Teich & Brunnen

Eine Wassersäule bauen – die perfekte Ergänzung für den Garten selber bauen

Wassersäule bauen

So soll es sein: Die Wassersäule als Quell der Erholung für die Urlaubsstimmung

Die Wassersäule für den Garten selber bauen: Das ist eine Urlaubsidee! Ein Projekt, das ich mit Sicherheit schon seit dem letzte Sommer vor mich herpriorisiere. Ausreden hatte ich bisher viele: keine Zeit, keinen Urlaub, Regen, zu heiß, Kopfschmerzen und vor allem das klassische „ach neee… heute nicht!“

Daher möchte ich mir jetzt ein wenig Druck machen, um mich selbst zu motivieren, indem ich den Erwartungsdruck von außen erhöhe.

Für das Projekt „Wassersäule bauen“ habe ich bereits Materialien wie das Acrylglasrohr und die komplette Teichpumpe. Für den Bau der Wassersäule ist die Pumpe besonders wichtig. Wer nicht auf Acrylglas zurückgreifen möchte, der kann auch auf Materialien wie Holz oder Granit beim bau der Wassersäule ausweichen.

Allerdings hadere ich da noch so mit einigen Extras, wie z. B. die Ausleuchtung der Röhre. ich möchte Blau, meine Freundin Rot.

Materialliste Kosten
  • 1 Acrylglasrohr, 120 cm lang, Durchmesser 10 cm
  • 1 Acrylglasscheibe, rund, Durchmesser 50 cm
  • 1 Acrylglasscheibe, rund, Durchmesser 10 cm
  • 2 Acrylglasscheiben, rechteckig, 10 x 20 cm
  • 1 verschließbarer Wasserbottich mit Deckel, Durchmesser min. 80 cm
  • Teichpumpe
  • Wasserschlauch
  • Wasseranschlussstutzen, passend zu Pumpe und Schlauch
  • Teichbeleuchtung (auch farbwechselnd möglich)
  • grober Kies zur Abdeckung
  • Acrylglas-Klebstoff
  • 10-mm-Bohrer
  • Stichsäge mit Acrylglas-Sägeblatt
  • Spaten
  • circa 130 bis 150 €
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1. Der Ursprung der Idee zur Wassersäule

Urlaub, das ist für mich Entspannung, Frieden, Ruhe, Relaxen und nicht zuletzt auch eine Sache der optischen Eindrücke. Nicht falsch verstehen: Mein Garten ist cool! Mit über 100 Quadratmetern und einer rechteckigen Grundrissform ist er bestens dafür geeignet, links und rechts zu pflanzen und die eine oder andere Feier abzuhalten.

Auch wenn im Sommer die Sonne brennt, kann man sich gut auf die Liege fläzen und alle Fünfe gerade machen. Aber: Es fehlt das Sahnehäubchen. Daher habe ich mir überlegt, das vordere Drittel mit dieser Wassersäule zu verzieren.

Ich würde gerne etwas haben, das man auch vom Inneren des Wohnzimmers aus sehen kann. Also etwas, von dem man etwas hat, auch wenn man nicht gerade im Garten ist, zum Beispiel eine selbstgebaute Wassersäule mit LED. Sicherlich baue ich mir damit auch etwas, das die Nachbarn staunen lässt.

Nachteil: Das Licht zieht die Mücken an. Aber da werde ich mir auch noch was einfallen lassen. Wegen der paar Surrbiester lasse ich mir den Spaß an meiner Wassersäule nicht verderben.

2. Der Plan

Kostenfaktor: Zeit

Beim Heimwerkern spielt nicht immer nur das Geld für die Materialien, sondern auch Ihre zeitliche Verfügbarkeit eine Rolle. Setzen Sie sich bei einem Projekt am besten eine Deadline, damit Sie das Projekt ganz sicher abschließen.

2.1. Am Ende fehlt immer die Zeit für Projekte

Freiheit: Ich brauche Urlaub. Das heißt, ich muss den Boss fragen, ob er mir ein paar Tage frei gibt. Ich muss ihm ja auch nicht gleich sagen, warum, denn wenn er das erfährt, dann soll ich ihm ganz bestimmt auch eine Wassersäule für den Garten baue. Aber: Lesen wird er das hier sowieso. Und wenn ich dafür noch ein paar Urlaubstage extra bekomme, dann baue ich so eine Wassersäule auch für seinen Garten. Gut: Problem fast gelöst!

