Gartenpflege & Beete

Winterblühende Ziersträucher und Winterblumen pflanzen

  • Den winterlichen Garten mit Ziergehölzen und Winterblumen gestalten und deren Schönheit, Farbe und Duft in der kalten Jahreszeit genießen.
  • Allgemeine Anbautipps sowie Hinweise zur Standortwahl sollten berücksichtigt werden.
  • Einzelne Pflanzenporträts erleichtern die Qual der Wahl – für jeden Geschmack und Standort findet sich eine winterblühende Schönheit.

Christrosen mit Schnee - schöne Winterblüher

Pflanzenpflege im Winter

Auch winterblühende Gehölze, Stauden und Blumen brauchen Pflege und Dünger. Vielfach ist ein Schnitt direkt nach der Blüte fällig, nehmen Sie dafür eine Astschere zur Hand. Außerdem sollten sich auch wegen der teilweise vorhandenen Giftigkeit auf jeden Fall Gartenhandschuhe tragen.

Zu Beginn der kalten Jahreszeit erscheint die Welt trist und dunkel: Die Tage werden kürzer und die Natur liegt im Winterschlaf. Die meisten Sträucher und Bäume sind laublos und auch die Vögel, Igel und Eichhörnchen kommen den heimischen Garten nur noch selten besuchen.

Winterharte Pflanzen ermöglichen eine gezielte Gartengestaltung im Winter und Frühjahr, denn winterblühende Ziersträucher und robuste Stauden bringen Farbe und Duft in den stillen Garten. Viele Sorten blühen bereits im Dezember und sind zudem äußerst pflegeleicht und robust.

Im Folgenden finden Sie generelle Tipps zum richtigen Anbau sowie eine Auswahl der schönsten Winterpflanzen. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie die Farbvielfalt und Formschönheit der Winterblüher.

Generelle Anbautipps für Winterblüher

Die Stechpalme übersteht eisige Temperaturen. Ihre Zweige werden gerne als Weihnachtsdeko verwendet.
Die Stechpalme übersteht eisige Temperaturen. Ihre Zweige werden gerne als Weihnachtsdeko verwendet.

Winterblüher bringen Farbe und viele auch einen wunderbaren Duft in die Tristesse der kalten Monate. Im Vergleich zu den beliebten Frühblühern aus Blumenzwiebeln wie etwa den Krokussen und Hyazinthen sind die meisten Winterblumen weniger bekannt und verbreitet. Doch das zu Unrecht, denn mit ihren intensiven Farben und wunderschönen Blütenformen sind sie ein Blickfang in jedem winterlichen Garten.

Wenn auch Sie Winterblüher pflanzen wollen, sollten Sie für ein gesundes Pflanzenwachstum und eine ansprechende Gartengestaltung einige Aspekte beachten.

Im Winter werden die Tage zunehmend kürzer und dunkler. Pflanzen Sie Ihre Winterblüher daher stets an einen sonnigen und möglichst geschützten Standort. Dieser verfrüht den Blütezeitpunkt und die empfindlichen Blüten nehmen bei starken Frösten weniger Schaden.

Winterblumen gehören zudem nicht in die dunkelste Ecke des Gartens, wählen Sie einen Standort, der gut sichtbar ist, etwa den Vorgarten oder ein Beet neben dem Eingangsbereich.

Dabei ist darauf zu achten, ob die gewählt Winterpflanze laut Herstellerangaben eher in einer Gruppe oder solitär gepflanzt werden sollte. Hier entscheidet neben dem benötigten Platzangebot auch oft die gewünschte Wirkung.

Tipp: Pflanzen Sie duftende Winterblüher wie die Winterblüte oder Zaubernuss gerne in Terrassennähe oder an Gehwege. Hier sticht die Pflanze nicht nur optisch ins Auge, sondern wird auch mit weiteren Sinnen erlebbar, da die Blüten ein angenehmes Aroma in der kalten Winterluft verbreiten.

