Kleinkind

Kindgerechtes Kinderzimmer gestalten in 4 Schritten – Ideen und Tipps

  • Besonders wichtig beim Gestalten des Kinderzimmers ist die Verwendung möglichst schadstofffreier Materialien.
  • Damit später alles ein stimmiges Gesamtbild ergibt, beginnen Sie am Besten mit der sorgfältigen Planung.
  • Wände und Fußboden bilden dabei den Rahmen für die Einrichtung.

Kinderzimmer gestalten

Sicherheit im Kinderzimmer!

Sichern Sie alle Steckdosen im Kinderzimmer. Eine Steckdosensicherung schafft Abhilfe. Die Abdeckung vermeidet, dass Kinder Ihre Finger oder Gegenstände in den Stromanschluss stecken.

Im Wachstum ändern sich die Anforderungen an die Kinderzimmergestaltung regelmäßig.

Während im Babyzimmer ein Wickeltisch und das Mobile über dem kleinen Bettchen praktisch sind, brauchen Kleinkinder viel Stauraum für Spielsachen.

Ab dem Schulalter ist ein Schreibtisch unverzichtbar und das Teenager-Zimmer kommt auf keinen Fall ohne Sitzecke für Freunde aus.

Für eine altersgerechte Umgebung, in der sich Ihr Kind gerne aufhält, sind neben der Auswahl der Möbel, die Farbgestaltung und Dekoration von Bedeutung. Interessen oder Hobbys können beispielsweise als Inspiration für ein Motto-Zimmer dienen.

1. Schritt 1: Farbliche Gestaltung der Wände im Kinderzimmer

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Fantasievolles Wandmuster für das Mädchenzimmer.

Wandfarben haben einen großen Einfluss auf das Raumklima.

Besonders im Kinderzimmer sollten Sie auf Farben ohne Weichmacher und Lösungsmittel setzen.

Zudem ist wissenschaftlich belegt, dass verschiedene Farbtöne unsere Stimmung positiv als auch negativ beeinflussen können.

Kräftige Farben, wie Rot oder Orange, wirken anregend, können auf großen Flächen jedoch auch sehr schnell Unruhe ausstrahlen.

Helle, gedeckte Töne hingegen haben eine eher beruhigenden Wirkung. Wichtig bei der Wahl der Farbe für die Gestaltung des Kinderzimmers ist es daher, die Persönlichkeit Ihres Kindes zu berücksichtigen.

Auch die Wahrnehmung der Raumgröße wird durch die Wandfarbe beeinflusst. Eine tiefe Decke kann durch eine helle Farbe optisch höher erscheinen. Dunkle Farben hingegen stauchen und sind daher für kleine Räume ungeeignet.

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Hingucker: Stern-Tapete abgestimmt auf die Einrichtung.

Beliebt für die Gestaltung des Kinderzimmers sind Wandbilder mit dem Lieblingsmotiv der Kleinen.

Eine weitere kreative Idee für die Gestaltung einer Wand im Kinderzimmer ist die Fototapete. Das regt die Fantasie an und ist der Hingucker jeder Spielecke.

Auch am Schreibtisch darf es lebhafter zugehen. Hier sind Wandmuster mit anregenden Farben, wie Pink oder ein kräftiges Gelb erlaubt.

Im Kinderbett hingegen soll Ihr Nachwuchs entspannen, dies ermöglichen zarte Pastelltöne.

Wer keine Lust auf Streichen hat, findet im Handel eine große Auswahl an Tapeten für die Gestaltung des Kinderzimmers. Im Babyzimmer eignen sich neutrale Motive wie Teddybären, Wolken oder Punkte.

Jungen und Mädchen ab etwa 3 Jahren haben bereits Ihre eigene Vorstellung vom Tapeten-Design. Fällt die Wahl auf eine sehr bunte, lebhafte Variante, ist es ratsam, diese nur an einer Wand zu tapezieren. Der Raum kann sonst schnell unruhig wirken.

