome lässt sich sowohl über die Zentrale, als auch per App via Smartphone oder Tablet steuern. Im Startmenü der iOS-App sieht der Nutzer, ob die Anlage im Haus oder Büro aktiviert ist. Mit der App kann man sogar mehrere Gebäude, in denen man das smarthome eingebaut hat, im Auge behalten. Der Nutzer kann die einzelnen Zustände von Fenstern oder Türen sehen – in den Ampelfarben grün für geschlossen, gelb für gekippt und rot für geöffnet. Er kann per App die Anlage scharf und unscharf stellen. Aus dem Urlaub können Nutzer alles kontrollieren und steuern und sich per Kamera in das Haus schalten. Die App ist in verschiedenen Modi benutzbar: Der Nutzer kann sie im Lesemodus anwenden und so das Haus nur im Blick behalten. Die App ist außerdem per Vollzugriff steuerbar. Dazu wird eine Internetverbindung benötigt. Die Übertragung der Daten ist jedoch SSL/TLS verschlüsselt und verfügt damit über einen hohen Sicherheitsstandard.

Datensicherheit

Die EiMSIG Alarmanlagen funktionieren autark über ein eigenes, verschlüsseltes Funknetz. Es ist kein Server zwischengeschaltet, auf dem sensible Nutzerdaten gespeichert sind. Die Anlage kommt ganz klassisch auch ohne Internet- oder WLAN-Nutzung aus. Möchte der Nutzer die Anlage (im Falle einer Nutzung des smarthomes) per App via Smartphone oder Tablet nutzen, nutzt er eine sichere SSL/TLS-Verbindung.

Fördermöglichkeiten

Das EiMSIG Hausdisplay ist bereits zum wiederholten Male von der unabhängigen Institution VdS (Vertrauen durch Sicherheit) ausgezeichnet worden. Es lohnt sich, bei den Hausratversicherern nachzufragen: Viele geben einen Rabatt auf die Versicherung, wenn VdS-zertifizierte Einbruchschutztechnik in der Immobilie verbaut ist. Auch eine Förderung der EiMSIG Alarmanlagen durch die KfW ist möglich: Im Rahmen des Förderbereichs sechs (Sicherheit, Orientierung und Kommunikation) kann man eine Förderung beantragen.

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Funktionsprinzip von Türschlössern

Wer seine Tür sichern möchte, sollte zunächst wissen, wie ein Türschloss funktioniert: Ein konventionelles Steckschloss arbeitet in der Regel mit einem Schließzylinder, in dem mehrere Schließstifte in einer bestimmten Codierung angeordnet sind (Bild Nr.1).
Wird nun der richtige Schlüssel eingeführt, drücken die im Schlüssel enthaltenen Zacken die einzelnen Schließstifte in der richtigen Reihenfolge und im richtigen Abstand herunter. – Das Schloss ist entsperrt (Bild Nr. 2 und 3). Wird der falsche Schlüssel eingeführt, bleiben jedoch alle oder einige Stifte in der Verriegelungsposition. Das Schloss lässt sich nicht öffnen (Bild Nr. 4).

Angriffe auf das Schloß zielen immer auf die Überlistung oder Zerstörung des Schließzylinders: Bei Schlössern von minderer Qualität lässt sich dieser mit einem gehärteten Spezialbohrer einfach ausbohren. Dietriche drücken dagegen die einzelnen Schließstifte hinunter und lassen den Einbrechen zerstörungsfrei eintreten. Bei hochwertigen und modernen Schlössern ist hier allerdings viel Geschick und Zeit erforderlich – und Zeit ist genau das, was die meisten Einbrecher nicht haben.

Bild Nr. 1: Schließzylinder ohne Schlüssel
Bild Nr. 2: Schließzylinder mit dem richtigen Schlüssel
Bild Nr. 3: Entriegeltes Schloss
Bild Nr. 4: Schließzylinder mit dem falschen Schlüssel

Schließzylinder: Hochwertige Schlösser schützen vor Einbrechern

Ein moderner Schließzylinder besteht aus mehrfach gehärtetem Stahl und ist in der Lage, sich deutlich länger einem Einbrecher zu widersetzen als Zylinder von minderwertiger Qualität. Sicherheits-Schließzylinder schützen vor Aufbohren sowie Herausziehen und gegen andere mechanische Angriffe. Zur Erhöhung der Einbruchsicherung gibt es Modelle mit einem zusätzlichen Aufbohr- und Ziehschutz oder einer Kernziehsperre. Zwar bieten auch diese Schlösser keine garantierte Sicherheit, doch erschweren sie es dem Einbrecher, in das Haus zu gelangen.

