Hundeanhänger Vergleich 2019

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Kaufberatung zum Hundeanhänger Test bzw. Vergleich 2019

  • Hundebesitzer lassen Ihren Vierbeiner nur sehr ungern zurück, wenn Sie einen längeren Ausflug oder eine Urlaubsreise machen. Längere Radtouren können aber z.B. für sehr kleine oder für ältere und kränkliche Hunde schnell zu einer Tortur werden. Ein Hundeanhänger fürs Fahrrad (auch Veloanhänger genannt) ist da die ideale Lösung.
  • Vom Aufbau ähneln Hundeanhänger anderen Arten von Fahrradanhänger, z.B. den Kinderfahrradanhängern. In der Ausstattung unterscheiden sie sich jedoch: Es sollte z.B. eine Kurzleine anstatt eines Gurtes für Kinder integriert sein. Ein Fahrradanhänger für Hunde sollte ebenfalls gefedert sein.
  • Hundeanhänger fürs Fahrrad sind oft entweder aus Aluminium oder aus Stahl. Aluminium ist etwas teurer, da es leichter ist und nicht rostet. Anhänger aus Stahl sind etwas günstiger, aber anfälliger für Rost.

Hundeanhänger Test
Rund 9,25 Millionen Deutsche besaßen im Jahr 2016 mindestens einen Hund. Das bedeutet, dass von den 570.000 Urlaubern, die einen Fahrradurlaub machten, bestimmt der eine oder andere auch seinen vierbeinigen Freund mitgenommen hat. Damit der Urlaub mit dem Fahrrad für Ihren Hund aber nicht zur Tortur wird, empfiehlt sich ein Hundeanhänger für das Fahrrad. In diesem kann sich Ihr Hund zwischendurch ausruhen und die Tour richtig genießen.

In unserem Hundeanhänger-Vergleich 2019 zeigen wir Ihnen, worauf es beim Kauf eines solchen Veloanhängers ankommt. Der Anhänger muss auf die Bedürfnisse Ihres Hundes abgestimmt sein: Haben Sie einen großen oder einen kleinen Hund? Wir zeigen Ihnen, welche Größen sich für welche Hundegrößen eignen und wie Sie den Komfort für Ihren Vierbeiner erhöhen können – besonders, wenn er schon älter ist – und warum Sie einen Anhänger mit Kurzleine kaufen sollten.

1. Das macht einen Hundeanhänger fürs Fahrrad aus: die Ausstattung

Weiteres Hundezubehör:

hunde accessories

Ein Anhänger für Hunde ähnelt einem Kinderfahrradanhänger. Beide werden mittels einer Anhängerkupplung entweder an den Fahrradgepäckträger oder an das Hinterrad montiert.

Mit Hilfe einer Fahrrad-Anhängerkupplung wird der Anhänger mit dem Fahrrad verbunden. Solche Kupplungen sind massiven Kräften ausgesetzt, darum sollten Sie hier immer auf Qualität achten und lieber noch eine zusätzliche kaufen. Zum einen haben nicht alle Hundeanhänger eine Kupplung im Lieferumfang enthalten und zum anderen passt die mitgelieferte vielleicht nicht perfekt zu Ihrem Fahrrad. Über eine Sicherheitsspannleine kann der Anhänger zusätzlich am Fahrrad gesichert werden – für den Fall, dass die Kupplung versagt.

Qualitativ hochwertige Hundeanhänger haben einen Aluminiumrahmen, der leicht und robust zugleich ist. Außerdem hilft er bei der Federung von Stößen und macht die Erschütterungen während der Fahrt erträglicher für Ihren Hund.

Bodenwanne Hundeanhänger
Eine Bodenwanne kann z.B. mit einer rutschfesten Matte ausgelegt sein.

Für mehr Komfort sorgt zudem eine robuste Bodenwanne aus Kunststoff (in manchen Fällen ist diese auch aus Stahl). Wenn Sie die Wanne mit eine kuschligen Decke oder einem Hundepolster auslegen, steigt Ihr Hund bestimmt sehr gerne in den Anhänger ein. Am besten achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund einen Thermo-Schutz anbieten, damit er von unten her nicht friert. Die Bodenwanne lässt sich außerdem gut reinigen und bei vielen hochwertigen Modellen sogar zur Reinigung entnehmen.

Rund herum ist der Hundeanhänger von Insektengittern umrandet. Diese haben gleich mehrere Vorteile: Sie schützen die Passagiere vor ungeliebten Besuchern während der Fahrt, lassen Luft durch, aber gleichzeitig dienen sie auch als Schutz vor zu viel UV-Strahlung, da das Licht mehr gestreut wird. Sollte das Wetter einmal umschlagen, dann können Sie über die Insektengitter das integrierte Regenverdeck rollen. Dieses können Sie nicht nur bei Regen, sondern auch bei starken Wind verwenden, um es Ihrem Tier in dem Anhänger gemütlich zu machen.