Setzen Sie bei der Pflanzung auf Farbkontraste. Ideale Pflanzpartner sind immergüne Hecken und Sträucher wie der Buchsbaum, Kirschlorbeer oder Rhododendron. Zudem bieten die großen Pflanzen Schutz vor kalten Winden und Frost.

Die meisten Winterblüher sind anspruchslos und dennoch robust. Zudem benötigen bloß die wenigsten Pflanzen einen Erhaltungsschnitt. Wenn dieser erwünscht ist, dann schneiden Sie die Winterpflanzen unmittelbar nach der Blüte im Frühjahr, da die meisten Winterblüher einjährige Pflanzen sind. So hat das Ziergehölz ausreichend Zeit zur Bildung neuer Knospen und bleibt blühfreudig.

Idealer Standort für Winterblüher

Eine gezielte Gartengestaltung ist entscheidend für ein winterliches Dufterlebnis. Pflanzen Sie die Winterblüher idealerweise an Plätze, an denen Sie sich oft aufhalten, wie etwa in die Nähe der Terrassen, an die Hauswand unter dem Fenster oder entlang von Gartenwegen.

Zudem hat auch die Witterung einen Einfluss auf die Duftentwicklung. Bei feuchter Luft und milden Temperaturen können sich die Blütendüfte hervorragend entfalten. Fegt jedoch ein trockener und eisiger Wind durch den Garten, bleibt von ihnen nicht mehr viel übrig.

Tipp: Befreien Sie Ihre Winterblüter sanft von der Schneedecke, um zumindest die farbenfrohe Blütenpracht bei eisigen Temperaturen genießen zu können.

Die Zaubernuss als Königin der Winterblüher

Zaubernuss - Königin der Winterblüher
Die Zaubernuss zeigt ihre ersten Blüten bereits Ende Dezember.

Die Zaubernuss (Hamamelis) zählt zu den edlen Winterblühern, da sie nur sehr langsam wächst und auffällige Blüten entwickelt.

Für den heimischen Anbau eignen sich zwei Arten besonders gut, da sie große Blüten tragen und lange blühen: die chinesische Zaubernuss, die rote Blütenblätter entwickelt, und die japanische Zaubernuss mit gelben Blüten. Dabei können Hobbygärtner zwischen vielen Züchtungen mit unterschiedlichen Blütezeiten und Farben wählen.

Die Hamamelis zeigt ihre einzigartigen leuchtend gelben bis dunkelroten Blütenblätter bereits Ende Dezember.

Die Besonderheit der Pflanze liegt in ihren fadenartigen Blüten verborgen: Diese rollen sich bei zu starken Frösten ein und öffnen sich bei milden Temperaturen wieder. Dieser Schutzmechanismus ermöglicht eine besonders lange Blütezeit.

Tipp: Pflanzen Sie mehrere Zaubernuss-Pflanzen mit unterschiedlichen Blütenfarben nebeneinander.

Einige Sorten des Zierstrauchs können bis zu fünf Meter hoch werden, daher sollte die Zaubernuss immer als Solitärpflanze gesetzt werden. Ein besonders gut geeigneter Standort ist in der Nähe der Terrasse oder eines Gartenweges, da die formschönen Blüten angenehm duften. Für einen Erhaltungsschnitt sollten Sie die einjährige Pflanze nach der Blüte schneiden.

Die Blütenpracht der Christrosen im winterlichen Garten

Die Schalenblüten der Christrose können unterschiedlich helle Farbtöne annehmen und blühen bis in den März hinein.
Die Schalenblüten der Christrose können unterschiedlich helle Farbtöne annehmen und blühen bis in den März hinein.

Christrosen (Helleborus) sind robuste Winterblumen, die je nach Witterung bis in den März hinein blühen. Spezielle Züchtungen stehen bereits im Dezember zur Weihnachtszeit in Blüte, daher auch der Name.

Die cremeweißen oder rosafarbenen Schalenblüten überstehen Temperaturen um den Gefrierpunkt und werden so bereits vor den ersten Frühblühern zum Blickfang im winterlichen Garten.