Zusatzschloss mit Sperrbügel

Ein Zusatzschloss mit Sperrbügel erhöht die Sicherheit bei einfachen Türschlössern.

Ein Zusatzschloss mit Sperrbügel ist vor allem in Wohnungen mit alten Haustüren sinnvoll. Denn ältere Türblätter sind aus einem vergleichsweise weichen Holz gefertigt, das im Falle eines Einbruchs schnell aufgebrochen wird. Ein mit einem Sperrbügel versehenes Zusatzschloss erschwert dem Einbrecher das Eindringen, sodass er möglicherweise von der Tat absieht.
Außerdem sind solche Zusatzschlösser von außen nicht sichtbar, was ein weiterer Vorteil ist. Hat der Einbrecher bereits den Schließzylinder des Türschlosses geknackt und versucht, in die Wohnung zu gelangen, hält ihn der kurze Sperrbügel auf, der die Tür mit dem Rahmen verbindet.
Allerdings bestehen Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Zum Beispiel lassen sich manche Zusatzschlösser nur von innen verschließen, weshalb sie nur dann einen höheren Einbruchschutz bieten, wenn sich jemand in der Wohnung aufhält. Soll der Sperrbügel auch in Abwesenheit die Tür schützen, muss ein spezielles Modell montiert werden, das sowohl von innen als auch von außen abschließbar ist. Hierfür muss jedoch ein Loch durch das Türblatt gebohrt werden.

Panzerriegelschloss

Ein Panzerriegel sichert die Tür über ihre gesamte Breite.

Panzerriegelschlösser, auch als Querriegelschlösser bekannt, gehören zu den Türschlössern mit dem höchsten Schutz. Der massive Riegel wird quer über die Innenseite des gesamten Türblatts montiert. Zur Befestigung dienen entweder Schwerlastdübel oder Schließkästen, die im Mauerwerk neben der Tür verankert sind. Wird es abgeschlossen, schieben sich zwei massive Riegel bis über den Türrahmen. Auf diese Weise schützen Panzerriegelschlösser die Tür auf beiden Seiten. Außerdem lassen sie sich der Türgröße variabel anpassen. Darüber hinaus wird der Schließzylinder an seiner Außenseite durch eine sog. Panzerrosette aus Stahl geschützt.
In Kombination mit einer einbruchssicheren Tür mit Metallkern bieten Querriegel einen sehr hohen Schutz vor Einbrüchen.
Der Nachteil der Panzerriegelschlösser ist ihre begrenzte Verwendbarkeit: An Haustüren lassen sie sich nur auf der Innenseite montieren. Zudem muss sich die zu sichernde Tür nach innen öffnen. Ideal sind sie daher vor allem für Keller- oder Hintertüren, die nicht oft geöffnet werden und bei denen eine höhere Einbruchsgefahr besteht, z. B. bei freistehenden Gebäuden.

Widerstandsklassen für einbruchhemmende Türen

Zu einer guten Einbruchsicherung gehört nicht nur ein solides Schloss sondern ebenfalls eine stabile Tür. Modelle aus einfacher Herstellung bieten keinen Schutz gegenüber Werkzeugen und lassen sich leicht aufhebeln oder stark beschädigen. Dagegen weisen einbruchhemmende Türen an Zargen, Schloss, Türblatt und Beschlag keine Schwachstellen auf. Je nach Widerstandsklasse halten sie unterschiedlichen Einbruchsmethoden und Werkzeugen stand:

