Nutzpflanzen

Die 4 schönsten Pflanzen mit Zitronengeruch für den Duftgarten

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Ein Duftgarten überrascht seinen Besucher nicht nur mit visuellen Eindrücken, sondern vorallem mit Dufterlebnissen, die an den letzten Urlaub erinnern. Pflanzen, die nach Zitrone riechen sind belebend und lassen die heiße Sommerluft direkt frischer und leichter erscheinen.

Zeitgleich locken Duftpflanzen mit Zitronenaroma viele Nützlinge in den Garten und lassen sich vielseitig in der Küche weiterverarbeiten oder einfach nur schnell zwischen den Fingern zerreiben. Sie werden staunen, wie intensiv die Pflanzen duften können, wenn Sie bereit sind, auf Entdeckungsreise in der Natur zu gehen.

Wir stellen Ihnen im Folgenden die schönsten Gartenpflanzen mit Zitronenduft vor. Wer möchte, kann die duftenden Pflänzchen auch auf dem Balkon oder im Innenbereich ziehen, da sich viele Exemplare auch für eine pflegeleichte Kübelhaltung eignen. Lassen Sie sich von unseren Pflanzvorschlägen inspirieren.

Duftpflanzen für den Garten

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Mediterrane Kräuter wie Thymian und Salbei eignen sich dank ihrer starken Aromen besonders für einen Duftgarten.

Duftpflanzen bereichern den Garten um eine weitere Sinnesdimension: Dank unterschiedlichster Aromen wird die Natur erlebbar, da über den Geruchssinn Gefühle und einmalige Erinnerungen an vergangene Reisen geweckt werden.

Viele der duftenden Blüten sind weiß – und das hat auch einen Grund: Unauffällige Blüten entwickeln einen intensiven Duft, um Bestäuber und andere Nützlinge anzulocken.

So bilden Blütenduft und -farbe eine unzertrennliche Einheit, die perfekt auf die Lebensgewohnheiten ihrer Bestäuber angepasst ist: Da Bienen tagsüber unterwegs sind, duftet auch der Salbei bereits zur Mittagszeit, während das Geißblatt erst am Abend sein Aroma entfaltet, wenn seine typischen Bestäuber, die Nachtfalter, allmählich ausschwärmen.

Zu den beliebtesten Aromapflanzen zählen südländische Kräuter. Sie lassen sich vielseitig in der Küche weiterverarbeiten und dienen dank ihrer intensiv duftenden ätherischen Öle als natürlicher Schädlingsschutz. Somit erfreuen Sie nicht nur sich selbst mit der Pflanzung von Duftpflanzen im Garten, sondern schützen zudem noch andere Zierpflanzen im Blumenbeet.

Möchten Sie einen Duftgarten anlegen und planen, empfehlen wir Duftplanzen mit einem beflügelndem Zitronenduft. Wir haben auf Heimwerker.de die schönsten Duftpflanzen mit Zitronenduft für Sie zusammengestellt und geben nützliche Pflanz- und Pflegetipps.

Die schönsten Pflanzen mit Zitronengeruch für den Duftgarten

1. Zitronenstrauch (Aloysia citrodora)

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Der Zitronenstrauch bildet ab Juli zierliche Blüten, die angenehm duften.

Der Zitronenstrauch, häufig auch Zitronenverbene genannt, eignet sich ausgezeichnet zur Verschönerung der Terrasse oder des Balkons und verströmt bereits bei leichtester Berührung einen angenehmen Zitrusduft. Da die Pflanze nicht winterhart ist, wird eine Kübelhaltung empfohlen, um den Strauch im Spätherbst problemlos in ein Winterquartier tragen zu können.

Der Zitronenstrauch gehört zur Pflanzfamilie der Eisenkrautgewächse und stammt ursprünglich aus Südamerika und kann an einem optimalen Standort bis zu 5 m hoch werden und so unansehnliche Ecken begrünen.b

Wer einen kompakten Wuchs wünscht, kann die Duftpflanze gezielt in Form schneiden. Ein optisches Highlight sind die zierlichen Blüten, die sich bereits im Juli zeigen und deren Farbgebung von weiß bis violett reicht.

1.1. Standort und Pflege des Zitronenstrauches

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Der Zitronenstrauch wird im Kübel an einem Ort mit reichlich Sonnenlicht gehalten.

