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Rankhilfen für den Garten: Rankgitter selber bauen

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Das Material der Rankhilfe orientiert sich stark an der Kletterpflanze (z.B. Rosen, Clematis, Bohnen, Weinbeeren etc.), die man daran emporwachsen lassen möchte. So müssen auch die verschiedenen Techniken der einzelnen Kletterpflanzen beachtet werden. Handelt es sich um kleinere Pflanzen, die man nur auf eine geringe Höhe hochzüchten möchte, genügt zumeist ein einzelner Stab, der in die Erde gesteckt wird. Der Stab kann aus Kunststoff oder auch Bambus bestehen.

Plant man einen Sichtschutz oder möchte die Pflanze die Wand hinauf wachsen lassen, müssen stärkere Materialien wie Holz oder Metall verwendet werden. Denn mit der Größe der Pflanze erhöht sich nicht nur deren Gewicht, sondern auch die Belastung auf die Rankhilfe.

Deshalb sind vor allem Drahtseile beliebt. Sie halten nicht nur der hohen Belastung stand, sondern können auch den Wünschen entsprechend an die Wand gebracht werden und somit eine individuelle Rankhilfe darstellen. Sie bieten auch den Vorteil, dass sie nicht rosten und jedem Wetter trotzen.

1. Mit Rankhilfen Kletterpflanzen unterstützen

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Einige Kletterpflanzen wie die Clemantis brauchen eine Rankhilfe zum Gedeihen.

Die Rankhilfe ist eine wunderbare Möglichkeit einen Garten, aber auch die Terrasse oder den Balkon, zu verschönern und kann gleichzeitig als Sichtschutz, Trennwand oder Schattenspender dienen. Dabei ist die Gestaltungsmöglichkeit der Rankhilfe so vielseitig wie die Pflanzen, die daran emporwachsen können.

Rankhilfen werden auch Rankgitter, Rankzaun, Ranksäule oder auch einfach Kletterhilfe genannt. Bereits kurze Holzstäbe können als einfache Rankhilfe bezeichnet werden, was sich bis zu großen Gitterkonstruktionen steigern lässt.

Doch nicht nur gerade Elemente, wie Balkenverstrebungen, sondern auch Bogenformen gelten als Rankhilfen. Darunter fallen unter anderem sogenannte Obelisken, Spaliere oder Rosenbögen. Auch eine Pergola kann eine sehr schöne Rankhilfe darstellen. Große Kletterhilfen werden vor allem zur Fassadenbegrünung genutzt.

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Rosenbögen müssen stabil und langlebig sein.

2. Rosenbogen als Kletterhilfe

Eine besonders schöne Rankhilfe im Garten ist der Rosenbogen. Zumeist wird er als Trennungselement von zwei verschiedenen Gartenbereichen genutzt.

Rosenbögen sind in vielerlei Materialien erhältlich. So gibt es Rosenbögen aus Holz, Aluminium, Schmiedeeisen, Gusseisen oder auch aus Kunststoff. Für welches Modell sich Hobbygärtner entscheiden, ist reine Geschmackssache. Idealerweise ist der Bogen nach ein paar Jahren komplett bewachsen, sodass das Material vollständig bedeckt wird.

Die Rosenbögen sind besonders wichtig für Kletterrosen, die an ihm emporwachsen. Doch auch andere blühende Kletterpflanzen können den Bogen zum Gedeihen nutzen.

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3. Spalier für Blumen und Bäume

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Spaliere erleichtern die Ernte von Obstbäumen.

Ein Spalier wird zumeist für den Anbau von Obst und Wein verwendet, um die Ernte zu erleichtern. Man kann ein Spalier aber auch an einem Blumenkasten anbringen oder sofort zusammen mit der Pflanze kaufen, um nur kleine Nutzsträucher zu züchten.

Vor allem Birnen, Aprikosen und Pfirsische werden gerne mit Hilfe von Spalieren gezüchtet. Die Pflanzen können am Spalier emporwachsen und werden zudem in Form gebracht. Zum einen wird das Abernten der Früchte erheblich vereinfacht und zum anderen lassen sich unschöne Mauern gezielt mit Nutzpflanzen wie Obstbäumen begrünen.