Widerstandsklasse Einbruchsmethode und Täter
RC 2 Gelegenheitseinbrecher versucht mit einfachen Werkzeugen, wie Schraubendreher, Keil und Zange die Tür aufzubrechen. Die angriffhemmende Verglasung der Tür (sofern vorhanden) muss gemäß EN 356 P4A einer aus 9 m fallenden Kugel standhalten.
RC 3 Gewohnheitstäter verwendet weitere Werkzeuge, z. B. Brecheisen, Splinttreiber, zwei Schraubendreher oder einen Akku-Bohrer.
RC 4 Erfahrener Täter mit Kenntnis der möglichen Beute versucht die Tür mit schweren Werkzeugen zu öffnen, z. B. Axt, Bohrmaschine, Stemmeisen, Hammer und Meißel, und ist bereit, Lärm zu verursachen.
RC 5 Erfahrener und gut organisierter Täter mit Kenntnis der möglichen Beute verwendet elektrisches Werkzeug und scheut keinen Lärm. Für Einbrüche benutzt er Loch- oder Stichsäge, Bohrmaschine und Winkelschleifer.
RC 6 Sehr gut organisierter Täter mit Kenntniss einer hohen Beute setzt Bohrer und Spalhammer zusätzlich zu den elektrischen Werkzeugen der RC 5 ein.

Einbruchhemmender Schutzbeschlag: Aufbau und Widerstandsklassen

Schutzbeschläge erschweren Einbrechern das Aufbrechen der Tür

Schutzbeschläge werden heute in vielen Neubauten standardmäßig an Wohnungs- und Haustüren eingebaut. Die Türschilder aus speziell gehärtetem Stahl sind besonders dickwandig und widersetzen sich den meisten Aufbruch- und Hebelversuchen.

Jedoch fehlen solche Beschläge vor allem in Altbauten, in denen oftmals nur ein einfacher Blech- oder Alubeschlag montiert ist. Diese schützen das Schloss hauptsächlich vor Verschmutzungen und der Witterung, bieten aber keinen Einbruchschutz. Gleiches gilt für Plastikbeschläge, die sich leicht abschrauben oder aufbrechen lassen. Spezielle Schutzbeschläge bestehen aus einem Außenschild, hinter dem sich eine Schutzeinlage befindet, die sich aus mehreren Stahlschichten zusammensetzt.

Die Beschläge sind meistens mit einer Zylinderabdeckung oder anderen Zylinderschutzsystemen ausgestattet. Auf diese Weise verhindern sie das Aufbohren oder Herausziehen des Schlosses. Diese Beschläge sind in verschiedenen Designs erhältlich und lassen sich damit passend zur Tür auswählen.

Einbruchhemmende Schutzbeschläge sind nach der DIN 18257 in vier Widerstandsklassen unterteilt:

WiderstandsklassenEigenschaften

ES 0

Geringe Einbruchhemmung: Ohne Bohrschutz

ES 1

Mittelmäßige Einbruchhemmung: Widersteht Anbohrversuchen am Profilzylinder und Hebelversuchen mit einfachen Werkzeugen

ES 2

Starke Einbruchhemmung: Hält Schläge mit einem Meißel und Aufbruchsversuchen mit verschiedenen Werkzeugen stand, wie Keile und Schraubendreher.

ES 3

Hohe Einbruchhemmung: Schützt den Profilzylinder vor Anbohren und Herausziehen. Türschild widersteht Abschlagsversuchen und hoher Gewalteinwirkung.

Türaushebesicherung: Schutz vor Aufhebeln der Türen

Eine gängige Methode, in ein Haus einzubrechen, ist das Aufhebeln der Tür. Mit Gewalt und einem entsprechend langen Hebelarm wird die Haustür aus dem Rahmen gehoben. Sobald sie aus den Angeln geglitten ist, greifen die Schließzapfen nicht mehr und der Eingang ist frei. Türaushebesicherungen, auch Scharnierseiten- und Türbandseitensicherung genannt, verhindern dies. Je nach Modell sind sie als Stahlzapfen, Sicherheitsscharnieren mit starren Krallen und als Sicherungen mit spezieller Bolzenverkrallung erhältlich. Sie halten einem Druck bis zu einer Tonne stand und werden am Türblatt und am Rahmen montiert. Durch ihre spezielle Technik drehen sie sich beim Öffnen mit. Zudem sind sie von außen nicht sichtbar und sowohl aus Edelstahl als auch in weißen oder schwarzen Dekoren erhältlich.
In Verbindung mit einem Sicherheitsbeschlag und einem Profilzylinderschloss lassen sich Haus- sowie Kellertüren auf diese Weise nachträglich sichern.