2.2. Woher bekommt man den Strom?

Die Sache mit dem Strom: ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das mit der Zuleitung machen soll. Wahrscheinlich lege ich das Kabel unterirdisch. Muss ich also ein großes Loch graben, um die Wassersäule überhaupt bauen zu können? Nein, denn es muss ja nicht tief verbuddelt sein, damit es nicht auffällt. Zur Not kaufe ich mir auch ein grünes Kabel, das auf der Wiese nicht auffällt.

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2.3. Wie nenne ich das Projekt?

Der Projektname: Das Kind braucht einen Namen! Ich hatte schon ein paar Ideen, unter was das laufen könnte, aber meine bisherigen Favoriten: „Ich habe Wasser gemacht!“, „DIY-Wassersäule selbst gebaut“ oder „Wasserhahn? Brauche ich nicht mehr“ gefallen mir immer noch nicht so gut. Vielleicht starte ich zur Namensfindung mal selbst eine Blogparade?

Bleibt fraglich, wann ich nur endlich mit dem Bau der Wassersäule fertig sein werde!

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3. Bau-Anleitung für eine Wassersäule im Garten in 8 Schritten

  • Schritt 1: Zuerst muss ein Loch in die Unterseite der Wassersäule gebohrt werden, dieses dient den Schlauchanschlussstutzen. Das gebohrte Loch sollte etwa zwei Zentimeter über dem unteren Rand liegen. Dann verschließen Sie die Säule mit der kleinen Acrylglasscheibe: Kleben Sie dazu die Scheibe nach der Anweisung des Klebstoffherstellers die Säulenöffnung an.
  • Schritt 2: Danach müssen die große Trägerscheibe und ihre Stützen zurechtgesägt werden: Sägen Sie die beiden Rechtecke der Länge nach diagonal durch, um zwei gleichmäßige, längliche Dreiecke zu erhalten. In die Mitte der großen Plexiglasscheibe sägen Sie dann ein kreisrundes Loch für die Aufnahme des Säulenrohrs. Konzentrieren Sie sich bei diesem Schritt und arbeiten Sie möglichst sauber. Kleinere Unebenheiten lassen sich allerdings später noch mit der Feile ausgleichen.
  • Schritt 3: Im nächsten Schritt wird die Wassersäule durch die Trägerscheibe geschoben und in etwa 30 cm Höhe über dem verschlossenen Boden mit Acrylglasklebstoff befestigt. Die vier Stützdreiecke ordnen Sie jeweils in den Himmelsrichtungen um die Säule an und befestigen Sie diese an der Trägerscheibe und an der Säule mit Acrylglasklebstoff. Mit diesem Schritt haben Sie bereits eine fertige Wassersäule gebaut.

    wassersaeule-garten

    Wassersäulen gibt es in verschiedenen Formen, hier zum Beispiel eingebaut in den Teich.

  • Schritt 4: Jetzt heben Sie eine passende, kreisrunde Grube für den Bottich aus und setzen Sie ihn hinein. Der Rand Ihrer Grube sollte bündig mit dem Rand des Bottichs abschließen.
  • Schritt 5: Sägen Sie als nächstes ein kreisrundes Loch mit vier Zapfen für die Glasdreiecke in den Bottichdeckel. Dienlich der Kabeldurchführung schneiden Sie einen dieser Schlitze etwas länger. In den Bottichdeckel bohren Sie jetzt vier weitere Löcher um die Mitte herum. Hier kann das Wasser von der Wassersäule zurückfließen.
  • Schritt 6: Legen Sie jetzt die Teichpumpe in den Bottich ein und stellen Sie die Teichbeleuchtung mittig auf den Bottichboden. Die Kabel werden durch die Kabelführung gelegt. Füllen Sie dann Wasser in den Bottich bis etwa 10 cm unter den Rand.
  • Schritt 7: Nun wird der Schlauch der Teichpumpe mit der Wassersäule verbunden und eingesetzt. Mit dem groben Kies decken Sie die Schläuche und die Trägerscheibe ab.
  • Schritt 8: Schalten Sie die Anlage an. Langsam füllt sich die Wassersäule mit Wasser, bis es oben überquillt. Bei Nacht sorgen stimmungsvolle Farbenspiele für ein schönes Gartengefühl.

Bildnachweise: Shutterstock, StockAdobe/MarinoDenisenko (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)