Auch Spaliere sind in unterschiedlichen Materialien erhältlich. Setzen Sie hier jedoch bewusst auf Qualität: Der Behang von Obstbäumen kann zur Erntezeit sehr schwer werden, Spaliere aus Kunststoff halten die Last nicht immer aus und brechen vorzeitig.

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Eine Pergola eignet sich besonders als Schattenspender.

4. Pergola für eine natürliche Beschattung

Eine Pergola überbaut zumeist eine Terrasse, einen schönen Platz im Garten oder lehnt sich direkt an eine Hauswand. Meistens werden sie aus Holz gebaut.

Man muss dabei vor allem beachten, dass die Holzpfosten nicht direkt in den Boden gesetzt werden, sondern auf einem Metallfuß aufstehen, um Wasseransammlungen zu vermeiden und kein Verfaulen des Pfeilers zu riskieren.

Mit einer Pergola erzielen Sie so eine natürliche Beschattung der Terrassenfläche und können den heißen Sommer im Garten unbeschwert genießen.

Tipp: Setzen Sie hier auf Qualität und wenden Sie sich mit Ihrem Wunschprojekt an einen fachkundigen Spezialisten, der Sie vorab über anfallende Kosten und ideales Material berät.

5. Montage einer Rankhilfe

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Kleinere Kletterhilfen können Sie einfach in die Erde stecken.

Je nach Größe der Rankhilfe muss sie unterschiedlich montiert werden. Bei kleineren Pflanzen kann sie einfach in den Boden gesteckt werden oder man kauft einen Blumenkasten mit angebrachter Rankhilfe. Prima geeignet für die Terrasse oder den Balkon!

Bei größeren Vorhaben muss die Rankhilfe sicher befestigt werden. Möchte man die Rankhilfe z.B. an einer Wand anbringen, hängt die Stärke der benötigten Dübel und Schrauben von der Wanddicke und -beschaffenheit ab.

Der Abstand zwischen der Wand und der Rankhilfe kann zwischen 3 cm und 20 cm variieren, je nachdem, welche Kletterpflanze man an der Rankhilfe emporwachsen lassen möchte. Man sollte sich also genau informieren, welcher Abstand für die gewünschte Pflanze benötigt wird.

Hinweis: Dabei muss man jedoch auch beachten, dass weiterhin genügend Luft an die Wand gelangt, sodass Feuchtigkeit verdampfen kann und die Wand nicht zu bröckeln beginnt.

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Wir erklären Ihnen, wie Sie aus alten Fahrradfelgen und -speichen im Handumdrehen ein Rankgitter bauen können – befolgen Sie hierzu unsere Bauanleitung.

6. Bauanleitung: Rankgitter aus Fahrradfelgen und -speichen

Wenn Sie gerne heimwerkeln und nicht vor Zeitaufwand und einem mittleren Schwierigkeitsgrad zurückschrecken, dann bauen Sie sich doch Ihre Rankhilfe selbst. Wenn Sie möchten, sogar mit dazugehörigem Blumenkübel. So können Sie Ihren Pavillon oder Ihre Terasse individuell, farbenfroh und blumig gestalten.

Auf Heimwerker.de präsentieren wir Ihnen unsere Anleitung für ein freistehende Rankgitter aus Metall.

Rankgitter als Sichtschutz

Ideal sind Rankgitter als Sichtschutz oder auch als Wind- oder Sonnenschutz. Sie nehmen viel weniger Raum ein als ein Busch oder ein Bäumchen und können mit schnell wachsenden, blühenden Kletterpflanzen bepflanzt werden, ob ein- oder mehrjährig. Insgesamt wirken sie transparenter und natürlicher als etwa ein Sichtschutzzaun.

Ein Rankgitter kann aus Fahrradfelgen und -speichen selber gebaut werden, denn Fahrradfelgen und -speichen stehen bei der Do-it-yourself-Gemeinde gerade hoch im Kurs.

