Akku-Mäher & Hacke

Im Test: Hält der GARDENA Akku-Trimmer ComfortCut Li-18/23R, was er verspricht?

akku-rasentrimmer

Technische Daten
  • Schnittbreite – 230 mm
  • Drehzahl – etwa 9300 min-1
  • Gewicht inkl. Akku – 2,8 kg
  • Schall-Leistungspegel – 88 dB
  • Akku – 18 V Lithium-Ionen
  • Akku-Kapazität – 2,6 Ah
  • Akku-Ladezeit – etwa 5 h bis vollständiger Ladung
  • Akku-Ladegerät – 230 V / 600 mA

Für große, kleine und verwinkelte Rasen mit oder ohne Bäumen stehen jedem Gartenbesitzer Elektro-, Batterie- oder Benzin-Rasenmäher zur Verfügung. Damit findet jeder ein passendes Gerät und kann es individuell an seine Anforderungen anpassen.

Für den anschließenden Schnitt der Rasenkanten kommen dennoch zumeist Kabelgeräte zum Einsatz. Sie sind einfach aufgebaut und daher sehr günstig.

Beim Kauf wird jedoch häufig vergessen, dass zumeist die äußeren Kanten des Gartens mit dem Rasentrimmer bearbeitet werden müssen und hierfür das Stromkabel durch den ganzen Garten gezogen werden muss.

Mobile Rasentrimmer erleichtern die Arbeit. Zur Wahl stehen schwere Motorsensen und Akkutrimmer. Leider stehen immer noch viele mit Akkuwerkzeugen auf Kriegsfuß, da sie ihnen die nötige Leistung nicht zutrauen. Der GARDENA Akku-Trimmer ComfortCut Li-18/23R soll im Test beweisen, ob dieser Zweifel angebracht ist.

Hinweis zu Lithium-Ionen-Akkus: Wer an alte Akkuschrauber denkt, der sieht große dicke Akkus, die bis zu 12 Stunden laden müssen, um relativ geringe Leistungen zu erbringen, welche dann bereits nach der ersten Benutzung stetig abnimmt. Diese Zeiten sind jedoch schon lange vorbei und Lithium-Ionen-Akkus zeigen einen neuen Stand der Technik. Sie verlieren auch bei längerem Nichtgebrauch kaum Energie, lassen sich jederzeit nachladen und bieten enorme Leistungen.

Zwar werden auch Lithium-Ionen-Akkus stetig weiterentwickelt und Grenzen sind kaum abzusehen, doch bereits heute bieten sie kaum vorstellbare Leistungen. Sie betreiben nicht nur Akkuschrauber und kleine Gartengeräte, sondern versorgen sogar Handkreissägen. Mit einer solchen Leistung sollte ein mit Akku betriebener Rasentrimmer kein Problem darstellen.

1. Ein dickes Buch als Bedienungsanleitung

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Die Bedienungsanleitung ist umfangreich, aber verständlich gestaltet.

„Puh, das ist eine Schwarte“ ,würden vermutlich viele sagen. Und bei 315 Seiten im A5-Format ist der Ausdruck sicher auch berechtigt. Insgesamt 28 Sprachen bedient diese Anleitung, die eben ihren Platz benötigen.

Mit 11 Seiten in deutscher Sprache ist die Bedienungsanleitung jedoch auch tatsächlich recht umfangreich gestaltet.

Neben den üblichen Sicherheitshinweisen, die zur besseren Sichtbarkeit in der Einleitung und auch auf den jeweils folgenden Seiten grau hinterlegt sind, folgen Hinweise zum Zusammenbau, dem Einsatz des Akkus und Erläuterungen zur Bedienung des GARDENA Akku-Trimmer ComfortCut Li-18/23R im Garten.

Was ich immer recht sinnvoll finde, ist eine “Fehler-Tabellenübersicht”. Hiermit lassen sich einige Fehler auf mögliche Ursachen überprüfen und nötigen Gegenmaßnahmen ergreifen.

Insgesamt lässt sich die Bedienungsanleitung gut lesen, und dass auf aufklappbare Bilder verzichtet wurde, fällt bei dieser Bedienungsanleitung nicht ins Gewicht. Viele Texte werden mit passenden Zeichnung untermalt und das Gelesene lässt sich gut nachvollziehen.

