Kaufberatung zum Sandsack Test bzw. Vergleich 2021

Das Wichtigste in Kürze
  • Um Haus und Grund vor Hochwasser zu schützen, benötigen Sie acht bis zehn Sandsäcke pro Quadratmeter. Die Säcke sollten dabei zu zwei Dritteln mit Sand befüllt werden.
  • Sandsäcke sind eine wirkungsvolle Vorbeugungsmaßnahme gegen Hochwasser. Mit der Verlegung sollte bereits begonnen werden, bevor der angekündigte Starkregen einsetzt.
  • PP-Sandsäcke sind preisgünstig, können aber nicht lange gelagert werden. Jutesäcke rutschen nicht und sind einfach stapelbar.

sandsack-test

Der Wetterbericht verrät nichts Gutes? Starkregen kann innerhalb von Minuten einsetzen und verheerende Folgen haben. Die Feuerwehr und die Rettungskräfte sind pausenlos im Einsatz, doch zu einem aktiven Hochwasserschutz kann jeder seinen Beitrag leisten. Kommt ein Sandsack gegen Hochwasser zum Einsatz, lassen sich Schäden verringern oder sogar komplett vermeiden.

Die Lieferung sollte rechtzeitig beauftragt werden. Wer mit einem Sandsack eine Wassersperre errichten möchte, wenn der Keller bereits überschwemmt ist, wird scheitern. Planen Sie Menge und Maße und halten Ihren Sandsack-Testsieger bereit, wenn Flüsse und Deiche den Wassermassen nicht gewachsen sind. Im Folgenden erfahren Sie, wie viele Sandsäcke Sie im Ernstfall benötigen, wie diese befüllt werden und sich nach überstandenem Hochwasser entsorgen lassen.

1. Wann werden Sandsäcke verwendet?

Der Sandsack aus Jute oder Kunststoff wird eingesetzt, wenn Hochwasser droht, die Wassermassen aber Ihr Grundstück noch nicht erreicht haben. Ist der Sandsack gefüllt und wird ordnungsgemäß verschlossen und gestapelt, können das Volllaufen von Kellern oder das Vordringen des Wassers bis ins Erdgeschoss verhindert werden.

Sie können einen Sandsack günstig kaufen und damit weit kostenintensivere Maßnahmen des Hochwasserschutzes – zum Beispiel spezielle Fassadenverkleidungen – einsparen.

Tipp: Bis der Sandsack gefüllt und der Schutzwall errichtet ist, verstreicht wertvolle Zeit. Daher ist auch der beste Sandsack lediglich eine Vorbeugungsmaßnahme, die rechtzeitig vor dem drohenden Starkregen zum Einsatz kommen muss.

2. Wie lassen sich Sandsäcke verschließen?

hochwassersack test

Um tiefliegende Grundstücke zu sichern, kommen Sandsäcke zum Einsatz.

Sind die Sandsäcke befüllt, kommt es auf den Verschluss an. Dieser wiederum ist abhängig von der Verwendung des Sandsacks, etwa von der Marke

  • NOOR,
  • NMSLCNM oder
  • MGS.

Gilt es, einen wasserdichten Ringwall entstehen zu lassen, wird der Sandsack von toom oder dem Hersteller DerABCFeuerlöscher.de nicht verschlossen.

Da die Sandsack-Füllung nicht bis zum Rand reichen sollte, lässt sich dieser einfach umschlagen und kann auf dem Damm festgetreten werden.

Wichtig: Die umgeschlagene Seite des Sandsacks muss zur Wasserseite weisen.

Wird der Sandsack zur Beschwerung anderer Materialien oder zur Ausbesserung von Deichbrüchen verwendet, sollte der Gewebesack mit Zugband oder Draht verschlossen werden.

3. Was sollte beim Stapeln der Sandsäcke beachtet werden?

Mit Blick auf die Stiftung Warentest erscheint es wichtig, beim Kauf eines Hochwassersacks auf das Material zu achten. Wird ein Sandsack aus Jute über einem Sandsack aus Kunststoff gestapelt, besteht die Gefahr, dass der Damm instabil wird und das Wasser sich seinen Weg ins Haus bahnen kann. Das sollte um jeden Preis vermieden werden.

Weiterhin wurde in einem Sandsack-Test deutlich, dass der Sandsack als Wassersperre niemals Fuge über Fuge verlegt werden sollte. Damit keine Lücken entstehen, orientieren Sie sich an einer gemauerten Wand und verlegen den Sandsack von OBI oder Fa.ars immer versetzt, damit es nicht zur Entstehung von Lücken kommt.

Tipp: In der Regel besitzen Sandsäcke die Abmessungen 30 x 60 Zentimeter.