Der Zitronenstrauch wird vorwiegend im Kübel gehalten. Ob dieser auf der Terrasse oder der Fensterbank steht, ist weniger entscheidend. Wichtig ist, dass die Pflanze ausreichend Sonnenlicht einfangen kann und das Substrat nicht zu Staunässe neigt.

Hier können Sie ruhigen Gewissens zu gewöhnlicher Balkonpflanzenerde greifen und eine schmale Drainageschicht aus Kieselsteinen integrieren.

Auf diese Weise sind die empfindlichen Wurzeln ausreichend vor stehender Feuchtigkeit geschützt. Der Wurzelballen sollte jedoch niemals komplett austrocknen, gießen Sie folglich witterungsorientiert.

Hinweis: Auch der schnell wachsende Zitronenstrauch benötigt zusätzliche Nährstoffe, die ihn während der Wachstumsphase optimal versorgen. Reichen Sie in einem zweiwöchentlichen Rhythmus Mineraldünger oder organischen Stickstoffdünger, um eine ausgewogene Nährstoffversorgung zu realisieren.

Im Herbst werden kranke und bereits vertrocknete Blätter und Triebe entfernt, bevor die Pflanze in ihr Winterquartier umzieht. Spätestens, wenn die Temperaturen unter -4 °C sinken, muss die Pflanze in einen hellen, unbeheizten Raum gebracht werden.

Die Bewässerung wird nun nur noch sporadisch ausgeführt und die Düngung eingestellt. Sobald keine Frostperioden mehr zu erwarten sind, darf der Zitronenstrauch zurück in den Außenbereich. Sollten jetzt noch abgestorbene Pflanzenteile zu finden sein, werden diese entfernt und der Busch in Form geschnitten, um einen kräftigen Neuaustrieb zu fördern.

1.2. So verwenden Sie den Zitronenstrauch

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Aus den Blättern lässt sich aromatischer Tee mit Zitrusgeschmack herstellen.

Das charakteristische Zitronenaroma des Zitronenstrauchs verbreitet sich bereits im Garten, wenn ein leichter Sommerwind die Blätter des Strauchs in Bewegung bringt. Wenn Sie den Geruch auch geschmacklich erleben möchten, können Sie ab September bis Ende Oktober die aromatischen Blätter der Zitronenverbene ernten und frisch verwerten.

Aus den wohlriechenden Blättern lässt sich beispielsweise ein aromatischer Tee aufbrühen, der bei Erkältungen und Verdauungsstörungen schnelle Linderung verspricht.

Weiterhin können die frischen Blätter auch einem Salat eine sommerliche Note verleihen – setzen Sie die Blätter in sämtlichen Gerichten ein, die von einem leichten Zitrusaroma profitieren würden.

Tipp: Zudem lassen sich die Blätter mühelos trocknen. Zerkleinerte, getrocknete Blätter können dann in kleine Kissen gefüllt werden und bilden so aromatische Duftkissen, die im Kleiderschrank für angenehme Frische sorgen oder als persönliches Mitbringsel aus dem Garten an Freunde und Verwandte verschenkt werden.

2. Limonenbasilikum (Ocimum citriodorum)

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Limonenbasilikum ist besonders in der thailändischen Küche sehr beliebt.

Das Limonenbasilikum bildet herrlich duftende Blätter und stammt ursprünglich aus Nordafrika und Südasien. Die Duftpflanze entwickelt dunkelgrüne und schmalere Blätter als das bei uns bekanntere Basilikum, das gerne zu Tomate und Mozzarella gereicht wird.

Auch der Geschmack variiert: Zitronenbasilikum gibt ein intensives Zitrusaroma an seine Umgebung oder Gerichte ab und wird daher gerne für asiatische Currys verwendet.

Vom Spätsommer bis in den Herbst hinein zeigen sich die zierlichen weißen Blüten, die jedoch das Aroma der Pflanze negativ beeinflussen.

2.1. Standort und Pflege des Limonenbasilikums

Basilikum ist eine kälteempfindliche Pflanze und gedeiht besonders gut auf einer sonnigen Fensterbank in hochwertiger Kräutererde. Achten Sie darauf, dass das Substrat eher trocken als feucht bleibt – Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden.

Wenn Sie die Pflanze über den Sommer ins Freie stellen möchten, sollte dies erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, geschehen. Hier wird ein windgeschützter Standort gewählt, zu dem Schnecken keinen Zugang haben. Kontrollieren Sie Ihre Pflanze im Außenbereich dennoch regelmäßig auf Fraßschäden.