Auch, wenn es sich bei den Bildern nicht um Fotos, sondern nur um Zeichnungen handelt, sind diese gut und sehr detailreich gestaltet. Mehr wird wirklich nicht benötigt.

2. Verpackung und Zusammenbau

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Die Verpackung besticht durch Ordnung und platzsparende Unterbringung.

Der Akku-Rasentrimmer erscheint in einem bunten und erstaunlich kleinen Karton von nur 17 x 26 x 90 cm. Auf diesem sind jede Menge Anwendungsbilder zu sehen, die die möglichen Funktionen des ComfortCut Li-18/23R zeigen. Text wäre damit schon fast überflüssig.

Es wird aber natürlich nicht auf die Angabe technischer Daten verzichtet. Interessant ist die Variante, die technischen Daten anhand einer Grafik darzustellen.

Darin werden die Akkudaten, das Gewicht und der Schnittdurchmesser gezeigt, aber auch die Funktionen erläutert. Verständigungsprobleme dürfte es damit nicht geben.

Der Inhalt wirkt aufgeräumt, erweckt aber auch den Eindruck, als würde da noch ordentlich Arbeit beim Aufbau auf mich warten. Tatsächlich sind es jedoch gar nicht so viele Teile:

  • der zweiteilige Trimmer
  • ein Zusatzhandriff
  • ein zweiteiliges Laufrad
  • ein Pflanzenschutzbügel
  • die Schutzabdeckung für den Trimmerkopf
  • ein Magazin für 6 Kunststoffmesser (insgesamt 20 enthalten)
  • ein Akku und ein Ladegerät
  • eine Bedienungsanleitung

Der Zusammenbau des GARDENA Akku-Trimmer ComfortCut Li-18/23Rgestaltet sich dementsprechend einfach, bringt aber gleichzeitig einige Zweifel mit sich. Im ersten Schritt wird das Griffstück auf den Holm geschoben und rastet hörbar im Inneren ein. Ja, im Inneren – auseinandernehmen lassen sich diese beiden Teile demnach nie wieder.

Vom Aufschrauben des Gerätes mal abgesehen. Anschließend wird der Zusatzgriff angesteckt, der ebenfalls mit einem Federmechanismus einrastet, der der späteren Verstellung dient und sich offenbar ebenso nicht wieder lösen lässt. Sollte das tatsächlich Absicht sein?

Unmissverständlicher wird das zweiteilige Laufrad um den Trimmerkopf gelegt und die Teile rasten deutlich ein. Nun nur noch den Schutzbügel und das Messermagazin anstecken und mit einem geladenen Akku kann es losgehen.

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1. Zuerst wird das Laufrad zusammengesteckt. | 2. Der Schutz lässt sich einfach anstecken.

3. Ein imposanter Akku und ein kleines Ladegerät

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Die integrierte Akku-Zustandsanzeige ist fest mit dem Akku verbunden.

Der Akku hat einen eigenen Absatz verdient, was leider nicht nur positiv zu sehen ist. Im ersten Moment erstaunt die enorme Größe und das Gewicht des Gardena Li-18/23R. Ein Vergleichsmodell wirkt dagegen eher spielerisch.

An einem Akku-Trimmer sicher kein abschreckendes Argument; im Zeitalter von Akku-Familien und Austausch-Akkus möchte man sich einen solchen Akku lieber nicht am Akkuschrauber vorstellen. Solche Handwerkzeuge fallen aber auch weniger in den Bereich von Gardena.

Positiv fällt in erster Linie die integrierte Akku-Zustandsanzeige auf. Zwar besitzen viele Geräte eine integrierte Anzeige, aber leider nicht alle. Die im Akku des Gardena Li-18/23R integrierte Anzeige macht Schluss mit dem „Vielleicht“ der Anzeige.

Sie ist fest mit dem Akku verbunden und funktioniert sowohl mit, als auch ohne Werkzeug. Gerade jemand, der mehrere Akkus besitzt, kann so den Ladezustand des einzelnen Akkus prüfen, ohne ihn erst in ein Werkzeug einsetzen zu müssen. Diese Variante hat auf jeden Fall einen Pluspunkt verdient.