Mit einem Durchmesser von rund sieben Zentimetern zählen die Blütenblätter der Helleborus zudem zu den größten Blüten der hier heimischen Wildblumen.

Die Christrose, auch Schneerose genannt, steht in Deutschland unter Naturschutz. Die Pflanzen werden bis zu 20 cm groß und bevorzugen einen kühlen und mäßig hellen Standort mit kalkhaltigem und durchlässigem Lehmboden.

Setzen Sie die Pflanze an eine Stelle, an der nur selten gearbeitet wird, da die Flachwurzler sehr anfällig auf Wurzelverletzungen reagieren. Die Christrose gedeiht daher besonders gut im Halbschatten und Schutz von Gehölzen.

Am richtigen Standort kann die Winterblume viele Jahrzehnte überleben. Doch auch eine Pflanzung im Kübel für den Innenbereich ist möglich, wenn diese Topfhaltung nur temporär verläuft, da die trockene Raumluft auf Dauer der Pflanzengesundheit schadet. Nachdem die Christrose verblüht ist, kann sie wieder in den Garten gesetzt werden.

Achtung: Die Christrose gehört zur Familie der Ranunkelgewächse, daher sind alle Arten giftig.

Schneeball anbauen für ein Dufterlebnis im Winter

Die Blüten der Schneeball-Pflanze verströmen einen angenehmen Duft.
Die Blüten der Schneeball-Pflanze verströmen einen angenehmen Duft.

Der Schneeball (Viburnum) erreicht als winterblühender Zierstrauch eine Höhe von bis zu fünf Metern und entwickelt strahlend weiße oder rosafarbene Blütenblätter, die sich als kunstvolle Kugel präsentieren.

Im Sommer entwickelt der Strauch dunkelrote Beeren und kann somit das ganze Jahr über bewundert werden. Dabei können Hobbygärtner zwischen immergrünen und laubabwerfenden Sorten wählen.

Beachten Sie für den idealen Standort die Herstellerangaben, da nicht jede Schneeball-Art die gleichen Ansprüche an Boden- und Lichtverhältnisse setzt.

Viele Sorten gedeihen besonders gut in unmittelbarer Sonneneinstrahlung und entwickeln fantastische Blütendolden, andere Sorten ziehen den Vollschatten vor. Der Boden ist idealerweise leicht sauer und gut durchlässig.

Hat der Zierstrauch ein Alter von vier Jahren erreicht, wird ein Formschnitt durchgeführt. Als Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen ist auch hier das späte Frühjahr zu wählen. Schneiden Sie alte Triebe bodennah ab und kürzen Sie quer strebende und zu lange Triebe ein. Neutriebe werden nicht geschnitten, an ihnen bilden sich die Blüten für den nächsten Winter.

Tipp: Die Blüten des Schneeballs duften besonders intensiv. Pflanzen Sie Ihren Zierstrauch daher in unmittelbare Hausnähe oder neben die Terrasse.

Farbakzente mit dem Echten Winterjasmin setzen

Der Winterjasmin ist pflegeleicht und blüht zwischen Dezember und April.
Der Winterjasmin ist pflegeleicht und blüht zwischen Dezember und April.

Der Echte Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) ist ein besonders pflegeleichter Winterblüher, der mit seinen leuchtend gelben Blüten zwischen Januar und April strahlende Farbakzente im winterlichen Garten setzt.

Herrscht ein mildes Klima, blüht der Zierstrauch bereits im Dezember. Vor der Blüte wirft der Strauch alle Laubblätter ab, sodass die Blüten die kahlen Äste verschönern.

Info: Der Winterjasmin wird oft mit der Forsythie verwechselt, diese blüht allerdings erst deutlich später.

Das Farbenspiel des Winterjasmins lässt sich besonders lange beobachten, da die Pflanze ihre Blüten zeitig versetzt öffnet. Zudem kann der Winterblüher nicht nur als Solitärpflanze, sondern auch als Hänge- oder Kletterpflanze kultiviert werden und ermöglicht Gartenfreunden so vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten.