Tipp: Um eine buschige Pflanze zu erhalten, werden die Triebspitzen regelmäßig gekürzt. Das Limonenbasilikum wird einjährig gezogen, kann aber an einem windstillen, hellen Platz bei Temperaturen zwischen 16 °C und 20 °C mit etwas Glück überwintern. Es empfiehlt sich jedoch eine Neuaussaat.

2.2. Verwendung in der Küche

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Die Blätter des Limonenbasilikums eignen sich hervorragend für selbstgemachte Limonaden.

Die zitronige Würze des Limonenbasilikums harmoniert optimal mit asiatischen Gerichten, kann aber ebenso zu Fisch, Hühnchen, Eintöpfen oder Obstsalaten kombiniert werden.

Wichtig ist, dass Sie die Blätter erst zum Ende des Kochvorgangs hinzufügen, da ein langes Kochen und Erhitzen dem Aroma schadet.

Ebenso werden Zitronenbasilikumblätter nicht getrocknet, da sie auch so schnell ihr Aroma verlieren. Wer möchte, kann die Blätter jedoch kleingeschnitten und in Eiswürfeln eingefroren in einer frischen Sommerlimonade servieren.

Doch Achtung: Sobald die Pflanze blüht, verliert sie ihr einmaliges Aroma. Hier müssen Sie folglich zwischen Optik und Geschmack wählen. Wenn Sie die Blütenstände stets abknipsen, bleibt der Zitrusgeschmack erhalten.

3. Zitronengras (Cymbopogon citratus)

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Zitronengras kann im Beet oder Kübel kultiviert werden und wächst als buschiger Strauch.

Das Zitronengras ist aus asiatischen Gerichten bekannt, gedeiht aber auch im heimischen Topf oder Beet besonders gut. Die immergüne Pflanze ist allerdings nicht winterfest und muss den Winter im Innenbereich verbringen, daher hat sich die Kultivierung im Kübel bewährt.

Wird ein geschützter, sonniger Standort im Beet genutzt, können ein natürlicher Winterschutz aus Reisig und Herbstlaub sowie spezielle Gartenfolien die Pflanze vor dem Erfrieren schützen.

So ist die Duftpflanze eine Bereicherung in jedem Garten: Die sattgrünen Halme duften angenehm nach Zitrone und lassen sich auch von unerfahrenen Hobbygärtnern problemlos kultivieren. Nach der Ernte verleihen die Halme vielen Gerichten oder Getränken eine frische Note.

3.1. Standort und Substrat

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Zitronengras stammt aus tropischen Regionen und benötigt daher einen warmen Standort.

Das Gewächs bevorzugt warme Standorte in einer geschützten Gartenecke. Hier können Sie ein freies Beet, einen Kübel auf dem Balkon oder einen Topf auf der hellen Fensterbank wählen.

Häufig wird das mehrjährige Zitronengras über den Sommer im Freien kultiviert und im Winter in den Innenbereich gestellt.

Neben dem idealen Standort sind auch die optimalen Bodenbedingungen Voraussetzung für ein gesundes Wachstum: Das Substrat sollte tiefengelockert, humos und feucht sein.

3.2. Zitronengras richtig pflegen

Das Zitronengras benötigt – insbesondere während der heißen Sommermonate – ausreichend Flüssigkeit, wobei stehende Feuchtigkeit zu Wurzelschäden führt. Versorgen Sie die Duftpflanze witterungsorientiert etwa dreimal wöchentlich mit ausreichend Flüssigkeit.

Während der Hauptwachstumsphase zwischen April und September wird einmal monatlich gedüngt. Experten empfehlen hier einen organischen Flüssigdünger oder Pellets, die im Frühjahr und Sommer unter das Substrat gegeben werden.

Tipps zur Duftgartengestaltung

Setzen Sie die gewählten Pflanzen für den Duftgarten nicht alle nebeneinander ins Beet, sondern im gesamten Garten verteilt. So können Sie die intensiven Düfte bei einem kleinen Spaziergang besser und differenzierter wahrnehmen und genießen. Werden die Pflanzen zusätzlich durch eine Hauswand oder immergrüne Hecke geschützt, verflüchtigt sich der Duft bei leichten Windböen nicht so schnell.

Einen klassischen Langezeitdünger stellen Hornspäne dar, die das Zitronengras mit vielen Nährstoffen versorgen, wenn sie bereits zur Pflanzung unter den Aushub gemengt werden.