Interessanter wird diese Anzeige beim Anschluss des Ladegerätes, denn dann informiert sie über den aktuellen Ladevorgang und gibt Auskunft über den Ladezustand. Das Ladegerät selbst kann dadurch deutlich kleiner ausfallen und es erklärt eventuell auch die große Bauform des Akkus.

Das eigentlich recht klein ausfallende Ladegerät des Gardena Li-18/23R begnügt sich mit einem Stecker-Netzteil in seltsamer Form. Zwar ist es sehr schmal, aber hoch und langgezogen und gegenüber der gewohnten Form um 90° verdreht.

Ob das Vorteile mit sich bringt, lässt sich nicht festlegen, da es von der Anordnung der Steckdosen abhängig ist. Sitzen diese nebeneinander, bleibt genug Platz für weitere Stecker. In der Testwerkstatt sind die Steckdosen jedoch untereinander angeordnet, wie bei den meisten Steckerleisten. Hier verdeckt das Stecker-Netzteil eine komplette weitere Steckdose.

Insgesamt fällt das Ladegerät gegenüber anderen jedoch recht klein aus, was sicher auch der Leistung geschuldet ist. Die begnügt sich mit schwachen 600 mA und benötigt für die vollständige Ladung des Akkus etwa 5 Stunden.

Das ist deutlich zu lange und leider nicht mehr zeitgemäß. Insgesamt erhält die Akku-Technik damit einen faden Beigeschmack, auch wenn die integrierte Akku-Anzeige absolut begeistert.

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1. Die Anzeige des Ladevorgangs ist übersichtlich gehalten. | 2. Das Netzteil überdeckt leider eine zweite Steckdose.

4. Der erste Eindruck vor dem ersten Schnitt

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Der Zusatzgriff begeistert dadurch, dass er in verschiedene Höhen verstellbar ist.

Auch, wenn ich noch ein wenig vom nicht wieder lösbaren Zusammenbau irritiert bin, hinterlässt der Gardena EasyCut schon einen mächtigen Eindruck. Mächtig sicher nicht im Sinne von groß und schwer. Nein, er ist mit 2,8 kg recht handlich und wirkt eher filigran.

Es ist das Design und vermutlich auch die Farbgebung. Sämtliche Bedienelement sind in einem leuchtenden Orange abgesetzt und laden regelrecht dazu ein, alles zu probieren.

Im Baumarkt dürfte der Trimmer von Gardena vermutlich der sein, an dem viele Besucher alles ausprobieren. Den Design-Punkt hat sich Gardena auf jeden Fall verdient.

Der ComfortCut Li-18/23R sieht aber nicht nur gut aus: Alle Teile fühlen sich sehr hochwertig an und sind absolut perfekt verarbeitet. Kein Grat und keine Absätze oder Kanten an den verschraubten Einzelteilen des Trimmers.

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Der Zusatzgriff lässt sich individuell anpassen und einstellen.

Nicht ganz so überzeugend wirkt das kleine Messermagazin. Sicher kann es praktisch sein, Ersatzmesser dabei zu haben; das Magazin erscheint aber irgendwie lieblos angesetzt und trifft nicht den ansonsten hochwertigen Eindruck des Trimmers.

Auch die Entnahme gestaltet sich als etwas unhandlich, da das Magazin sehr lose am Teleskopstab hängt und eher nach oben rutscht, als ein Ersatzmesser freizugeben. Vermutlich wird das Magazin aber auch recht selten Einsatz finden.

Akku-Trimmer kommen hauptsächlich in heimischen Gärten zum Einsatz und da ist der Weg in die Werkstatt, um ein Ersatzmesser zu holen, selten weit. Das setzt aber auch voraus, dass ein Messer für die Bearbeitung einer üblichen Gartengröße ausreichend und ein häufiger Wechsel nicht nötig ist. Das wird unser praktischer Test zeigen.

Insgesamt beeindruckt der ComfortCut Li-18/23R. Er sieht gut aus und bietet viele Verstellmöglichkeiten, die nur darauf warten zum Einsatz zu kommen.

5. Der Gardena ComfortCut Li-18/23R im Einsatz: Anleitung zum praktischen Umgang mit dem Akku Trimmer

5.1. Schritt 1: Inbetriebnahme des Gerätes

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Die Betätigung der Einschaltsperre erfolgt am besten mit dem Daumen.

