Teppich

Pflegeleichte Teppiche: Tipps zur Auswahl und zur Reinigung

  • Pflegeleichte Teppiche bestehen aus leicht zu reinigenden, strapazierfähigen Materialien, die auf eine besondere Weise verarbeitet sind.
  • Für Haustierhalter eignen sich vor allem Teppiche aus Flachgewebe, in denen sich kaum Tierhaare verfangen.
  • Pflegeleichte Teppiche lassen sich leicht reinigen, oft auch mit dem Staubsauger oder in der Waschmaschine.

heller Teppich unter weißem Sofa

Pflegeleichte Teppiche sind strapazierfähig und leicht zu reinigen. Sie können sie daher auch dort auslegen, wo sie leicht schmutzig werden. Was Sie bei der Auswahl und der Reinigung beachten sollten, erfahren Sie hier.

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1. Das macht pflegeleichte Teppiche aus

Ein Teppich gilt dann als pflegeleicht, wenn er schmutzabweisend ist und sich leicht reinigen lässt. Das ist vor allem bei Teppichen aus Flachgewebe oder mit Kurzflor der Fall, die aus robusten Materialien bestehen. Langflorteppiche und Exemplare aus Seide sind zwar besonders schön, aber auch empfindlich und kompliziert zu säubern.

Tipp: Je nachdem, ob Sie Haustiere oder Kinder haben und in welchem Raum der Teppich liegen soll, bieten sich unterschiedliche Materialien an. Eine große Auswahl an pflegeleichten und vielen weiteren Teppichen finden Sie zum Beispiel auf knutzen.de.

2. Pflegeleichte Teppiche unterm Esstisch sparen Arbeit

Es gibt hübsche Teppiche, die sich für Küche und Esszimmer anbieten: Vor allem, wenn Sie hier Fliesen liegen haben, fühlt sich ein warmer Teppich unter den Füßen gut an. Ideal eignet sich ein Teppich mit Kurzflor oder Flachgewebe aus Baumwolle – ein solcher waschbarer Teppich wird in der Maschine im Handumdrehen wieder sauber. Haben Sie kleine Kinder, die noch im Hochstühlchen sitzen und unterm Esstisch regelmäßig ein Chaos anrichten, eignet sich auch ein Teppich aus Kunstfasern: Er lässt sich mit einem feuchten Lappen problemlos säubern.

3. Pflegeleichte Teppiche eignen sich für Haustiere

fröhlicher Hund liegt auf buntem Teppich

Pflegeleichte Teppiche eignen sich auch für Haushalte mit Tieren – und die lieben die weiche Unterlage.

Sie wären nicht der erste Haustierbesitzer, der überlegt, ob er nicht beim Hund und bei Katzen auf Teppiche verzichten soll. Das wäre aber mehrfach schade: Einerseits würden Sie selbst auf die heimelige Wirkung des Bodenbelags verzichten, und andererseits würden auch die Tiere etwas vermissen. Auf Laminat oder Fliesen haben sie mit ihren Pfoten keinen guten Halt, rutschen leicht weg und bekommen oft deshalb langfristig Probleme mit den Gelenken. Hinzu kommt, dass sie auf einem weichen Teppich viel bequemer liegen.

Damit sich nicht allzu viele Tierhaare im Teppich verfangen, sollten Sie zu Flachgewebe-Teppichen aus Kunstfaser greifen. Sie sind weich und bequem, ohne dass der Schmutz tief in die Fasern dringen kann. Gleichzeitig lassen sie sich leicht reinigen – auch, wenn einmal eines der Tiere sich darauf erleichtert hat. Es gibt eine ganze Reihe von Artikeln, die gleichermaßen weich, robust und schmutzabweisend sind.

4. Hereinspaziert – über diesen strapazierfähigen Teppichläufer!

Auch für Teppiche, die Sie im Hausflur auslegen, eignet sich Kunstfaser im Flachgewebe am besten. Sie selbst und Ihre Besucher tragen immer wieder ungewollt Schmutz von der Straße mit ins Haus. Damit dieser sich nicht in allen Zimmern verteilt, legen Sie einen strapazierfähigen Teppichläufer vor die Haustür. Er ist nicht wasserempfindlich und bei Bedarf leicht zu reinigen.

Tipp: Günstige Teppichläufer bekommen Sie schon für unter 10 €.