Nichts liegt näher, als damit Spaliere selber zu bauen. Sie sind wetterfest, bieten sowohl Ranken als auch Spreizklimmern Halt und sind gleichzeitig eine interessante Gartendeko.

Ausrangierte Fahrradfelgen bekommt man bei Fahrradwerkstätten, online-Auktionen, Flohmärkten oder auch aus den Kellern und Garagen von Freunden, Nachbarn und Familie. Wer einen Schrottplatz in der Nähe hat, kann auch dort fündig werden.

6.1. Materialbedarf und benötigte Werkzeuge

Um ein solches Rankgitter selber zu machen, brauchen Sie nicht viel. Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Sie können es ebenso gut an eine Wand montierten wie auch mit Erdspießen versehen und mobil in Beeten für einjährige Kulturen verwenden.

Im Vorfeld sollten Sie folgende Materialien und Werkzeuge zusammentragen:

Materialbedarf Werkzeuge
  • 5 Fahrradfelgen vom Schrottplatz
  • 4 Edelstahlschrauben, Maschinenschrauben M8 x 50
  • 12 Edelstahlunterlegscheiben M8
  • 8 Edelstahlmuttern
  • 2 Edelstahlgewindestäbe

7. Zunächst Schritt 1: Bohrungen für Rankgitter

Durch Aluminiumfelgen lässt sich vergleichsweise leicht bohren. Ein Metallbohrer ist dennoch notwendig. Mit einem Universalbohrer tun Sie sich unnötig schwer. Damit das ganze Spalier am Ende nicht schief wird, sollten Sie auf jeden Fall die Mitte ermitteln und dort die Bohrungen machen. Jedes Rad bekommt im ersten Durchgang eine Bohrung.

Die beiden Felgen, die unten sitzen sollen bekommen außer der Bohrung, die sie miteinander verbindet noch je eine weitere Bohrung die gerade nach unten einen Erdspieß aufnehmen soll. Die Bohrungen, welche die drei oberen Felgen mit den beiden unteren später verbinden sollen, werden jeweils erst beim Montieren gebohrt.

Fahrradfelge für Rankgitter bohren

Mittig bohren für die Verbindungen

Rankgitter: Beim Bohren entstehen scharfe Grate

Beim Bohren entstehen scharfe Grate

Tipp: Nach dem Bohren die Grate mit einer Feile grob entfernen. Alle Metallspäne vom Bohren und Entgraten sorgfältig entfernen. Anders als die meisten Holzspäne sind sie nachhaltig scharfkantig und spitz. Es besteht nicht nur Verletzungsgefahr. Einmal in eine Schuhsohle eingetreten, richten sie Schaden an den Schuhen und an Bodenbelägen an.

8. Danach Schritt 2: Rankgitter zusammen schrauben

Beim Zusammenschrauben des Spaliers bitte immer Unterlegscheiben auf beiden Seiten verwenden. Das trägt zur Stabilität bei. Außerdem müsst Ihr die Schrauben und Muttern nach dem Eindrehen mit zwei Maulschlüsseln festziehen – ein Maulschlüssel hält den Schraubenkopf, der andere dreht die Mutter fest.

Sie schrauben bei unserem Beispiel einmal die oberen drei Felgen zusammen und die restlichen beiden ebenfalls miteinander. Diese beiden unteren Felgen bekommen je einen Erdspieß aus Edelstahlgewindestäben.

Als Nächstes setzen Sie die beiden Felgenreihen aufeinander (das Rankgitter steht dabei auf dem Kopf) und bohren und verschrauben die beiden Reihen miteinander. Schraubzwingen oder zwei zusätzliche Hände sind hierzu hilfreich.

9. Zuletzt Schritt 3: Alles nachziehen und aufstellen

Am Ende noch mal alle Schrauben nachziehen und das Rankgitter am gewünschten Ort aufstellen, indem Ihr es mit den Erdpießen in die Erde steckt. Jetzt müssen die Pflanzen nur noch an dem Spalier hoch wachsen, dann habt Ihr ein absolut trendiges Rankgitter selbst gebaut.