Als Erstes erfolgt natürlich ein Druck auf den Bedienschalter, bei dem sich allerdings nichts tut.

Klar, der Akku-Trimmer besitzt einen Sicherheitsschalter, beziehungsweise eine Einschaltsperre, die zuvor betätigt werden muss.

So ganz gefällt die Positionierung des Sicherheitsschalters allerdings nicht.

Soll er mit der Handinnenfläche betätigt werden, muss sich dieser sehr weit vorne am Griffstück befinden, was ich eher als unbequem empfinde.

Wird das Griffstück am hinteren Ende gehalten ist die Griffposition angenehmer; der Sicherheitsschalter muss jedoch kurz mit dem Daumen von oben betätigt werden. Im laufenden Betrieb hat sich diese Variante als die bessere erwiesen.

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Die Einschaltsperre lässt sich auch mit der Handinnenfläche betätigen.

Dazu kann bereits vor dem Auslösen des Sicherheitsschalters die Starttaste leicht gedrückt werden.

Mit dem Daumen anschließend den Sicherheitsschalter betätigen, die Starttaste schalten und der Trimmer ist in Betrieb.

Was anfänglich etwas umständlich wirkte, geht bei der Arbeit jedoch schnell in Gewohnheit über.

Ist die Frage des Einschaltens geklärt, beeindruckt der ComfortCut Li-18/23R mit einer angenehmen Laufruhe und geringen Geräuschkulisse. Ein Vergleichsgerät eines anderen namhaften Herstellers wirkt dagegen doch deutlich lauter.

5.2. Schritt 2: Anpassen der Einstellungsmöglichkeiten

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Ohne sich bücken zu müssen, ist der Schneidkopf schnell eingestellt.

Bevor es jedoch an die Arbeit geht, muss der Trimmer richtig eingestellt werden. Hier trumpft er mit seinen vielen Einstellungsmöglichkeiten richtig auf.

Bei meiner Körpergröße von 178 cm muss der Holm fast komplett herausgezogen werden; der Anwender darf demnach durchaus noch ein wenig größer sein und findet dennoch eine bequeme Arbeitsposition.

Sehr günstig wirken sich dabei die vielen rastbaren Positionen des Zusatzgriffes aus. Ist die richtige Position gefunden, “schwebt” der Gardena-Trimmer regelrecht in der exakten Arbeitsposition.

Abschließend wird der Trimmerkopf in die richtige Position gebracht, wozu man sich nicht bücken muss. Das Lösen der Sperre erfolgt mit einem Tritt auf den Sperrhebel – wirklich komfortabel. Ist der Trimmer korrekt eingestellt, ergibt sich eine absolut bequeme Arbeitsposition, die den Rücken nicht belastet und das Werkzeug auch nicht zu schwer werden lässt.

Man kann aufrecht stehen und den “Haltearm” gestreckt hängen lassen. Die rechte Hand wird nur zum Betätigen des Schalters und zum leichten Führen benötigt.

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1. Der Schneidkopf lässt sich in seiner Position mit dem Daumen anpassen. | 2. Richtig eingestellt schwebt der Trimmer in Arbeitsposition.

5.3. Schritt 3: Rasen trimmen

Im laufenden Betrieb schlägt sich der Akku-Trimmer von Gardena im Garten sehr gut. Bei dichterem Gras tourt er ein wenig ab, was mir jedoch auch schon bei anderen Trimmern mit Messern statt einem Schneidfaden aufgefallen ist.

Meines Erachtens schneiden Fadenspulen doch mit einem geringeren Kraftaufwand, was jedoch auch an der Messer-Befestigungsscheibe liegen kann, die mitunter für zusätzliche Reibung auf der Rasenfläche sorgt.

Dagegen gestaltet sich der Messerwechsel deutlich einfacher gegenüber einer Fadenspule. Die Wahl des Schneidsystems ist daher eher Geschmackssache und lässt sich kaum als positiv oder negativ bewerten.

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1. Die Arbeit am Zaun verläuft effizient. | 2. An Steinkanten kommt es leider zu einem schnellen Verschleiß.

Recht sinnvoll erscheint das Laufrad, welches eine gute Führung bei der Bearbeitung von Rasenkanten ermöglichen soll.