Als Spreizklimmer benötigt der Winterjasmin zum Klettern eine Rankhilfe, da er keine Haftorgane ausbildet und als Hängepflanze begrünt er beispielsweise unansehnliche Mauern.

Wird der Winterjasmin im Frühling gepflanzt, zeigen sich die auffälligen Blüten bereits im ersten Winter. An einem halbschattigen und windgeschützten Standort gedeiht der winterharte Strauch besonders gut und kann bis zu drei Meter hoch werden. An den Boden stellt er keine besonderen Ansprüche. Achten Sie bei einer Kübelhaltung auf ausreichenden Frostschutz.

Wie viele andere Winterpflanzen blüht auch der Echte Winterjasmin an einjährigen Trieben. Führen Sie alle Schnittmaßnahmen daher unmittelbar nach der Blüte durch: Schneiden Sie alle Triebe auf ein Fünftel ihrer Länge zurück, diese Maßnahme erhält die Blühfreudigkeit des winterblühenden Zierstrauchs.

Chinesische Winterblüte – die exotische Liebhaberpflanze

Die Winterblüte eignet sich für den Anbau in kleinen Gärten und entwickelt auffällig gelbe Blütenblätter.
Die Winterblüte eignet sich für den Anbau in kleinen Gärten und entwickelt auffällig gelbe Blütenblätter.

Die Chinesische Winterblüte wird von Botanikern als Chimonanthus praecox bezeichnet und entwickelt gelbe Blüten mit einem intensiven Duft, der an Vanille erinnert. Häufig sind innenliegende Blütenblätter rot gefärbt.

Der schwachwachsende, winterharte Zierstrauch blüht an zweijährigem Holz zwischen Februar und März.

Als kleiner Nachteil der Winterblüten wird häufig die Tatsache genannt, dass der Winterblüher erst ab dem fünften bis achten Standjahr Blütenansätze bildet. Daher gilt die Chinesische Winterblüte auch als unbekannte Liebhaberpflanze.

Jungpflanzen werden vorwiegend als Containerware angeboten und sind deutlich frostempfindlicher als alte Sträuche. Wählen Sie für den Anbau der Winterblüte daher einen warmen und ausreichend windgeschützten Standort mit durchlässigem, humosem Boden.

Anhaltende Trockenheit und Staunässe gilt es zu vermeiden. Am richtigen Standort wird die Winterblüte bis zu zwei Meter hoch und 1,5 Meter breit. Sie eignet sich daher auch ideal für eine Kultivierung in kleinen Gärten.

Tipp: Schneiden Sie einige blühende Zweige ab und stellen Sie diese in eine Vase. So können Sie den angenehmen Duft auch im Haus genießen.

Mahonie (Mahonia)

Mahonien besitzen gefiederte Blätter und bilden leuchtende Blüten.
Mahonien besitzen gefiederte Blätter und bilden leuchtende Blüten.

Mahonien bilden eine eigene Pflanzengattung innerhalb der Pflanzenfamilie der Berberitzengewächse. Obwohl die Mahonien mit den Berberitzen eng verwandt sind, unterscheiden sie sich dennoch durch ihre Größe, die fehlenden Dornen und gefiederten Blätter.

Neben vielen Sorten und gezielten Zuchtformen wird besonders häufig die Gewöhnliche Mahonie (Mahonia aquifolium) im Garten angebaut.

Der immergrüne Strauch bildet wechselständige Laubblätter und ab März verzweigte Blütenstände mit gelb-leuchtenden Blüten. Daher wird die duftende Pflanze auch gerne als Zierstrauch in den heimischen Garten gesetzt, wobei eine Wuchshöhe von bis zu 2 Metern erreicht werden kann.

Mahonien werden im Frühjahr oder Herbst gepflanzt. Wässern Sie den Ballen vorab und wählen Sie einen Standort mit aufgelockertem Lehmboden. Eine Bodenaufbereitung mit Mulch, Kompost oder Hornspänen optimiert das Pflanzenwachstum. Wird die Mahonie als Hecke gepflanzt, halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 50 Zentimetern ein.