Zitronengras kann schnell sehr ausladend werden. Ein Umtopfen empfiehlt sich im zeitigen Frühjahr: Entnehmen Sie die Pflanze samt Wurzelballen aus dem Topf und setzen Sie sie tief in frisches Substrat. Halten Sie das Substrat ausreichend feucht, um ein schnelles Anwurzeln zu erleichtern.

3.3. Zitronengras überwintern

Bereits Ende Herbst, sobald die Temperaturen zwischen 5 °C und 10 °C liegen, sollten Beetpflanzen in einen Topf umgesetzt und ins Haus geholt werden. Ideal geeignet für eine Überwinterung des Zitronengrases sind Gewächshäuser, Wintergärten oder sonnige Standorte in Fensternähe.

Eine Bewässerung erfolgt lediglich sporadisch und das Düngen wird eingestellt. Ist Ihre Pflanze bereits zu groß, um umgepflanzt zu werden, helfen eine natürliche Isolationsschicht aus abgefallenen Blättern, Rasenschnitt und Reisig sowie Wintervliesstoffe bei der Überwinterung im Beet.

Zu starke Nachfröste können jedoch auch an einem geschützten Standort im Freien zum Absterben der Duftpflanze führen.

3.4. Verwendung in der Küche

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Zitronengras eignet sich besonders für asiatische Gerichte.

Für eine Verarbeitung in der Küche werden die Halme bodentief abgeschnitten, gewaschen und zerkleinert. Dabei können Sie den oberen Teil entfernen, da er zu stark von Fasern durchzogen ist und der zwiebelähnliche Teil am unteren Ende die höchste Konzentration von ätherischen Ölen enthält.

Häufig wird das Gras bewusst in grobe Stücke zerkleinert, sodass sie nach dem Kochen leichter entfernt werden können. Alternativ kann das Zitronengras aber auch selbstverständlich mitgegessen werden, schmeckt aber dann sehr stark vor.

Frische Blätter und Triebe geben Saucen und Salaten eine besondere Würze, werden vor dem Servieren jedoch auch wieder entfernt.

Tipp: Gegrilltes Zitronengras harmoniert fantastisch mit Fisch- oder Fleischgerichten.

4. Türkischer Drachenkopf (Dracocephalum moldavica)

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Der Drachenkopf bildet violette Blüten, die angenehm nach Zitrus duften und essbar sind.

Der Türkische Drachenkopf gehört zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler und wird häufig auch einfach als Türkische Melisse bezeichnet, da sein Aroma an das der Zitronenmelisse erinnert. Ihren Namen erhielt die Pflanze aufgrund der Ähnlichkeit ihrer violetten Blüten zu einem brüllenden Drachenkopf.

Dabei erreicht die einjährige Duftpflanze eine Wuchshöhe von rund 40 cm und bildet mehrere aufrechte Stängel mit keilförmigen Blättern. Die Blüten zeigen sich zwischen Juli und August und sind essbar.

4.1. Türkischen Drachenkopf anbauen

Die wärmeliebende Pflanze gedeiht an einem sonnigen Standort mit mittelschwerem, kalkhaltigem Boden. Verfügt das Pflanzsubstrat über einen hohen Tonanteil oder neigt die Erde zu starken Verdichtungen bzw. Staunässe, wird die Pflanze nur schlecht oder gar nicht wachsen.

Neben dem Pflanzen von Jungpflanzen hat sich auch die Direktaussaat ab Mai ins freie Feld bewährt: Halten Sie einen Reihenabstand von 20 cm und eine Saattiefe von 3 cm ein. Nach zwei Wochen zeigen sich erste Sämlinge.

Tipp: Der Duft des Drachenkopfs lockt zahlreiche Bienen und Hummeln in den Sommergarten. Daneben hat die Pflanze auch einen hohen Zierwert und wird zum Blickfang in Staudengärten und Blumenbeeten.

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Der türkische Drachenkopf eignet sich besonders für selbstgemachte Kräutertees.

4.2. Verwendung

Das Aroma des Drachenkopfs erinnert an Zitronenmelisse, die Blätter und Blüten schmecken jedoch etwas schwächer nach Zitrus.

Daher eignet sich die Pflanze ideal zum Ansetzen von sommerlichen Limonaden und Likören oder dem Würzen von leichten Desserts oder verdauungsfördernden Kräuterteemischungen.

Die formschönen und farbintensiven Blüten schmecken aromatisch leicht und ergänzen einen frischen Salat optimal.