4. Wo lassen sich Sandsäcke kaufen?

sandsack fuellung

Mit einem Sandsack lassen sich Schutzwände und Dämme errichten.

Wie wir in unserer Kaufberatung bereits erwähnt haben, sollten Sie Sandsäcke 2021 rechtzeitig bevorraten, denn mit Unwettern muss man leider stets rechnen. Wenn Sie Sandsäcke kaufen, gilt es, zunächst zu unterscheiden, ob es sich um ungefüllte oder gefüllte Hochwassersäcke handeln soll.

Entscheidend sind die Füllmenge und der Preis pro Sack. Ein Sandsack zum Beschweren ist in jedem Baumarkt erhältlich. Sie werden einen Sandsack bei toom oder OBI kaufen können. Einen Sandsackschlauch müssen Sie vor Ort selbst befüllen.

Vereinzelt kann ein Sandsack für Outdoor-Einsätze auch bei Supermärkten (bspw. Aldi) in den Auslagen zu finden sein. Das Angebot bleibt auf wenige Wochen im Jahr beschränkt.

Wünschen Sie weitere Größen und weitere Mengen oder eine bestimmte Farbe, erweist sich das Angebot bei stationären Händlern meist als begrenzt. Der Online-Kauf garantiert eine flächendeckende Versorgung. Dabei bleiben persönliche Kundenwünsche nicht außen vor. Sie können einen Sandsack klein und handlich ebenso erhalten wie einen Sandsack mit 10 kg Inhalt.

Daneben ist auch der passende Sand für den Sandsack als Türstopper oder Hochwasserschutz erhältlich. Wer Sandsäcke in großen Mengen bevorraten möchte, kann sich eine Sandsackfüllmaschine zulegen. Wenn Sie dagegen selbst kreativ werden wollen, lässt sich online auch der passende Stoff finden, um einen Sandsack nähen zu können.

sandsack gewicht

Als Sandsack kommen Jutesäcke mit Sand oder auch Kunststoffsäcke zum Einsatz.

5. Welche Arten von Sandsäcken gibt es?

In einem Hochwassersack-Test werden verschiedene Typen berücksichtigt. Damit Ihnen die Auswahl leichter fällt, haben wir auf Heimwerker.de die Arten näher aufgeführt:

Sandsack-Art Erläuterung
Sandsack aus Jute
  • günstig in der Anschaffung
  • häufigste Option für den Katastrophenschutz
  • umfangreiche Produktpalette
  • nur einmal verwendbar
  • in verschiedenen Größen erhältlich
Sandsack aus PP
  • robustes Material
  • lassen sich wiederverwenden
  • doppelte Nähte schützen vor dem Aufplatzen
  • nicht für den dauerhaften Einsatz geeignet
Sandsackschlauch
  • ein spezieller PP-Sandsack
  • einen Meter lang
  • kann schnell Türen abdichten
Sandsack aus Polyacryl
  • lange haltbar
  • beständig gegenüber UV-Licht
  • eingeschränkte Auswahl
  • teurer als übrige Modelle der Kategorie

6. Häufige Fragen und Expertenantworten rund um den Sandsack-Vergleich

6.1. Wie werden Sandsäcke befüllt?

sandsack hochwasser

Nicht jeder Sandsack ist für eine lange Lagerung geeignet.

In einem Sandsack-Test erweist es sich als beschwerlich, einen Sandsack zu füllen und das Sandsack-Gewicht zu stemmen. Ein Sandsack-Fülltrichter kann Ihnen die Arbeit erleichtern helfen. Den Trichter hängen Sie unter den Sandsack und füllen den Sand per Hand ein.

Bei der Füllung von Sandsäcken gilt es zu beachten, dass der Hochwasser-Sandsack lediglich zu zwei Dritteln mit Sand gefüllt wird. Das Sandsack-Gewicht sollte 20 Kilogramm nicht überschreiten.

Platzt der Sandsack für Hochwasser nicht buchstäblich aus allen Nähten, vereinfacht dies die Verlegung und es lässt sich eine hohe Dichte gewährleisten. Die Stabilität lässt sich erhöhen, wenn die Sandsäcke nach der Verlegung auf dem Untergrund festgetreten werden.

Tipp: Der Sand für die Sandsack Füllung sollte eine Körnung zwischen null und acht Millimetern besitzen.

6.2. Aus welchem Material sollten Sandsäcke laut Sandsack-Tests bestehen?

Schwarze Sandsäcke halten länger:

Schwarze PP-Sandsäcke sind länger haltbar als weiße Varianten, da sie dem Sonnenlicht besser gewachsen sind.

