Haustür

Für Ihr Haus nur das Beste: 6 Arten von Briefkästen

amerikanischer briefkasten mit rotem fähnchen

Kurz & knapp

Generell ist ein Briefkasten ein Behältnis für Postsendungen. Entweder wird von dort aus Post versendet oder es wird Post angenommen. Die Briefkästen, von denen aus versendet wird, sind öffentliche Briefkästen bzw. Postkästen, während die Briefkästen, die die Post annehmen, private Briefkästen bzw. Hausbriefkästen sind.

Sie erwarten eine wichtige Nachricht. Klassisch per Post. Doch an dem Tag, an dem die Nachricht ankommen soll, sind Sie nicht zu Hause.

Was soll der Briefträger nun mit der Zustellung anstellen? Er wirft sie natürlich in Ihren Hausbriefkasten. Sie haben noch keinen, weil Sie neu gebaut haben oder umgezogen sind?

Dann informieren wir Sie in unserem Ratgeber ausführlich darüber, was für verschiedene Arten von Briefkästen es gibt und welche Varianten Sie an Ihrem Haus anbringen können.

1. Postkasten

oeffentlicher postbriefkasten in england

Öffentlicher Postbriefkasten in England

Der öffentliche Briefkasten wird auch Postbriefkasten oder einfach Postkasten genannt und ist, wie der Name vermuten lässt, öffentlich zugänglich.

Von solchen Postkästen gibt es in Deutschland derzeit 108.000 Stück.

Durch die Monopolstellung der Deutschen Post ist ein Postkasten in Deutschland gelb. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren sie noch blau bzw. rot.

In anderen Ländern finden sich auch andere Farben als in Deutschland. So sind die Briefkästen in z.B. England und Italien in einem rötlichen Ton gehalten.

Man unterscheidet Postkästen in Säulenbriefkästen und Wandbriefkästen. Ein Säulenbriefkasten hat im Inneren eine Briefsammeltasche, die regelmäßig ausgetauscht wird, um den Briefkasten zu leeren.

Ein Wandbriefkasten wiederum wird über eine Bodenklappe geleert, indem an zwei Schienen die Briefsammeltasche befestigt und die Klappe geöffnet wird, wodurch die Briefe in die Sammeltasche fallen und mitgenommen werden können.

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saeulenbriefkasten

Säulenbriefkasten

2. Hausbriefkasten und Privatbriefkasten

Neben dem Postkasten in der Nähe hat jeder Haushalt seinen eigenen Privatbriefkasten, der auch Hausbriefkasten genannt wird.

Diese Briefkästen ermöglichen einem Zusteller die Lieferung, auch wenn der Adressat nicht im Haus ist. Zudem kann die Zustellung durch einen Briefkasten geschützt deponiert werden.

Sie haben unterschiedliche Möglichkeiten Ihren Briefkasten anzubringen:

  • In die Hausfassade oder die Haustür einlassen
  • Außen an der Hausfassade montieren
  • An einem Gestell anbringen
  • Eventuell auch an der Grundstückgrenze an einem Pfahl befestigen

3. Briefkasten mit Zeitungsfach

briefkasten mit zeitungsfach

Briefkasten mit Zeitungsfach

Briefkästen gibt es in Ausführungen nur mit Schlitzen oder zusätzlich mit sogenannten Zeitungsrollen bzw. Zeitungsfächern. Dort können die Zeitungen hinein gesteckt werden, damit sie durch den Schlitz nicht beschädigt werden.

Die Mindestmaße des Schlitzes sind in Deutschland übrigens vorgegeben: Der Schlitz muss mindestens 30 mm hoch und 230 mm breit sein.

Sie können zwischen vielen verschiedenen Varianten von Briefkästen aussuchen: Wählen Sie z.B. einen Briefkasten aus Edelstahl, einen Guss-Briefkasten im Jugendstil, oder bevorzugen Sie einen Briefkasten aus Kunststoff?

briefschlitz

Briefschlitz

Ebenso könnten Sie auch einen Briefkasten aus Stahlblech wählen. Und wenn Sie gar keinen Wandbriefkasten haben möchten, dann erstehen Sie doch einen Briefkasten freistehend!

Sie sollten sich auch genau überlegen, ob Sie einen Briefkasten oder lieber einen Briefschlitz montieren möchten, was davon abhängt, wie Sie Ihre Post geliefert bekommen möchten.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir Ihnen im Folgenden die Vor- und Nachteile eines Briefschlitzes zusammengetragen.

  • unauffällig & diskret
  • vorteilhaft bei engen Eingängen
  • unbegrenzte Aufnahmekapazität
  • praktisch bei längerer Abwesenheit
  • sicher: niemand kann durch den Schlitz greifen
  • im Winter dringt Kälte ins Haus
  • störende Geräusche können von außen nach innen dringen
  • umgekehrt können auch Geräusche aus dem Haus nach außen dringen

Tipp: Möchten Sie nicht, dass Ihre Post beim Einwurf auf dem Boden liegt, dann können Sie hinter dem Schlitz auch einen Auffangkorb anbringen.

4. U.S. Briefkasten

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U.S. Briefkasten mit rotem Fähnchen

Wer es gerne amerikanisch mag, der kann sich auch einen U.S. Briefkasten, klassisch amerikanisch U.S. Mailbox genannt, zulegen.

Bekannt sind sie vor allem für ihre roten Fähnchen an der Seite, die der Postbote nach einer Postlieferung hochklappt. Richtige Originale stehen zudem auf einem Holzpfahl an der Grundstücksgrenze.

Die meisten U.S. Briefkästen sind aus Aluminium oder Stahlblech und daher sehr witterungsbeständig. Bisher findet man Sie vermehrt in ländlichen Gegenden.

5. Solar-Briefkasten

Briefkasten Namensschild

Das Briefkasten Namensschild ist ein separates gravierbares Plättchen für den Briefkasten und besteht meistens aus Edelstahl oder Kunststoff. Einige Briefkästen bieten sogar extra Vertiefungen für Namensschilder. Andere haben dafür Klarsichteinschubfenster. Ist beides nicht der Fall, kann man das Namensschild auch einfach aufkleben.

Sie möchten, dass Ihr Briefkasten bzw. Ihre Hausnummer darauf auch im Dunkeln noch gut sichtbar sind, wollen allerdings nicht extra eine Lampe dafür aufstellen oder montieren?

Dann ist ein Solar-Briefkasten die richtige Lösung und verleiht Ihrem Eingang oder der Einfahrt eine attraktive Note.

Weil der Briefkasten mit einer Solarzelle ausgestattet ist, lädt das Solarmodul tagsüber den Akkusatz auf und schaltet bei Dämmerung die Solarbeleuchtung über einen eingebauten Sensor automatisch ein und bei Tagesanbruch wieder ab.

Tipp: Es gibt auch die Variante, einen Briefkasten mit Namensschild und Solarenergie zu kombinieren. Wie oben beschrieben haben Sie dann einen Briefkasten, auf dem das Namensschild – anstatt der Hausnummer – direkt angebracht ist und auch leuchtet, wenn es dunkel ist.

6. Fristenbriefkasten

Eine Besonderheit stellt der Fristenbriefkasten dar. Solch ein Briefkasten findet sich zumeist an Gebäuden wie Gerichten oder Universitäten, also an solchen Gebäuden, bei denen eine fristgerechte Zustellung entscheidend ist.

Durch den Fristenbriefkasten findet eine Vorsortierung statt: Es werden nur die Zustellungen durchgelassen, die auch fristgerecht eintreffen. Alle anderen finden ihren Weg nicht in das entsprechende Amt.