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1. Schrauben mit Unterlegscheiben einsetzen. | 2. Mutter mit Unterlegscheibe dagegen setzen.

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1. Erdspieße am Rankgitter montieren. | 2. Richten und mit Maulschlüssel anziehen.

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1. Rankgitter selber machen und einsetzen. | 2. Spalier bewachsen lassen.

10. Bambus-Stangen bohren: Wie sie nicht splittern und Alternativen – Anleitung

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Flexibel und stabil: Bambus ist als Material für Rankhilfen sehr beliebt.

Wie Sie sehen, ist es auch für absolute Laien nicht schwer, ein Rankgerüst für die Kletterpflanzen selbst zu bauen. Dabei lassen sich viele verschiedene Werkstoffe verwenden, solange sie stabil genug und ausreichend wetterbeständig sind.

Besonders beliebt ist es, eine Rankhilfe aus dem Material Bambus zu bauen. Das hat gute Gründe: Bambus ist zwar flexibel, aber sehr stabil und hat von Natur aus eine praktische Stangenform. Auch als Terrassendiele oder Diele allgemein ist Bambus als Material sehr beliebt.

Dazu eignet sich Bambus auch optisch hervorragend, wenn Sie ihrem Beet eine natürliche oder sogar leicht exotische Note geben wollen.

Doch Bambus kommt mit einem Nachteil daher: Während Bambusstangen an sich sehr stabil sind, sind sie nicht immer ganz unkompliziert zu verarbeiten. Denn Bambusrohre neigen beim bohren des Bambus dazu, an den Bohrlöchern auszufransen oder der Länge nach aufzusplittern, sodass die Bohrung keinen Halt mehr bieten kann.

Mit den richtigen Tricks ist jedoch auch diese Herausforderung kein Problem, das nicht bewältigt werden kann. Heimwerker.de beantwortet Ihnen daher im Folgenden die wichtigsten Fragen zum Bambus verarbeiten und Bambusstangen bohren: Werkzeuge, Bohrer und Verbindungsmaterialien.

10.1. Bambusholz bohren ohne zu splittern – wie geht das?

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Bohren, sägen, anpassen: Bambus verarbeiten ist kein Hexenwerk – mit dem richtigen Bohrer und ein paar Tricks klappt es garantiert.

Jeder, der schon einmal versucht hat, Bambus zu bohren, wird es vielleicht kennen: Sobald etwas mehr Druck auf den Bohrer ausgeübt wird, splittert die Bambusstange und das Bohrloch wird unbrauchbar.

Es gibt jedoch einige Tricks, dieses Problem zu umgehen: Beginnen Sie die Bohrung nicht direkt mit einem Bohrer in der Größe, die das in den Bambus gebohrte Loch später haben soll.

Am besten verhindern Sie ein ausfransen, wenn Sie mit einem sehr kleinen Bohrer den Bambus vorbohren und dann langsam mit Bohrern in zunehmenden Größen das Loch ausbohren. Dabei muss sehr präzise gearbeitet werden, im Idealfall empfiehlt sich ein Bohrständer.

Tipp: Achten Sie auch darauf, dass der beim Vorbohren des Bambus verwendete Bohrer wirklich scharf ist, damit nicht zu viel Druck aufs Material ausgeübt werden muss. Am besten verwenden Sie außerdem einen Zweischneider, um verkleben zu verhindern; ideal funktioniert auch ein Fräser.

Wenn trotz aller Vorsicht beim Bohren nichts funktioniert, um ein Ausfransen oder Splittern zu vermeiden, kann der Stabilität des Bambusrohrs beim Bohren auch ein wenig nachgeholfen werden.

Wenn Sie etwa zwei Rohrschellen in passender Größe an beiden Seiten der Bohrung anbringen, hat die Bambusstange keine Möglichkeit, sich auszudehnen und somit zu splittern.