Grob können in einem Sandsack-Vergleich Modelle aus Jute und Kunststoff unterschieden werden. In einem Sandsack-Test erweisen sich Säcke aus Jute als stabiler. Hochwassersäcke aus Kunststoff sind wetterbeständiger und damit langlebiger. Allerdings sind Säcke dieser Art weniger rutschfest, was besonders an Abhängen zum Problem werden kann.

Wir haben Ihnen auf Heimwerker.de im Folgenden die Vor- und Nachteile von Sandsäcken aus Jute gegenübergestellt:

    Vorteile
  • Gewicht des Sandsacks ist geringer als bei Modellen aus Kunststoff
  • große Produktauswahl
  • besser stapelbar
  • ideal für abschüssige Stellen und Deiche
  • gute Abdichtung
    Nachteile
  • meist nicht wiederverwendbar
  • teurer als PP-Sandsäcke

6.3. Wie viele Sandsäcke werden gebraucht?

In einem Sandsack-Test wird deutlich, dass Sandsäcke in größeren Mengen angeschafft und bevorratet werden sollten.

Tipp: Eine Faustformel lautet: Pro Quadratmeter werden acht bis zehn Sandsäcke benötigt.

Erinnern wir uns an die Standardmaße 30 x 60 Zentimeter oder auch 40 x 60 Zentimeter. Die Höhe einer Lage liegt bei etwa zehn Zentimetern. Hochgerechnet auf einen Kubikmeter liegt der Bedarf bei 80 bis 100 Sandsäcken, die befüllt und aufgeschichtet werden müssen.

Bei der Verlegung in einer einfachen Reihe müssen pro Meter drei bis vier Säcke einkalkuliert werden, damit ein sicherer und dichter Sandsackwall entstehen kann. Für die schnelle Sicherung von Türen oder ebenerdigen Fenstern eignen sich Sandsackschläuche. Diese sind einen Meter breit und messen etwa 25 Zentimeter in der Höhe.

sandsack gefuellt

Achten Sie beim Kauf des Sandsacks auf die passende Füllmenge.

6.4. Was ist bei der Verlegung von Sandsäcken zu beachten?

Wir haben auf Heimwerker.de bereits darauf hingewiesen, wie Sandsäcke verschlossen werden. Dies ist von der Verlegungsart abhängig. Wasserdichte Ringwälle oder Notdämme werden mit unverschlossenen Sandsäcken angelegt.

Da ein Sandsack nicht komplett befüllt wird, bleibt ein Rand übrig, den Sie lediglich umschlagen. Die umgeschlagene Seite wird auf das drohende Hochwasser hin ausgerichtet und auf dem Damm nach unten festgedrückt.

Sandsäcke, die für das Beschweren von Material, für den Unterwassereinbau oder die Ausbesserung der Deiche genutzt werden, bleiben nicht offen. Häufig sind die Säcke bereits mit einer Kordel versehen. Ist dies nicht der Fall, können Sie sich mit einem Drahtstück behelfen.

Wer die Sandsäcke nicht versetzt aufstapelt, riskiert, dass der Wall umkippt. Daher ist die versetzte Anordnung die beste Wahl. Damit erhält der Schutzwall die Struktur eines Mauerwerks.

Tipp: Durch die unteren Schichten des Sandsackwalls dringt das Wasser am schnellsten. Um dies zu verhindern, sollten dort mehrere Hochwassersäcke nebeneinander gestapelt und der Wall dadurch verstärkt werden.

sandsack wassersperre

Die Sandsäcke sind meistens in Schwarz, Weiß sowie auch in einem Natur-Ton erhältlich.

6.5. Was passiert mit Sandsäcken nach dem Gebrauch?

Sind die Wassermassen gebannt, ist Aufräumen angesagt. Dies betrifft auch die benutzten Sandsäcke. Werden diese nicht schnellstmöglich entfernt und entsorgt, können sich Krankheitserreger ausbreiten und es droht eine Verunreinigung des Grundwassers.

Der direkte Hautkontakt sollte vermieden werden. Tragen Sie daher beim Entsorgen der Sandsäcke stets Handschuhe. Nasse Sandsäcke werden über den normalen Hausmüll entsorgt. Eine Ausnahme bilden Hochwassersäcke, die mit ausgelaufenem Öl oder anderen Schadstoffen in Kontakt kamen. Diese Sandsäcke gelten als Sondermüll.

Sandsäcke, die nicht in Kontakt mit Flüssigkeit gekommen sind, lassen sich einlagern und wieder verwenden.

Wer Jutesäcke wiederverwenden möchte, entfernt den Sand und reinigt die Sandsäcke im Schonwaschgang der Waschmaschine. Wichtig ist, die Sandsäcke gut trocknen zu lassen – ansonsten droht das Material zu faulen.

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