Türspion

Ein klassischer Türspion

Nicht alle Einbrüche geschehen heimlich: In einigen Fällen verschaffen sich Trickbetrüger Zugang zur Wohnung, um Wertsachen zu stehlen oder sich in den Räumen umzusehen, ob sich ein späterer Einbruch lohnt. Haben ahnungslose Bewohner ihnen die Tür geöffnet, bleiben sie meist hartnäckig und lassen sich nicht so leicht fortschicken. Besser ist es, solche Personen vor der geschlossenen Tür stehen zu lassen. Mit einem Türspion erkennen Bewohner, wer sich auf der anderen Seite befindet und entscheiden danach, ob sie dem Besucher öffnen.
Heutzutage bestehen Spione aus einer Weitwinkellinse, die den Bereich auf der anderen Türseite vergrößert und verhindert, dass Besucher in das Innere der Wohnung schauen. Sie werden aus Hartplastik oder Metall gefertigt und auf Augenhöhe in das Türblatt eingebaut. Neben den klassischen Türspionen gibt es Modelle, in denen die Linse in einem Türschild oder sonstiger Türdekoration integriert und somit nicht so leicht zu sehen ist.

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Michael , d. 09-02-17 07:39:

Vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Artikel.

Was haltet Ihr von einer Video Türsprechanlage, um die Eingangstür noch besser "im Auge" zu haben?

Einbrecher versuchen oftmals zu überprüfen, ob jemand Zuhause ist und klingeln bevor Sie einsteigen. Eine Video Türsprechanlage kann dabei ein Bild, bzw. ein Video von dem potenziellen Einbrecher aufnehmen und dies könnte später die Fahndung erheblich erleichtern.

Manuel , d. 19-02-16 18:43:

Hallo,
vielen Dank für diesen Artikel.
Wie Sie es sagten ; Türen sind für Einbrecher oftmals die erste Anlaufstelle, um in ein Haus zu gelangen.
Wir alle machen uns oft gedanken darüber.
Sie gaben uns tolle Tipps.
Es ist egal wie viel der Einbruchschutz kostet, das wichtigste ist das es auf jeden fall lohnt .
Gruß,
Manuel

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Bildnachweis
1. "Einbruchschutz für Türen (Original Titel: ABUS Panzerriegel PR2700)"(ABUS Security Tech Germany@Flickr) Lizenz: [CC BY-ND 2.0]
2. "Sicherheit auch bei gekippten Fenstern"von EiMSIG Alarmanlagen (alarmanlage-eimsig.de)
3. "EiMSIG Smarthome und Alarmanlage"von EiMSIG Alarmanlagen (alarmanlage-eimsig.de)
4. "Kombination von Sensoren und Sicherheitstechnik"von Alarmanlagen EiMSIG (alarmanlage-eimsig.de)
5. "Per App stets alles im Überblick"von EiMSIG Alarmanlagen (alarmanlage-eimsig.de)
6. "Verschlossenes Schloss ohne Schlüssel"von GWirken CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons) Lizenz: [CC BY-SA 3.0] Copyright: [GWirken CC BY-SA 3.0]
7. "Verschlossenes Schloss mit Schlüssel"von Wapcaplet CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons) Lizenz: [CC BY-SA 3.0] Copyright: [Wapcaplet CC BY-SA 3.0]
8. "Entriegeltes Schloss"von Wapcaplet CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons) Lizenz: [CC BY-SA 3.0] Copyright: [Wapcaplet CC BY-SA 3.0]
9. "Verschlossenes Schloss mit dem falschen Schlüssel"von Wapcaplet CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons) Lizenz: [CC BY-SA 3.0] Copyright: [Wapcaplet CC BY-SA 3.0]
10. "ABUS Tür-Zusatzschloss mit Sperrbügel"(ABUS Security Tech Germany@Flickr) Lizenz: [CC BY-ND 2.0]
11. "Panzerriegelschloss"von Stefan Didam – Schmallenberg CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons) Lizenz: [CC BY-SA 3.0] Copyright: [Stefan Didam – Schmallenberg CC BY-SA 3.0]
12. "Schutzbeschlag einer Tür"von Stefan Didam – Schmallenberg CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons) Lizenz: [CC BY-SA 3.0] Copyright: [Stefan Didam – Schmallenberg CC BY-SA 3.0]
13. "Türspion"von kev-shine CC BY 2.0 (Flickr) Lizenz: [CC BY 2.0] Copyright: [kev-shine CC BY 2.0]

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