Achtung: Die Wurzeln der Mahonie sind giftig. Auch in weiteren Pflanzenteilen sind hohe Berberinwerte nachweisbar. Sehen Sie daher von einem Verzehr der Blätter und Triebe ab.

Tipp: Beschränken Sie sich auf die bekömmlichen Beeren. Sie bilden sich bereits ab August und eignen sich hervorragend zur Herstellung von Wein oder Marmelade.

Seidelbast (Daphne)

Die Pflanzengattung Seidelbast umfasst in etwa 92 Arten. Blüten bildet der Zierstrauch bereits im Herbst.
Die Pflanzengattung Seidelbast umfasst in etwa 92 Arten. Blüten bildet der Zierstrauch bereits im Herbst.

Sträucher der Pflanzengattung Seidelbast gehören zur Pflanzenfamilie der Seidelbastgewächse, wobei einige Sorten als kleinwüchsige Ziersträucher eingesetzt werden und kurz gestielte wechselständige Laubblätter entwickeln.

Die farbintensiven Blüten sind meist endständig und bilden hier traubige Blütenstände aus. Die Blütenfarben der Kelchblätter reicht von hellen Cremenuancen bis hin zu kräftigen Rosatönen.

Der Echte Seidelbast (Daphne mezereum) ist ein beliebter Winterblüher mit rosafarbenen Blüten, die ab Febraur einen angenehmen Duft verbreiten. Im Anschluss entwickeln sich rote Steinfrüchte, die einigen Vogelarten als Nahrung dienen.

Pflanzen Sie den Halbstrauch im Herbst oder Frühling an einen schattigen Standort, der nicht zu staunässe neigt. In langen Trockenperioden wird die Pflanze regelmäßig gewässert. Nach der Blüte kann ein Formschnitt erfolgen.

Achtung: Der Seidelbast ist in allen Teilen stark giftig. Arbeiten an dem Ziertstrauch sollten nur mit Handschuhen erfolgen, da durch ein Hautkontakt das Gift der Rinde bereits in den Blutkreislauf gerät. Der Seidelbast eignet sich somit nicht für Gärten, in denen Kinder spielen oder Tiere frei herumlaufen.

Chinesische Scheinhasel (Corylopsis sinensis)

Blütentraube der Chinesischen Scheinhasel
Blütentraube der Chinesischen Scheinhasel

Die Chinesische Scheinhsel gehört zur Pflanzenfamilie der Zaubernussgewächse und wird gerne als Zierstrauch verwendet.

Im Herbst begeistert der Strauch Hobbygärtner mit seiner ansprechenden Herbstfärbung. Bei milden Temperaturen blüht der Zierstrauch bereits ab dem zeitigen Frühjahr mit zitronengelben Blüten, die sich traubenartig anordnen. Eine junge Scheinhasel bildet nur wenige Blüten aus, während ältere Exemplare viele Knospen tragen.

Die Scheinhaseln gelten als pflegeleicht und gedeihen in halbschattiger Lage besonders gut. Achten Sie auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte und einen humosen Boden für ein gesundes Pflanzenwachstum.

Zudem sollte der Standort geschützt liegen, obwohl die Winterblüher mäßig frosthart sind. Die Chinesische Scheinhasel wächst äußerst langsam und sollte daher nicht radikal zurückgeschnitten werden.

Für kleine Gärten empfiehlt sich die Pflanzung der Niedrigen Scheinhasel (Corylopsis pauciflora), die kaum höher als 150 Zentimeter und wenig ausladend wird. Andere Sorten werden bis zu fünf Meter hoch.

Tipp: Der Zierstrauch sprießt erst spät im Jahr. Pflanzen Sie daher beispielsweise frühblühende Zwiebelpflanzen unter den Strauch.

Schneeglöckchen gehören zu den Winterblühern


Riccardo Düring

riccardoduering

Ausbildung im Metallbereich, ambitionierter Heimwerker mit einem Hang zu technisch verspielten Projekten. Blogger und Produkttester aus Leidenschaft.