Hundeanhänger Kurzleine Dachöffnung
Eine Dachöffnung ist ideal für neugierige Gemüter – und die Kurzleine sichert dabei.

Meistens sind die Hundeanhänger mit einer Deckenöffnung ausgestattet. Wenn Sie diese geöffnet haben, kann Ihr Hund seinen Kopf in den Wind strecken und gerade bei schönem Wetter den Fahrradausflug in vollen Zügen genießen.

Damit das Tier im Anhänger gut gesichert ist und nicht gleich hinausspringt, wenn Sie den Einstieg öffnen, haben die meisten Hersteller in ihre Hundeanhänger eine Kurzleine integriert. Diese können Sie in der Länge individuell auf Ihren Hund anpassen.

Im Durchschnitt bringt ein Hundeanhänger zwischen 10 und 16 Kilogramm Leergewicht auf die Waage. Beladen werden können die meisten Anhänger mit maximal 55 Kilogramm.

Achtung: Das maximale Zuladungsgewicht sagt nicht zwingend aus, ob der Hundeanhänger für große Hunde geeignet ist. Hier sind die Größe der Bodenwanne und die maximale Höhe entscheidend.

2. Welche Typen von Hundetransportanhängern fürs Fahrräder gibt es?

Es gibt zwei verschiedene Kategorien von Hundeanhängern für Ihr Fahrrad. Sie beide haben in verschiedenen Situationen Vorteile über das andere Modell. Hier finden Sie eine kurze Übersicht:

Typ Beschreibung
zusammenklappbarer Hundeanhängerzusammenklappbarer-hundeanhaenger
  • zusammenklappbar – müheloser Transport im Auto
  • zumeist mit Stecksystem für Räder/Achsen ausgestattet
  • robust durch Aluminiumgestänge

Transportbox ist einfach zu transportieren
nur zusammen mit Fahrrad nutzbar

Hundeanhänger mit Joggerfunktionjogger-hundeanhaenger
  • Griff am Heck – auch für Hundetransport beim Joggen geeignet
  • Abdeckung und Girff auch separat zu erwerben – Erweiterung für herkömmlichen Fahrradanhänger
  • robust durch Aluminiumgestänge

unabhängig vom Fahrrad nutzbar
Transportbox lässt sich schlechter im Auto transportieren – Vorderrad nimmt viel Platz ein

Grundlegend unterscheiden sich die beiden Modelle nur hinsichtlich ihres Platzverbrauchs beim Transport und der Abhängigkeit vom Fahrrad. Robust sind beide Anhängertypen.

Ein Hundeanhänger für den PKW unterscheidet sich grundlegend von diesen Modellen. Er ist vollkommen überdacht und extrem robust – für den Fall, dass Ihnen ein Unfall mit einem anderen Fahrzeug passiert. Im Urlaub mit dem Auto können Sie sich einen solchen Hundeanhänger günstig mieten.
Hundezubehör

3. Kaufberatung: So finden Sie Ihren Hundeanhänger-Testsieger

Hat die Stiftung Warentest einen Hundeanhänger-Test?

kinderfahrradanhaenger

Leider hat die die Stiftung Warentest bislang keinen Hundeanhänger-Test durchgeführt. Aber sie hat vor einigen Jahren die verwandten Kinderfahrradanhänger untersucht. Im Test 06/2010 sehen die Tester zwar die Kinder im Anhänger besser geschützt als in einem Kindersitz fürs Fahrrad, allerdings wurden in den getesteten Kinderfahrradanhängern Schadstoffe gefunden. Sowohl in den Gurten, der Polsterung als auch im Regenschutz fanden sich unerwünschte Stoffe wie bspw. Weichmacher.

Selbst der beste Hundeanhänger lohnt sich nur, wenn Sie gerne längere Touren mit Ihrem Fahrrad unternehmen und dabei nicht auf Ihren Hund verzichten möchten. Ältere und gebrechlichere Hunde können so trotzdem dabei sein und finden zugleich in dem Anhänger Schutz vor Wind, Regen und Sonne.

Wenn Sie gerne lange Spaziergänge machen und vom Fahrrad unabhängig sein wollen, empfehlen wir Ihnen, einen Jogger bzw. das Zubehör zum Umbau desselbigen zu kaufen. So sind sie flexibel und haben alle Vorteile beider Modelle. Sie können auch gebrauchte Hundeanhänger kaufen und so etwas Geld sparen – achten Sie aber darauf, dass sie noch in einem einwandfreien Zustand sind.