5. Im Wohnzimmer und im Schlafzimmer darf es etwas kuscheliger sein

nackte Füße unter Pyjamahose auf Teppich

Beim Aufstehen ist es viel angenehmer, die Füße auf einen weichen Teppich anstatt auf den blanken Boden zu setzen.

Pflegeleichte Teppiche für Wohn- und Schlafzimmer können gern einen kleinen Flor haben: Vor allem morgens unter den nackten Füßen fühlt sich dieser gut an – oder wenn Sie von der Arbeit kommen und die Schuhe ausziehen. Setzen Sie auch hier auf Baumwolle. So stellen Sie sicher, dass Sie den Teppich bei Bedarf in der Waschmaschine reinigen können.

Kaffeeflecken und Kuchenkrümel werden Sie so spielend wieder los. Haben Sie Haustiere, bietet sich aber auch in diesen Räumen der Flachgewebe-Teppich an: Je höher der Flor, desto leichter setzen sich Tierhaare darin fest. Das Gewebe ist dann zwar weniger flauschig, aber immer noch weich und angenehm.

6. Pflegeleichte Teppiche fürs Kinderzimmer müssen viel aushalten

Das Kinderzimmer ist ein Raum, in dem auf dem Teppich gespielt, gerauft, gelesen, gedöst und gebastelt wird. Getränke tropfen darauf, Lebensmittel fallen herunter und hin und wieder werfen die Kinder auch Spielzeuge durch die Gegend. Der Teppich muss also besonders strapazierfähig sein, sich aber gleichzeitig mit einer frohen Farbe gut ins Konzept des Zimmers einfügen.

Vielleicht möchten Sie sowieso einen Spielteppich mit Motiven haben, die die Kinder in ihr Spiel einbinden können? Diese sind bequem, praktisch und pflegeleicht in einem. In jedem Falle machen Sie es sich leicht, wenn Sie auch hier auf einen Teppich aus Flachgewebe setzen.

7. So reinigen Sie pflegeleichte Teppiche

Junge reinigt Teppich mit Staubsauger

Pflegeleichte Teppiche lassen sich im Alltag spielend leicht mit dem Staubsauger reinigen.

Grundsätzlich sollten Sie sich beim Säubern der Teppiche an die Angaben des Herstellers halten. Diese finden Sie entweder auf einem eingenähten Waschzettel oder auf einem Beiblatt, das mit dem Teppich geliefert wird. Ansonsten gibt es mehrere Schritte, mit denen Sie die Teppiche reinigen können. Welche davon Sie Anwenden, hängt von der Art der Verschmutzung und vom Material des Teppichs ab.

  • Staubsaugen: Säubern Sie den Teppich regelmäßig mit dem Staubsauger – auch, wenn keine Verschmutzungen zu sehen sind. Bei einem Flachgewebe- oder Kurzflorteppich benutzen Sie dazu ruhig die Bürste, die für flache Böden gedacht ist. So entfernen Sie auch tief sitzende Verschmutzungen.
  • Ausklopfen: Auch mit dem Staubsauger erwischen Sie nicht alle Schmutzpartikel. Daher ist es wichtig, dass Sie den Teppich hin und wieder ausklopfen. Hängen Sie ihn dafür auf oder legen Sie ihn über ein Möbelstück und schlagen Sie mit einem Teppichklopfer dagegen, bis kein Staub mehr herausrieselt.
  • Flecken entfernen: Gegen feuchte Flecken benutzen Sie ein Tuch oder einen Schwamm mit warmem Wasser und etwas Waschmittel. Nach der Reinigung muss die Stelle gründlich trocknen. Bei eingetrockneten Flecken entfernen Sie zunächst den festen Schmutz mit einem Löffel, ehe Sie den Rest mit einem Schwamm und Waschmittellauge entfernen.
  • In der Waschmaschine: Können Sie den Teppich in der Waschmaschine reinigen, stellen Sie sie auf 30 Grad und wählen Sie ein pflegeleichtes Programm. Waschen Sie den Teppich separat und benutzen am besten ein Feinwaschmittel. Nach der Wäsche sollte der Teppich komplett trocknen können. Benutzen Sie keinen Trockner, sondern hängen Sie den Teppich auf – idealerweise nicht direkt in der Sonne, sondern eher im Halbschatten mit etwas Wind.