Die Wahl der richtigen Farbe ist ein umfangreiches Thema, weshalb wir die wichtigsten Punkte für Sie in unserer Anleitung Schlafzimmer und Kinderzimmer streichen noch einmal extra zusammen gefasst haben.

2. Schritt 2: Der perfekte Fußboden für die Gestaltung des Kinderzimmers

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Teppich aus Naturfaser für ein wohngesundes Raumklima.

Die Wahl des Bodens ist bei der Gestaltung des Kinderzimmers größtenteils eine Frage des Geschmacks.

Jedoch sollten Sie auch beim Untergrund darauf achten, dass dieser schadstofffrei ist.

Umweltfreundliche Naturböden aus Kork oder Kautschuk sind unempfindlich, pflegeleicht und eignen sich daher als Kinderzimmerboden besonders gut.

Holzböden aus Massivholzdielen oder Parkett zählen zu den langlebigsten Böden.

Problemlos können kleine Macken abgeschliffen werden. Nach der Versiegelung sieht der Belag dann wieder aus wie neu.

Ein kuscheliger Teppich vor dem Kinderbett wärmt kalte Füße nach dem Aufstehen. Als Teppich für die gesamte Fläche eignen sich pflegeleichte Naturteppiche.

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Puzzle-Teppich für Gemütlichkeit in der Spielecke.

Auch Allergiker müssen auf den flauschigen Untergrund nicht unbedingt verzichten.

Es wurde nachgewiesen, dass Teppiche Staub binden und er sich daher weniger in der Raumluft verteilt.

Eine regelmäßige Reinigung vorausgesetzt, ist ein gepflegter Kurzflorteppich also auch bei empfindlichen Atemwegen kein Problem.

Eine große Auswahl an verschiedenen Designs bietet der Laminatboden.

Das spielen auf dem harten, kalten Untergrund wird jedoch, genau wie bei Fließen- und Natursteinboden, schnell ungemütlich. Spielteppiche oder Matten können hier Abhilfe schaffen.

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3. Schritt 3: Kinderzimmereinrichtung – praktisch und altersgerecht

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Praktisch: gemütlicher Sessel neben dem Babybett.

Besonders bei den essentiellen Einrichtungsgegenständen, wie Bett, Schrank und Kommode, ist es wichtig auf die Qualität zu achten.

Praktische Möbel, die mit Ihrem Kind „wachsen“, passen sich den Anforderungen an das jeweilige Alter an und müssen nicht ständig ausgetauscht werden.

Das Babybett mit abnehmbaren Verstrebungen schützt in den ersten Jahren vor dem Herausfallen, später kann es dann zu einem Kinderbett umgebaut werden.

Nur die Matratze muss ausgetauscht werden. Auch eine umbaubare Wickelkommode kann durch Abnahme der Auflage weiterhin im Kinderzimmer als Stauraum dienen.

Im Baby- und Kleinkindalter tun sich Eltern zudem einen Gefallen mit einer bequemen Sitzgelegenheit. Ein Sessel oder Schaukelstuhl neben dem Bettchen ist ein toller Platz für Vorleser und vereinfacht das Stillen in der Nacht.

Mit zunehmendem Alter Ihres Kindes sammeln sich jede Menge Spielsachen an. Hier ist ein praktisches Aufbewahrungssystem gefragt, das Kindern ermöglicht, selbst aufzuräumen. In einer großen Spielkiste können Bauklötze, Puppen und Co. schnell untergebracht werden.

Um zu vermeiden, dass das Kinderzimmer nach einiger Zeit einer Abstellkammer gleicht, lässt sich regelmäßiges Ausmisten jedoch nicht vermeiden.

Besondere Einrichtungsgegenstände wie ein Spielzelt, eine Deckenschaukel oder eine Kletterwand machen das Kinderzimmer zum Abenteuerspielplatz. Eine Sitzecke in Kindergröße lädt zum Malen und Basteln ein.

