Gartenwege

Schneeschaufel und Schneewanne im Vergleich

Schneeschaufel und Schneewanne für den Winterdienst

Eine weiße Winterlandschaft kann ein wunderbarer, fast magischer Anblick sein und für Klein und Groß viel Spaß bedeuten. Nur geht das Bauen von Schneemännern meist Hand in Hand mit dem Kampf gegen verschneite Auffahrten, Wege und Bürgersteige.

Das sich wiederholende Schaufeln oder lang andauernde Schieben von Schnee beansprucht die Muskeln des Körpers – besonders den Rücken und Nacken. Dies kann zu unangenehmen Muskelverspannungen führen. Wichtig ist daher die Wahl des richtigen Werkzeugs zum Schneeräumen. Beim Kauf von Schneeschiebern, Schneeschaufeln und Schneebesen sollte man auf leichtes und ergonomisch geformte Produkte achten. Die Entscheidung für das richtige Gerät hängt von Fläche und Schneemenge ab, die geräumt werden muss.

Wir geben Tipps und Tricks zum richtigen Umgang mit Schneeschiebern auf eisigen Gehwegen.

Der Schnee kommt – die Arbeit beginnt

Wenn die ersten Schneeflocken fallen, rennen kleine Kinder begeistert ins Freie, während die Eltern frustriert aus dem Fenster schauen. Denn auf ein wildes Schneetreiben folgt ein anstrengendes Schneeräumen vor dem Haus und auf dem Gehweg.

Für die eigene Sicherheit sollten auch der Hinterhof und die Auffahrt von Schneemassen befreit werden. Dabei ist frischer Schnee deutlich einfacher zu räumen als angetretener Schnee. Mit einmaligem Schneeräumen ist es nicht getan: Falls der Schnee weiter fällt, muss nach einigen Stunden erneut geschaufelt werden.

Schneeschaufeln für den ersten Schnee

Mit einer Schneeschaufel lässt sich die Einfahrt schnell von hohem Schnee befreien.

Die große Schneeschaufel eignet sich zum Räumen der Wege oder Treppen vor oder zum Haus. Eine aluminiumverstärkte Schaufelkante erleichtert das Stoßen bei leichter Vereisung. Viele Modelle mit gehobener Ausstattung verfügen beispielsweise über ein praktisches beschichtetes Schaufelblatt, welches das Anhaften von Schnee verhindert.

Eine Universalschaufel ist dagegen gut dazu geeignet, verschneite Autos von Schneebergen zu befreien oder Wege im Tiefschnee freizugraben. Viele Schaufeln wiegen dabei weniger als 500 Gramm und schwimmen sogar im Wasser. Haltbare Aluminiumblätter garantieren eine hohe Bruchfestigkeit.

Tipp: Wählen Sie eine sechseckige Stielform, die stets einen festen Griff gewährleistet. Beim Tragen weicher, warmer Handschuhe rutschen Sie deutlich weniger am Stiel herunter und können gezielter und effektiver Arbeiten.

Schneewanne als Schneeschieber

Bei größeren Flächen wie dem langen Gehweg sollte die Wahl auf eine leichte Schneewanne fallen.

Für größere Flächen, wie beispielsweise den Hinterhof oder die Auffahrt, ist eine leichte Schneewanne die richtige Wahl. Das scharfe Profil zerschneidet den Schnee und der breite Griff ist in einem speziellen Winkel angebracht, der leichtes Manövrieren ohne zusätzliche Muskelbelastungen garantiert.

Mit dem breiten Schaufelblatt ist es möglich, die meisten Gehwege in einem Zug zu räumen. So bleibt mehr Zeit zum Schlittenfahren!

Tipp: Auch wenn der Schnee auf der Auffahrt oder vor der Garage besonders schön aussieht und nur selten Menschen diese Fläche betreten, sollten Sie ihn dennoch räumen, bevor er durch schwere Autos verdichtet und äußerst rutschig wird. Ein nachträgliches Schneeräumen ist besonders mühsam.

Sechs Tipps für ein rückenschonendes Schneeräumen

Schneeschippen geht auf die Knochen. Achten Sie auf eine gute Kröperhaltung.

So werden Muskelkater und unangenehme Verspannungen auf sicherer Distanz gehalten:

  1. Immer an angemessene, warme Winterkleidung denken, bevor Sie sich nach draußen wagen.
  2. Die Muskeln vor dem Schneeräumen etwas aufwärmen. Dehnen und strecken Sie sich im warmen Innenbereich.
  3. Verwenden Sie eine Schaufel, die Ihrer Körpergröße und Stärke angemessen ist – nicht zu schwer und nicht zu lang.
  4. Platzieren Sie Ihre Hände mit etwas Abstand auf dem Stiel, um die Hebelwirkung zu vergrößern.
  5. Versuchen Sie, den Schnee so gut wie möglich wegzuschieben anstatt ihn hochzuheben.
  6. Falls Sie den Schnee hochheben müssen, dann mit der richtigen Körperhaltung:
  • Leicht in die Knie gehen, den Rücken gerade halten und die Bewegung aus den Beinen heraus ausführen.
  • Nur kleine Mengen Schnee auf die Schaufel laden und beim Gehen die Schaufel nicht mit ausgestreckten Armen halten – das belastet die Wirbelsäule zusätzlich.
  • Den Schnee nicht über die Schulter oder zur Seite werfen, da dies eine Drehbewegung erfordert und damit dem Rücken bei falscher Ausführung schaden kann.

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