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Recycling in der Werkstatt – diese 3 Materialien müssen gesondert entsorgt werden

Recycling Werkstatt Wiederverwendung
Beim Werken, egal ob in der heimischen Werkstatt oder dem Betrieb, fällt regelmäßig Abfall an. Da dieser nicht immer im Restmüll landen darf, sondern gesondert entsorgt werden muss, gibt es spezielle Anlaufstellen für die Verwertung.

Recycling-Material wird häufig als Baustoff wiederverwendet, z. B. dienen Recyclingstoffe als Ersatz für Schotter. Diese und weitere Informationen finden Sie bei uns auf heimwerker.de.

1. Metall sammeln: Recycling von Wertstoffen in der Werkstatt

Wie der Volksmund weiß, fallen, wo gehobelt wird, Späne. Inzwischen ist es für immer mehr holzverarbeitende Betriebe selbstverständlich, diese Späne zum Pressen von Pellets zu nutzen. Ähnlich verhält es sich in vielen anderen Bereichen.

Fast immer bleiben im Rahmen der Produktion Wertstoffe zurück, die sich weiter oder anderweitig nutzen lassen bzw. bei denen sich ein Recycling lohnt. In besonderer Weise gilt dies für das Thema Metall.

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2. Eine lange Tradition

Recycling Wertstoffhof

Beim Wertstoffhändler können Sie Schrott selbst abgeben. Es kann jedoch Mindestmengen zur Abnahme geben.

Das Sammeln von Altmetall ist fast so alt wie der Rohstoff selber. Schon in der Bibel ist davon die Rede, dass die Völker in ferner Zukunft aus ihren Schwertern Pflugscharen und aus den Speeren Winzermesser schlagen würden.

Metallverarbeitende Unternehmen trennen daher Rückstände aus der Verarbeitung regelmäßig vom übrigen Abfall. Dann bestehen verschiedene Möglichkeiten der Verwertung des Altmetalls. Für die Abholung muss ein Termin vereinbart werden.

Alternativ kann das Material nach Anleitung durch den eigenen Fuhrpark in Richtung Altmetallhändler transportiert werden. Dies lohnt sich allerdings erst ab einer bestimmten Menge. Material können Sie zum Recycling als Recycling als Schotter oder Baustoff wiederverwenden.

Doch auch Betriebe mit regelmäßigen Rückständen in kleinerem Umfang können finanziell von diesen profitieren. Gleiches gilt für Privatleute, bei denen sich aufgrund des Abriss eines Hauses oder einer umfassenden Renovierung eine gewisse Menge Altmetall ansammelt.

3. Einsenden statt verfrachten

Werkstatt Container

Fallen große Mengen an Schrott an, kann sich ein bereitgestellter Container lohnen.

In diesen Fällen besteht die Möglichkeit der Versendung des Metalls. Einen solchen Service bietet beispielsweise die Firma TSR Recycling mit der Online-Plattform THE METAL POST an.

Bei diesem Anbieter erfolg die Anmeldung einfach und bequem über das Internet. Anschließend wird das Metall sortiert oder auch unsortiert in Paketen verpackt und versendet. Mit Hilfe des Verkaufskorbs lässt sich schon vorab berechnen, welchen Ertrag die Einsendung voraussichtlich bringen wird.

Es ist aber auch möglich, die Metalle einfach unsortiert zu verpacken. Die Sortierung und Wertbestimmung der Metalle übernimmt dann das Recycling-Unternehmen. Hierüber erhält man als Kunde im Sinne vollständiger Transparenz eine detaillierte Abrechnung. Dies ist praktisch, weil etwa im Rahmen einer Haushaltsauflösung oft nicht wirklich Zeit bleibt, eine Fuhre zum Altmetallhändler zu fahren bzw. umständliche eigene Berechnungen zum Wert des Altmetalls vorzunehmen.

4. Recycling-Material: Nicht jedes Metall lohnt sich in gleicher Weise

Recycling Kupfer

Kupfer ist ein wertvolles Metall, sodass sich die Verwertung immer lohnt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit Altmetallen ist die unterschiedliche Wertigkeit der verschiedenen Stoffe. So liegen die Preise bei Stahlschrott nur bei etwa 0,15 Euro pro Kilo. Für ein Kilo Kupfer werden dagegen Preise von um die vier Euro gezahlt.

Ein gutes Unterscheidungsmerkmal dafür, ob sich der Versand lohnt oder nicht, ist die Frage, ob sich um magnetisches Metall handelt. Ist dies nicht der Fall, dann handelt es sich vermutlich um ein wertvolles Metall wie Kupfer, Aluminium, Edelstahl oder Messing. Entsprechend sinnvoller ist dann die Einsendung des Altmetall und das Recycling von beispielsweise Aluminium, weil ausreichende und oft durchaus attraktive Summen zusammen kommen.

Die intensive Beschäftigung mit dem Thema Metall-Recycling lohnt sich daher in jedem Fall.

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