Welche Vorteile ein Spielzelt bietet, erfahren Sie hier:

    Vorteile
  • geräumig
  • stehen im Zelt durch Kegelform möglich
  • kann als Aufbewahrungsort für Spielsachen genutzt werden
  • Rückzugsort für das Kind
    Nachteile
  • Einsturzgefahr bei Benutzung durch mangelnde Stabilität
  • umständlicher Auf- und Abbau, wenn das Zelt so viel Platz weg nimmt, dass es nicht ständig stehen bleiben kann

Jungen und Mädchen ab etwa 6 Jahren benötigen zudem einen Schreibtisch sowie Regale für Hefte und Bücher. Ein höhenverstellbarer Schreibtischstuhl mit gutem Sitzkomfort kann Ihr Kind die gesamte Schulzeit begleiten.

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Wichtig im Jugendzimmer, Schreibtisch und Sitzecke.

Die Einrichtung des Jugendzimmers wird vom Bewohner meist selbst individuell bestimmt.

Eine Sitzecke für Freunde kommt jedoch bei jedem Teenie gut an.

Möchten Sie nicht jedes Möbelstück einzeln aussuchen, bieten Einrichtungshäuser komplette Sets für Baby-, Kinder- und Jugendzimmer an.

Meist ist diese Variante günstiger, als der Einzelkauf.

Schließlich ist auch die richtige Beleuchtung der verschiedenen Zimmerbereiche ein wichtiger Aspekt bei der Kinderzimmergestaltung. Eine einzelne Deckenlampe reicht dafür meist nicht aus.

Müde Augen beim Lernen werden durch eine Schreibtischlampe vermieden und eine Nachttischlampe neben dem Bett vermeidet nächtliches Lichtschaltersuchen.

Alle Möbel müssen bei der Gestaltung des Kinderzimmers auf Ihre Unfallgefahr geprüft werden. Gerade Kleinkinder ziehen sich an Regalen hoch oder versuchen durch die Sprossen am Bett zu grabbeln.

Achten Sie daher darauf, dass keine Möbel umkippen können und die Abstände der Bettgitter so gewählt sind, dass Ihr Baby nicht darin stecken bleiben kann. Ein Herunterrollen vom Wickeltisch kann durch Begrenzungen an den Seiten vermieden werden.

Auch eine Kindersicherung für Schubladen ist sinnvoll. Gute Hersteller von Kindermöbeln verzichten zudem auf scharfe Kanten, an denen sich die Kleinen verletzen können.

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4. Schritt 4: Kinderzimmer gestalten mit passender Dekoration

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Farblich abgestimmte Deko im Mädchenzimmer.

Ob Piratenschiff, Prinzessinnenschloss oder stylische Teenyhöhle, die Dekoration des Kinder- und Jugendzimmers gibt der Einrichtung ihren letzten Schliff.

Um ein vollgestopftes Kinderzimmer zu vermeiden, beschränken Sie sich dabei auf ein paar ausgewählte Deko-Artikel, passend zum Motto.

Greifen Sie auch bei den Deko-Objekten auf die vorhandenen Farben der Einrichtung zurück, so wirkt das gesamte Interieur stimmig.

Beim Kinderzimmer dekorieren gilt die Devise, weniger ist mehr. Durch die vielen Spielsachen, die Kinder sowieso in Ihrem Zimmer haben, wirkt der Raum sonst schnell überladen.

Die Farbgestaltung durch Einrichtungsgegenstände hat einen großen Vorteil, haben Sie sich irgendwann an Bettwäsche, Vorhänge und Kissen im gleichen Ton satt gesehen, können diese einfach ausgetauscht werden, um das Kinderzimmer umzugestalten.

Bildnachweise: Pixabay/StockSnap, Pixabay/Victoria_Borodinova (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)