3.1. Material, Stabilität

Wie bereits erwähnt, sollten Sie beim Kauf eines Hundeanhängers darauf achten, dass Aluminium als Material verwendet wurde. Das Leichtmetall ist robust und rostet nicht. Alternativ können Sie auch auf Produkte aus Edelstahl setzen: Diese sind oft etwas günstiger als Aluminium-Produkte, aber wiegen mehr und sind eventuell schwerer zusammenzuklappen.

Die Stabilität ist besonders bei großen Hunderassen, z.B. Labrador oder Boxer, sehr wichtig: Sie dürfen den Trailer nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Darum achten Sie beim Kauf auch auf das Eigengewicht des Hundeanhängers. Je schwerer er ist, desto weniger leicht bringt Ihr Hund den Anhänger zum Umkippen. Aber bedenken Sie, dass es mit steigendem Eigengewicht für Sie schwerer wird, den Anhänger z.B. in Ihr Auto zu heben.

Das Material des Bezugs sollte neben dem Insektengitter über eine wasserdichte Schicht verfügen, um Ihren Hund bei einem Regenschauer zu schützen.

Der Markt für Hundezubehör ist recht vielfältig und ebenso sind es die preislichen Variationen. Marken, die einen Aluminiumrahmen verwenden, sind generell etwas teurer – hierzu zählt z.B. Petego. Die Marken Monz und Trixie sind beispielsweise schon etwas günstiger, dafür müssen Sie aber auf Stahlrahmen zurückgreifen. Achten Sie hier darauf, dass Edelstahl verwendet wurde, damit Ihr Hundeanhänger möglichst lange rostfrei bleibt.

Hier haben wir für Sie eine kleine Auswahl an Herstellern von Hundeanhängern zusammengestellt:

  • Karlie
  • Croozer Dog
  • Vector Doggyhut
  • Burley Tail Wagon
  • Monz
  • Trixie
  • Homcon
  • Duramaxx
  • Petego
  • Pawhut

Hunde mit auf Reisen

3.2. Größe

Hundeanhänger in den Bergen
Mit einem stabilen Hundeanhänger können Sie und Ihr Tier gemeinsame Fahrten unternehmen.

Hunderassen sind unterschiedlich groß, darum ist nicht jeder Anhänger für jeden Hund geeignet.

Die Bodenwanne sollte groß genug sein, dass Ihr Hund bequem liegen kann – orientieren Sie sich also an der Länge, die Ihr Hund von der Nase bis zum Rutenansatz misst und geben Sie noch ein paar cm Spielraum dazu.

Außerdem sollte sich Ihr Hund auch im Anhänger hinsetzen können. Hierfür können Sie sich ebenfalls grob an der eben erwähnten Abmessung orientieren.

Allerdings muss nicht der gesamte Anhänger dieselbe Höhe aufweisen: Nach hinten hin darf er sich ruhig etwas verjüngen.

Als Richtwert für die Größe aller Hunderassen wird die Widerristhöhe herangezogen. Sie gibt den Abstand zwischen den Pfoten und dem Übergangspunkt zwischen Hals und Wirbelsäule des Tieres an. Grob lassen sich so folgende Größen unterteilen:

Kleine Hunderassen:
Kleine Hunde haben eine Widerristhöhe von max. ca. 35 cm. Der Zwergpudel, die französische Bulldogge und die Terrier gehören z.B. zu den kleinen Hunderassen.
Mittelgroße Hunderassen:
Mittelgroße Hunde haben in der Regel eine Widerristhöhe von max. 60 cm. Der Husky, der Labrador Retriever und der kleine Münsterländer gehören beispielsweise zu den mittelgroßen Hunderassen.
Große Hunderassen:
Große Hunde haben eine Widerristhöhe von bis zu 70 cm. Der Weimaraner, der Pointer und der Deutsche Schäferhund zählen z.B. zu den großen Hunderassen.

3.3. Ausstattung: Die Kurzleine nicht vergessen

Um die Sicherheit für sich und Ihren Hund zu erhöhen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr persönlicher Hundeanhänger-Testsieger eine Kurzleine in der Ausstattung dabei hat. Anfänglich, wenn Sie Ihren Hund an den Anhänger gewöhnen, kann Ihnen die Sicherungsleine ebenfalls von Nutzen sein – Ihr Hund kann nicht einfach hinausspringen, wenn Sie den Bezug öffnen.

Außerdem sollte der Fahrradanhänger für Hunde gefedert sein. Ohne Federung steigt das Verletzungsrisiko für Ihren Hund enorm, vor allem bei Radtouren über unwegsames Gelände.

 

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