Einen ähnlichen Effekt hat es, die hohle Bambusstange mit einem belastbareren Material zu füllen. So kann beispielsweise durch eine kleinere Bohrung Kunstharz in das Bambusrohr eingefüllt werden, sodass nach dem Trocknen sorglos ein größeres Loch ohne Splittern in die Bambusstange gebohrt werden kann, da das Kunstharz die Bambusstange von innen zusammenhält.

Soll nahe dem Ende einer Bambusstange gebohrt werden, könnte ein Rundholz in passender Größe eingeleimt werden.

Ein letzter Tipp ist der Griff zu einer Alternative: So muss Bambus nicht unbedingt gebohrt werden. In vielen Fällen funktioniert es, ein Loch in die Bambusstange zu brennen. Dafür nehmen Sie einfach einen Metallstift in passender Größe und bringen diesen zum Glühen; etwa mit einem Bunsenbrenner oder einer Lötlampe. Im Anschluss kann der Metallstift einfach durch den Bambus gesteckt werden. Benutzen Sie hierfür aber auf jeden Fall stabiles Werkzeug und hitzebeständige Handschuhe – es besteht Verletzungsgefahr.

10.2. Die Bohrung hält keine Last, ohne zu Splittern – was tun?

Probleme entstehen jedoch nicht nur beim Bohren von Bambus, sondern zu einem großen Teil auch danach, etwa wenn zwei Bambusstangen mittels der Bohrungen miteinander verstrebt werden sollen, um ein Rankgitter zu bilden.

Für leichte Lasten und kleine Gewichte mag noch alles gut gehen, doch bei größeren Belastungen wirken häufig zu große Kräfte auf die Bohrung, sodass das Bohrloch splittert, selbst wenn beim Bohren noch alles perfekt funktioniert hat.

Hier kann ein bereits erwähnter Trick helfen: Wenn das Bambusrohr mit einer stabileren Masse gefüllt wird, lastet nicht die gesamte Gewichtskraft auf dem Rohr, sondern auch auf der Füllung, sodass ein Ausfransen verhindert werden kann.

Dieser Tipp ist aber nicht immer ganz einfach anzuwenden. Deswegen wollen wir Ihnen noch eine Alternative zum Bohren aufzeigen, die ganz ohne Löcher auskommt. Denn das Problem, haltbare Löcher in Bambusstangen zu bohren, ist bekannt.

Daher wird Bambus häufig nicht gebohrt, sondern einfach verknotet. Dazu gibt es verschiedene geeignete Seile und Pflanzenfasern, wie etwa Hanf- oder auch direkt Bambusfasern.

Diese Fasern sind nicht nur sehr reißfest, sondern bieten auch noch einen anderen sehr praktischen Vorteil: Wenn die Fasern vor dem Verknoten der Bambusrohre befeuchtet bzw. nass gemacht werden, dehnen sie sich etwas aus.

Während des Trocknens ziehen sich die Fasern dann wieder zusammen, sodass die in der Zwischenzeit gebundenen Verknotungen bombenfest sitzen. Dazu kommt der weitere Vorteil, dass Pflanzenfasern anders als Schrauben oder Dübel das natürliche Bild einer Bambuskonstruktion nicht unterbrechen, sondern viel mehr dazu beitragen.

Natürlich sind pflanzliche Fasern nicht so langlebig wie Stahlschrauben und müssen hin und wieder erneuert werden. Je nach der Art der verwendeten Fasern halten die Verbindungen aber dennoch sehr lang – Hanfseile beispielsweise können getrost mehrere Jahre auch im Außenbereich verwendet werden, bevor Alterserscheinungen auftreten.

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden – mit einer stabilen Bambuskonstruktion können Sie so gut wie nie etwas falsch machen. Heimwerker.de wünscht viel Spaß und Erfolg bei Ihrem persönlichen Bambus-Projekt!

Bildnachweise: Adobe Stock/Stefan Koerber, adobe.stock/Tatjana Balzer, adobe.stock/Krystian, adobe.stock/Andreas Berheide, adobe.stock/annavee, adobe.stock/ams,VGL/Bestandsfotos; VGL/Christiane Baldwin (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)