Hierbei wird der Trimmerkopf mit dem Laufrad auf der Steinkante aufgesetzt und kann leicht darauf entlang geschoben werden. In der Praxis erweist sich die Methode jedoch nur bedingt als hilfreich.

Befinden sich Gehweg oder Terrasse auf demselben Höhenniveau wie der Rasen, ist der Raddurchmesser etwas klein und das Messer gräbt sich tief in die Erde ein.

Bei einem passenden Höhenunterschied macht das Laufrad aber durchaus Sinn und kann sehr praktisch sein. Eventuell wäre ein höhenverstellbares Rad eine gute Idee. Im Testgarten kann es leider nicht genutzt werden.

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1. Das Laufrad ermöglicht eine gerade und leichte Arbeitsbewegung. | 2. Die Ränder lassen sich mit dem Akku-Rasentrimmer von Gardena gut bearbeiten.

Sehr sinnvoll ist die Verstellfunktion des Schneidkopfes, wodurch sich der Gardena-Trimmer flach auf den Boden legen lässt. So werden sogar engste Passagen unter Kinderrutschen, Bänken oder anderen Hindernissen erreicht.

Auch der 2,6 Ah Akku leistet erwartungsgemäß gute Dienste und schwächelt selbst nach der gesamten Kantenbearbeitung im Garten (ca. 300 m²) nicht. Somit könnte man sich sogar mit der sehr langen Ladezeit des Akkus anfreunden.

Die beigelegten Messer liefern ein gutes Schnittergebnis, dürften jedoch gerne etwas stabiler sein. So lange nur Rasen geschnitten wird, halten sie sehr gut durch; kommt jedoch etwas stabileres Unkraut dazu, machen sich schnell Kerben bemerkbar, in denen sich auch Grashalme verfangen können.

Insgesamt ist dennoch ein sehr flüssiges Arbeiten möglich und die gute Gewichtsverteilung beugt einer schnellen Ermüdung vor.

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1. Der Durchmesser lässt das Messer tief ins Erdreich eintauchen. | 2. Mit der Neigungsverstellung wird jede Stelle erreicht.

6. Fazit: Ein tolles Schnittergebnis mit kleinen Abzügen in der B-Note

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Unsere Bewertung: 4,5 von 5 Sternen.

Insgesamt hinterlässt der Gardena Akku-Trimmer ComfortCut Li-18/23R jedoch einen guten bis sehr guten Eindruck und erhält unsere Kaufempfehlung.

Im Einsatz leistet sich der Trimmer keine Schwächen und besticht durch einen hohen Bedienkomfort.

Wer mit der langen Akku-Ladezeit leben kann oder sich einen Wechsel-Akku leistet, darf das Testergebnis für sich gerne auf fünf Sterne setzen.

Alles in allem fallen die kleinen Abzüge in der B-Note nicht allzu sehr ins Gewicht.

  • Der Akku-Trimmer ComfortCut Li-18/23R besticht in erster Linie mit einem frischen und schlanken Design.
  • Dank ausgeklügelter Verstellfunktionen lässt er sich jeder Körpergröße und jeder Arbeitsposition anpassen.
  • Eine angenehme Lautstärke und ein sehr ruhiger Lauf runden das Gesamtpaket ab.
  • Die mitgelieferten Kunststoffmesser liefern ein gutes Schnittbild, reagieren jedoch empfindlicher auf stärkere Pflanzenstiele.
  • Der Akku ist zwar recht groß, leistet sich jedoch keine Schwächen und kann das jeder Zeit mit einer integrierten Akku-Zustandsanzeige beweisen.
  • Sehr schwach auf der Brust ist dagegen das Ladegerät, welches für eine volle Akku-Ladung bis zu fünf Stunden benötigt. Auch, wenn eine Akku-Ladung etliche getrimmte Meter ermöglicht, dauert die Ladung des Akkus einfach zu lange.
  • Hinzu kommt, dass das Stecker-Netzteil während der Ladezeit eine zweite Steckdose verdeckt.
  • Etwas schade, jedoch nicht unbedingt abwertend ist die fehlende Möglichkeit das Gerät wieder verpacken zu können. Ist der Trimmer zusammengesteckt, lassen sich einige Teile nicht mehr lösen und der Trimmer platzsparend über die Wintermonate einlagern.
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